DE556594C - Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit Trockeneisbeschickung - Google Patents
Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit TrockeneisbeschickungInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A23G—COCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zur Herstellung von Speiseeis, bei
welcher als Kältemittel feste, in Blöcke gepreßte Kohlensäure, das sogenannte Trockeneis
verwendet wird. Bekanntlich schmilzt das Trockeneis nicht bei Wärmezufuhr, sondern
es verdunstet unter sehr großer Kälteentwicklung vollkommen trocken, ohne Feuchtigkeit
oder Wasser zu hinterlassen, wodurch eine sehr bequeme und saubere Arbeitsweise erzielt wird. Die Schwierigkeit bei den bisher
bekannten Einrichtungen dieser Art bestand darin, das Trockeneis derart zum Verdunsten
zu bringen, daß eine hohe Ausnutzung der Verdunstungskälte erzielt wird. So ist schon vorgeschlagen worden, die Kühlung
des Speiseeisbehälters dadurch zu erzielen, daß man die vergaste Kohlensäure einfach um den Behälter herumleitet und
dann ohne weiteres ins Freie strömen läßt. Durch die hierdurch nur sehr unvollkommen
ausgenutzte Kälte der Kohlensäure ist aber der Betrieb so teuer, daß bei den verhältnismäßig
hohen Kosten des Kohlensäureeises gegenüber dem Natureis ein rentabler Betrieb überhaupt nicht möglich ist. Auch hat
man schon vorgeschlagen, die Kühlung des Speiseeisbehälters durch eine mit kleinen
Löchern versehene und in die Kühlsole verlegte Rohrschlange zu bewirken, welche mit
einer gewöhnlichen, mit flüssiger Kohlensäure gefüllten und durch ein Ventil absperrbaren
Kohlensäureflasche in Verbindung steht. Auch hierbei wird die unter hohem Druck einströmende Kohlensäure nach Umströmen
des Speiseeisbehälters unmittelbar ins Freie geleitet. Demgegenüber wird erfindungsgemäß
die hohe Ausnutzung der Verdunstungskälte dadurch erreicht, daß der das Trockeneis enthaltende Kühlzylinder nach
außen luftdicht abschließbar ist und in an sich bekannter Weise mit einer in der Kühlsole
verlegten Rohrschlange verbunden ist, welche mit kleinen Löchern zum Austritt der
Kohlensäuregase in die Kühlsole versehen sein kann. Dieses Rohr tritt entweder oberhalb
oder unterhalb der Sole aus dem Trokkeneisbehälter und kann in mehreren übereinanderliegenden
Windungen durch die Sole geführt werden. Die obere Windung der Rohrschlange wird, wenn sie oberhalb der
Sole aus dem Trockeneisbehälter tritt, vorteilhaft mit kleinen Löchern versehen, durch
welche die Kohlensäuregase ausströmen und beim Hochperlen unter lebhafter Bewegung
die Sole mischen, wodurch diese in hohem Maße gekühlt wird. Um eine unzulässige Drucksteigerung in dem Solebehälter zu verhindern,
ist der über dem Kessel befindliche, luftdicht durch die eigene Schwere abdich-
tende Deckel derart angeordnet, daß er durch den inneren Überdruck etwas angehoben werden
kann und diesen so entweichen läßt.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und
zwar zeigt
Abb. I die Speiseeismaschine im Längsschnitt, während
Abb. II einen von oben gesehenen Querschnitt in Linie A-B der Abb. I darstellt.
Mit α ist der äußere Holzbehälter bezeichnet, in dem sich ein Metall- oder Holzbehälter
befindet, welcher durch eine starke und gut wirkende Isolierung zwecks Vermeidung
von Kälteverlusten gegen den Behälter α isoliert ist. Der Metallbehälter ρ dient zur
Aufnahme der Sole 0 und des rotierenden Speiseeisbottichs b mit dem feststehenden
Spatel c und dem unter dem Boden des Kessels b befestigten und zur Bewegung der
Sole dienenden Flügelrad k. Bei Anordnung eines feststehenden Speiseeiskessels und rotierenden
Rührwerks wird das die Sole bewegende Flügelrad getrennt vom Kessel angeordnet und gesondert angetrieben. Der Kessel
b ist am oberen Rand ringsum durch einen dichtschließenden, elastischen Gummiring/i
abgedichtet, um dem Verdunsten der Sole vorzubeugen. Das Flügelrad k wird
so gedreht, daß es die Sole von unten nach oben in Bewegung bringt. Die Sole wird
mit einer auf tiefem Gefrierpunkt stehenden Flüssigkeit, wie Alkohol o. dgl., gemischt.
Ferner befindet sich im Behälter p neben dem Kessel b der zur Aufnahme des Trockeneises
/ dienende Kühlzylinder d, welcher aus einem die Kälte gut leitenden Metall, wie
Kupfer, Aluminium o. dgl., besteht. Der Kühlzylinder ist so angeordnet, daß die Sole
denselben rings umspülen kann. Aus dem oberen Teil des Kühlzylinders führt ein Rohr e zu einer in mehreren Windungen
übereinander geführten Rohrschlange g, deren oberste Windung an ihrer Oberseite mit kleinen,
gleichmäßig verteilten Löchern j versehen ist. Durch diese kleinen Löcher treten
die Kohlensäuregase aus und kühlen die Sole ab. Die Rohrschlange kann auch so weit verlängert werden, daß ein vollkommener
Kälteausgleich eintritt, ohne daß die Schlange mit den kleinen Löchern zum Austritt
der Gase versehen wird. Das in Umdrehung versetzte Flügelrad k sorgt für
eine intensive Durchmischung der Sole. Der Behälter d zur Aufnahme des Trockeneises
ist von oben zugänglich und durch eine bebesondere Vorrichtung nach außen hin luftdicht
abgeschlossen. Diese Vorrichtung besteht aus einem Metalldeckel w, dessen Bord
sich auf einen Gummiring r legt. In den Metalldeckel wird ein passender Holzdeckel I
eingelegt, welcher durch eine leicht lösbare Druckvorrichtung t, s, q, ν nach unten gepreßt
wird und den luftdichten Abschluß bewirkt.
Claims (2)
1. Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit Trockeneisbeschickung, dadurch
gekennzeichnet, daß der das Trockeneis enthaltende Kühlzylinder (d) nach außen
hin luftdicht abschließbar ist und in an sich bekannter Weise mit einer in der
Kühlsole \rerlegten Rohrschlange (g) in
Verbindung steht.
2. Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit Trockeneisbeschickung nach Anspruch
i, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschlange in an sich bekannter Weise
mit kleinen Löchern (s) zum Austritt der Kohlensäuregase in die Kühlsole versehen
ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB149713D DE556594C (de) | 1931-04-26 | 1931-04-26 | Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit Trockeneisbeschickung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB149713D DE556594C (de) | 1931-04-26 | 1931-04-26 | Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit Trockeneisbeschickung |
Publications (1)
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|---|---|
| DE556594C true DE556594C (de) | 1932-08-12 |
Family
ID=7002035
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB149713D Expired DE556594C (de) | 1931-04-26 | 1931-04-26 | Maschine zur Herstellung von Speiseeis mit Trockeneisbeschickung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE556594C (de) |
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1931
- 1931-04-26 DE DEB149713D patent/DE556594C/de not_active Expired
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