DE55455C - Ausrück-Vorrichtung für Maschinen zur Verarbeitung fadenförmiger Körper (beziehentlich Drähte) - Google Patents
Ausrück-Vorrichtung für Maschinen zur Verarbeitung fadenförmiger Körper (beziehentlich Drähte)Info
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- DE55455C DE55455C DENDAT55455D DE55455DA DE55455C DE 55455 C DE55455 C DE 55455C DE NDAT55455 D DENDAT55455 D DE NDAT55455D DE 55455D A DE55455D A DE 55455DA DE 55455 C DE55455 C DE 55455C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
- B65H63/00—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package
- B65H63/02—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material
- B65H63/024—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials
- B65H63/036—Warning or safety devices, e.g. automatic fault detectors, stop-motions ; Quality control of the package responsive to reduction in material tension, failure of supply, or breakage, of material responsive to breakage of materials characterised by the combination of the detecting or sensing elements with other devices, e.g. stopping devices for material advancing or winding mechanism
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Der in der Zeichnung dargestellte Freifallausrücker für Rotatiönsgetriebe ist für alle
jene Arbeitsmaschinen, namentlich der Textilbranche, brauchbar, wo infolge des Bruches
eines Arbeitsstückes, z. B. eines Fadens bei einer Spulmaschine oder einem Haspel oder
Webstuhl sowie eines Drahtes bei einem Drahtwebstuhl u. s. w., ein von dem Arbeitsstück
getragener leichter Körper frei wird, sich zwischen das Triebwerk setzt und dieses so
zum Stillstand, bringt, direct oder indirect.
Auf diesem Princip beruhende Aüsrück-Vorrichtungen sind in verschiedener Ausführungsart bekannt, z. B. die Schützenwächter bei Webstühlen,
die Ausrücker bei Flecht- und Klöppelmaschinen u. s. w. Ohne Ausnahme aber wird
als Mittel, als erstes Ausrückwerkzeug ein starrer Körper benutzt, während die Anwendung
eines elastischen, ganz leicht beweglichen Ausrückwerkzeuges unbekannt war.
Ich benutze bei meiner Erfindung ein sehr leicht schwingendes, frei hängendes Gummistäbchen
als erstes Ausrückwerkzeug und ordne dementsprechend den Zwischentrieb an.
Auf der Zeichnung ist mein elastischer Freifallausrücker wie bei einer Spulmaschine wirkend
und angeordnet dargestellt, und zwar ist
Fig. ι ein Längsschnitt durch die Vorrichtung
a) bei normalem Betriebe (Aussetzvorrichtung aufser Thätigkeit),
b) bei Fadenbruch (Anfang der Activität),
c) bei gebrochenem Faden (Augenblick der Activität),
d) Schlufsstellung (bei α punktirt),
Fig. 2 eine Oberansicht, Schlufsstellung,
Fig. 3 eine Vorderansicht, Anfangsstellung (Schlufsstellung punktirt).
Fig. 2 eine Oberansicht, Schlufsstellung,
Fig. 3 eine Vorderansicht, Anfangsstellung (Schlufsstellung punktirt).
An den Stellen, wo ein elastischer Freifallausrücker zur Wirkung kommen soll, ist eine
rotirende Stange A mit radialen Vorsprängen B und über derselben eine Leiste C angeordnet.
Letztere ist rechenförmig senkrecht durchlocht und dient zur Aufnahme und Führung des
elastischen Freifallausrückers D, bestehend aus einem quadratischen, leichten (Holz-) Stäbchen,
das an seinem oberen Ende einen Haken oder ein Auge E hat, womit es am gespannten
Arbeitsstück aufgehängt und hochgehalten wird (Fig. ia). Stift F verhindert das gänzliche
Durchfallen von D durch C. Am unteren Ende ist das Stäbchen D mit einem Gummi-.
streifen L ausgerüstet, der unten linsenförmig verstärkt ist.
Unterhalb der Stange A liegt der um den Zapfen H drehbare zweiarmige Hebel G G1,
der, an einem Ende rechtwinklig in die Höhe gebogen, den der Stange A parallel liegenden
Rundstab J trägt. Derselbe wird unterhalb der geometrischen Achse von A so justirt, dafs
die Stange A mit ihren radialen Vorsprüngen B bei der Drehung den Stab J nicht berührt.
Ueber dem zwischen Stange A und Stab J freibleibenden Zwischenraum hängt der Freifallausrücker
D am gespannten Arbeitsstück und fällt natürlich bei Bruch desselben herunter
(Fig. ib). ■ Alsdann nimmt einer der radialen Vorsprünge B die Gummilinse L mit und
prefst dieselbe zwischen Stange A und Rundstab J, Fig. ic, so dafs eine momentane feste
Verbindung dieser beiden Theile hergestellt und dadurch Stab J kräftig nach unten bewegt
wird (Fig. id). Diese Bewegung wird direct
oder indirect durch das andere Hebelende auf die Ausrück-Vorrichtung von Maschinenteilen
übertragen.
In dem zur Erläuterung gewählten Beispiel ist eine Spulmaschine dargestellt von im
wesentlichen bekannter Einrichtung (Fig. ι bis 3). Auf das Vorderende des Hebelarmes G1
legt sich ein Schlufshebel O des Spulmaschinchens, der seinerseits in einer Kerbe der
Riemengabelstange P liegt. Wird der Schlufshebel O durch Aufwä'rtsbewegung des Hebelarmes
G1 (hervorgerufen durch die oben beschriebene Wirkung des Freifallausrückers) aus
der Kerbe der Riemengabelstange P herausgehoben, so schnellt diese infolge der Feder R
nach links und bringt so das Treibriemchen von der festen Scheibe 5 der Spulenspindel
auf die lose T, so dafs die Umdrehung der Spule U aufhört.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausrück-Vorrichtung für Maschinen zur Bearbeitung fadenförmiger Körper (beziehentlich Drähte), bei welcher der Bruch eines dieser Körper die Stillsetzung der Maschine dadurch bewirkt, dafs ein am unteren Ende durch einen Kautschukstreifen verlängertes Stäbchen (D L) herabfallend zwischen einer am Umfang gewulsteten rotirenden Welle (A) und einem parallel zu derselben angeordneten Stab (J) eingeklemmt wird und somit die zur Ausrückung erforderliche Lagenänderung dieser Stange und des zugehörigen Aussetzhebels vermittelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE55455C true DE55455C (de) |
Family
ID=329982
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT55455D Expired - Lifetime DE55455C (de) | Ausrück-Vorrichtung für Maschinen zur Verarbeitung fadenförmiger Körper (beziehentlich Drähte) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE55455C (de) |
-
0
- DE DENDAT55455D patent/DE55455C/de not_active Expired - Lifetime
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