DE556047C - Verfahren zur Schallaufzeichnung laengerer, auf mehrere Lautschrifttraeger zu verteilender Darbietungen fuer die Zwecke einer pausenlosen Wiedergabe - Google Patents

Verfahren zur Schallaufzeichnung laengerer, auf mehrere Lautschrifttraeger zu verteilender Darbietungen fuer die Zwecke einer pausenlosen Wiedergabe

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04HBROADCAST COMMUNICATION
    • H04H60/00Arrangements for broadcast applications with a direct linking to broadcast information or broadcast space-time; Broadcast-related systems
    • H04H60/02Arrangements for generating broadcast information; Arrangements for generating broadcast-related information with a direct linking to broadcast information or to broadcast space-time; Arrangements for simultaneous generation of broadcast information and broadcast-related information
    • H04H60/04Studio equipment; Interconnection of studios
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    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B27/00Editing; Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Monitoring; Measuring tape travel

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  • Signal Processing (AREA)
  • Management Or Editing Of Information On Record Carriers (AREA)

Description

  • Verfahren zur Schallaufzeichnung längerer, auf mehrere Lautschriftträger zu verteilender Darbietungen für die Zwecke einer pausenlosen Wiedergabe Bei der Wiedergabe von Schallaufzeichnungen auf Lautschriftträgern ist die Zeit der Wiedergabe eines Lautschriftträgers begrenzt. Bei einer Schallplatte z. B. beträgt sie vier bis fünf Minuten. In vielen Fällen ist es erwünscht, Darbietungen, die längere Zeit dauern, ohne wahrnehmbare Unterbrechung für den Hörer wiederzugeben. Hierbei ist es erforderlich, von einem Lautschriftträger auf den folgenden unmerklich überzugehen. Solche Übergänge durchzuführen ist sowohl mit rein akustischen als auch mit elektrischen Schallabnahmeeinrichtungen bekannt, wenn der Anfang des folgenden Lautschriftträgers nicht identisch ist mit dem Ende des vorhergehenden. Wenn also z. B. beim Übergang von einem Lautschriftträger auf den anderen der erste Lautschriftträger Sprache erhält und der zweite Musik, so hat man die Lautstärke vom ersten Lautschriftträger - also der Sprache. - allmählich vermindert und gleichzeitig die Lautstärke der Wiedergabe vom zweiten Lautschriftträger - also der Musik - allmählich gesteigert, so :daß ein Überblenden ohne wesentliche Änderung der Gesamtlautstärke zustande kam.
  • Im. Gegensatz hierzu ist häufig die Aufgabenstellung eine andere. Bei der Wiedergabe z. B. einer längeren Rede, für deren Aufzeichnung mehrere Lautschriftträger benötigt werden, ist naturgemäß eine derartige Überblendung von dem einen auf :den folgenden Lautschriftträger nicht angängig.
  • Zur Erzielung eines unmerklichen Überganges bei der Wiedergabe derartiger Schallaufzeichnungen verwandte man Kontaktschaltwerke, die von dem jeweils in Betrieb befindlichen Plattenteller bei jeder Umdrehung schrittweise fortgeschaltet und nach Maßgabe der jeweiligen Rillenzahl der aufgelegten Schallplatte für den Kontaktschluß zum Einschalten des nächsten Plattentellers eingestellt werden. Die Inbetriebsetzung,der nächsten Wiedergabevorrichtung durch das Zähl-,verk erfolgte teils durch Einschalten des betreffenden Plattentellertriebwerkes bei aufgesetztem Tonabnehmer unter Berücksichtigung der Anlaufzeit oder durch Senken des Tonabnehmers auf die bereits in Umdrehung befindliche Schallplatte. Ein unbedingt pausenloser und unmerklicher Übergang, der bei diesen Vorrichtungen von den nicht gleichbleibenden Betriebsbedingungen abhängt, war schwer zu erreichen.
  • Erfindungsgemäß werden .die Lautschriftträger am. Ende des einen und am Anfang des folgenden -mit der gleichen Schallaufzeichnung versehen. In diesem Falle ist es möglich, innerhalb eines bestimmten Musikstückes oder auch innerhalb einer Rede -d. h. innerhalb einer fortlaufenden Darbietung - den Wechsel von einer Platte zur anderen in der nachstehend beschriebenen Weise unmerkbar für den Hörer durchzuführen.
  • Die Herstellung solcher inhaltlich überlappter Lautschriftträger geschieht mit zwei Aufzeichnungseinrichtungen. Es erfolgt zuerst nur die Aufzeichnung auf einen Lautschriftträger. Kurze Zeit bevor der erste Lautschriftträger abgelaufen ist, wird schon die zweite Aufzeichnungseinrichtung in Betrieb, gesetzt, so daß für kurze Zeit beide Einrichtungen dasselbe aufzeichnen. Reicht der zur Verfügung stehende zweite Lautschriftträger noch nicht aus, so kann ein dritter Lautschriftträger nunmehr wieder auf die erste Aufzeichnungseinrichtung aufgesetzt werden und die Aufzeichnung in der gleichen Weise, übergehend auf den dritten Lautschriftträger, durchgeführt werden, wie es vom ersten auf den zweiten geschah, usf. Als Ü"berlappungszeit, d. h. als Zeit, in welcher gleichzeitig Tonaufzeichnungen auf das Ende der ersten und auf den Anfang der folgenden Platte aufgenommen werden, genügen etwa io bis 2o Sekunden.
  • Die Wiedergabe von solchen Lautschriftträgern kann auf verschiedene Weise störungsfrei durchgeführt werden. Erfolgt z. B. die Wiedergabe mit Hilfe elektrischer Tonabnehmer, so kann während des Ablaufs der ersten Platte im geeigneten Moment .der Tonabnehmer an die passende Stelle des zweiten Lautschriftträgers angesetzt werden: Durch einvergleichsweises wechselweises odergleichzeitiges Abhören mit Hilfe eines Kopfhörers kann der Gleichlauf bei der Wiedergabe ermittelt und erforderlichenfalls durch Beschleunigen oder Abbremsen .des anzuschaltenden Plattentellers hergestellt werden. Ist Gleichlauf erreicht, so besteht keine Schwierigkeit, mit Hilfe der bekannten elektrischen 'Überblendungseinrichtungen ohne Änderung der Lautstärke von dem einen Lautschriftträger auf den anderen überzugehen. Es besteht aber auch die Möglichkeit, durch Anbringung von Markierungen verschiedenster Art die Durchführung des Aufsetzens des zweiten Tonabnehmers im geeigneten Moment zu erleichtern. Eine solche Markierung kann ohne weiteres beim Einsetzen des zweiten Aufzeichnungsgeräts oder kurze Zeit darauf für beide Aufzeichnungsgeräte gleichzeitig an beiden Lautschriftträgern vorgenommen werden, indem man z. B., wenn es sich um Schallplattenaufnahmen handelt, den Vorschub der Aufzeichnungsdose - d. h. den Rillenabstand - für eine kurze Zeit (eine Umdrehung) vergrößert. Eine weitere Markierung kann bei den fertigen Platten angewandt werden, indem man in bekannter Weise durch Anbringung einer Marke am Rande der Platte dafür sorgt, daß die beiden Platten immer in gleicher Stellung zueinander aufgelegt werden. Die richtige Stellung kann man durch sorgsames Abhören leicht ermitteln.
  • Grundsätzlich ist es gleichgültig, ob man als Lautschriftträger solche mit mechanischer Aufzeichnung (Schallplatten) oder solche mit lichtelektrischer Aufzeichnung (Film) oder solche mit magnetischer Aufzeichnung (Paulsen-Stahlband) verwendet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFI: Verfahren zur Schallaufzeichnung längerer, auf mehrere Lautschriftträger zu verteilender Darbietungen für die Zwecke einer pausenlosen Wiedergabe, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende des einen Lautschriftträgers bei der Aufnahme während mehrerer Sekunden mit denselben Schallaufzeichnungen versehen wird wie der Anfang des folgenden, so daß bei der Wiedergabe die übereinstimmende Stellung der Tonabnehmer zu den um- bzw. ablaufenden Lautschriftträgern ,durch vergleichsweises Abhören der Aufzeichnungen beider Lautschriftträger und Beschleunigen bzw. Verzögern des ablösenden Lautschriftträgers herbeigeführt und danach ein günstiger Zeitpunkt für den unmerklichen Übergang von einem Lautschriftträger auf den nächsten abgewartet werden kann.
DET33707D 1927-07-03 1927-07-03 Verfahren zur Schallaufzeichnung laengerer, auf mehrere Lautschrifttraeger zu verteilender Darbietungen fuer die Zwecke einer pausenlosen Wiedergabe Expired DE556047C (de)

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