DE557444C - Maschine zum fortlaufenden Ankleben zweier Blaetterreihen an die beiden Kanten eines Bandes - Google Patents

Maschine zum fortlaufenden Ankleben zweier Blaetterreihen an die beiden Kanten eines Bandes

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DE557444C
DE557444C DEB150230D DEB0150230D DE557444C DE 557444 C DE557444 C DE 557444C DE B150230 D DEB150230 D DE B150230D DE B0150230 D DEB0150230 D DE B0150230D DE 557444 C DE557444 C DE 557444C
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tape
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DEB150230D
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Gebrueder Brehmer
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Gebrueder Brehmer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42CBOOKBINDING
    • B42C9/00Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding
    • B42C9/02Applying glue or adhesive peculiar to bookbinding for securing back linings, strips, ribbons or headbands

Landscapes

  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Maschine zum fortlaufenden Ankleben zweier Blätterreihen an die beiden Kanten eines Bandes Es sind Maschinen bekannt, bei denen in zwei parallelen Reihen laufend geförderte Blätter an einen gemeinsamen, zwischen ihnen mitlaufenden Materialstreifen so geklebt werden, daß sich die gegenüberliegenden Blätterpaare stets auf derselben Seite des Streifens befinden. Das Band wird sodann zusammen mit den frisch angeklebten Blätterpaaren gemeinsam einer Preßvorrichtung zugeführt, welche die Werkstücke durch Druck fest miteinander vereinigt. Der Verbindungsstreifen wird bei diesen Maschinen über eine Leimgebevorrichtung geführt, die seine Unterseite mit Klebstoff versieht. Der Streifen wird dann unter die durch Anschläge ausgerichteten Blätterpaare 'derartig geleitet, daß die durch Kleben zu vereinigenden Stellen richtig übereinanderliegen. Ein derartig verbundenes Werkstück ist in Fig. 5a dargestellt.
  • Der Buchbindereifachmann will aber beim Einkleben von harten o. dgl. in Bücher die Verbindung der Streifen mit den Blättern in der Weise haben, wie es die Fig. 4a und 4b zeigen, d. h. die zusammengehörigen Blätter sollen in der Weise an den Streifen angeklebt werden, daß das eine Blatt auf der einen und das andere Blatt auf der anderen Streifenoberfläche befestigt wird. Es war bisher nicht möglich, eine derartige Verbindung maschinell auszuführen, sondern sie mußten ausschließlich von Hand hergestellt werden. Durch die Erfindung wird ermöglicht, die in Fig.4a und 4b dargestellte versetzte Blattverbindung auf maschinellem Wege herzustellen. Es ist bereits bekannt, zur Beleimung eines laufend geförderten Klebstreifens mehr als eine Klebstoffwalze zu verwenden. Auch ist es nicht mehr neu, den Kleb:-streifen nach der Berührung mit einer Klebstoffwalze bei seiner Förderung um 9o° um seine Längsachse zu drehen. Erfindungsgemäß sind zwei hintereinanderliegende Leimrollen zum Auftragen des Klebstoffs auf den Streifen angeordnet. Die erste Leimrolle versieht die eine Oberfläche des Streifens mit Leim, während die zweite Leimrolle den Leim auf die andere Oberfläche des Streifens aufträgt. Die Beleimung des Streifens erfolgt jedoch nicht auf seinen beiden ganzen Oberflächen, sondern nur auf jeder Oberfläche an der einen Bandkante, und zwar so, daß die Leimstreifen an die gegenüberliegenden Bandkanten angrenzen. Nach der Berührung der ersten Klebstoffwalze wird der Streifen um i 8o' gedreht. Ferner sind in bekannter Weise Führungen für die beiden Blätterreihen angeordnet. Die Führungsfläche für die eine Blätterreihe liegt über, die Führung für die andere Blätterreihe unter der Bandebene. Dadurch wird 'es ermöglicht, die Vereinigung der drei Teile in der in Fig.4a dargestellten Weise herbeizuführen.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel gezeigt, und zwar stellen Fig. i eine Seitenansicht der Klebmaschine, Fig.2 den Grundriß und Fig.3 einen Querschnitt durch die Führungsorgane der Werkstücke in vergrößertem Maßstabe dar.
  • Fig. 4a und q.b zeigen die durch Klebung vereinigten Werkstücke, und zwar einmal ausgebreitet und einmal gefalzt.
  • Fig. 5a und 51) stellen die bisher übliche Vereinigung der Werkstücke dar, soweit sie auf maschinellem Wege bisher hergestellt werden konnte.
  • I und II sind zwei Vorrichtungen zum Auftragen des Klebstoffes auf das Bandr. Diese Neiden Leimauftrageapparate können auch in einem gemeinsamen Klebstofftroge vereinigt sein. Die den Klebstoff auftragenden Walzen sind mit a und b bezeichnet. Das Band r wird von der Vorratsrolle c abgewickelt. Es wird zunächst auf der Unterseite durch die Klebstoffwalm a mit Leim versehen. Bei seiner weiteren Förderung wird es, wie aus Fig. i zu ersehen ist, um i8o° um seine Längsrichtung gedreht. Es wird hierbei auf den Rollen d und g geführt. Nach dem Passieren der Rollee liegt die beleimte Seite des Bandes oben, und es wird nunmehr durch die Klebstoffwalze b auch auf seiner Unterseite mit Klebstoff versehen. Das Band r wird sodann über die Leitrolle f und dann in Richtung des Maschinentisches in horizontaler Richtung durch die in Fig. i dargestellte Preßvorrichtung geführt. Die Rodle f besitzt :eine Aussparung, die verhindern soll, daß der einseitige Leimstreifen mit ihr in Berührung kommt (vgl. Fig.2). Die Führungsvorrichtung für die laufend geförderten, an den Streifen anzuklebenden Blätter besteht aus der horizontalen Tischfläche und der Anlegekante g (Fig. 3) für die linke Blattreihe o und aus der Kante h für die rechte Blattreihe p. Die Kante g ist an einer auf dem Tisch befestigten Fiihrungsleiste i angebracht, die außerdem eine Führungsnut h für das Band r und .eine Aussparung m für den Leimstrich besitzt. Es ist ferner eine zweite Führungsleiste L vorgesehen, welche auf die Führungsleiste i aufgesetzt wird und die obenerwähnte Anlegekante h für die rechte Blattreihe p trägt.
  • Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende: Der von der Vorratsrolle c, kommende Klebstreifen wird durch die Leimwalzen a und b mit Klebstoff versehen und über die Führungsrolle i parallel mit dem Maschinentisch in die Preßvorrichtung geleitet. Die Blätter o und p werden sodann von Hand im Arbeitstakt der Maschine an die obenerwähnten Anlegekanten g und lt der Führungsorgane angelegt und von den hin und her bewegten Mitnehmern n vorwäfts bewegt. Am Ende der Führungsleiste l legen sich die drei Werkstücke o, r, p selbsttätig in richtiger Lage aufeinander und werden in dieser Lage durch den Klebstoff festgehalten. Sie werden sodann gemeinsam in die maschinell angetriebene Preßvorrichtung bewegt und durch den Druck der Riemenpresse dauernd vereinigt. Die aus der Riemenpresse nach links abgegebenen Werkstücke sind sodann in der in Fig. 4a dargestellten Weise verklebt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum fortlaufenden Ankleben zweier Blätterreihen an die beiden Kanten eines Bandes, welche Führungsflächen für die zugeführten Blätter und eine Vorrichtung besitzt, die das Band mit Klebstoff versieht, sowie eine Preßvorrichtung, in welcher die Werkstücke nach ihrer Vereinigung zusammengedrückt werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Band auf jeder Seite, und! zwar an seinen gegenüberliegenden Kanten, einen einseitigen Leimstrich erhält, und daß die Führungsfläche für die eine Blattreihe über und für die gegenüberliegende Blattreihe unter dem Bande liegt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiderseitige Beleimung des Bandes durch zwei parallele Leimwalzen erfolgt, zwischen denen das Band um i8o° um seine Längsachse gedreht wird.
DEB150230D 1931-05-27 1931-05-27 Maschine zum fortlaufenden Ankleben zweier Blaetterreihen an die beiden Kanten eines Bandes Expired DE557444C (de)

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