DE556701C - Patrone fuer Bolzenschussvorrichtungen - Google Patents

Patrone fuer Bolzenschussvorrichtungen

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DE556701C
DE556701C DE1930556701D DE556701DD DE556701C DE 556701 C DE556701 C DE 556701C DE 1930556701 D DE1930556701 D DE 1930556701D DE 556701D D DE556701D D DE 556701DD DE 556701 C DE556701 C DE 556701C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25CHAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
    • B25C1/00Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
    • B25C1/08Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure
    • B25C1/10Hand-held nailing tools; Nail feeding devices operated by combustion pressure generated by detonation of a cartridge
    • B25C1/16Cartridges specially adapted for impact tools; Cartridge and bolts units
    • B25C1/163Cartridges

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Patrone für Bolzenschußvorrichtungen Gegenstand der Erfindung ist eine neue Patrone für Bolzenschußvorrichtungen, wie solche zur Betäubung von Schlachtvieh verwendet werden. Solche Patronen enthalten bekanntlich nur Zündmittel und Treibladung, während an Stelle des Geschosses ein besonderer Bolzen tritt, der immer wieder verwendet wird.
  • Als Patronen zu solchen Bolzenschußvorrichtungen hat man bis jetzt solche mit Zentralzündung und mit Randzündung verwendet. Zentralzündungspatronen sind teuer, Randzündungspatronen sind für starke Ladungen nicht geeignet wegen der Gefahr des Aufplatzens am Bodenrand. Eine Verstärkung von Hülsen für Randfeuerpatronen am Boden und Bodenrand, um ein Aufplatzen zu vermeiden, ist aber nicht möglich, da sonst der Schlagbolzen keinen Eindruck mehr auf den Bodenrand bewirken kann.
  • Die Erfindung verfolgt nun den Zweck, eine Patrone zu schaffen, welche bei Einfachheit des Aufbaues und der Herstellung eine vielseitige Verwendbarkeit ermöglicht. Dieser Zweck wird erreicht durch eine neuartige Ausbildung der Hülse als einfache, im wesentlichen zylindrische Kapsel ohne vorspringenden oder einspringenden Rand in Verbindung mit neuartiger Anordnung des Treibmittels.
  • Die Patrone nach der Erfindung ist in den Fig. i bis 9 dargestellt Es zeigt Fig. i eine Ausführungsform der Patrone in besonders einfacher und vorteilhafter Gestaltung. Die Patronenhülse a besteht hier aus einer Kapsel aus geeignetem Material (vorzugsweise Metall) mit im wesentlichen zylindrischer Form ohne vorspringenden oder einspringenden Rand. Auf dem Boden ist im Innern eine Zündsatz b aufgepreßt. Nach vorn schließt sich die Treibladung c an. Diese hat die Form eines Ringkörpers und läßt einen Kanal d offen, durch welchen die Spitze eines an der Schußvorrichtung vorhandenen Widerlagers oder Ambosses e hindurchtreten und sich gegen die Innenfläche des Zündsatzes bzw. des Zündmittels anlegen kann.
  • Die Entzündung der Patrone kann dann erfolgen durch Aufschlag des in der Schußvorrichtung befindlichen Schlagbolzens f (Fig. i) oder Schlagstückes g (Fig. 2), wodurch die Patrone gegen das Widerlager e getrieben und das Zündmittel nebst Treibladung zur Explosion gebracht wird.
  • Einzelheiten bezüglich der zur Zündung dienenden Teile der Vorrichtung betreffen die Konstruktion zugehöriger Bolzenschußvorrichtungen und sollen nicht Gegenstand der Erfindung sein. Eine nähere Beschreibung der zur Bolzenschußvorrichtung gehörigen Teile, wie Schlagbolzen, Schlagstück, Widerlager oder Amboß, Patronenlager usw., erübrigt sich, da die Ausgestaltung des Erfindungsgegenstandes und dessen Wirkungsweise aus der Beschreibung und der Zeichnung klar hervorgeht.
  • Die Fig. 2 bis 9 stellen weitere Ausführungsformen dar, bei denen die Befestigung der Treibladung sowie die Anordnung des Zündmittels nebst jeweils zugehöriger Ausbildung der Patronenhülse verschieden gestaltet sind.
  • Bei Fig. z und 3 ist das Zündmittel in Ausbuchtungen des Kapselbodens eingepreßt, um auch bei kleiner Zündsatzmenge ein gutes Haften des Zündsatzes zu bewirken.
  • Bei Fig. q., 5 und 6 ist die Befestigung der Treibladung durch Bördelung der Kapselmündung (Fig. q.), Einrillung der Kapselwandung (Fig.5), Anwendung einer Abdeckung k und Befestigung der Abdeckung durch Bördelung der Kapselmündung (Fig. 6) vorgesehen. Eine Abdeckung der Treibladung gemäß Fig. 6 käme in Frage bei Verwendung einer Treibladung aus losem Pulver. Die anderen dargestellten Anordnungen der Treibladung eignen sich besonders für durch Pressung befestigte Treibmittel oder für Preßkörper aus Pulver oder Pulvermasse.
  • Die Fig. 7, 8 und 9 zeigen Patronenhülsen nach der Erfindung, bei denen zur Zündung Zündhütchen bekannter Ausführung benutzt werden.
  • Nach Fig.7 wird ein normales Zündhütchen i auf dem Bodeninnern der Patronenhülse untergebracht, welches durch die eingepreßte Treibmittelladung vermittels Reibung oder Pressung festgelagert wird.
  • Nach Fig. 8 ist ein normales Zündhütchen in einem aus dem Hülsenboden herausgestanzten Kragen eingesetzt.
  • Nach Fig.9 kann auch ein Amboßzündhütchen bekannter Art in eine mit Zündlöchern versehene Höhlung des Patronenbodens eingesetzt werden.
  • Als das wesentlich. Neue und bei allen diesen Ausführungsformen Gemeinsame wird betrachtet, daß die Patronenhülse eine im wesentlichen zylindrische Form ohne vorstehenden oder einspringenden Rand (für einen Auszieher o. dgl.) besitzt.
  • Als weiteres Hauptkennzeichen der Erfindung wird beansprucht in Verbindung hiermit die Anordnung der Treibladung als Ringkörper mit einem bis auf das Zündmittel oder den Patronenboden herabreichenden Kanal, welcher einem Widerlager den Durchtritt zum Zündmittel oder dem Patronenboden gestattet.
  • Die Verbilligung und, Vereinfachung, welche die Patrone nach der Erfindung ergibt, wird augenscheinlich, wenn man bedenkt, daß die Hülse der Patrone gemäß Fig. i in einem Arbeitsgang durch Ausstoßen und Ziehen mit kombiniertem Werkzeug hergestellt werden kann. Die Erzeugung der kompletten Patrone erfordert dann insgesamt nur noch etwa drei Arbeitsgänge, während bisher allein zur Erzeugung von Zentralfeuerpatronenhülsen etwa neun bis zwölf Arbeitsgänge erforderlich waren. Hierzu kam noch die Notwendigkeit einer ganz genauen Prüfung, z. B. auf Beschaffenheit der Zündlöcher usw., während bei der neuen Patrone auch die Prüfungen sich weit einfacher gestalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Patrone für Bolzenschußvorrichtungen mit Zündmittel und Treibladung; dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenhülse als eine im wesentlichen zylindrische Kapsel ohne vorspringenden bder einspringenden Auszieherrand gestaltet ist.
  2. 2. Patronen für Bolzenschußvorrichtungen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibmittelladung in Form eines Ringkörpers in die Hülse eingesetzt, eingepreßt oder durch Abdeckung befestigt wird, so daß ein als Widerlager für den Schlag des Schlagbolzens oder des Schlagstückes dienender Dorn oder Amboß o. dgl. sich direkt gegen die Innenfläche des Zündmittels oder des Patronenbodens anlegen kann.
DE1930556701D 1930-12-21 1930-12-21 Patrone fuer Bolzenschussvorrichtungen Expired DE556701C (de)

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