DE555513C - Durch Hilfskraft bewegte, selbsttaetig wirkende Kupplungseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Durch Hilfskraft bewegte, selbsttaetig wirkende Kupplungseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge

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DE555513C
DE555513C DE1930555513D DE555513DD DE555513C DE 555513 C DE555513 C DE 555513C DE 1930555513 D DE1930555513 D DE 1930555513D DE 555513D D DE555513D D DE 555513DD DE 555513 C DE555513 C DE 555513C
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DE1930555513D
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AUTOTECHNIK M B H GES
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    • B60W2510/0638Engine speed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine zweckmäßige Ausbildung der Kupplungseinrichtung für Kraftfahrzeuge nach Patent 553 675 und macht sich den Umstand zunutze, daß der vom Motor erzeugte Unterdruck in einem ganz bestimmten Verhältnis zur Drehzahl des Motors steht, und zwar wird der Unterdruck bei abnehmender Drehzahl geringer. Es ist bereits bekannt, die sich bei geschlossener und geöffneter Drosselklappe im Ansaugrohr des Motors mit dessen Drehzahl ändernde Höhe des Unterdrucks zum selbsttätigen Steuern der Kupplung zu verwenden, und zwar durch Anordnung einer Membran, die mit der Kupplung verbunden ist und deren Gehäuse mit der Ansaugleitung des Motors in Verbindung steht. Bei geschlossener Drosselklappe ist die auf die Membran einwirkende Saugkraft so groß, daß die Membran bewegt und dadurch die Kupplung gelöst wird, während bei offener Drosselklappe wegen der geringen Saugkraft die Membran und die Kupplung nicht beeinflußt werden.
as Die Erfindung besteht bei Anwendung einer elektromagnetischen Steuerung des die Unterdruckwirkung der Kupplungsvorrichtung beeinflussenden Ventils darin, daß die Stärke des das Ventil gegen die Unterdruckwirkung öffnenden Elektromagneten so bemessen ist, daß bei geschlossenem, mit dem Gasfußhebel verbundenem Unterbrecher das Ventil gegen den Unterdruck zum Ausrücken der Kupplung erst bei der gewünschten unteren Geschwindigkeitsgrenze geöffnet wird.
Zweckmäßig ist die zum Unterbrecher am Gasfußhebel gehörige Spule auf dem Kern des Elektromagneten verschiebbar angeordnet.
Außerdem empfiehlt sich an dem Ventil die Anordnung einer Feder von veränderlicher Spannung in der Weise, daß die Feder die Wirkung des Unterdrucks unterstützt.
Auf diese Weise kann das Ausrücken der Kupplung für eine beliebige Motordrehzahl eingestellt werden.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt.
Der Kupplungsfußhebel 1 wird durch die Feder 2 in eingerückter Stellung gehalten. Das Lösen der Kupplung geschieht dadurch, daß der Fußhebel 1 durch den Seil- oder Kettenzug 3 im Sinne der Pfeilrichtung 4 verschwenkt wird. Der Seil- oder Kettenzug 3 ist auf einer Scheibe 5 befestigt, welche mit dem auf der Achse 6 in dem Zylinder 7 schwenkbaren Kolben 8 fest verbunden ist. Der Zylinder 7 wird durch den Kolben 8 in zwei Kammern 9 und 10 unterteilt. Die
Kammer ίο steht über den Stutzen ii mit der Außenluft in Verbindung, und die Kammer 9 ist einerseits über den Stutzen 12 und die Leitung 13 an die zum Vergaser 14 führende Leitung 15 angeschlossen und andererseits über den Stutzen 16 mit der Außenluft verbunden. Der Anschluß der Leitung 13 an die Leitung 15 liegt zwischen dem Vergaser 14 und der Drosselklappe 17. Die Bedienung der Drosselklappe 17 erfolgt in bekannter Weise über das Gestänge 18, 19, 20 durch den Gasfußhebel 21.
Die Stutzen 12 und 16 sind als Sitze für die Ventile 22 und 23 ausgebildet, welche an dem bei 24 schwenkbar gelagerten Hebel 25 befestigt sind und in ihren Grenzlagen den einen oder den anderen Stutzen verschließen. Der Stutzen 16 dient als Kern eines Elektromagneten, der mit zwei Spulen 25 und 26 ausgestattet ist. Beide Spulen sind über die gemeinsame Leitung 27, den- Schalter 28 an die Batterie 29 angeschlossen. Das Ende der Spule 25 führt über die Leitung 30 zu dem am Gasfußhebel 21 befestigten Kontakt 31 und andererseits über die abgezweigte Leitung 32 zu dem isoliert gelagerten Kontakt 33 am Handgriff 34 des Gangschalthebels 35. Gegenüber dem Kontakt 33 ist ein Kontakt 36 vorgesehen, welcher leitend mit der Masse verbunden ist. Das freie Ende der Spule 26 ist über die Leitung 37 mit dem Kontakt 38 am Handgriff 34 verbunden. Diesem Kontakt liegt der Kontakt 39 am Gangschalthebel gegenüber, der gleichfalls mit der Masse verbunden ist.
Die Arbeitsweise der Einrichtung ist kurz folgende:
Sobald der Schalter 28 geschlossen ist, fließt der Strom von der Batterie 29 durch die Spule 25, Leitung 30 zum Kontakt 31, welcher in der dargestellten Lage Masseschluß gibt. Der als Magnetkern dienende Stutzen 16 zieht hierbei das Ventil 23 an unter gleichzeitiger Öffnung des Ventils 22, so daß der Unterdruck der Ansaugleitung 15 in der Kammer 9 wirkt und eine Drehung des Kolbens 8 im Sinne der Pfeilrichtung 40 hervorruft. Hierbei wird die Scheibe 5 mitgedreht und der Kupplungsfußhebel über den Seil- oder Kettenzug 3 im Sinne der Pfeilrichtung 4 verschwenkt. Die Kupplung wird hierdurch ausgerückt. In dieser Stellung kann der Gangschalthebel 35 ohne weiteres bedient werden.
Soll nun durch Niedertreten des Gasfußhebels 21 die Motordrehzahl erhöht werden, so wird zwangläufig der Kontakt 31 geöffnet und damit der Stromkreis der Spule 25 unterbrochen. Die Folge davon ist, daß durch den Druck der Außenluft das Ventil 23 sich öffnet, während das Ventil 22 sich schließt und darauf der Kolben 8 in die dargestellte Lage zurückkehrt. Die Kupplung ist somit eingerückt.
Beim Umschalten auf den nächsthöheren Gang wird die Kupplung wieder gelöst, weil über die Kontakte 33, 36 bzw. 38, 39 der Stromkreis beider Spulen 25, 26 über Masse geschlossen wird. Die Spulen 25, 26 werden erregt und schließen das Auslaßventil 23. Die Kupplung wird ausgerückt. Bei Freilassen des Handgriffs 34 werden die Spulen 25 und 26 wieder stromlos, und die Ventile kehren in die dargestellte Lage zurück.
Der gleiche Vorgang wiederholt sich beim Umschalten des Getriebes auf die nächsthöhere oder -niedrigere Gangstufe. Beim Abbremsen des Wagens und Schließen der Drosselklappe wird der Kontakt 31 wieder mit der Masse in Verbindung gebracht, so daß die Spule 25 vom Strom durchflossen wird. Die Spule 25 ist nun so bemessen, daß ihre Zugkraft den auf das Ventil 22 wirkenden Unterdruck des Motors erst dann überwinden kann, wenn dieser bis zu einer bestimmten Größe abgenommen hat, die dem langsamen Leerlauf des Motors entspricht.
Es empfiehlt sich, eine Vorkehrung zu treffen, durch welche die Umschaltung der Ventile durch die Spule 25 bei einer bestimmten Motordrehzahl eingestellt werden kann. Dies geschieht in einfacher Weise durch Anordnung einer Feder von veränderlicher Spannung an dem Ventil oder dadurch, daß die Windungszahl der Spule 25 verändert oder die Spule 25 verschiebbar angeordnet wird, und schließlich dadurch, daß der ganze Elektromagnet gegenüber dem Ventil 23 verschiebbar gelagert wird.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Durch Hilfskraft bewegte, selbsttätig wirkende Kupplungseinrichtung für Kraftfahrzeuge nach Patent 553 675 unter Benutzung der sich mit der Umdrehzahl des Antriebsmotors ändernden Höhe des Unterdrucks mit elektromagnetischer Steuerung des die Unterdruckwirkung beeinflussenden Ventils, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke des das Ventil (22, 23) gegen die Unterdruckwirkung öffnenden Elektromagneten (16, 25, 26) so bemessen ist, daß bei geschlossenem, mit dem Gasfußhebel (21) verbundenem Unterbrecher (31) das Ventil (22) gegen den Unterdruck zum Ausrücken der Kupplung erst bei der gewünschten unteren Geschwindigkeitsgrenze geöffnet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine von dem
    zum Unterbrecher (31) am Gasfußhebel (21) gehörigen Stromkreis durchflossene Spule (25) auf dem Kern (16) des Elektromagneten f 16, 25, 26) verschiebbar angeordnet ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Feder von veränderlicher Spannung am Ventil (22, 23), welche die Wirkung des Unterdrucks unterstützt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930555513D 1930-02-04 1930-07-05 Durch Hilfskraft bewegte, selbsttaetig wirkende Kupplungseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge Expired DE555513C (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE553675T 1930-02-04
DE558204T 1930-05-04
DE555513T 1930-07-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE555513C true DE555513C (de) 1932-07-26

Family

ID=31950158

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930555513D Expired DE555513C (de) 1930-02-04 1930-07-05 Durch Hilfskraft bewegte, selbsttaetig wirkende Kupplungseinrichtung fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE555513C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120286B (de) * 1956-06-26 1961-12-21 Johann Edelblut Automatische Kupplungseinrichtung, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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