DE557255C - Federnde Aufhaengevorrichtung fuer selbsttaetige Eisenbahnkupplungen - Google Patents

Federnde Aufhaengevorrichtung fuer selbsttaetige Eisenbahnkupplungen

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DE557255C
DE557255C DEK114225D DEK0114225D DE557255C DE 557255 C DE557255 C DE 557255C DE K114225 D DEK114225 D DE K114225D DE K0114225 D DEK0114225 D DE K0114225D DE 557255 C DE557255 C DE 557255C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G7/00Details or accessories
    • B61G7/10Mounting of the couplings on the vehicle

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • Federnde Aufhängevorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum federnden Aufhängen von selbsttätigen Eisenbahnkupplungen, die in Bereitschaftsstellung den Kuppelkopf in einer im voraus bestimmten Mittellage erhält und während des Kuppelvorganges die Bewegungen des Kuppelkopfes bereits unter der Einwirkung von verhältnismäßig geringen Kräften ermöglicht.
  • Es sind Anordnungen bekannt, bei denen zu diesem Zwecke dem Gewicht der Kupplung eine Federanordnung entgegenwirkt, die im wesentlichen aus zwei Federgruppen besteht. Bei diesen ist die Spannkraft der ersten Federgruppe kleiner als das Gewicht der Kupplung, und die Spannkraft der zweiten Federgruppe mit begrenztem Spiel ist doppelt so groß wie der Unterschied zwischen dem Gewicht der Kupplung und der Spannkraft der ersten Federgruppe.
  • Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe im wesentlichen dadurch gelöst, daß von den Federn beim Heruntergehen der Kupplung wenigstens eine in ihrer Länge unveränderlich bleibt.
  • Hierdurch ist es möglich, die Ausbildung der Vorrichtung einfach zu gestalten und eine vorteilhafte Anordnung der Federn zu erzielen.
  • Drei Ausführungsbeispiele einer Aufhängevorrichtung nach der Erfindung sind auf der Zeichnung in Fig. i bis 3 schematisch dargestellt. Die Fig. ia, 2a, 3a und 3b sind Darstellungen zur Erläuterung ihrer Wirkungsweise der Ausführungsformen gemäß den Fig. i bis 3.
  • In der Ausführungsform nach der Fig. i bedeutet i den Querschnitt einer Kuppelstange. Die Stange i weist einen Querträger 12 auf, der an den unteren Enden von Federn 2 befestigt ist. Die oberen Enden 3 der eine Gruppe bildenden Federn :2 greifen am Fahrzeug an. Die Kräfte der Feder n2 sind so gewählt, daß sie die Kupplung in der gezeichneten Mittellage schwebend erhalten. Die zweite Federgruppe besteht aus Federn 4 und 5, die mit Vorspannung in Gehäusen 13 und 14 angeordnet sind, um ein sicheres Einspielen in die Mittellage zu gewährleisten. Diese Gehäuse sind ebenfalls bei 6 bzw. 7 mit dem Fahrzeug verbunden. Die Federn 4 und 5 liegen auf verschiedenen Seiten der Stange i einander gegenüber und wirken auf Bunde 15 bzw. 16 zugehöriger Zugstangen 17 bzw. 18 unter Zwischenschaltung von Federtellern i9 bzw. 2o, die gewöhnlich auf Rasten der Gehäuse 13 bzw. 14 aufliegen. Bei dieser Anordnung wirkt die Feder 4 nur beim Niedersinken und die Feder 5 nur beim Hochgehen der Kupplung zu deren Rückführung in die Mittellage. Ohne Berücksichtigung der Änderungen der Federkräfte 2 ist zum Heben bzw. Senken der Kupplung i jeweils eine Kraft erforderlich, die gleich jener der Feder 4 bzw. 5 ist.
  • In Fig. i a bedeutet G (i) das Gewicht der Kupplung, 2 (G) die das Kupplungsgewicht ausgleichende Kraft der Federn 2, 5 (H) die Kraft der Feder 5, die nur beim Heben zu überwinden ist, 4 (S) die Kraft der Feder 4, die nur beim Senken zu überwinden ist. Die einzelnen die Federkräfte darstellenden Gewichte sind durch einen Seilzug mit Anschlägen 15 und 16 verbunden, die beim Heben oder Senken die Gewichte 4 (S), 5 (H) mitnehmen. In der Mittellage ruhen beide Gewichte wirkungslos auf der Unterlage i9, 2o auf, entsprechend den gleichbezeichneten Federtellern in Fig. i.
  • Sowohl die Federeinrichtung nach Fig. i wie die Gewichtsanordnung nach Fig. ia wirken folgendermaßen: Befindet sich die Kupplung i in der Mittellage, so wird ihr Gewicht G (i) vom Gegengewicht 2 (G) (Gegenfedern 2) einfach ausgeglichen. Wird die Kupplung nach abwärts gedrückt, so nimmt sie das Gegengewicht 4 (S) (Gegenfeder 4) mit, die Abwärtsbewegung wird also gehemmt. Wird die Kupplung nach aufwärts gezogen, wird umgekehrt das Gegengewicht 5 (H) (Gegenfeder 5) mitgenommen und auch die Aufwärtsbewegung gehemmt. Mit anderen Worten: das Kupplungsgewicht ist nach oben und unten ausgeglichen und die Gewichte 4 (S), 5 (H) bzw. die vorgespannten Federn 4, 5 wirken mit einer beträchtlichen Anfangskraft sofort entgegen, wenn die Kupplung die Mittellage verlassen will. Infolgedessen wird nicht jede kleine auf- oder abwärts gerichtete Kraft die Kupplung aus der Mittellage herausbringen, sondern erst, wenn die störenden Kräfte eine gewisse Größe erhalten haben. Dann aber sind sofort erhebliche dämpfende Kräfte vorhanden.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist die Kraft der die Kupplung tragenden Federgruppe 8 größer als das Gewicht der Kupplung, und die Kraft der mit Vorspannung in ein Gehäuse 2i eingesetzten Feder 9 ist größer als der Unterschied zwischen den Federkräften 8 und dem Gewicht der Kupplung. Beim Senken des Kuppelkopfes müssen die Kräfte der Federn 8, beim Anheben des Kopfes die Kraft der Feder 9 überwunden werden.
  • In Fig. 2a ist die Wirkungsweise dieser Ausführungsform erläutert.
  • Beim Senken der Kupplung G (i) wirkt das Gewicht 8 (Federn 8) entgegen. Gewicht und Federkraft sind hier so groß gewählt, daß sie nicht nur das Kupplungsgewicht ausgleichen, sondern es ist ein Überschuß vom Betrage S vorhanden entsprechend dem Gegengewicht 4 (S) (Gegenfeder 4) bei Fig. i a und i. Beim Hochziehen der Kupplung wird das Gewicht 9 (Gegenfeder 9) angehoben; da dann aber der Überschuß S des Gewichtes 8 (Federn 8) beim Heben mithilft, ist das Gegengewicht 9 (Gegenfeder 9) um einen Detrag H schwerer als der Überschuß S am Gewicht B. Hierdurch wird der hebend wirkende Überschuß S des Gewichts 8 (Federn 8) ausgeglichen und auch 'noch eine Kraft H dem Anheben der Kupplung entgegengesetzt. Die Kraft H entspricht der Kraft 5(H) bei Fig. ia. Also ist auch hier in der Mittellage der Betrag des Kupplungsgewichts ausgeglichen, und es sind zwei von vornherein vorhandene Kräfte S und H von erheblicher Größe vorhanden, die bei kleinen Störungskräften ein Heraustreten der Kupplung aus der Mittellage verhindern und bei größeren Störungskräften die Kupplung in die Mittellage zurückführen.
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 3 ist die Kupplung unter Vermittlung von Zugstangen 22 bzw. 23 und deren Bunde 24 bzw. 25 an Rasten 26 bzw. 27 von Federgehäusen 28 bzw. 29 gelagert. Die Federgehäuse 28 bzw.29 sind je in einem zweiten Federgehäuse 30 bzw. 3 i angeordnet und stehen unter der Einwirkung von Federn i -i, die zusammen eine Spannkraft besitzen, die größer ist als das Gewicht der Kupplung, so daß sie die Kupplung in der gezeichneten Lage erhalten. Bei dieser Anordnung ist beim Senken der Kupplung lediglich die Kraft der Federn i i zu überwinden, da- die Federn io, die schwächer sind als das Gewicht der Kupplung, hierbei nicht zur Wirkung kommen. Hingegen wirken die Federn io beim Heben der Kupplung unterstützend mit.
  • In Fig.3a und 3b ist die Wirkung der Ausführungsform gemäß Fig. 3 durch zwei Darstellungen zeichnerisch erklärt. Dem Senken der Kupplung wirkt das Gewicht i i (Federn i i) entgegen, das um einen Betrag S größer ist als das Kupplungsgewicht G (i). Wird das Gewicht G (i) gehoben, so übt das Gewicht i i keinen Einfluß aus, weil es sich am Auflager 30 abstützt; dagegen hilft dann das Gewicht io (Federn io) beim Anheben. Dieses ist jedoch um die Größe H kleiner als das Kupplungsgewicht, so daß die rückhaltende Kraft H wieder vorhanden ist. Bei Ausweichungen der Kupplung nach unten oder oben wirken somit die Unterschiede vom Kupplungsgewicht und Gegenkraft, S und H, ebenso wie in den Fällen der Fig. i, i a und 2, 2 a den Bewegungen der Kupplung entgegen und bringen diese in die Mittellage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federnde Aufhängevorrichtung für selbsttätige Eisenbahnkupplungen, bei der die Kupplung in der Mittellage durch zwei- Federgruppen gehalten wird und zum Bewegen der Kupplung nach oben und unten eine bestimmte Kraft erforderlich ist, die beim Anheben der Kupplung kleiner ist als das Gewicht der Kupplung, dadurch gekennzeichnet, daß von den Federn beim Heruntergehen der Kupplung wenigstens eine (5, 9, 1o) in ihrer Länge unverändert bleibt. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Federgruppe (2) eine dem Gewicht der Kupplung gleiche Spannkraft hat und die zweite Federgruppe (4, 5) den Bewegungen der Kupplung in lotrechter Richtung entgegenwirkt. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Federgruppe (.4, 5) aus in ihrem freien Spiel begrenzten Federn mit Vorspannung besteht, die in entgegengesetzter Richtung wirken. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Federgruppe (8) größere Spannkraft besitzt als das Gewicht der Kupplung und die Spannkraft der unteren, in ihrem freien Spiel begrenzten Federgruppe (9) größer ist als der Unterschied zwischen der Spannkraft der ersten Federgruppe und dem Gewicht der Kupplung. 5. Vorrichtung nach Anspruch i, bei der die eine Federgruppe aus vorgespannten Federn mit begrenztem Spiel besteht und eine Spannkraft besitzt, die größer ist als das Gewicht der Kupplung, während die Spannkraft der zweiten Federgruppe kleiner als das Gewicht der Kupplung ist, dadurch gekennzeichnet, daß dem Senken des Kuppelkopfes lediglich die stärkere Federgruppe (t r) entgegenwirlt+
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