DE554705C - Quecksilberdampfstrahlpumpe zur Entlueftung des Absorbers - Google Patents

Quecksilberdampfstrahlpumpe zur Entlueftung des Absorbers

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DE554705C
DE554705C DE1930554705D DE554705DD DE554705C DE 554705 C DE554705 C DE 554705C DE 1930554705 D DE1930554705 D DE 1930554705D DE 554705D D DE554705D D DE 554705DD DE 554705 C DE554705 C DE 554705C
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venting
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DE1930554705D
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    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
    • F25B—REFRIGERATION MACHINES, PLANTS OR SYSTEMS; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS
    • F25B43/00—Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat
    • F25B43/04—Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat for withdrawing non-condensible gases
    • F25B43/046—Arrangements for separating or purifying gases or liquids; Arrangements for vaporising the residuum of liquid refrigerant, e.g. by heat for withdrawing non-condensible gases for sorption type systems

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Description

  • Quecksilberdampfstrahlpumpe zur Entlüftung des Absorbers In dem Hauptpatent 533 698 ist ein Absorptionsverfahren beschrieben, bei welchem zur Entlüftung des Absorbers Quecksilberdampfstrahlpumpen verwandt werden.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Absorptionsvorrichtung für die Ausführung des Absorptionsverfahrens.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Quecksilberdampfstrahlpumpe mit dem Absorber eine bauliche Einheit mit gemeinsamem Saugstutzen zum Ansaugen des Luftdampfgemisches bildet.
  • Die Erfindung ist in den Zeichnungen Fig. i und Fig. 2 an zwei Ausführungsbeispielen teils im Schnitt, teils in Ansicht schematisch dargestellt.
  • Fig. i veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei dem der Kühlwasse.rmantel 46 des Kondensators 47 der Quecksilberdampfstrahlpumpe mit einem weiteren Rohrmantel .4.8 den Vakuumabsorber bildet. Die Absorptionsflüssigkeit, in erster Linie Schwefelsäure, tritt durch -die Leitung 13 in den Vakuumabsorber ein und rieselt über die wassergekühlte Wandung des Rohres 46, die zweckmäßig mit Ringen 54. zur Verteilung der Schwefelsäure ausgestattet ist. Die Wasserdämpfe, welche vom Verdampfer kommen, strömen durch die Leitung 5, die den Saugstutzen der Pumpe bildet, in den Vakuumabsorber 49 und werden hier von der Schwefelsäure absorbiert. Gasförmige Beimengungen, insbesondere vorhandene oder eingedrungene Luft, werden durch den Saugspalt 52 von der Quecksilberdampfstrahlpumpe abgepumpt. Eine besonders einfache Konstruktion ergibt sich durch die aus der Fig. i ersichtliche Anordnung, daß die Saugdüse der Quecksilberdampfstrahlpumpe 50, 5i, 52 innerhalb des Vakuumabsorbers 49 liegt. Das Betriebswasser der Wasserstrahlpumpe tritt durch den Stutzen 53 ein, durchfließt dass Rohr 46 und dient dann zum Betrieb der Wasserstrahlpumpe 6. Die Wasserstrahlpumpe 6 weist an ihrer Saugkammer zwei Leitungen auf, von denen die eine, 55, in einem Dom 56 mündet und das Vorvakuum für die Quecksil;berdampfstrahlpumpe bildet, während die zweite Leitung 7 zum Absorber führt und zur Ableitung der verbrauchten Säure dient. Die Leitung 7 ist mit einer Stauvorrichtung für die verbrauchte Säure ausgestattet. Sie wird z. B. in einem Knie geführt. Die verbrauchte Säure bildet dann den Flüssigkeitsabschluß s, durch den das Wasserdampfdruckgebiet der Wasserstrahlpumpe von dem Wasserdampfdruckgebiet des Absorbers abgesperrt wird.
  • Fig. 2 veranschaulicht ein anderes Ausführungsbeispiel. Hierbei ist eine Quecksilberdampfstrahlpumpe 30 üblicher Ausführung durch ihre Saugleitung 31, durch die Kühlwasserleitung 36 und die Vorvakuumleitung 32 mit einem Aggregat vereinigt, das seinerseits einheitlich einen Absorber und eine Wasserstrahlpumpe zusammenfallt. Der Vakuumabsorber wird durch den Zwischenraum zwischen dem Rohr 2a und dem Rohr 26 gebildet. Das Rohr 2a ist mit der Kühlwasserleitung 36 verbunden und vom Betriebswasser der Wasserstrahlpumpe 6 durchströmt. Die Wandung des Rohres 2a dient als Rieselfläche für die Schwefelsäure, die durch die Leitung 13a eintritt. Der Absorber ist durch die Leitung 31 mit der Quecksilberdampfstrahlpumpe und durch die Leitung 29 mit einer Vakuumkammer 27 verbunden. In der Vakuumkammer befindet sich das Gut I ja, welchem Wasserdampf entzogen werden soll, zweckmäßig in flachen Schalen f oa. Die Vakuumkammer ist durch einen zweckmäßig türartig ausgebildeten Deckel 28 verschließbar. Je nachdem ob die Verdampfung von Wasser zur Trocknung feuchter Substanzen bzw. Einengen wässeriger Lösungen oder - ohne Wärmezufuhr - zur Kälteerzeubgung ausgenutzt werden soll, ist die Vakuumkammer 27 mit Heizvorrichtungen üblicher Art ausgerüstet oder nicht.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird eine spezifische Pumpe für das Pumpen von Wasserdampf niedriger Spannung geschaffen. Soll die Pumpe vorübergehend in der bisherigen Art als Hochvakuumpumpe zum Pumpen von Gasen benutzt werden, so wird die Leitung 7 entweder durch einen Hahn abgesperrt, oder es wird der Flüssigkeitssack 25 mit Quecksilber gefüllt. Zur Erleichterung dieser Maßnahme kann das Knie 25 mit einer durch Hahn absperrbaren Leitung verbunden sein, durch die Quecksilber, z. B. in Verbindung mit einem Niveaugefäß, in das Knie 25 eingeführt oder daraus entfernt werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Quecksilberdampfstrahlpumpe zur Entlüftung des Absorbers nach Patent 533 698, dadurch gekennzeichnet, daß die Hochvakuumpumpe (30) mit dem Absorber (26, 48) eine bauliche Einheit mit gemeinsamem Saugstutzen (5) zum Ansaugen des Luftdempfgemisches bildet.
  2. 2. Q ecksslberdampfstrahlpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihr Kühlwassermantel (46) die Rieselfläche für die Absorptionsflüssigkeit bildet.
  3. 3. Quecksilberdampfstrahlpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ihre Saugdüse (So, 54 52) innerhalb des Absorbers (49) liegt.
  4. 4. Ouecksslberdampfstrahlpumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsleitung (7, 7a) zwischen dem Absorber und der Vorvakuumpumpe (6) der Ouecksilberdampfs.trahlpumpe absperrbar ist.
DE1930554705D 1930-09-30 1930-09-30 Quecksilberdampfstrahlpumpe zur Entlueftung des Absorbers Expired DE554705C (de)

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