DE554968C - Vorrichtung zum Anknuepfen von Kettenfaeden fuer Kettenwirk- und aehnliche Maschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Anknuepfen von Kettenfaeden fuer Kettenwirk- und aehnliche Maschinen

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DE554968C
DE554968C DEM116867D DEM0116867D DE554968C DE 554968 C DE554968 C DE 554968C DE M116867 D DEM116867 D DE M116867D DE M0116867 D DEM0116867 D DE M0116867D DE 554968 C DE554968 C DE 554968C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03JAUXILIARY WEAVING APPARATUS; WEAVERS' TOOLS; SHUTTLES
    • D03J1/00Auxiliary apparatus combined with or associated with looms
    • D03J1/16Apparatus for joining warp ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)
  • Auxiliary Weaving Apparatuses, Weavers' Tools, And Shuttles (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Anknüpfen von Kettenfäden für Kettenwirk- und ähnliche Maschinen Die Knüpfapparate bzw. Knüpfmaschinen, auch Andreheinrichtungen für Kettenwirk-und ähnliche Maschinen, auch Webstühle, also Maschinen, die eine sehr große Zahl Fäden nebeneinander liegen haben, leiden noch an dem Übelstand, daß jeder Faden der alten Kette mit dem entsprechenden Faden der neuen Kette, also jedes Fadenpaar eins nach dem anderen angeknüpft bzw. verbunden wird.
  • Obwohl es schon für Webstühle, hauptsächlich solche mit feiner Fadenteilung und großer Fadenzahl, Apparate gibt, die dieses Verknüpfen oder Andrehen sehr schnell hintereinander ausführen, so dauert es doch immerhin eine geraume Zeit, bis dieser Vorgang für hundert bis tausend und mehr Fadenpaare beendet ist.
  • Man hat daher versucht, insofern diesen Prozeß abzukürzen, daß man mehrere Verbindungswerkzeuge in einem Apparat dicht nebeneinander setzte und gleichzeitig arbeiten ließ. Diese Vorrichtungen sind sehr teuer wegen ihrer verwickelten Bauart, und ihre Verwendung bei Maschinen mit gröberer Fadenteilung, wie z. B. Kettenwirkmaschinen, ist daher unwirtschaftlich.
  • Vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer einfachen Knüpfvorrichtung für Kettenwirk- und ähnliche Maschinen, also auch Webstühle. ähnlicher Fadenteilung, in der Weise, daß man für jedes zusammenzuknüpfende Fadenpaar nur je eine Knüpfnadel zur Anwendung bringt und sämtliche Knüpfnadeln mit einem Male betätigt. Das Anknüpfen sämtlicher Fäden schrumpft daher auf eine Zeitdauer bis auf i Sekunde zusammen, während bei dem bei diesen Maschinen sonst üblichen Anknüpfen der Fäden von Hand oder mit Einzelknüpfer Minuten und Stunden dazu gebraucht wurden. Die Vorarbeiten bei vorliegendem Erfindungsgegenstand sind dabei fast noch geringer als bei der bisherigen Arbeitsweise.
  • Vorliegender Apparat sowie das Knüpfen selbst ist also viel billiger, und die Arbeitsmaschinen werden durch die gewaltige Zeitersparnis viel leistungsfähiger, die Rundkettenwirkmaschinen sogar erst wirklich lebensfähig.
  • Einen Apparat nach der Erfindung zeigen beispielsweise die Fig. i bis 9.
  • Fig. i zeigt die Lage der Barren eines Apparates für beispielsweise zehn Kettenfäden.
  • Fig.2 bis 8 zeigen verschiedene Barrenstellungen bei entsprechendenArbeitsperioden im Querschnitt.
  • Fig.9 zeigt einen fertigen vergrößerten Knoten.
  • Die H2ndhabung ist nun folgende.
  • In der auf- und abwärts beweglichen Barre i sind mittels einer Beilage und einer Deckbarre 2 Zungennadeln 3 befestigt. Diese Nadeln 3 führen sich in Schlitzen der feststehenden Barre q.. In Höhe der Barre .4 befinden sich vor und hinter den Nadeln die seitlich verschiebbaren Barren 5 und 9. Diese Barren können auch mit Einschnitten oder. Stiften oder ähnlichem zur teilungsgemäßen Aufnahme der Kettenfäden versehen sein. 7 und 8 sind die neuen bzw. alten Kettenfäden, die in der Fig. i, von hinten rerrhts kommend, pa-mveise über die Barren 5, 4 und 9 sowie zwischen die Nadeln 3 gelegt und durch die Deckbarren 6 und io festgeklemmt «erden. In Fig. i gehen die Fäden 7 und 8 dicht links an den Nadeln 3 vorüber.
  • Um nun die Knoten zu bilden, wird eine Belastungsbarre i i vor die Nadeln 3 auf die Kettenfäden gelegt, das Barrenpaar 5/6 eine Teilung nach rechts geschoben und in die Lage der Fig. 2 gebracht. Hierauf wird dieses Barrenpaar eine Teilung nach links zurückgeschoben und in die alte Lage zurückgebracht, wie Fig. 3 und 4 zeigt. Hierbei ist zu beachten, daß die gebildeten Fadenschlingen unter die Zungen der Nadeln 3 zu liegen kommen. Nunmehr wird die Barre i i entfernt, das Barrenpaar 9/io eine Teilung nach rechts verschoben und in die Stellung nach Fig.5 gebracht. Hierbei müssen die Fäden 7/8 über den Nadelzungen liegen. Während nun die Barrenpaare 5/6 und 9/io in ihrer gegenwärtigen Lage verbleiben, wird die Nadelbarre i/2 mit den Nadeln 3 gesenkt (Fig. 6) bis in die Stellung nach Fig. 7. Dies ist die Stellung, wo die Fadenschlinge über den Nadelkopf abgeschlagen und der Faden 7/8 des Barrenpares 9/io in die Fadenschlinge gezogen ist. Nunmehr werden mit einem Messer oder einer Schere i2 die Fäden 7/8 etwa 3 bis 4 mm über den Nadelköpfen abgeschnitten (Fig. 7), die Nadelbarre i/2 so tief gezogen, daß die Schnittenden der Fäden 7/8 durch die Fadenschlingen gezogen und die Knoten alle mit einem Male gebildet sind (Fig.8). Ein solcher Knoten ist in Fig.9 dargestellt.
  • Es lassen sich für einen derartigen Apparat auch Zaschennadeln oder Häkelnadeln oder ähnliches verwenden. Auch kann die Anordnung der Barren anders gestaltet sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Anknüpfen von Kettenfäden für Kettenwirk- und ähnliche Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß für jedes zusammenzuknüpfende Kettenfadenpaar eine Knüpfnadel vorgesehen ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Knüpfnadeln gleichzeitig knüpfen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2744398A (en) * 1951-04-28 1956-05-08 Scheibe Walter Warp knitting machine

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