DE554674C - Vergaser - Google Patents

Vergaser

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DE554674C
DE554674C DES96846D DES0096846D DE554674C DE 554674 C DE554674 C DE 554674C DE S96846 D DES96846 D DE S96846D DE S0096846 D DES0096846 D DE S0096846D DE 554674 C DE554674 C DE 554674C
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DE
Germany
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fuel
throttle
chamber
carburetor
machine
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Expired
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DES96846D
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English (en)
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Societe du Carburateur Zenith SA
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Societe du Carburateur Zenith SA
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00—Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/12—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves
    • F02M7/18—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel-metering orifice
    • F02M7/20—Other installations, with moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. having valves with means for controlling cross-sectional area of fuel-metering orifice operated automatically, e.g. dependent on altitude

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser Die Erfindung betrifft einen Vergaser an Brennkraftmaschinen, der eine geregelte Betriebsweise mit möglichst großer Brennstoffersparnis zugleich mit der Erzielung von Höchstleistungen vereinigt, wenn die Maschine besonders hohe Leistungen vollbringen soll.
  • Bisher ist in der Vergasertechnik empfohlen worden, solche Vergaser vorzusehen, die Kanäle für normalen Betrieb und Hilfskanäle für den Brennstoff aufweisen, bei denen die Hilfskanäle durch Druckänderungen an der Maschinenseite der Vergaserdrossel gesteuert werden. Wenn solche Bauarten in Verbindung mit einer selbsttätig vom Regler der Maschine gesteuerten zweiten Drossel betätigt werden, die unabhängig von der normalen Gasgemischdrossel wirkt, ereignet es sich nun häufig, daß der Führer die normale Vergaserdrossel weit geöffnet hält, während die Kraftmaschine durch den Regler gerade gedrosselt wird. In solchen Fällen, wo der Hilfskanal durch Druckänderungen oberhalb der normalen Drosselvorrichtung gesteuert wird, wird das Gemisch angereichert, obwohl die Arbeitsbedingungen der Maschine, wie sie durch die vom Regler gesteuerte Drossel bestimmt werden, eine solche Anreicherung nicht erfordern.
  • Die Erfindung betrifft eine besondere Vorrichtung, bei welcher das Verhältnis von Brennstoff und Luft in Übereinstimmung mit den Erfordernissen der Maschine gebracht wird und nicht unmittelbar von der Stellung der normalen Drosselvorrichtung abhängig ist.
  • Gemäß der Erfindung wird eine zusätzliche Brennstofförderung durch ein Ventil o. dgl. geregelt, welches mit einem von dem Unterdruck hinter der Hilfsdrosselvorrichtung gesteuerten Kolben so verbunden ist, daß es sich beim Ansteigen des Unterdruckes über einen gewissen Wert schließt, dagegen beim Fallen des Unterdruckes unter diesen bestimmten Wert öffnet.
  • In der Zeichnung ist beispielsweise zur besseren Veranschaulichung der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar ist Fig. r ein senkrechter Durchschnitt durch eine Ausführungsart der Erfindung, welche bestimmte Teile in Seitenansicht erkenne läßt, und Fig. z eine Teilansicht einer abgeänderten Brennstoffzuführungsvorrichtung. Bei den gewöhnlichen durch Drosselvorrichtungen gesteuerten Verbrennungskraftmaschinen ist das eigentliche Mischungsverhältnis zwischen Brennstoff und Gas für Zwecke der größten Wirtschaftlichkeit nicht beständig mit wechselnder Belastung. Da die Belastung oder die Arbeitsleistung schwankt, so muß auch die Menge des Gemisches schwanken, ebenso wie die Beschaffenheit oder sein Brennstoffgehalt. Wenn ein Vergaser in der Weise angeordnet ist, daß er die größte Brennstoffersparnis während seiner normalen Leistung ergibt, so setzt er die Maschine nicht in den Stand, ihre größte Kraft zu entfalten. Anderseits besteht, wenn der Vergaser mit Brennstoff in genügender Weise versehen wird, um die Entwicklung der größten Arbeitsleistung der Maschine zu bewirken, ein seht- beträchtlicher Kraftverlust im Hinblick auf den Brennstoffverbrauch während der größten Dauer des Betriebes.
  • Nach der Erfindung ist eine solche Bauart vorgesehen, bei welcher das normale Mischungsverhältnis selbsttätig verbessert wird, wenn die Belastung der Maschine dies erfordert. In der beiliegenden Zeichnung besitzt der Vergaser einen Luftzuführungsraum 2, welcher die Luft zu der Mischkammer 3 befördert, und zwar unter Zwischenschaltung eines geeigneten Venturirohres q.. Zur Regelung des Gasstromes von dem Vergaser kann die übliche Handdrosselvorrichtung 5 vorgesehen sein.
  • In Zusammenwirkung mit der Mischkammer 3 und gewissermaßen als ihre Verlängerung ist zwischen dem Vergaser und der eigentlichen Maschine eine Kammer 6 angeordnet, in welcher sich eine durch den Regler der Maschine betätigte Drosselvorrichtung 7 von beliebiger geeigneter Form befindet. Es ist zu bemerken, daß diese Drosselvorrichtung automatisch gesteuert und daß infolgedessen ihre Stellung vollkommen durch die Arbeit der Kraftmaschine bestimmt wird, welcher der Vergaser dient und in Verbindung mit welcher der Regler benutzt wird. Zur Beförderung von Brennstoff zu der Mischkammer kann ein geeignetes Düsensystem 8 vorhanden sein, und zwar in Verbindung mit einem Brennstoffbehälter g mit beständigem Spiegel und einer kalibrierten Öffnung i o in dem Meßstopfen i i, welcher wiederum den Brennstoff in eine Kammer 12 einführt. Letztere Kammer hat einen von ihr wegführenden Kanal 13, der mit dem Düsensystem verbunden ist.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Ausführungsform wird während des normalen Betriebes der Maschine, die durch den Vergaser betätigt wird, Brennstoff für Kraftzwecke zu dem Düsensystem geführt, und zwar vollständig durch die Meßöffnung i o; dies geschieht in einer so genauen Weise, wie erforderlich ist, um die gewünschte Arbeitsleistung zu erzielen.
  • In die Kammer 12 ragt eine Ventilstange i q. hinein, die ihrerseits ein Ventil 15 trägt; hiermit wirkt ein Sitz 16 zusammen, welcher in dem oberen Teil der Kammer 12 gebildet wird. Dieses Ventil wird nach der Zeichnung elastisch von der Ventilstange getragen, und zwar mittels einer geeigneten Feder 17, welche die Stange umgibt und sich gegen :einen passenden abnehmbaren Vorsprung mit ihrem unteren Ende anlegt. An ihrem oberen Teile ist die Stange in der Weise erweitert, daß sie einen oder mehrere Kolbenteile ig bildet, die mit den Wänden der Kammer 12 als Zylinder zusammenwirken. Der äußerste obere Endteil dieser Kammer steht mittels eines Durchgangskanals 20 mit einer Leitung 21 in Verbindung, die bei 22 in die Kammer 6 einmündet, und zwar bei einer solchen Stellung in bezug auf die durch den Regler betätigte Drosselvorrichtung 7, daß die Kammer den Druckbedingungen zwischen der vom Regler gesteuerten Drossel und der Maschine unterworfen wird, jedoch, unabhängig von den Druckbedingungen zwischen den Drosselvorrichtungen 5 und 7, in der Mischkammer oder auch in der Luftzuführung unterhalb der Drosselvorrichtung 5 bleibt.
  • Es kann während des Betriebes ein-es Vergasers mit den hier beschriebenen Einrichtungen vorkommen, daß der Bedienungsmann in voller Absicht oder auch infolge seiner Ungeschicklichkeit, die einzelnen Teile des Vergasers mit den tatsächlichen jeweiligen Anforderungen der Maschine unter besonderen Belastungsbedingungen in Einklang zu bringen, die Handdrosselvorrichtung 5 in ihre völlig offene Stellung bringt, wie dies in Fig. i dargestellt ist. Bei solchen Gelegenheiten kann der Regler, auf dessen Arbeitsweise der Bedienungsmann keinen Ein-Ruß hat, die selbsttätige Drossel? in eine teilweise offene Stellung bringen, wie dies ebenfalls in Fig. i gezeigt ist. Es ist klar, daß zu diesen Zeiten die Belastungsbedingungen der Maschine kein reicheres Gemisch als zu normalen Zeiten erfordern, da die Maschine ja zu der betreffenden Zeit nur bei teilweise geöffneter Drosselvorrichtung arbeitet. Während solcher Zeiten wird das in der Kammer 6 über der Steuerungsdrosselung 7 bestehende Vakuum durch die Leitung 21 und den Kana12o in den oberen Teil der Kammer i2 fortgepflanzt; infolgedessen werden die Ventilstange i q. und ihr Ventil 15 dank der Wirkungsweise der Kolbenteile in gehobener Stellung .erhalten, wie Fig. i zeigt. Wenn jedoch die Belastung der Maschine in der Weise vergrößert wird, daß der Regler die Drosselvorrichtung 7 zu ihrer am meisten offenen Stellung bringt, wie dies in Fig. i durch die punktierten Linien angezeigt wird, so nähern sich die absoluten Druckbedingungen, die in der Kammer 6 oberhalb der Steuerungsdrosselung bestehen, den Druckbedingungen unterhalb dieser Drosselvorrichtung. Das Vakuum ist dann nicht in der Lage, das Ventil 15 in seiner gehobenen Stellung gegen die Wirkung der Schwerkraft zu halten, und letzteres fällt von seinem Sitz 16 herunter.
  • Bei solchen Gelegenheiten fließt Brennstoff unbehindert von der Kammer mit beständigem Spiegel durch einen anderen Kanal 23 in die Kammer 12 und von da aus mittels der Durchtrittsöffnung 13 in das Düsensystem B. Dieser anderweitige Durchtrittsweg für den Brennstoff kann von beliebiger Ausdehnung sein, so daß die Strömung hierdurch größer sein wird als beim abgemessenen Ausfluß durch die Meßöffnung io. Wenn also das Ventil sich zu dieser unteren Stellung bewegt, und zwar in übereinstimmung mit den Arbeitsbedingungen der Maschine und ihren entsprechenden Erfordernissen, so wird die Brennstoffmenge, die zu dem Düsensystem und von da aus zu der Mischkammer gefördert wird, vergrößert. Hierdurch wird ein Anwachsen der Kraftleistung erzielt, die für die dann bestehenden Bedingungen erforderlich ist.
  • Sobald die Belastung der Maschine zu solch einem Punkte herabgesunken ist, daß der Regler die Drosselvorrichtung 7 in ihre (durch ausgezogene Linien gekennzeichnete) Stellung zurückbewegt, so werden die höheren Vakuumbedingungen oberhalb dieser Drosselvorrichtung auf die Ventileinrichtung übertragen, und zwar in der Weise, daß sich das zur Abwechslung benutzte Brennstoffsystem schließt und so in normaler Weise der Brennstoff wieder durch die Meßöffnung io geführt wird.
  • Aus dem Obigen geht hervor, daß die Beschaffenheit des durch den Vergaser gelieferten Brennstoffgemisches unmittelbar für die jeweiligen Anforderungen der Maschine genügt, unabhängig davon, ob die Stellung der Handdrosselvorrichtung 5 oder die Stellung der selbsttätigen Drosselvorrichtung 7 die Menge des von der Kraftmaschine erforderten Explosionsgemisches regelt.
  • In Fig. z ist eine hinsichtlich des Regelventils etwas abgeänderte Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Hier fördert der Brennstoffbehälter g zu normalen Zeiten den Brennstoff zu einem Düsensystem 8 durch einen Kanal 25, der in eine Kammer 26 mündet. Diese Kammer wiederum steht mit dem Düsensystem durch einen Kanal 13 in Verbindung.
  • Wenn die selbsttätige Drossel durch den Regler teilweise geschlossen wird, so ist die durch die Leitung 21 und durch den Kanal 2o zu dem oberen Teil der Ventilstange 30 übertragene Saugung derartig, daß sie die Ventilstange in ihrer gehobenen Stellung festhält (s. Fig.2), wodurch das Ventil 31 mit dem Sitz 32 zusammengehalten wird. In solchen Zeiten wird der Brennstoff gezwungen, von dem Brennstoffbehälter durch den Kana125 in den in der Ventilstange angebrachten Querkana127 zu strömen und von da aus durch den Längskana128 in die kalibrierte Öffnung durch den Meßstopfen 2c). Von dieser Öffnung strömt er in den unteren Teil der Kammer 26, in den Kanal 13 und von da .aus zu dem Düsensystem.
  • Wenn die selbsttätige Drossel zu ihrer am weitesten offenen Stellung gebracht wird, so fällt die Ventilstange 3o in der beschriebenen Weise herab; hierdurch veranlaßt sie die Entfernung des Ventils 31 von seinem Sitz 32 und gestattet dem Brennstoff einen direkten Zufluß von dem Brennstoffbehälter zu dem Düsensystem durch die Kanäle 25 und 13, die durch die dazwischenliegende Kammer 26 miteinander verbunden sind.
  • Diese Ausführungsform ist besonders vorteilhaft in solchen Fällen, wo man einen, einzigen Kanal vorsehen will, der zu Zeiten mittels des Ventils 31 teilweise abgedrosselt wird, während zu anderen Zeiten die Drosselvorrichtung sich in ihrer am weitesten geöffneten Stellung befindet. Eine solche Anordnung vermeidet, wie klar ersichtlich, die Notwendigkeit, mehrere von dem Brennstoffbehälter ausgehende Kanäle vorzusehen.
  • Der Vergaser, der den Gegenstand der Erfindung bildet, kann derart geregelt werden, daß er unter normalen Bedingungen das sparsamste Gemisch und unter dem Einfluß des Reglers ein reicheres, weniger sparsames Gemisch liefert, wenn eine vorübergehend notwendige höhere Leistung zu erzielen ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vergaser an Brennkraftmaschinen, bei dem außer der normalen Gasgemischdrossel eine vom Regler der Maschine gesteuerte zweite Drossel vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein eine zusätzliche Brennstofförderung regelndes Ventil (15 bzw. 31) o. dgl. mit einem von dem Unterdruck hinter der Hilfsdrosselvorrichtung (7) gesteuerten Kolben (i9 bzw. 30) so verbunden ist, daß es sich beim Ansteigen des Unterdrucks über einen gewissen Wert schließt, dagegen beim Fallen des Unterdrucks unter diesen bestimmten Wert öffnet.
DES96846D 1931-02-18 1931-02-18 Vergaser Expired DE554674C (de)

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