DE557047C - Lichtempfindliche, insbesondere Selenzelle - Google Patents

Lichtempfindliche, insbesondere Selenzelle

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DE557047C
DE557047C DEK105218D DEK0105218D DE557047C DE 557047 C DE557047 C DE 557047C DE K105218 D DEK105218 D DE K105218D DE K0105218 D DEK0105218 D DE K0105218D DE 557047 C DE557047 C DE 557047C
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TONBILD SYNDIKAT AKT GES
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Conversion Of X-Rays Into Visible Images (AREA)

Description

  • Lichtempfindliche, insbesondere Selenzelle Es ist bereits bekannt, lichtempfindliche Zellen sowohl als in Glaskörpern eingeschlossene Alkali-Metall-Zellen als auch als Selenzellen von einfacher oder kondensatorartiger Form und in anderer Weise auszubilden.
  • Durch vorliegende Erfindung wird nun eine Zelle des Kondensatortyps so ausgebildet, daß sie einerseits mit ihrer lichtempfindlichen Schicht in unmittelbare Nähe der abzutastenden Stelle, beispielsweise der Steuerstelle eines Photophonogramms, gebracht werden und anderseits gleichzeitig zwei oder mehrere Aufzeichnungen, insbesondere Phonogramme, abtasten kann.
  • Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, lichtempfindliche Zellen, insbesondere Selenzellen, bestehend aus kon.densatörartig übereinandergeschichteten, elektrisch leitenden Plättchen mit zwischenliegenden isolierenden Plättchen, deren Stirnflächen die lichtempfindliche Schicht tragen, derart auszuführen, daß die Zelle infolge einer in der Grundfläche der Plättchen auftretenden Ecke eine scharfe Kante bildet.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können auch mehrere Kanten bzw. mehrere lichtempfindliche Flächen an der Zelle vorgesehen sein.
  • Des weiteren kann die Zelle um eine Achse drehbar oder schwenkbar angeordnet sein, so daß der Lichteinfallswinkel bzw. die wirksame Fläche der Zelle nach Belieben verändert werden kann. Der Erfindungsgedanke ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele in schematischer Weise veranschaulicht.
  • Abb. z zeigt, wie die einzelnen Kondensatorblättchen a und a', z. B. rechtwinklig mit dein Blatt b sich kreuzend, übereinandergelegt werden. Da die Kanten c und d genau geschnitten sind, ist ein Einhalten der schraffierten Kapazitätsfläche stets möglich. e ist eine Bohrung, durch welche die einzelnen Kondensatorblättchen mittels Schrauben zusammengehalten werden. Punktiert ist die Möglichkeit der Bildung einer weiteren Zellenkante angedeutet.
  • Die Abb. a stellt einen Ouerschnitt durch die Zelle dar. a und b sind-die Kondensatorblättchen,welche in an sich bekannter Weise durch Glimmerisolierblättchen f und g voneinander distanziert und isoliert sind. Die Kanten c und d werden mit lichtsensibler Schicht versehen.
  • Abb. 3 stellt eine Zellenkante dar, welche der Einwirkung einer Lichtquelle q durch einen Film l ausgesetzt ist. Durch die gestrichelt gezeichnete Lage ist angedeutet, daß die Zelle um ihre Achse s edreht werden kann, wodurch die Fläche' der sensiblen Schicht, welche den Lichtstrahlen ausgesetzt ist, wahlweise verkleinert werden, gegebenenfalls bis auf eine feine Linie gebracht werden kann.
  • Abb. d. stellt im Schnitt eine lichtelektrische Zelle dar; bei welcher die lichtelektrische Schicht beiderseits der Kante w auf den Kanten c und ä aufgetragen ist. Bei dieser Anordnung ist es beispielsweise möglich, vermittels mehrerer Phonogramme t und v und zugehöriger optischer Einrichtungen die Schichten c und d gleichzeitig, aber verschiedenartig zu beeindrucken.
  • Abb. 5 zeigt als weiteres Beispiel die Anordnung einer Zelle bei Abnahme des Phonogramms im Bildfenster. Das Bildfenster besitzt eine Öffnung s, durch welche das z. B. innerhalb der Perforation sitzende Phonogramm j durchleuchtet wird, um die Zelle in zu beeindrucken, welche bei dieser Ausführungsform derart angeordnet ist, daß die Selenkante w als Linie parallel zu den Zeichnungen des Phonogramms steht.
  • In Abb. 6 sind zwischen den beiden Bakken 1, 2 die Kondensatorplättchen a, b voneinander durch die Zwischenlagen f isoliert angeordnet und die Schicht 3, .4 zu beiden Seiten der Kante w angebracht.
  • Die Erfindung bietet die Möglichkeit, die Zelle außerordentlich klein zu halten, die Zelle in unmittelbare Nähe eines Tonphotogramms zu bringen und dadurch u. a. eine besonders günstige Wirkung zu erzielen. Die Drehbar-]zeit der Zelle gestattet eine Regulierung der wirksamen Fläche und somit eine Regulierung und Verbesserung der Tonwiedergabe. Die durch die Stoßkante in zwei oder mehrere Teilflächen zerlegte Zellenfläche kann beispielsweise durch zwei oder mehrere gleichartige oder verschiedene Phonogramme gleichzeitig beeindruckt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: ,i. Lichtempfindliche Zelle, insbesondere Selenzelle, bestehend aus kondensatorartig übereinandergeschichteten, elektrisch leitenden Plättchen mit zwischenliegenden isolierenden Plättchen, deren Stirnflächen die lichtempfindliche Schicht tragen, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle infolge einer in der Grundfläche der Plättchen (r) auftretenden Ecke (c, d) eine scharfe Kante (w) bildet. a. Zelle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die scharfe Kante (w) durch kreuzweises Übereinanderlegen der rechteckig ausgebildeten Plättchen (a., b) gebildet ist. 3. Zelle nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Zelle mehrere mit sensibler Schicht überzogene Kanten (w) besitzt. q. Zelle nach Anspruch 3 in Wiedergabegeräten zur gleichzeitigen Abtastung mehrerer Phonogramme, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Kanten (w) ein Phonogramm zugeordnet ist und jede derselben in einem selbständigen Stromkreis liegt.
DEK105218D 1927-07-17 1927-07-17 Lichtempfindliche, insbesondere Selenzelle Expired DE557047C (de)

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