DE556470C - Magnetelektrischer Stromerzeuger - Google Patents
Magnetelektrischer StromerzeugerInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K21/00—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets
- H02K21/26—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets
- H02K21/28—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets
- H02K21/34—Synchronous motors having permanent magnets; Synchronous generators having permanent magnets with rotating armatures and stationary magnets with armatures rotating within the magnets having bell-shaped or bar-shaped magnets, e.g. for cycle lighting
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Description
Bei den kleinen magnetelektrischen Stromerzeugern, die für die Fahrradbeleuchtung
verwendet werden, muß die Lagerung des Ankers derart ausgeführt sein, daß sie auch
bei einer wenig pfleglichen Behandlung nicht versagt und insbesondere das Lager bei mangelhafter
Schmierung nicht heiß läuft. Dieser Forderung passen sich Gleitlager besser an als Kugel- und Rollenlager. Es ist dabei
aber notwendig, den Durchmesser des abzustützenden Zapfens zur Verminderung der Reibung möglichst klein zu wählen. Daher
muß die Lagerfläche sehr lang ausgeführt werden, jedoch derart, daß sie auf ihrer ganzen
Länge gleichmäßig den Zapfen trägt. Es hat sich gezeigt, daß sich die mannigfachen
Bedingungen am besten erfüllen lassen, wenn die Lagerfläche etwa zehnmal so lang wie der Durchmesser der Ankerwelle
gewählt wird. Lagerhülsen, die diesen Anforderungen entsprechen, lassen sich jedoch auf die übliche Weise nicht herstellen
und insbesondere nicht ausbohren. Daher mußte man bisher stets kürzere Hülsen wählen,
die nach einem bekannten Vorschlag unter Zwischenschaltung von Abstütz- und Zentrierscheiben in einer sehr umständlichen
Weise mit dem Dynamogehäuse zu verbinden waren. Eine den praktischen Erfordernissen
genügende Lagerung läßt sich jedoch auf solche Weise nicht erzielen. Nach einem anderen Vorschlag sollten zwei Hülsenstücke
in einem Lagergehäuse achsengleich zueinander angeordnet werden. Die dabei unvermeidlich
große Anzahl von Schraubverbindüngen, die die beiden Lagerhülsen zusammenzuhalten
haben, läßt jedoch keine Möglichkeit zu einer genauen Zentrierung der beiden Lagerhülsen in bezug aufeinander,
und dies um so weniger, als mehrere der Schraubverbindungen erst an Ort und Stelle
unter Zwischenschaltung des tragenden Stützbockes auszuführen sind. Eine solche Anordnung ist teuer in der Herstellung und
unbefriedigend im Gebrauch-, weil die zu lagernde Welle nicht auf der ganzen Länge
der Lagerhülsen gleichmäßig gut aufliegen kann und infolgedessen nur Teile der letzteren
wirklich die Welle tragen. Weiterhin hat man bei Fahrzeugen eine dünne Tragachse
durch ein Rohr hindurchgeführt, aber dabei nur an den Enden des letzteren mit Hilfe von Rollenlagern abgestützt. Das
Rohr sollte dabei gleichzeitig als Vorratsbehälter für das Schmiermittel dienen. Zur
Abstützung der Welle von kleinen Dynamos ist eine solche Anordnung aber nicht geeignet.
Um die Nachteile der vorbekannten Lager zu vermeiden, wird erfindungsgemäß zur
Lagerung des dünnen, gleichzeitig den Antrieb vermittelnden Tragbolzens des Dynamoankers
eine an ihren beiden Enden durch- Haltebleche fest mit dem Lagergehäuse
verbundene und im Verhältnis zu ihrem Hchten Durchmesser sehr lange Hülse, die aus
einem hinreichend genau gezogenen Metallrohr besteht, verwendet, um ein Ausbohren
für die Lagerung des Tragbolzens entbehrlich zu machen.
Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt.
Der Magnetkörper ι der Dynamo ist mittels der Klemme 2 in an sich bekannter
Weise an der vorderen Radgabel eines Fahrrades derart befestigt, daß die kleine Rolle 3,
die von der Welle 4 des Ankers gehalten ist, an. dem Gummireifen des Fahrzeuges anliegt
und durch diesen ihren Antrieb erhält.
Der Anker 5 ist in an sich bekannter Weise hergestellt. Seine Lamellen sind nicht
von der Achse durchquert, sondern mit den sie umschließenden Wicklungen zwischen
den Stirnwänden 6 und 7 eingespannt. Letztere sind miteinander durch Messinglamellen
o. dgl. verbunden, die über den Wicklungen des Ankers liegen und zugleich die letzteren
schützen. Die Stirnwand 7 trägt in ihrem zapfenartigen Ansatz 8 den Lagerbolzen 9,
der unter Zwischenschaltung einer Hülse aus elektrisch nicht leitendem Werkstoff in den
Teil 8 eingesetzt und im übrigen an das eine Ende der Ankerwicklung angeschlossen ist.
Das freie Ende des Lagerbolzens 9 greift in die Bohrung der Lagerhülse 10 ein, in der
eine Stahlkugel 11 untergebracht ist, die mit Hilfe einer Feder 12 an den Lagerbolzen 9
angedrückt wird und dadurch die Stromzuleitung zu dem Lagerteil 10 sicherstellt.
Letzterer ist unter Zwischenschaltung von Isolierteilen in dem Magnet 1 befestigt. Auf
dem als Schraubenzapfen 13 ausgebildeten Ende der Hülse 10 ist die "Mutter 14 aufgeschraubt,
bei der das Kabel der Lichtleitung angeschlossen werden kann.
Der Teil 6 des Ankers trägt in zuverlässiger Weise den Lagerbolzen 4, der seine Ab-Stützung
in dem hülsenartigen Stück 15 eines gezogenen Metallrohres findet. Dieses Hülsenstück
ist fest mit den beiden Haltescheiben 16 und 17 verbunden, die ihrerseits in
das kegelige Lagergehäuse 18 eingesetzt sind. Letzteres ist mittels des Gewindeansatzes 19
auf dem den Magnet 1 umschließenden Gehäuse 20 festgeschraubt. Die Teile 15, 16, 17
und 18 sind fest zusammengelötet, so daß die Welle 4 eine durchaus zuverlässige und einwandfreie
Lagerung findet. Die Verwendung eines hinreichend genau gezogenen Metallrohrstückes,
das im wesentlichen keine Nachbearbeitung erfordert und insbesondere das Ausbohren und Ausreiben entbehrlich macht,
erleichtert in sehr erheblichem Maße die Herstellung der Dynamo, da Nacharbeiten
nur selten notwendig sind, um den genau abgedrehten Bolzen 4 in dem Rohrstück 15 mit
geringstem Spiel laufen zu lassen. Die Länge der Lagerung des Bolzens 4 in dem Rohr 15 macht den Lauf der Dynamo in
weitestgehendem Maße unabhängig von der Schmierung des Lagers. Diese erfolgt am zweckmäßigsten durch einen vor dem Zusammenlöten
der Teile in das Lagergehäuse eingebrachten Wattebausch, der durch eine Öffnung in dem Lagergehäuse mit Öl getränkt
wird und dieses in gleichmäßiger Verteilung durch eine weitere in der Hülse 15
vorgesehene öffnung an den Bolzen 4 abgibt. Die Erfahrung hat gelehrt, daß nur
alle Jahre einmal etwas Öl dem Wattebausch zugeführt werden muß. Im übrigen ist der
Anker 5 außer durch den Bolzen 4 auch durch den Bolzen 9 abgestützt, so daß er nicht zu Schleuderbewegungen neigt.
Während der Bolzen 9 an das eine Ende der Wicklung angeschlossen ist, ist deren anderes
Ende mit dem Teil 6 derart verbunden, daß der elektrische Strom durch Vermittlung
des Bolzens 4 auf den Fahrzeugrahmen übertragen wird".
Claims (1)
- Patentanspruch:Magnetelektrischer Stromerzeuger für Beleuchtung von Fahrrädern o-. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß zur Lagerung des den Antrieb vermittelnden Tragbolzens des Dynamoankers eine an ihren beiden Enden durch Haltebleche fest mit dem Lagergehäuse verbundene und im Verhältnis zu ihrem lichten Durchmesser sehr lange Hülse dient, die aus einem hinreichend genau gezogenen Metallrohr besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB142323D DE556470C (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | Magnetelektrischer Stromerzeuger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB142323D DE556470C (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | Magnetelektrischer Stromerzeuger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE556470C true DE556470C (de) | 1932-08-09 |
Family
ID=7000302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB142323D Expired DE556470C (de) | 1929-03-02 | 1929-03-02 | Magnetelektrischer Stromerzeuger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556470C (de) |
-
1929
- 1929-03-02 DE DEB142323D patent/DE556470C/de not_active Expired
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