DE556824C - Entrindungstrommel - Google Patents

Entrindungstrommel

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DE556824C
DE556824C DESCH96348D DESC096348D DE556824C DE 556824 C DE556824 C DE 556824C DE SCH96348 D DESCH96348 D DE SCH96348D DE SC096348 D DESC096348 D DE SC096348D DE 556824 C DE556824 C DE 556824C
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drum
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/02Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks against each other; Equipment for wet practice
    • B27L1/025Debarking in rotating drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • fintrindungstrommel Der Betrieb der jetzt allgemein verwendeten offenen Entrindungstrommeln, die meistens mit längsgehenden, mit kleineren oder größeren Zwischenräumen angeordneten Profileisen versehen sind und die mehr oder weniger versenkt in einem Wasserbehälter rotieren, nimmt infolge des großen Reibungswiderstandes gegen die Umdrehung der schweren Trommel sehr viel Kraft in Anspruch. Infolge der periodischen Rutschungen der in der Trommel befindlichen Hölzer entstehen auch mit kurzen Zwischenräumen kräftige Rucke und Stöße in der Trans-Mission.
  • Zweck der Erfindung ist, diese Übelstände zu vermindern, und zwar dadurch, daß die Trommel in Form eines geschlossenen, an den Enden gegen- das Wasser des Behälters abgedichteten Rohres ausgeführt wird, das in diesem Behälter zu solcher Tiefe niedergesenkt wird, daß der Auftrieb der Trommel das Gewicht der Trommel nebst Inhalt teilweise oder gänzlich aufwiegt.
  • In der Praxis kann man "sich auf zweierlei Weise einrichten. Entweder läßt man das Gewicht der Trommel nebst Inhalt größer sein als den Auftrieb, oder man läßt den Auftrieb das Gewicht der Trommel mit Inhalt gänzlich überwinden. Im ersten Falle wird die Trommel in am Boden des Wasserbehälters angeordneten Lagern gelagert, oder man hängt-sie in bekannter Weise in Ketten auf.
  • Im letzteren Falle wird die Trommel mittels oberhalb dieser gelagerter Rollen, die das Auffließen der Trommel begrenzen, am Platze gehalten.
  • In beiden Fällen kann der Betrieb der Trommel in gewohnter Weise mittels Zahnkranz und Zahnrad, Kette und Kettenrad o. dgl. erfolgen.
  • Durch die Entlastung des Trommelgewichtes durch den Auftrieb erzielt man eine Verminderung des Reibungswiderstandes gegen die Umdrehung der Trommel. Da dieser Widerstand mehr als der Hälfte des zur Umdrehung der gewöhnlichen Trommeln erforderlichen Drehungsmomentes entspricht, wird der Kraftverbrauch der Trommelanlage hierdurch erheblich vermindert.
  • Gleichzeitig erzielt man eine Verminderung der Beanspruchungen der Transmission, die durch die periodischen Rutschungen der Hölzerschicht innerhalb der Trommel und die daraus folgende Verschiebung des Schwerpunktes der Trommel. bewirkt werden. Diese Beanspruchungen treten in den gewichtsentlasteten Trommeln abgedämpfter auf, und die Stöße der Hölzer gegen die Rippen der Trommel werden hier von dem gesamten Plattenmantel der Trommel aufgenommen und durch diesen auf das sie umgebende Wasser übertragen.
  • Die beiliegende Zeichnung stellt zwei beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung schematisch dar.
  • Die Fig. i und 2 stellen im Seitenriß und im Querschnitt eine Trommel dar, deren Auftrieb nicht hinreicht, um sie von den im Wasserbehälter angebrachten Gleitklötzen abzuheben.
  • Die Fig. 3 und 4 stellen in entsprechender Weise eine Trommel dar, die durch den Auftrieb gegen die oberhalb dieser angeordneten Führungsrollen angedrückt gehalten wind.
  • Die Fig. 5 und 6 stellen Einzelheiten. dar. In den Fig. i und 2 ist die dichte zylindrische Trommelhaut, die die längsgehenden Profileisen :2 umgibt. Die Trommel wird wie gewöhnlich unter Vermittlung eines an ihrer Mitte angeordneten Zahnkranzes 3 durch eine entsprechende Transmission angetrieben. Die Trommel ist in einen wassergefüllten Behälter 6 niedergesenkt und von Gleitklötzen 7 unterstützt und geführt, an denen die Gleitschienen 8 der Trommel gleiten.
  • Die Hölzer werden mittels einer Förderbahn 9 an die Einlaufrinne io der Trommel abgegeben. An dem Auslaufende der Trommel werden die entrindeten Hölzer über die schräge Ebene i i an die Förderbahn 12 Übergeführt.
  • Gemäß der Erfindung sind an den Enden der dichten Trommel, wie an sich bekannt, Dichtungsbänder 13 angebracht, die sich sowohl gegen die Trommelflansche 14 als auch gegen entsprechend geformte, an der Innenwand des Wasserbehälters 6 angebrachte Flansche 15 anlegen und dadurch die Trommel gegen .das Wasser dieses Behälters abdichten, deren Wasserspiegel in der Fig. 2 als in Höhe mit der Oberkante der Behälter-3v ände 16 stehend gestrichelt angedeutet ist.
  • Zwecks Entfernens der Rinde, das der Hauptzweck der Trommelbehandlung ist, wird, wie bekannt, Waschwasser in reichlicher Menge durch eine oder mehrere Röhren 17 eingespritzt, .die zweckmäßig am Ablaufende der Trommel einmünden können. Dieses Waschwasser strömt mit der ababgeschälten Rinde zusammen am Einlaufende der Trommel ab, indem dort, wie ebenfalls bekannt, zu diesem Zweck große Schlitze 18 oder entsprechende Löcher vorgesehen sind. Diese Schlitze oder Löcher können z. B. durch Fortlassen der Trommelhaut auf demjenigen Teil der Trommel hergestellt tverden, der bis außerhalb der Dichtungsflänschen 14, 15 reicht, derart, daß die Zwischenräume zwischen den längsgehenden Profileisen 2 freigelegt werden. .
  • Vorzugsweise wird nicht mehr Holz in die Trommel gefüllt, als daß das in reichlichen Mengen zugeführte Waschwasser innerhalb der Trommel zwischen der Trommelwand einerseits und der schrägen Holzschicht andererseits eine schwache Wasserrinne i9 (Fig.2) bilden kann. Längs dieser Rinne strömt .das Waschwasser in Richtung gegen die Schlitze 18, die abgeschälten Rindenstücke mit sich nehmend. Die Mischung von Wasser und Rinde kann aus dem außerhalb der Dichtungsflansche liegenden Teil des Behälters in an sich bekannter Weise mittels eines Schöpfrades 20 (Fig. i und 5), eines Rindensiebes o. dgl. entfernt werden.
  • Wo es sich um das Entrinden sehr rindenreicher (z. B. vollgerundeter) Hölzer handelt, wird die Trommel zweckmäßig als eine doppelwandige Trommel ausgeführt, wie dies in den Fig. 3 bis 6 dargestellt ist.
  • Die in den Fig. 3 und 4 dargestellte Trommel wird durch ihren Auftrieb gehoben und gegen die Führungsrollen 21 angedrückt gehalten. Innerhalb der äußeren, dichten Plattentrommel i ist eine innere Trommel 22 angebracht, die entweder aus Profileisen oder aus perforierten Plattenwänden, und zwar mit einem im Verhältnis zur äußeren Trommel erheblich reduzierten Durchmesser, gebildet wird, derart, daß zwischen den beiden Trommeln ein Zwischenraum gebildet wird, der für die Aufnahme der abgeschälten Rindenstücke genügt. Die die beiden Trommeln verbindenden Ringe 23 sind mit reichlichen Durchbrechungen versehen, um eine unbehinderte axiale Strömung von Rinde und Wasser zu ermöglichen.
  • Anstatt Führungsrollen 21 kann man selbstredend auch Gleitklötze verwenden. Es lassen sich auch schraubenförmige Mitnehmer anbringen, die die Rinde in Richtung gegen das Einlaufende der Trommel transportieren.
  • Die Erfindung ist nicht an die dargestellten und beschriebenen Ausführungsformen der Trommel gebunden, sondern umfaßt vielmehr jede abgedichtete Entrindungstrommel, die in solcher Weise in einem Wasserbehälter niedergesenkt ist, daß deren Auftrieb das Gewicht der Trommel nebst ihrem Inhalt von Holz und Waschwasser ganz oder teilweise kompensiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entrindungstrommel, dadurch gekennzeichnet, daß sie die Form einer in einen Wasserbehälter niedergesenkten und gegen dessen Wasserinhalt derart abgedichteten Röhre hat, daß deren Auftrieb das Gewicht der Trommel nebst Inhalt ganz oder teilweise kompensiert. z. Entrindungstrommel gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel entweder in bekannter Weise gegen in dem Wasserbehälter angebrachte Gleitklötze o. dgl. anliegt oder auch durch den Auftrieb gegen oberhalb des Wasserbehälters angeordnete Führungsrollen o. dgl. angedrückt gehalten wird. 3. Entrindungstrommel gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtung der Trommel gegen den Wasserinhalt des Behälters mittels gegen Flansche in der Trommel und gegen entsprechend geformte Flansche oder Vorsprünge an dem Boden oder Wänden des Wasserbehälters anliegende Dichtungsbänder bewirkt wird. q.. Entrindungstrommel gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Waschwasser in das eine Ende der Trommel, vorzugsweise: in das Ablaufende für die Hölzer, eingeführt wird und die Trommel der Länge nach durchströmt, um zusammen mit den abgeschälten Rindenstücken die Trommel durch in deren anderem Ende angeordnete Schlitze oder Öffnungen zu verlassen. Entrindungstrommel gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie als eine doppelwandige Trommel aus-' geführt ist, und zwar mit einer inneren wasserdurchlässigen Trommel aus längsgehenden, mit passenden Zwischenräumen gelegten Profileisen und einer äußeren wasserdichten Trommel, wobei die die innere und die äußere Trommel verbindenden Ringe mit hinlänglich großen Öffnungen versehen sind, um freie Durchströmung von Waschwasser und Rinde zu ermöglichen.
DESCH96348D 1931-03-12 1931-12-19 Entrindungstrommel Expired DE556824C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
NO556824X 1931-03-12

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DESCH96348D Expired DE556824C (de) 1931-03-12 1931-12-19 Entrindungstrommel

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