DE555344C - Schleuder zum Trennen von Wachs und Honig - Google Patents
Schleuder zum Trennen von Wachs und HonigInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K59/00—Honey collection
- A01K59/04—Honey strainers ; Strainers with centrifuges or presses
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Description
Zur Gewinnung von Honig müssen die aus den Bienenstöcken herausgenommenen Waben
zuerst entdeckelt werden. Beim Entdeckeln läßt sich nicht vermeiden, daß gleichzeitig mit
den Deckeln auch mehr oder weniger Honig abgenommen wird, der größtenteils an den
Wachsteilchen haftenbleibt. Eine Scheidung der so aneinanderhaftenden Wachs- oder
Honigteile ist bislang nur in umständlicher Weise möglich. Der bestehende Mangel soll
durch die Einrichtung gemäß Erfindung behoben werden. Die aneinanderhaftenden Wachs- und Honigteile werden hierzu gegen
in schnelle Umdrehung um eine senkrechte Achse gebrachte Siebflächen geleitet, die die
spezifisch leichteren und verhältnismäßig festen Wachsstücke zurückhalten, den an
ihnen haftenden, spezifisch schwereren Honig aber von den Wachsteilchen ablösen und
durch die Siebflächen hindurch nach außen schleudern. Gleichzeitig werden die Siebflächen
noch ' um waagerecht angeordnete Achsen in Richtung nach der Aufgabestelle
des Honig- und Wachsgemisches zu in langsamere Umdrehung versetzt, wobei die an
den Siebflächen angesammelten Wachsteile von diesen abfallen. Die voneinander getrennten
Honig- und Wachsteile werden in besonderen Räumen aufgefangen und von
diesen abgeleitet.
Die Zeichnungen stellen ein Ausführungsbeispiel einer solchen Einrichtung dar:
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt;
Abb. ι ist ein senkrechter Schnitt;
Abb. 2 zeigt schaubildlich ein zylindrisches Sieb;
Abb. 3 ist ein waagerechter Schnitt nach 3-3 der Abb. 1 ;
Abb. 4 zeigt eine Schleuderwelle und den mit ihr einheitlich ausgebildeten oder fest
verbundenen Speichenkörper für die Lagerung von Siebtrommeln.
Das vorzugsweise zylindrische Gefäß 1 hat an seinem oberen Ende einen Fülltrichter 2
und als Boden einen Doppelboden, dessen obere Platte 3 die Abschlußplatte für eine
Kammer 4 bildet, in der Wasser zum Erhitzen gebracht oder in die Dampf eingeleitet
werden kann. Die Erwärmung von in der Kammer 4 befindlichem Wasser kann in beliebiger
Weise erfolgen. Im Ausführungsbeispiel bedeutet 10 einen Behälter für einen
elektrischen Heizkörper, für den die Zuleitungsdrähte durch das Rohr 11 eingeführt
sind. Die Zuführung von Wasser oder Dampf in den Raum 4 erfolgt durch ein mit Hahn 14
versehenes Rohr 12, an dem auch zwischen Kammer 4 und Hahn 14 ein Sicherheitsventil
13 angeordnet ist. Im unteren Boden der Kammer 4 ist ein Ablaßhahn 15 vorgesehen.
Oberhalb des Doppelbodens ist im Gefäß 1 eine Schleudervorrichtung angeordnet, bei der
die Schleudersiebe 16, 17, 18, 19 vorzugsweise
die in Abb. 2 gezeigte Gestalt und Ausbildung als Drahtnetzzylinder mit Drahtnetzböden
20 haben. Die Zylinder sind mittels waagerecht liegender Wellen 23 in Lagern 32,
33· 34 von Armteilen 31, 30 eines mit einer
zentral.im Gefäß senkrecht angeordneten Antriebswelle 28 verbundenen Drehkreuzes gelagert.
Die Antriebswelle 28 läuft in Lagern 29, die auf dem Boden 3 und auf einem den Fülltrichter durchsetzenden Steg 27 angebracht
sind. Ihr Antrieb kann in bekannter Weise, z. B. durch einen von einer Haube 48 überdeckten Kegelradantrieb 39, 40, über eine
in Lagern 42 gelagerte Welle 41 und einen Riementrieb 43, 44, 45 von einem Motor 46
aus erfolgen. Über die Antriebswelle 28 ist eine mittels eines Flansches 26 am Quersteg
befestigte Hülse 26 gezogen, auf der in Höhe der Siebtrommelwellen eine Schnecke angeordnet
ist. Mit dieser in Eingriff steht ein auf einer der Wellen 23 befestigtes Schneckenrad
25. Das Drehkreuz ist mit Armen 35 versteift. Von diesen Armen gehen in senkrechter
Richtung Streben 36 aus, die einen" nicht weit unterhalb der unteren Fülltrichteröffnung
liegenden Teller 37 tragen, der mit seinen Kanten bis dicht an die Siebe herantritt.
Die Siebe sind, wie Abb. 3 zeigt, indiametral gegenüberliegenden Paaren um die Antriebswelle angeordnet. Ihre Umfangswände
zeigen zwischen den Böden 20 hintereinanderliegende Taschen mit einen spitzen
Winkel miteinander bildenden Wänden2i,22. Die die Siebtrommeln tragenden Wellen 23
sind an ihren Enden miteinander durch Kegelräderpaare 24 gekuppelt. An der inneren
Wandung des Gefäßes 1 ist eine schräg nach oben und innen stehende Wand 7 befestigt,
deren obere Kante etwas unterhalb der Höhe der Wellen 23 liegt. Am Grund der durch diese Schrägwand gebildeten Rinne ist
in der Außenwand ein Ablaufrohr 5 mit eingebautem Hahn 6 vorgesehen. Ein Ablaufrohr
8 mit Hahn 9 ist dicht oberhalb des Gefäßbodens 3 angebracht.
Bei Gebrauch der Einrichtung wird die Antriebswelle in einer derartigen Umlaufsrichtung angetrieben, daß das auf einer der
Wellen 23 befestigte Schneckenrad 25 durch den Eingriff in die Schnecke der feststehenden
Hülse 26 mit seinem oberen Teil nach der Hülse zu in Umdrehung gesetzt wird.
Hierdurch werden auch die miteinander gekuppelten Siebtrommeln 16, 17, 18, 19 in
gleichem Sinne gedreht, wobei die von zwei hintereinanderliegenden Taschen der Siebtrommeln
gebildeten Spitzen in der Umdrehungsrichtung nach vorn liegen. Aneinanderhaftende
Wachs- und Honigteile, die beim Entdeckeln von Waben, was z. B. auf einem auf den oberen Rand des Fülltrichters
gelagerten Brett 51 geschehen kann, entfallen, werden in den Trichter geschüttet. Sie fallen
hierbei auf den schnell umlaufenden Teller 37, von dem sie durch Schleuderwirkung in
die Taschen der Siebtrommeln gelangen. In diesen werden die Wachsteilchen zurückgehalten,
während der schwerere Honig durch die Siebflächen hindurch gegen die Innenwand des Gefäßes geschleudert wird. Dort
sammelt er sich und fließt in die von der Gefäßinnenwand und der schrägen Wand 7 gebildete
Rinne, von welcher er durch Abfluß 5 abgeleitet werden kann. Die in den Taschen der Siebtrommel angesammelten
Wachsteile fallen aus diesen heraus auf die Bodenplatte 3, sobald durch die Rotation der
Siebtrommeln um die waagerechten Wellen die Öffnungen der Taschen sich nach unten
kehren. Das auf der Bodenplatte 3 befindliche Wachs wird geschmolzen und durch Rohr 8 und Hahn 9 zum Abfluß gebracht.
Claims (6)
1. Schleuder zum Trennen von Wachs und Honig aus der beim Entdeckeln von
Bienenwaben gewonnenen Masse, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere trommelartige,
am Umfang mit schräg nach ein- *5 wärts springenden Taschen (21, 22) versehene
Siebe (16, 17, 18, 19) um je eine
waagerechte Achse entgegen der Zufuhrrichtung der zu bearbeitenden Masse drehbar
sind und gleichzeitig um eine gemeinsame senkrechte Achse herumgeschleudert werden, um welche sich auch ein Schleuderteller
(37) dreht, dem die Masse von außen zugeführt wird und dessen äußerer Rand in der Nähe des oberen Teiles der
Siebe (16, 17, 18, 19) liegt, welche die
den Schleuderteller (37) verlassende Masse auffangen.
2. Schleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die trommelartigen
Siebe (16, 17, 18, 19) an waagerechten
Wellen (23) sitzen, deren Enden in Lager (32> 33) eines Speichenkörpers (30, 31,
35) ruhen, der an einer angetriebenen senkrechten Welle (28) sitzt, während ein mit einem Sieb (19) fest verbundenes
Schneckenrad (25) mit einer ortsfesten Schnecke (26) kämmt, die in der Achsrichtung
der senkrechten Welle (28) liegt, so daß bei Drehung des Speichenkörpers (30, 31, 35) die Siebe um
die gemeinsame .senkrechte Achse und gleichzeitig um ihre waagerechte Achse
gedreht werden.
3. Schleuder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die waagerechten
Wellen (23) an ihren Enden miteinander in Eingriff stehende Kegelzahnräder (24, 24) haben und das eine Trommelsieb
(19) einen Schneckenradzahnkranz (25) trägt, der mit der an einer
ortsfesten Hohlwelle sitzenden Schnecke
(26) kämmt, durch welche sich die senkrechte Antriebswelle (28), an welcher der
Speichenkörper (30, 31, 35) sitzt, hindurch
erstreckt.
4. Schleuder nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schleuderteller
(37) an dem Speichenkörper (30, 31, 35) befestigt ist und unter dem Auslaßende
eines konzentrisch zur waagerechten Antriebswelle (28) angeordneten Trichters (2) liegt, in welchen die zu behandelnde
Masse eingefüllt wird.
5. Schleuder nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß unter der Trommelsiebanordnung eine die obere Abschlußwand
einer Heizkammer (4) bildende Sammelplatte (3) angeordnet ist, auf welche das vom Honig getrennte Wachs
fällt und zum Schmelzen gebracht wird.
6. Schleuder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch eine an der
Innenwandung des Gehäuses (1) befestigte kegelförmige Wand (7) ein Trog gebildet
wird, in welchem sich die längs der Innenwandung des Gehäuses (1) herablaufende
Honigmasse sammelt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE555344T | 1930-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE555344C true DE555344C (de) | 1932-07-23 |
Family
ID=6564395
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930555344D Expired DE555344C (de) | 1930-03-18 | 1930-03-18 | Schleuder zum Trennen von Wachs und Honig |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE555344C (de) |
-
1930
- 1930-03-18 DE DE1930555344D patent/DE555344C/de not_active Expired
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