DE557924C - Sortiermaschine - Google Patents
SortiermaschineInfo
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- DE557924C DE557924C DET39630D DET0039630D DE557924C DE 557924 C DE557924 C DE 557924C DE T39630 D DET39630 D DE T39630D DE T0039630 D DET0039630 D DE T0039630D DE 557924 C DE557924 C DE 557924C
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-
- G—PHYSICS
- G06—COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
- G06K—GRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
- G06K13/00—Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
- G06K13/02—Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
- G06K13/08—Feeding or discharging cards
- G06K13/14—Card magazines, e.g. pocket, hopper
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- Separation, Sorting, Adjustment, Or Bending Of Sheets To Be Conveyed (AREA)
- Automatic Analysis And Handling Materials Therefor (AREA)
- Lock And Its Accessories (AREA)
- Conveying Record Carriers (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Sortieren von Lochkarten, bei
welcher eine Reihe von Kartenweichen in Form eines Bündels von übereinandergeschichteten
Leitplatten vorgesehen sind, zwischen welchen Leitkanäle für die sortierten Karten liegen, deren jeder nach einem
bestimmten Sortierfach führt und zu denen die Zugänge unter Steuerung durch in der
to Sortierspalte der Karten abgefühlte Löcher geöffnet werden, so daß jede Karte durch den
ihrer Lochung entsprechenden Kanal in das richtige Sortierfach gelangt.
Bei bekannten Sortiermaschinen dieser Art erfolgt die Steuerung der Weichen in der
Weise, daß die Steuerorgane für die Weichenzungen, welche den verschiedenen Sortiermerkmalen
entsprechen, 'nacheinander in die Bereitschaftsstellung gebracht werden und
ao unter Benutzung von Sperrorganen, die durch Abfühlen der Sortiermerkmale in Wirksamkeit
gesetzt werden, gesperrt werden, wobei für jedes Sortiermerkmal ein besonderes Sperrorgan, z. B. Elektromagnet mit Sperrklinke,
vorgesehen ist.
Demgegenüber bringt die vorliegende Erfindung die Neuerung, daß die der Anzahl
der Sortiermerkmale entsprechende Mehrzahl von Sperrorganen für die Einstellglieder der
den verschiedenen Sortiermerkmalen zugeordneten Weichenzungen durch einen einzigen
Sperrmechanismus ersetzt ist, welcher für jedes der Einstellorgane für die Weichenzungen
unter Steuerung durch die Sortiermerkmale wirksam gemacht werden kann.
Um zu einer besonders raschen Arbeitsweise zu gelangen, werden vorzugsweise zur
Beherrschung der Steuerwirkung des einheitlichen Sperrorgans für die Kartenweichen
zwei Elektromagnete vorgesehen, welche unter Steuerung durch die Sortiermerkmale
der abgefühlten Karten stehen, d. h. beim Abfühlen eines Kartenloches erregt werden, wobei
der eine dieser Elektromagnete beim Anziehen seines Ankers eine Sperrung für das
allen Kartenweichen gemeinsame Sperrorgan auslöst, so daß dieses durch den zweiten Elektromagneten
und vorzugsweise mit Unterstützung durch eine Feder in die wirksame Lage überführt werden kann, aus der es darauf
mechanisch wieder in die Ausgangsstellung zurückgeführt wird.
Die Erfindung ist an einem Ausführungsbeispiel auf der beigefügten Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Schaubild einer ■ Sortiermaschine
gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch den die Abfühlvorrichtung enthaltenden Teil der Maschine.
Fig. 3 und 4 zeigen in einem Teilgrundriß und in Seitenansicht Elektromagnete und
durch sie gesteuerte Teile für die Betriebsüberwachung der Sortiermaschine. Fig. 5 zeigt in einem Schnitt nach der
Linie 5-5-der Fig. 4 eine Einzelheit, bestehend aus einem Klinkmechanismus, der durch
Federn und Elektromagnete gesteuert wird.
Fig. 6 ist ein Schaubild von Weichen für die Karten, durch welche sie in die verschiedenen
Sortier fächer geleitet werden.
Fig. 7 ist eine Einzeldarstellung der Elektromagnete, die zur Überwachung des Sortiermechanismus
dienen.
Fig. 8 ist eine der Fig. 7 ähnliche Darstellung, wobei die Teile in einer abweichenden
Stellung gezeigt sind.
Die Grundplatte der Maschine ist mit 1 bezeichnet; sie ruht auf einem Untergestell 2
und trägt 13 Sortierbehälter 3, welche mit den Zahlen ι bis 9, o, 11 und 12 und dem
Buchstaben R bezeichnet sind. Alle diese Bezeichnungen finden sich auf der in Fig. 6
erscheinenden Karte mit Ausnahme des Buchstabens R. Wenn die Maschine zur Sortierung
von Karten nach den in einer bestimmten Kartenspalte enthaltenen Löchern eingestellt wird, dann bewirkt ein Loch in
einer der zwölf Zählpunktstellen der Karte, daß die Karte in das entsprechende Sortierfach
gelangt. Eine Karte, welche in der Spalte überhaupt kein Loch aufweist, wird in den mit R bezeichneten Behälter befördert.
• Eine Mehrzahl von Kartenweichen 4 ist oberhalb der verschiedenen Sortierfächer angeordnet, und die Weichen bilden Führungen,
die nach den verschiedenen Kartenbehältern führen.
Gemäß Fig. 2 befinden sich die rechtsseitigen Enden der Kartenweichen bei 5. Das
linksseitige Ende der untersten Kartenweiche ist an einem Klotz 6 über dem ersten Sortierfach
9 befestigt. Das linksseitige Ende der nächsthöher gelegenen Kartenweiche ist an
einem Klotz 7 befestigt und liegt über dem 8. Sortierfach. In ähnlicher Weise sind die
übrigen Kartenweichen mit ihren linksseitigen Enden an Klötzen befestigt, die über den
weiteren Sortierbehältern liegen. Eine dem Vorratsbehälter 8 entnommene Karte bewegt
sich zwischen einer oberen Führungsplatte 9 und einer unteren Führungsplatte 10. Für gewöhnlich
werden sämtliche Kartenweichen 4 oberhalb der Ebene einer zugeführten Karte 8° gehalten, so daß, sofern die Kartenweichen nicht nach unten durchgebogen sind,
die Karte unter allen Kartenweichen hindurchgeht und in das 9. Sortierfach fällt.
Wenn die unterste Kartenweiche nach unten durchgebogen ist, während alle übrigen in
ihrer Hochstellung gehalten werden, dann geht die zugeführte Karte über die unterste
Kartenweiche hinweg und gelangt in das 8. Sortierfach. In ähnlicher Weise gelangen
die zugeführten Karten in die übrigen Behälter, wenn außer der untersten Kartenweiche zwei oder mehr aufeinanderfolgende
Kartenweichen nach unten durchgebogen sind. Wenn alle Kartenweichen nach unten durchgebogen sind, dann geht die Karte über
die oberste Kartenweiche und unter einer Platte 11 hinweg, in welchem Falle die Karte
in das i?-Fach gelangt. Die rechtsseitigen Enden der Kartenweichen 4 können leicht
nach unten gekrümmt sein, so daß, da alle Weichen bei na gegen die Unterseite der
Platte 11 anliegen, die zugeführte Karte über
alle Kartenweichen hinweggleitet.
Zu jeder Karten weiche gehört eine Nockenscheibe
12, die auf einer Welle 13 sitzt. Ein Teil i2a der Scheiben 12 kann eine kreisbogenförmige
Begrenzung besitzen, während ein Teil I26 exzentrisch zur Welle verläuft.
Jede Scheibe ist mit einem Absatz I2C versehen, so daß bei einer Drehung der Welle 13
im Drehsinn des Uhrzeigers die zu den einzelnen Scheiben 12 gehörigen Weichen von dem
oberen oder zur Achse konzentrischen Teil i2a
jedes Scheibenumfangs auf den unteren Teil i26 niederfallen. Die Absätze I2C der
verschiedenen Scheiben sind auf der Welle 13 so angeordnet, daß die Weichen 4 eine nach
der anderen auf den niedrigen Teil des Scheibenumfangs und damit unter die Ebene der
zugeführten Karte herabfallen.
Die Enden I2d aller Scheibenabschnitte ΐ2δ
können die gleiche Winkellage zur Tragwelle besitzen, so daß in einem bestimmten Zeitpunkt,
nachdem die letzte Weiche vom Absatz der zu ihr gehörigen Scheibe herabgefallen
ist, alle Weichen gleichzeitig in ihre normale Lage oberhalb der Kartenebene gehoben
werden. Diese Stellung kann die Nullstellung im Maschinenspiel genannt werden. Dieser
Zeitpunkt liegt im Maschinenspiel, kurz bevor die Karte mit der 9. Zählpunktstelle die
Abfühlbürste 14 erreicht. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch einen Elektromotor
15, welcher durch einen auf der Zeichnung nicht dargestellten Riemen mit der Hauptantriebswelle
16 gekuppelt ist. Diese Welle ist mit den Kartentransportwalzen 17 und auch
mit einer Welle 18, auf welcher ein Nocken 19 sitzt, gekuppelt, welcher letztgenannte
Nocken einen Arm 20 entgegen der Wirkung von Federn 21 zu verschieben vermag. Dieser
Arm ist bei 22 drehbar und an seinem oberen Ende mit einer Platte 23 verbunden, welche
das übliche Kartenabgreifmesser 24 trägt. Der Nocken 19 bewegt das Kartenabgreifmesser
nach links, während die Federn 21 den Arm 20 wieder nach rechts zurückführen.
Jede Bewegung des Abgreifmessers nach links hat zur Folge, daß die unterste Karte
des Stapels dem Vorratsbehälter entnommen wird und in Eingriff mit dem ersten Transportwalzenpaar
17 gebracht wird. Diese Transportwalzen befördern die Karte dann zum nächsten Transportwalzenpaar.' Wenn
die Karte vom ersten Transportwalzenpaar zum zweiten befördert wird, dann geht sie
unter der Abfühlbürste 14 vorbei. Die Transportwalzen
treiben die Karte so lange durch die Maschine, bis sie in eines der verschiedenen
Sortierfächer fällt. Die Bürste 14 ist an einem Arm 25 gelagert, welcher auf einer mit
Schraubengewinde versehenen Stange 26 sitzt. Diese Stange ist mit einer Kurbel 27 versehen,
durch welche die Stange 26 gedreht werden kann, wobei der Arm 25 sich auf ihr verschiebt. Auf diese Weise kann die Bürste
14 in Einstellage zu jeder beliebigen Kartenspalte
gebracht werden. Während eine Karte unter der Abfühlbürste hinweggeht, gelangt diese nacheinander zu den verschiedenen
Zählpunktstellen der Karte, wobei zunächst die Zählpunktstelle 9 und daran anstoßend die
Zählpunktstellen niedrigerer Benennung bis ο herunter überschliffen werden. Im Anschluß
hieran erfolgt dann die Überschleifung der Zählpunktstellen 11 und 12. Die Welle 13,
welche die Nockenscheiben 12 trägt, wird ebenfalls durch die Hauptwelle 16 angetrieben
und bewegt sich synchron mit den durch die \Iaschine laufenden Karten, d. h. jede Scheibe
12 entspricht einer bestimmten Zählpunktstelle der Karten. Die 9. Zählpunktstelle einer
Karte geht an der Abfühlbürste vorbei, bevor noch eine Weiche 4 von dem Absatz der ihr
zugeordneten Scheibe 12 herabgefallen ist. Wenn sich in der 9. Zählpunktstelle ein Loch
befindet, dann wird ein elektrischer Stromkreis geschlossen, wodurch alle Kartenweichen
in ihrer Hochstellung gesperrt werden, so daß keine herabfällt. Wenn dann die Karte
die Enden der Weichen bei 5 erreicht, dann geht sie unter allen Kartenweichen hinweg
und gelangt in das erste Sortierfach 9. Wenn sich in der 9. Zählpunktstelle kein Loch befindet,
wohl aber in der 8. Zählpunktstelle, dann fällt eine Kartenweiche von dem Scheibenabsatz
herab unmittelbar nachdem die 9. Zählpunktstelle an der Bürste vorübergegangen ist, und wenn dann das in der 8. Zählpunktstelle
vorhandene Loch unter der Bürste vorbeigeht, dann faßt die Bürste durch dieses
Kartenloch und tritt in Berührung mit der Walze 28, wodurch der Überwachungsstromkreis
geschlossen wird, welcher dann alle Kartenweichen sperrt und verhindert, daß diese niederfallen. Wenn dann die Karte die
Weichenzunge erreicht, dann geht sie über die unterste Weichenzunge und unter den
übrigen Weichenzungen hinweg und wird in das Sortierfach 8 befördert.
In ähnlicher Weise erfolgt die Überführung der an anderen Zählpunktstellen gelochten
Karten in die der Lochung entsprechenden Sortierfächer.
Zu jeder Scheibe 12 gehört ein Arm 29, der bei 30 drehbar gelagert ist und unter dem
Einfluß einer Feder 31 steht, die ihn nach unten zu ziehen sucht. Dadurch wird der
Arm 29 in Anlage mit der ihm zugeordneten Scheibe 12 gehalten. Wenn sich dann der
Absatz I2C der Scheibe unter dem linksseitigen
Ende des Armes 29 hinwegbewegt, dann fällt der letztere auf den exzentrischen Scheibenteil
126. Das Ende jeder Weiche 4 ruht auf einem der Arme 29, so daß beim Herabfallen
der Arme die Enden der Weichenzungen ebenfalls herabfallen. Jeder Arm 29 ist mit einer Sperrnase 32 versehen, welche sich
in der Grundstellung oberhalb und links von einer Sperrplatte 33 befindet, die mit allen
Sperrnasen 32 zusammenzuwirken vermag. Die Sperrplatte 33 ist bei 34 drehbar gelagert
und bildet mit ihrem über den Drehpunkt nach abwärts hinausragenden Ende den
Anker eines Elektromagneten 36. Wenn der Elektromagnet 36 erregt wird, dann sucht er
die Sperrplatte 33 entgegengesetzt dem Dreh- go sinn des Uhrzeigers zu drehen. Es ist aber
eine Klinke 38 vorgesehen, welche mit der Sperrplatte 33 zusammenarbeitet und das
untere Ende der letzteren festhält, wenn die Klinke 38 sich in der in Fig. 7 dargestellten
Lage befindet. Bei dieser Stellung der Teile verharrt die Platte 33 mit Bezug auf die
Sperrnasen 32 der Arme 29 in der in Fig. 2 dargestellten Lage. Die Klinke 38 ruht nahe
ihrem rechtsseitigen Ende auf einer Messerschneide 40, die von einer Gestellkante 41 gebildet
wird, und wird an ihrem rechten Ende durch eine Feder 42, welche an einem Zapfen
43 befestigt ist, nach unten gezogen.
An der Klinke 38 sind Ansätze 44 vorgesehen, welche sich gegen die Innenseite eines
Rahmenteils 41 legen, wodurch die Klinke daran verhindert wird, sich nach rechts zu
bewegen. Die Klinke 38 bildet den Anker eines zweiten Elektromagneten 36". Wenn n0
der zur Sperrplatte 33 gehörige Anker aus der in Fig. 8 dargestellten Lage nach links in
die in Fig. 7 dargestellte Lage bewegt wird, dann schnappt die Klinke 38 in die in Fig. 7
gezeichnete Lage und hält auf diese Weise die Sperrplatte 33 fest. Ein Anschlag 45, der
an der Sperrplatte bzw. dem die Verlängerung derselben bildenden Anker sitzt, dient
dazu, die Aufwärtsbewegung der Ankerklinke 38 zu begrenzen. Ein bei 47 drehbar gelagerter
Rahmen vermag sich gegen die Sperrplatte 33 zu legen und wird durch eine
Feder 48 in Anlage damit gehalten. Die Magnete 36 und 36° sind entweder in Reihe
oder parallel zueinander und außerdem vorzugsweise parallel zur Abfühlbürste 14 geschaltet,
so daß, wenn die letztere auf ein Kartenloch trifft und Kontakt mit der Walze 28 macht, ein elektrischer Stromkreis durch
beide Magnete geschlossen wird. Die Erregung des Magneten 36" bewirkt ein Anziehen
des zugehörigen Ankers 38, wodurch die Sperrplatte 33 freigegeben wird, so daß sie
eine Schwingbewegung auszuführen vermag und in Sperrlage zu den Sperrnasen 32 der
Arme 29 gelangt. Der obere oder Sperrteil des Ankers 33 tritt dann unter alle Nasen 32
der Arme 29, welche noch nicht von dem Absatz der zugeordneten Scheibe 12 herabgefallen
sind und schiebt sich über die Nasen 32 derjenigen Arme, die herabgefallen sind.
Die Sperrplatte 33 sperrt auf diese Weise alle Arme 29 entweder in ihrer Tief stellung oder
in ihrer oberen Grundstellung. Die Teile werden dann in dieser Lage gehalten, während
die Karte ihre Bewegung gegen die Enden der Weichenzungen fortsetzt und zwischen den herabgefallenen und den hochstehenden
Weichenzungen hindurchgeht. Die Karte wird dann durch die Weichenzungen zu dem Sortierfach geleitet, welches der Stellung
des Loches entspricht, durch dessen Abführung die Sortiermagnete erregt wurden.
Der Magnet 36 dient dazu, den Sperrplattenanker 33 in 'Sperrlage mit Bezug auf die
Arme 29 zu bringen. Die Wirkung des Magneten wird hierbei unterstützt durch eine
Feder 48, welche vermittels des Rahmens 46 auf den Anker 33 zu drücken vermag. Der
Sperrklinkenanker 38 kann sehr leicht hergestellt und ziemlich reibungslos gelagert werden,
so daß er sehr schnell auf die Erregung des Magneten 36" anspricht. Der Sperrplattenanker
33, welcher massiger gehalten werden muß, da er mit allen Armen 39 zusammenwirkt,
kann sich immerhin auch rasch bewegen, da auf ihn die magnetische Anziehungskraft
und die Feder 48 gemeinschaftlich wirken. Auf diese Weise wird eine sehr rasche Wirkungsweise für die die Weichenzungen
in ihren verschiedenen Betriebsstellungen feststellenden Organe erzielt. Der Sperrplattenanker 33 wird durch einen oder
mehrere Nocken 49 auf der Welle 13 in seine Grundstellung zurückgeführt. Diese Nocken
arbeiten je mit einer Schiene 50 zusammen, welche auf die Welle 34 aufgesetzt ist und im
Sinne der Fig. 2 und 4 nach rechts bewegt werden kann, wobei sie die Ankersperrplatte
erfaßt und in ihre Ausgangsstellung zurückführt, in welcher sie in Fig. 2 dargestellt
6u ist. Dadurch wird der als Sperrklinke wirkende Anker 38 des Magneten 36° frei, während
gleichzeitig auch das Gestell 46 eine Drehbewegung entgegengesetzt dem Drehsinn des Uhrzeigers ausführt. Der Anker 38 kann
daher unter dem Einfluß seiner Feder 42 vom Magneten 36" abgerückt und in die in Fig. 7
dargestellte Lage übergeführt werden, wobei etwa vorhandener remanenter Magnetismus
durch die Drehbewegung des Rahmens 46 überwunden wird. Federn 51, welche die
Schienen 50 mit Haltern 52 verbinden, dienen dazu, die Schienen in dauernder Anlage mit
den Nocken 49 zu halten.
Die Feder 48 übt nur einen leichten Druck des Rahmens 46 gegen den Anker 33 aus, so
daß kein starker Reibungseingriff zwischen dem Anker 33 und dem Anker 38 zustande
kommt. Wenn die Magnete 36 und 36° gleichzeitig erregt werden, dann wirkt der Magnet
36 rasch auf seinen Anker und zieht ihn an, so daß der Anker 33 des Magneten 36 sehr
schnell frei wird. Der Anker 33 muß möglichst rasch nach seiner Freigabe bewegt werden. Wenn zu diesem Zweck nur die
durch den Rahmen 46 wirkende Feder 48 vorhanden wäre, dann müßte dieselbe verhältnismäßig
stark sein, wodurch die Bewegung des Ankers 38 verzögert werden würde, da der Magnet 36« zunächst eine hinreichend große
Erregung erfahren müßte, um seinen Anker anzuziehen. Dadurch, daß nur eine schwache
Feder 48 benutzt ist, wird die Anziehung des Ankers 38 durch den Magneten 36« beschleunigt.
Während der Zeit, welche verstreicht, bis der Anker 38 den Anker 33 freigibt, hat
der Magnet 36 ungefähr seinen höchsten Erregungszustand erreicht und bewirkt eine viel
schnellere Bewegung des Ankers 33, als sie durch den Einfluß der Feder 38 allein erreicht
werden könnte. Auf diese Weise wird es möglich, zu einer viel schnelleren Bewegung
des Ankers 33 zu gelangen, als es sonst der Fall wäre. Auch dadurch, daß sowohl der
Anker 33 als auch der Anker 38 zwangläufig in die Grundstellung zurückgeführt wird,
wird gleichfalls eine größere Arbeitsgeschwindigkeit erzielt. Wenn für die Rückführung
der Anker 33 und 38 in ihre Ausgangsstellung nur Federn benutzt würden, dann müßten diese Federn den remanenten n0
Magnetismus der Anker überwinden, wodurch eine Verzögerung entstände. Es müßte nichtmagnetisches Material zwischen dem Kern
des Magneten und dem Anker vorgesehen werden, um die Teile etwas getrennt voneinander
zu halten, um den Einfluß des remanenten Magnetismus zu vermindern. Eine solche unmagnetische Zwischenlage kann fortfallen,
wenn die Teile zwangläufig zurückgeführt werden, und es kann demgemäß auch der Anker in der Grundstellung näher an dem
Magnetkern liegen, als es sonst möglich wäre.
Claims (5)
- Patentansprüche:!.Lochkartensortiermaschine mit durch die Abfühlung der Karten gesteuerten Weichenzungen, die durch Einstellorgane nacheinander in Bereitschaftsstellung bewegt und in dieser Stellung gesperrt werden können, gekennzeichnet durch ein sämtlichen Weichenzungen gemeinsames Organ zur Sperrung derselben in ihrer Bereitschaftsstellung.
- 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das den Weichenzungen gemeinsame Sperrorgan von einem unter Lochabfühlung stehenden Elektromagneten gesteuert wird.
- 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wirkung des das Sperrorgan steuernden Elektromagneten durch einen zweiten, in gleicher Weise unter der Lochabfühlung stehenden Elektromagneten unterstützt wird.
- 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von .den die Stellung der Weichenzungen im Zusammenwirken überwachenden beiden Organen das eine je von einem durch eine Nockenscheibe (12) überwachten Arm (29) und das andere von einer allen Armen gemeinsamen Sperrplatte gebildet wird, welche in ihrer Arbeitsstellung sämtliche Weichenstellarme (29) und damit die Weichenzungen, selbst unabhängig davon, in welcher ihrer beiden Einstellagen sie sich befinden, feststellt.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nockenscheiben (12), welche die die Einstellung der Weichenzungen überwachenden Arme (29) beherrschen, synchron mit den der Sortierung unterliegenden Karten bewegt werden; und daß die Nocken, welche aufeinanderfolgenden Kartenweichenzungen zugeordnet sind, eine solche Winkelver-Setzung gegeneinander besitzen, daß sie mit einer dem Zeitintervall zwischen der Abfühlung aufeinanderfolgender Lochpunktstellen entsprechenden zeitlichen Versetzung zur Wirkung auf die die Stellung der Weichenzungen beherrschenden Arme (29) gelangen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US492644A US1969362A (en) | 1930-11-01 | 1930-11-01 | Sorting machine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557924C true DE557924C (de) | 1932-08-30 |
Family
ID=23957044
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET39630D Expired DE557924C (de) | 1930-11-01 | 1931-10-24 | Sortiermaschine |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US1969362A (de) |
| DE (1) | DE557924C (de) |
| FR (1) | FR726741A (de) |
| GB (1) | GB391496A (de) |
-
1930
- 1930-11-01 US US492644A patent/US1969362A/en not_active Expired - Lifetime
-
1931
- 1931-10-24 DE DET39630D patent/DE557924C/de not_active Expired
- 1931-10-26 FR FR726741D patent/FR726741A/fr not_active Expired
- 1931-10-30 GB GB30152/31A patent/GB391496A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US1969362A (en) | 1934-08-07 |
| GB391496A (en) | 1933-05-01 |
| FR726741A (fr) | 1932-06-02 |
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