DE554709C - Radioempfaenger, bei dem, wahlweise umschaltbar, induktiv-variable Kopplung auf kapazitiv-feste Kopplung zwischen Antenne und Verstaerkereingangskreis erfolgt - Google Patents
Radioempfaenger, bei dem, wahlweise umschaltbar, induktiv-variable Kopplung auf kapazitiv-feste Kopplung zwischen Antenne und Verstaerkereingangskreis erfolgtInfo
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- H04B1/06—Receivers
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- H04B1/18—Input circuits, e.g. for coupling to an antenna or a transmission line
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
12. JULI 1932
12. JULI 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 554709 KLASSE 21a4 GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Juni 1930 ab
Vorliegende Erfindung betrifft einen umschaltbaren Radioempfangsapparat, bei welchem
wahlweise induktiv variabel und kapazitiv eine feste Kopplung -der Antenne an das
Eingangsrohr vorgesehen ist.
Abb. ι und 2 zeigen gebräuchliche Empfangsschaltungen.
Bei einer Schaltung gemäß Abb. 1 liegt die Antenne^ vorzugsweise unter Zwischenschaltung
eines Verkürzungskondensators C1 direkt in Serie mit dem Eingangskreis der
Verstärkeranordnung, der aus der Selbstinduktion La und dem variablen Kondensator
Cq gebildet wird. Eine derartige Anordnung, bei welcher die Antenne kapazitiv fest
angekoppelt ist, hat den Vorzug einfacher Bedienung, jedoch ist die Selektion nicht immer
ausreichend. Derartige Schaltungen werden vorzugsweise verwendet, wenn es sich um den
ao Empfang nahegelegener Stationen handelt.
Für den Empfang ferner gelegener Stationen eignen sich mehr Schaltungen gemäß
Abb. 2. bei welchen in Serie mit der Antenne A und gegebenenfalls einem Verkürzungskondensator
Ci eine Induktion LA liegt,
die variabel induktiv mit der Selbstinduktion L0 des abstimmbaren Eingangskreises
Lq, Cq der Eingangsröhre des Empfängers gekoppelt ist. Eine derartige Schaltung
besitzt erhöhte Selektion, jedoch ist die Bedienung für den Laien, insbesondere bei
Empfängern ohne Hochfrequenzverstärkung und bei kleiner einfallender Energie, außerordentlich
erschwert. Es setzt bei stark gedämpften Antennen, bei zu fester Antennenkopplung
Rückkopplung nicht ein, ferner bei zu loser Kopplung Dauerschwingungen, so daß häufig nur bei einer ganz scharf definierten
Kopplungsstellung der Spulen LA und L0
zueinander Empfang einer bestimmten Station möglich ist.
Vorliegender Erfindung gemäß ist, wie in Abb. 3 und folgende schematisch, dargestellt,
der Empfänger mit einem einpoligen Umschalter UVW (Abb. 3) versehen, so daß wahlweiser
Empfang sowohl mit fester kapazitiver wie variabel induktiver Ankopplung möglich ist.
Bei normalen Empfangsverhältnissen wird in der Schaltstellung UW gearbeitet, und nur
in solchen Fällen, wo die Selektion nicht ausreicht, wird auf UV- umgeschaltet.
Weiterer Gegenstand der Erfindung ist, den Umschalter derartig auszubilden, daß der
*) Von dem Palentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dipl.-Ing. Hans Mendelsohn in Berlin.
Bedienungsgriff des Umschalters identisch ist mit dem Bedienungsgriff der variablen
Antennenkopplung, derart, daß in einer der beiden Endstellungen der Kopplung die Umschaltung
auf kapazitive Ankopplung automatisch erfolgt. Zweckmäßig geschieht diese Umschaltung in der entkoppelten Endstellung,
da dann eine Dämpfung durch die Spule LA sicher vermieden ist, indem zugleich
ίο bei Schaltung mit kapazitiver Ankopplung
der Antenne die Spule LA stets aus dem Felde der Spule La herausgeschwenkt wird, da
sonst durch die Spule LA unerwünschte Dämpfung bedingt ist. Zu diesem Zwecke
wird zweckmäßigerweise der Umschalter, wie in Abb. 4 dargestellt ist, ausgebildet. Die
Antennenspule L4 ist mittels des isolierten Hebels H um den Drehpunkt U zur festen
Spule Lq schwenkbar. In der Stellung, in der L0 und LA voneinander entkoppelt sind,
wird gleichzeitig die Verbindung UW geschlossen, während auf dem ganzen Bewegungswege
der Schalter TJV verbunden ist. Der Schalthebel wird in dem vorliegenden Beispiel also gleichzeitig von dem einen Teil
des Bewegungshebels für die Spule LA (ti)
gebildet.
Abb. 5 zeigt eine Ausführungsform eines ähnlichen Schalters, bei dem für den Empfang
mehrerer Wellenbereiche zwei Spulensätze LG, La bzw. LAX, L0x vorgesehen sind.
Claims (2)
1. Radioempfänger, bei dem, wahlweise umschaltbar, induktiv-variable Kopplung
auf kapazitiv-feste Kopplung. zwischen Antenne und Verstärkereingangskreis erfolgt,
gekennzeichnet durch Verwendung eines automatischen Umschalters, der zugleich mit der Schaltung auf kapazitiv-feste
Kopplung Entkopplung der Selbstinduktion des Eingangskreises von der für induktive Kopplung der Antennen
vorgesehenen Selbstinduktion vornimmt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Umschalter, an
dessen Schwenkarm die eine der beiden induktiv zu koppelnden Spulen angebracht ist und dessen Schwenkbewegungen mittels
der beiden Kontakte für kapazitiven und induktiven Kopplungsempfang begrenzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE554709T | 1930-06-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE554709C true DE554709C (de) | 1932-07-12 |
Family
ID=6564182
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930554709D Expired DE554709C (de) | 1930-06-21 | 1930-06-21 | Radioempfaenger, bei dem, wahlweise umschaltbar, induktiv-variable Kopplung auf kapazitiv-feste Kopplung zwischen Antenne und Verstaerkereingangskreis erfolgt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE554709C (de) |
-
1930
- 1930-06-21 DE DE1930554709D patent/DE554709C/de not_active Expired
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