DE557864C - Elektromagnetische Ausloesung der Fallklappen an Kabinenfenstern - Google Patents

Elektromagnetische Ausloesung der Fallklappen an Kabinenfenstern

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DE557864C
DE557864C DEB141679D DEB0141679D DE557864C DE 557864 C DE557864 C DE 557864C DE B141679 D DEB141679 D DE B141679D DE B0141679 D DEB0141679 D DE B0141679D DE 557864 C DE557864 C DE 557864C
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drop flaps
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Operating, Guiding And Securing Of Roll- Type Closing Members (AREA)

Description

Es ist bekannt, in Kinovorführräumen die Kabinenfenster im Falle eines Brandes durch Klappen zu verschließen, die selbsttätig durch Abbrennschalter betätigt werden. Das Gewicht dieser Klappen ist in bekannter Weise durch ein Gegengewicht ausgeglichen, um ein sicheres Arbeiten der Klappen zu gewährleisten und ihre Sperr- und Auslösevorrichtung möglichst wenig zu belasten.
Als Gegenkraft, die das Gewicht der Fallklappen fast ausgleicht, wird nun statt eines Gewichtes erfindungsgemäß eine Feder verwendet, die im Vergleich zu dem Gegen-
»5 gewicht den Vorzug besitzt, daß sie keiner die Wirkung verzögernden Massenbeschleunigung bedarf, und die mit einer Spann- und Sperrvorrichtung 'ausgestattet ist, durch welche ihre Spannung, also die Gegenkraft,
so entsprechend der Anzahl der zu bedienenden Fallklappen jeweils eingestellt werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in seiner
Anwendung bei einer Fallklappenanordnung im übrigen bekannter Art in der Zeichnung dargestellt.
Der Seilzug b, an welchem das Gewicht G der Fallklappen wirkt, ist an einer Seiltrommel α befestigt. Ein zweiter Seilzug blt der ebenfalls an der Seiltrommel α befestigt ist, ist in entgegengesetztem Drehsinn wie der Seilzug b über diese Trommel geführt und ist an seinem Ende nach der Erfindung an eine Feder h angeschlossen.
Ein Herabfallen der Fallklappen hat eine Drehung der Seiltrommel im Sinne des ein- 3S gezeichneten Pfeiles unter Abwicklung des Seiles b und Aufwicklung des Seiles O1 zur Folge und weiterhin eine Spannung der Feder h. Die Federspannung wird erfindungsgemäß entsprechend der Größe von G, also der Anzahl der zu bedienenden Fallklappen, gewählt, und zwar zweckmäßig so, daß auf die Sperreinrichtung für die Trommel a möglichst geringe Kräfte einwirken. Beispielsweise kann das dem Seil abgekehrte 4S Ende der Feder an einem Gewindebolzen u befestigt sein, auf dessen Gewinde eine Mutter ν sitzt, die sich gegen ein Widerlager w abstützt, so daß durch Drehung der Mutter der Gewindebolzen u axial verschoben und dadurch die Feder gespannt werden kann. Eine Sperrfeder x, die in einen Rastenkranz der Mutter einfällt, verhindert die unbeabsichtigte Rückdrehung der Feder. Eine derartige Spann- und Sperrvorrichtung ist in der Technik allgemein üblich.
Zweckmäßiger ist jedoch die Feder h als Uhrfeder ausgebildet und in einem entsprechenden Gehäuse untergebracht. Ihr eines Ende ist beispielsweise auf der Welle einer 6t» Handkurbel befestigt, die über einem am Gehäuse angebrachten Rastenkranz beweglich ist, so daß also durch entsprechende Drehung der Kurbel die Federspannung verändert werden kann und durch Einrasten der Kurbel in dem Sperrkranz die eingestellte
Spannung gesichert wird. Zur weiteren Sicherung kann in an sich bekannter Weise eine Klemmschraube vorgesehen sein, die die Kurbel in der ihr durch Einstellung gegebenen Lage unverrückbar festhält.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnung der Feder h wird in Verbindung mit einer außerhalb des Rahmens der Erfindung stehenden Fallklappeneinrichtung dargelegt.
Ein Anschlag d an der Trommel α wird in der gezeichneten Ruhestellung, bei geöffneten Fallklappen, von einem Sperrhebel e hinterfangen. Dieser Sperrhebel ist mit einem Anker versehen, der einem Elektromagneten/ zugeordnet ist. Letzterem wird aus den Leitungen /, I1 Strom zugeführt, wenn die Abbrennvorrichtung i irgendwelcher Art im Falle eines Filmbrandes in Wirkung tritt.
ao Wird auf diese Weise der Elektromagnet / veranlaßt, seinen Anker mit dem Sperrarm e anzuziehen, so wird dadurch die Trommel a am Anschlag d freigegeben, um nun dem Übergewicht der Fallklappen folgend sich zu
as drehen und das Schließen der Fallklappen zuzulassen.
Um zu vermeiden, daß die Spulen des Elektromagneten / längere Zeit unter Strom bleiben, ist zweckmäßig ein selbsttätiger Ausschalter s, t vorgesehen, der von einem auf der Trommel α befestigten isolierten Stift r in der Ruhestellung der Trommel geschlossen gehalten wird, sich aber selbsttätig öffnet, wenn die Trommel α ausgelöst wird und unter Schließung der Fallklappen sich dreht.
Bei Ausbruch eines Filmbrandes schließt die Abbrennvorrichtung i die Spulen des Elektromagneten / über die Leitungen I, I1 an eine Stromquelle oder das Netz an. Der vom Elektromagneten angezogene Sperrarm e gibt den Anschlag d und damit die Trommel ο frei. Unter dem Übergewicht der Fallklappen gegenüber der Feder h tritt ein langsames Abwickeln von b und damit ein lautloses Schließen der Fallklappen ein.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Elektromagnetische Auslösung der Fallklappen an Kabinenfenstern, bei welchen das Gewicht der Fallklappen durch ein Gegengewicht fast ausgeglichen ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gegengewicht durch die Vorspannung einer Feder hervorgerufen wird.
2. Elektromagnetische Auslösung der Fallklappen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die die Gegenkraft hervorrufende Feder gleich einem Uhrwerkantrieb in einem Gehäuse untergeb'racht und mit einer Spann- und Sperrvorrichtung bekannter Art versehen ist, die das Einstellen auf verschiedene Vorspannungen gestattet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB141679D 1929-01-18 1929-01-18 Elektromagnetische Ausloesung der Fallklappen an Kabinenfenstern Expired DE557864C (de)

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