DE557673C - Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker - Google Patents

Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker

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DE557673C
DE557673C DE1930557673D DE557673DD DE557673C DE 557673 C DE557673 C DE 557673C DE 1930557673 D DE1930557673 D DE 1930557673D DE 557673D D DE557673D D DE 557673DD DE 557673 C DE557673 C DE 557673C
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    • H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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    • H02P9/00—Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
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Description

Es sind elektrische Magnetregler bekannt, bei denen der Magnetkern in einem U-förmigen Rahmen untergebracht ist, welcher dem Kraftfluß einen doppelten Weg darbietet. Der Anker erstreckt sich hierbei über die ganze Länge' dieses Rahmens und ist an einem einarmigen Hebel befestigt, dessen Drehpunkt außerhalb des U-förmigen Rahmens liegt. Auf seinem freien Ende trägt dieser Hebel ebenfalls außerhalb des Rahmens auf der dem Drehpunkte abgekehrten Seite einen Kontakt zum Schließen eines Stromkreises. Daraus ergibt sich aber der Nachteil, daß der Magnetregler verhältnismäßig lang ausgeführt werden muß und infolgedessen viel Platz in Anspruch nimmt. Auch ist infolge des doppelten Luftspaltes eine große Felddichte des magnetischen Kreises erforderlich, welche wiederum einen hohen Spulenstrom bedingt.
ao Durch den Magnetregler nach der Erfindung sollen diese Mängel beseitigt werden. Zu diesem Zweck ist einer der Schenkel des Rahmens teilweise zu einer Zunge gebogen, deren freies Ende unmittelbar dem durch den ande-
s5 ren Schenkel des Rahmens durchgeführten Anker gegenüberliegt. Dadurch wird, eine gedrungene Bauart des Magnetreglers ermöglicht. Außerdem kann die Felddichte des magnetischen Kreises niedrig gehalten' werden, da der magnetische Widerstand infolge des Vorhandenseins von nur einem Luftspalt sehr klein ist.
Auf den abgebogenen Schenkelenden ist gemäß weiterer Erfindung oberhalb der Zunge und des Ankers eine den festen Kontakt gleichachsig zum Magnetkern tragendeBrücke befestigt, welche durch unmagnetisches Material gegen den Rahmen magnetisch isoliert ist. Der Drehzapfen des Ankers wird durch beiderseits an ihm anliegende vorspringende Knaggen eines federnden Drahtbügels in seiner Lage gesichert.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Regler nach der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Abb. ι ist eine schaubildliche Ansicht des Reglers.
Abb. 2 ist eine Seitenansicht, und
Abb. 3 und 4 sind schaubildliche Darstellungen von Einzelteilen.
Der Regler ist in einem U-förmigen Rahmen 5 befestigt, der zweckmäßigerweise aus Eisen besteht. Der Rahmen 5 trägt einen Kern 6, auf dem eine Spule 7 von verhältnis-
mäßig geringem Widerstand aufgewickelt ist. An einem Ende ist der Kern 6 mit einer tellerartigen Verbreiterung 8 versehen. Das andere Kernende weist eine Längsbohrung auf, in die eine Schraube 9 zur Befestigung des Kerns mit der Spule am Rahmen 5 eingeführt ist. Ein Teil des Rahmens 5 ist zu einer Zunge 10 gebogen, deren freies Ende dem freien Ende eines schwingenden Ankers 11 unmittelbar gegenüberliegt. Der Anker 11 selbst ist auf einem Zapfen 12 drehbar in einer Stütze I3 gelagert, die an der Außenseite des der Zunge 10 gegenüberliegenden Rahmenschenkels befestigt ist. Der Anker 11 ist mit einem Gegengewicht 14 versehen, damit sein Schwerpunkt in die Achse des Drehzapfens 12 fällt. Durch das Gegengewicht 14 ist ein mit einer öse 16 versehener Stift 15 durchgeführt, in dem das eine Ende einer Schraubenfeder 17 verankert ist. Das andere Ende dieser Schraubenfeder ist an einem rechteckigen Block 18 befestigt, der lose in einer rechteckigen Öffnung eines auf der Stütze 13 befestigten Winkels 19 geführt wird. Eine Stellschraube 20 dient dazu, die Spannung der Feder 17 zu regeln. Eine gezahnte Scheibe 21 und ein Sperrglied 2ia, das von der Stütze 13 getragen wird und gegen die Scheibe 21 anliegt, halten die Teile-in der jeweils eingestellten Lage.
Um den Zusammenbau der Einrichtung zu erleichtern, hat der Drehzapfen 12 in der Stütze 13 mit dem Ankern gleitende Passung. Der Drehzapfen wird in seiner Arbeitslage erfmdungsgemäß durch ein neuartiges Mittel festgehalten, das in Abb. 4 dargestellt ist und aus einem Drahtbügel 22 besteht. Die Schenkel des Bügels sind mit vorspringenden Knaggen 23 und 24 versehen, die an den Enden des Drehzapfens 12 anliegen. Die Enden der Bügelschenkel sind nach innen zu Armen 25 gebogen, die die Stütze 13 umfassen und verhindern sollen, daß der Bügel so weit schwingt, daß er das Gegengewicht 14 berührt. Die Arme 25 sind nicht langer als die Knaggen 23 und 24, so daß der Bügel leicht auf den Drehzapfen 12 und die Stütze 13 aufgesetzt und von ihnen abgenommen werden kann.
Der Anker 11 trägt auf der Oberseite einen Kontakt 26, der gleichachsig zum Kern 6 liegt. Dem Kontakt 26 gegenüber ist ein feststehender Gegenkontakt 27 angeordnet. Dieser wird von einer Schraube 28 getragen, die durch eine rechteckige Platte 29 durchgeführt ist, welche an den beiden Enden 5° des rechteckigen Rahmens 5 mit Schrauben 30 befestigt ist. Um die kontakttragende Schraube 28 in der richtigen Lage zur Brücke 29 zu sichern, sind Gegenmuttern 31 und 32 vorgesehen, die durch eine Sicherung 33 gesperrt werden können. Eine Lockerung der Schrauben 30 wird durch Sicherungsstreifen 34 mit umgelappten Enden 35 verhindert. Zwischen die Brücke 29 und die Mutter 31 kann eine Klemme 36 für den Kontakt 27 eingeschoben werden.
Der Kontakt 27 wird von den übrigen Teilen des Reglers isoliert. Zu diesem Zweck sind Isolationsstreifen 37 und 38 und Isolationsbüchsen 39 vorgesehen. An der Verbreiterung 8 kann ein Anschlag 40 für den Anker 11 vorgesehen werden.
Die Kontakte 26 und 27 werden normalerweise durch die Feder 17 zum gegenseitigen Anliegen gebracht. Sobald die elektrische Leistung des Generators oder einer sonstigen Stromquelle einen bestimmten Wert überschreitet, der sich aus der Einstellung der Feder 17 ergibt, wird im Spulensystem 6, 7 ein so starkes magnetisches Feld erzeugt, daß das freie Ende des Ankers 11 gegen -den Anschlag 40 gezogen und so die Kontakte 26 und 27 unterbrochen werden. Hierdurch kann z. B. ein Widerstand vor die Feldwicklung des Generators geschaltet werden, so daß dessen Leistung fällt. Das magnetische Feld im Spulensystem wird infolgedessen schwächer, und die Feder 17 vermag die beiden Kontakte 26, 27 wieder zu schließen. Die Schwingun- go gen des Ankers 11 erfolgen, wie es bei derartigen Reglern üblich ist, sehr rasch.
Für die durch den Anker 11 gehenden Kraftlinien sind in an sich bekannter Weise zwei gesonderte Wege vorgesehen. Der eine führt durch die rechte Hälfte des Rahmens 5, während der andere Weg durch die linke Hälfte des Rahmens und von da aus über die Zunge 10 zum Anker geht. Hierdurch wird eine geringere Kraftliniendichte als bei Reglern mit nur einem Weg für die Kraftlinien benötigt.
Der Regler ist gedrungener Konstruktion und billig in der Herstellung.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker, bei dem der Magnetkern in einem dem Kraftfmß einen doppelten Weg darbietenden U-förmigen Rahmen untergebracht ist, dadurch gekennzeichnet, daß einer der Rahmenschenkel teilweise zu einer Zunge (10) gebogen ist, deren freies Ende unmittelbar dem durch den anderen Schenkel des Rahmens durchgeführten Anker (11) gegenüberliegt.
  2. 2. Elektrischer Magnetregler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Schenkelenden (50) oberhalb der Zunge (10) und des Ankers (11) eine den festen Kontakt (27) gleichachsig zum Magnetkern (6) tragende Platte (29) befe-
    stigt ist, welche durch unmagnetisches Material gegen den Rahmen magnetisch isoliert ist.
  3. 3. Elektrischer Magnetregler nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet.
    daß der Drehzapfen (12) des Ankers durch beiderseits an ihm anliegende vorspringende Knaggen (23 und 24) eines federnden Drahtbügels (22) in seiner Lage gesichert wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930557673D 1929-01-05 1930-01-03 Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker Expired DE557673C (de)

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US330680A US1891676A (en) 1929-01-05 1929-01-05 Electrical apparatus

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DE557673C true DE557673C (de) 1932-08-26

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ID=23290830

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DE1930557673D Expired DE557673C (de) 1929-01-05 1930-01-03 Elektrischer Magnetregler mit schwingendem Anker

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US (1) US1891676A (de)
AT (1) AT125008B (de)
DE (1) DE557673C (de)
FR (1) FR687296A (de)
GB (1) GB347726A (de)

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US1891676A (en) 1932-12-20
AT125008B (de) 1931-10-26
FR687296A (fr) 1930-08-06
GB347726A (en) 1931-04-30

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