DE555431C - Halmzufuehrung fuer Zuckerrohr-Erntemaschinen - Google Patents

Halmzufuehrung fuer Zuckerrohr-Erntemaschinen

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DE555431C
DE555431C DEF67920D DEF0067920D DE555431C DE 555431 C DE555431 C DE 555431C DE F67920 D DEF67920 D DE F67920D DE F0067920 D DEF0067920 D DE F0067920D DE 555431 C DE555431 C DE 555431C
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sugar cane
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    • A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01D—HARVESTING; MOWING
    • A01D45/00—Harvesting of standing crops
    • A01D45/10—Harvesting of standing crops of sugar cane

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)
  • Harvester Elements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Halmzuführung für Rohr-, vorzugsweise Zuckerrohr-Erntemaschinen. Besondere Vorteile bietet die Erfindung bei solchen Maschinen, die Zuckerrohr, das umgebogen, durcheinandergeraten oder niedergelegt ist, einsammeln, und zwar ist die Vorrichtung bestimmt für eine Erntemaschine, bei der die Rohrhalme in bekannter Weise mit den Wurzelenden
i·0 voran in die Maschine gelangen und von einem üblichen Förderer aufgenommen werden. Damit die Halme zuverlässig und gleichmäßig abgeschnitten werden, empfiehlt sich die Anwendung einer Halmzuführung, die vor dem Schneidwerk der Maschine angebracht ist, bei der Vorwärtsbewegung gegen das Rohr drückt und dieses abbiegt oder umlegt. Das Schneidwerk trennt die Rohre unmittelbar unter dem Boden von der Wurzel ab,
ao worauf die abgeschnittenen Enden von Greifern erfaßt werden.
Diese Art, die Rohrhalme zu erfassen, ist sehr vorteilhaft, da die Wurzelenden des Pohrs dicht am Boden mehr oder weniger gleichmäßig zusammengewachsen sind und auf einer bestimmten Fläche eine zusammenhängende Masse darstellen, so daß die Greifer mit Sicherheit arbeiten können.
Man hat bereits bei Mähmaschinen eine Halmzuführungsvorrichtung vorgeschlagen, die aus zwei parallelen, seitlich vor dem
Schneidwerk angeordneten Armen und einer diese verbindenden Stange besteht. Eine derartige Vorrichtung muß sehr widerstandsfähig sein, weil die Enden der parallelen Arme vom Erdboden Stöße empfangen und sich selbsttätig den Unebenheiten des Bodens anpassen, damit die Halme der Zuführungsvorrichtung nicht entgehen können und ungeschnitten stehenbleiben. Die Arme der bekannten Halmzuführung bestehen aus federnden Stangen. Solche Stangen haben den Nachteil, daß sie nicht mit Sicherheit stets auf dem Erdboden entlang gleiten. Es ist deshalb erforderlich, die Stangen durch ein Gestänge von Hand gegen den Erdboden zu drücken. Bei einer Erntemaschine, die die abgeschnittenen Halme sogleich weiterverarbeitet, hat der Bedienungsmann nicht die Möglichkeit, dauernd auf das richtige Arbeiten der Halmzuführung zu achten. Daher sind gemäß der Erfindung die Arme der Halmzuführungsvorrichtung auf Rollen gelagert und als Ganzes schwingbar an der Erntemaschine befestigt, so daß die Vorrichtung sich den Unebenheiten des Erdbodens entsprechend einstellen kann. An den vorderen Enden der Führungsarme sind zweckmäßig drehbare Finger angebracht, die durch Federn in angehobener Stellung gehalten werden. Obgleich die Finger stets dicht über den Erdboden gleiten, ist so jede Störungsgefahr ausgeschlossen, da infolge der
besonderen Art der Anbringung der Finger die Halmzuführung über jedes Hindernis hinweggehoben wird,
in der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Abb. ι schematisch die Seitenansicht des Vorderteils einer Zuckerrohr-Erntemaschine mit Halmzuführung,
Abb. 2 den Grundriß zu Abb. ι und »o Abb. 3 die Halmzuführung schaubildlich in größerem Maßstab.
Die Maschine läuft auf Kettenbändern (Raupen) 3, vor denen das Schneidwerk 4 auf oder nahe dem Boden, die Förderer 5 mit «5 Greifern und unmittelbar hinter dem Messer 4 der Schrägförderer 6 angeordnet sind. Hinter dem Schrägförderer ist das Walzenpaar 7 gelagert, welches die Rohre dem Zerkleinerungsschneidwerk 8 zuführt. Oberhalb des Schräg-
«° förderers 6 ist noch ein mit Greifern ausgerüstetes endloses Förderband 9 vorgesehen, welches die Zuführung der Rohre zwischen die Walzen 7 erleichtert. Diese Einzelheiten der Rohrerntemaschine sind bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung.
An dem Vorderteil der Maschine ist die Halmzuführung angebracht. Sie besteht aus zwei seitlichen Armen π und einer diese verbindenden Stange 12. Die Arme it sind am Maschinengestell mittels Lageraugen 13 schwenkbar gelagert, so daß ihre freien Enden auf dem Boden schleifen. Die Breite der Halmzuführung wird so gewählt, daß sie eine Reihe Rohre zu umfassen vermag und zweck-
3S mäßig noch etwas breiter als diese Reihe ist. An den Enden der Arme r ι sind Finger 14 drehbar angebracht, die durch Federn 140 in vorgestreckter Lage gehalten werden, sich beim Auf treffen auf einen Widerstand jedoch ■ nach oben umlegen, wodurch die Halmzuführung angehoben wird, um über das Hindernis hinwegfahren zu können. Die Arme tragen am freien Ende Laufrollen oder Kufen, die auf dem Boden aufruhen. Beim Vorwärtsgang der Maschine trifft die Querstange 12 der Halmzuführung auf das Rohr und schiebt dieses vorwärts, wodurch es sich umlegt oder in eine schräge Lage gelangt, wie in Abb. 1 angedeutet ist. Die Führungsarme i-i sammeln das Rohr, das im Wege der Maschine liegt oder steht, und das Bodenschneidwerk 4 schneidet das Rohr oberhalb der Wurzel ab. Eine unmittelbar über den Messern angeordnete schräge Führungsplatte 15 dient, wie bekannt, dazu, die abgeschnittenea Rohrhalme mit ihren Enden auf den Schrägförderer 6 zu leiten. Die vordere Kante der Führungsplatte 15 liegt unmittelbar hinter der Schneidkante der Messer.
Die Halmzuführung kann entsprechend der Höhe des zu behandelnden Rohrs einstellbar ausgestaltet werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Halmzuführung für Zuckerrohr-Erntemaschinen mit zwei parallelen, seitlich vor dem Schneidwerk angeordneten Führungsarmen, die durch eine Stange miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsarme schwingbar an der Erntemaschine befestigt und am freien Ende mit Laufrollen versehen sind.
2. Halmzuführung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien Ende der Führungsarme ein Finger schwenkbar angebracht ist, der durch eine Feder in angehobener Stellung gehalten wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEF67920D 1928-05-14 1929-03-06 Halmzufuehrung fuer Zuckerrohr-Erntemaschinen Expired DE555431C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB14127/28A GB317352A (en) 1928-05-14 1928-05-14 Improvements in and relating to cane harvesting machinery

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE555431C true DE555431C (de) 1932-07-22

Family

ID=10035472

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF67920D Expired DE555431C (de) 1928-05-14 1929-03-06 Halmzufuehrung fuer Zuckerrohr-Erntemaschinen

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US (1) US1903335A (de)
DE (1) DE555431C (de)
GB (1) GB317352A (de)

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GB317352A (en) 1929-08-14
US1903335A (en) 1933-04-04

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