DE556088C - Gluehkathode aus einer metallischen Unterlage mit einem emittierenden UEberzug - Google Patents
Gluehkathode aus einer metallischen Unterlage mit einem emittierenden UEberzugInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
- H01J1/00—Details of electrodes, of magnetic control means, of screens, or of the mounting or spacing thereof, common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
- H01J1/02—Main electrodes
- H01J1/13—Solid thermionic cathodes
- H01J1/14—Solid thermionic cathodes characterised by the material
Landscapes
- Discharge Lamp (AREA)
Description
Verschiedene Arten von Glühkathoden bestehen aus einer metallischen Seele, die mit
emittierenden Substanzen überzogen ist. Es ist häufig sehr schwierig, diese Substanzen
zum festen Haften auf der metallischen Unterlage zu bringen. Verhältnismäßig gut
haften solche Substanzen auf sehr dünnen Drähten, weil sie dort um den Draht herum
eine in sich geschlossene feste Kruste bilden. Bei Drähten mit größerem Durchmesser sowie
bei ausgedehnteren Kathoden platzt jedoch der Überzug sehr leicht ab.
Es ist nun schon versucht worden, diesen Übelstand dadurch zu beseitigen, daß man
den metallischen Trägerdraht vor dem Aufbringen der emittierenden Substanz aufrauhte.
Dies erfordert jedoqh einen besonderen
Arbeitsgang, der in Anbetracht der Empfindlichkeit der im allgemeinen sehr dünnen zur
ao Verwendung kommenden Metalle mit großer Sorgfalt ausgeführt werden muß und
daher den Hersteilungsprozeß der Kathode erschwert. Auch muß bei dem dann folgenden
Aufbringen der emittierenden Substanzen durch verschiedene Vorsichtsmaßregeln dafür
Sorge getragen werden, daß. diese auch in die aufgerauhte Oberfläche genügend eindringen,
um den gewünschten festen Halt zu haben.
Gemäß der Erfindung werden diese-Nachteile
nun dadurch beseitigt, daß die Aufrauhung der metallischen Oberfläche während
des Betriebes erfolgt, indem Mittel vorgesehen sind, durch, die eine Aufrauhung des
Kathodenträgers unterhalb der Emissionsschicht während des Betriebes bewirkt wird.
Wenn man die. Kathode genügend hoch erhitzt, bildet sich im Laufe der Zeit an der
Berührungsfläche von Metall und emittierender Substanz infolge gegenseitiger Diffusion
der unmittelbar nebeneinanderliegenden Moleküle eine Mischung, die gegebenenfalls
sogar zu einer chemischen Verbindung führen
kann. Die dadurch entstehende Diffusionssphäre hat sowohl mit dem Metall als auch
^mIt der emittierenden Schicht einen so festen
Zusammenhang, daß die Überzugsmasse sehr fest auf dem Metall· haftet. Diese Art der
Aufrauhung ist auch aus dem Grunde zweckmäßig'
weil zwar während der ersten Betriebszeit der Kathode die emittierenden Substanzen
an sich bereits verhältnismäßig fest auf dem Metall haften, im Laufe der späteren Betriebsstunden deren Konsistenz aber lockerer wird,
so daß sie das Bestreben haben, allmählich abzubröckeln, wenn keine Vorsichtsmaßregeln
getroffen sind. Während dieser ersten Betriebsstunden setzt nun der Aufrauhungs- und
Befestigungsprozeß der emittierenden Substanzen ein und schreitet mit fortdauernder
Betriebszeit der Kathode weiter vor, so daß die emittierenden Substanzen immer auf der
metallischen Unterlage ausreichend festsitzen.
In Fig. ι ist schematisch im Querschnitt eine Metallplatte α gezeichnet, die mit der
emittierenden Substanz b Bedeckt ist. Es ist angedeutet, wie sich an der Berührungsstelle
die Aufrauhung bildet.
Unter Umständen kann es, wie Fig. 2 schematisch darstellt, zweckmäßig sein, zwisehen
dem Trägermetall α und der emittierenden Substanz b eine Zwischensubstanz c
anzubringen,- die die Verbindung zwischen dem Trägermetall und der emittierenden Substanz
herstellt. So hat sich beispielsweise bei Verwendung von Nickel als Metallunterlage
Barium als Zwischensubstanz als günstig erwiesen.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Glühkathode aus einer metallischen Unterlage mit einem emittierenden Überzug, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, durch die während_des~ Betriebes eine Aufrauhnng des Kathodenträgers unter der Emissionsschicht bewirkt wird.
- 2. Glühkathode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unter Verwendnung von beispielsweise Nickel als Metallunterlage zwischen der Metallunterlage und der emittierenden Schicht eine Zwischenschicht, beispielsweise aus metallischem Barium, angeordnet ist, die während des. Betriebes allmählich in die Oberfläche der Metallunterläge hineindiffundiert und hierdurch eine Aufrauhung der Oberfläche bewirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM100326D DE556088C (de) | Gluehkathode aus einer metallischen Unterlage mit einem emittierenden UEberzug |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEM100326D DE556088C (de) | Gluehkathode aus einer metallischen Unterlage mit einem emittierenden UEberzug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556088C true DE556088C (de) | 1932-08-02 |
Family
ID=7324303
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM100326D Expired DE556088C (de) | Gluehkathode aus einer metallischen Unterlage mit einem emittierenden UEberzug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556088C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2444072A (en) * | 1942-10-08 | 1948-06-29 | Raytheon Mfg Co | Gaseous electrical space discharge devices and circuits therefor |
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