DE557301C - Verfahren zur Herstellung von Ausdehnungsstuecken - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Ausdehnungsstuecken

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DE557301C
DE557301C DE1930557301D DE557301DD DE557301C DE 557301 C DE557301 C DE 557301C DE 1930557301 D DE1930557301 D DE 1930557301D DE 557301D D DE557301D D DE 557301DD DE 557301 C DE557301 C DE 557301C
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welding
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C37/00Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape
    • B21C37/06Manufacture of metal sheets, rods, wire, tubes, profiles or like semi-manufactured products, not otherwise provided for; Manufacture of tubes of special shape of tubes or metal hoses; Combined procedures for making tubes, e.g. for making multi-wall tubes
    • B21C37/15Making tubes of special shape; Making tube fittings
    • B21C37/20Making helical or similar guides in or on tubes without removing material, e.g. by drawing same over mandrels, by pushing same through dies ; Making tubes with angled walls, ribbed tubes or tubes with decorated walls
    • B21C37/205Making helical or similar guides in or on tubes without removing material, e.g. by drawing same over mandrels, by pushing same through dies ; Making tubes with angled walls, ribbed tubes or tubes with decorated walls with annular guides

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Butt Welding And Welding Of Specific Article (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Ausdehnungsstücken Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung besonders gearteter Ausdehnungsstücke für Rohrleitungen, und zwar solcher Ausdehnungsstücke, die aus membranartig wirkenden ebenen Scheiben bestehen, welche an ihren Innen- und Außenrändern durch angebogene bzw. angebördelte Bogenstücke verbunden sind.
  • Gegenwärtig ist es üblich, die Scheibenteile, die mit ihren halbkreisförmig angebogenen Bogenstücken stumpf zusammenstoßen, durch eine einfache Schweißnaht zu verbinden, für deren Entlastung durch Einschweißen von Stehbolzen, Eindrücken von Querrillen o. dgl. Sorge getragen werden muß.
  • Diese Entlastung ist erforderlich, weil beim Zusammendrücken und Auseinanderbewegen der Ausdehnungsstücke die Bogenstücke an ihren Scheiteln am stärksten beansprucht werden, so daß die spröde Schweißnaht, die nur geringe Dehnungsfähigkeit besitzt, in Gefahr kommt, zerstört zu werden. Trotz der Entlastung der Schweißnaht durch besondere Mittel läßt sich aber nicht unter allen Umständen verhüten, daß an einzelnen Stellen der Schweißnaht Zerstörungen in Erscheinung treten.
  • Wie die Erfindung lehrt, läßt sich die notwendige Versteifung der Bogenstücke erzielen, wenn die Ränder der Bogenstücke vor dem Verschweißen derart gebogen werden, daß an ihren Stoßstellen auf der Außen- und Innenseite jeder Naht Ringrillen gebildet und diese Ringrillen mit Schweißmittel ausgefüllt werden. Auf diese Weise entstehen an den Schweißstellen des Ausdehnungsstückes breite und hohe Rippen, durch die den Rückenteilen der Bogenstücke die erwünschte Biegungssteifigkeit gegeben und erreicht wird, daß bei Temperaturschwankungen in der Rohrleitung der Längenausgleich nur durch membranartige Bewegungen der Scheibenteile selbst erfolgt, die eben gestaltet oder auch konzentrisch zur Achse des Ausdehnungsstückes gewellt sein können.
  • In der Schweißtechnik ist das Biegen der Ränder von Werkstücken zur Bildung einer mit Schweißmittel auszufüllenden Kimme zu dem Zweck bereits vorgeschlagen worden, einen Spannungsausgleich an den Schweißstellen herbeizuführen. Auch ist es an sich bekannt, durch Abschrägen der Kanten beiderseits der Stoßstelle Kimmen zu bilden und beide Kimmen mit Schweißmittel zu füllen.
  • Auf der Zeichnung ist beispielsweise in Abb. i ein vollständiges Ausdehnungsstück dargestellt. Abb.2 zeigt in größerem Maßstabe den Querschnitt durch einen Teil des Ausdehnungsstückes und Abb.3 die Stirnansicht eines mit Versteifungseindrücken versehenen Scheibenteiles.
  • a, ä sind die beiden aneinanderstoßenden Scheiben mit den kreisförmig angebogenen Innen- und Außenrändern b, b'. An diese Ränder b, b' werden in etwas schärferer Biegung Ränder d angebördelt in solcher Weise, daß die Scheibenteile beim Aneinanderstoßen sich nicht mit ihren vollen Schnittflächen, sondern nur an einer Kante i berühren und über sowie unter dieser Berührungskante Rinnen gebildet- werden, die im Schweißverfahren mit Schweißdraht auszufüllen sind.
  • Versuche und praktischer Gebrauch haben erwiesen, daß Ausdehnungsstücke, die auf die angegebene Weise angefertigt worden sind, schon ohne weitere Versteifung die stärksten Beanspruchungen aushalten, aber sie können zur größeren Sicherheit an ihren Verbindungsstellen zur weiteren Entlastung der Schweißnähte in Querrichtung Eindrückungen g erhalten (s. Abb. i und 3), die stehbolzenartig wirken. Diese quer gerichteten Eindrückungen g werden nach der Erfindung nicht nach dem Verschweißen, sondern vorher an den bogenförmig angebogenen Verbindungsstücken angebracht, so daß selbst bei Überbeanspruchungen die Schweißnaht nicht der Gefahr des Zerstörens ausgesetzt wird, was befürchtet werden muß, wenn die Eindrückungen g erst nach dem Verschweißen angebracht werden.
  • Damit die Ausdehnungsstücke einesteils ein gutes äußeres Aussehen bekommen und anderenteils Verengungen des - Durchgangsquerschnittes vermieden werden, sind die @Bördelränder d an den Nahtstellen mit großem Durchmesser (Wellenberge) nach ein%erts und an den Nahtstellen mit kleinem Durchmesser (Wellentäler) nach auswärts zu biegen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Ausdehnungsstücken, die aus membranartig wirkenden, ebenen Scheiben bestehen, die mit ihren angebogenen Innen- und Außenrändern durch Schweißen zu verbinden sind, dadurch gekennzeichnet, daß durch Biegen der Ränder (d) in an sich bekannter Weise auf der Außen- und Innenseite jeder Naht Ringrillen gebildet und beide Ringrillen durch Ausfüllen mit Schweißmittel zur Herstellung eines biegungssteifen Rückens benutzt werden.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung von Ausdehnungsstücken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Versteifung der Bogenteile dienenden quer gerichteten Eindrückungen (g) an den Scheibenteilen vor dem Schweißen angebracht werden.
DE1930557301D 1930-07-15 1930-07-15 Verfahren zur Herstellung von Ausdehnungsstuecken Expired DE557301C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3026731A1 (de) * 1980-02-07 1981-08-13 Runtal Holding Co., S.A., Glarus Waermeaustauscher

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3026731A1 (de) * 1980-02-07 1981-08-13 Runtal Holding Co., S.A., Glarus Waermeaustauscher
DK151159B (da) * 1980-02-07 1987-11-09 Runtal Holding Co Sa Radiator

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