DE557979C - Einrichtung zur Vermeidung von mechanischen Beschaedigungen elektrischer Widerstaende - Google Patents

Einrichtung zur Vermeidung von mechanischen Beschaedigungen elektrischer Widerstaende

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DE557979C
DE557979C DEST47526D DEST047526D DE557979C DE 557979 C DE557979 C DE 557979C DE ST47526 D DEST47526 D DE ST47526D DE ST047526 D DEST047526 D DE ST047526D DE 557979 C DE557979 C DE 557979C
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DE
Germany
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resistor
sleeve
mechanical damage
strip
avoid mechanical
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Expired
Application number
DEST47526D
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English (en)
Inventor
Hellmuth Riepka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Steatit Magnesia AG
Original Assignee
Steatit Magnesia AG
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Publication date
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L17/00—Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure
    • F16L17/06—Joints with packing adapted to sealing by fluid pressure with sealing rings arranged between the end surfaces of the pipes or flanges or arranged in recesses in the pipe ends or flanges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
30. AUGUST 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl 557979 KLASSE 21 c GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. April 1931 ab
Elektrische Widerstände, die aus einem auf einem Träger aus Isoliermaterial aufgewickelten metallischen Draht oder einer aufgetragenen schlechtleitenden Schicht bestehen, müssen nach außen hin vor mechanischen Verletzungen geschützt werden. Insbesondere ist dies bei Widerständen, die mit Endkappen, Schellen oder ähnlichen Armaturen versehen sind, bei denen also eine Beschädigung der Drähte bzw. Schichten bereits während der Fabrikation entstehen kann, notwendig. Die Armaturen besitzen scharfkantige Teile, die beim Zusammenschütten der Widerstände in Transportkästen in der Fabrik zu Zerstörungen führen. Man hat sich bisher in der Fabrik in der Weise geholfen, daß man die einzelnen Widerstände auf besonderen Haken oder in besonderen Löchern einzeln befestigte, so daß ein Aneinandergeraten ver-
ao hindert wurde. Es ist einleuchtend, daß diese Transportart sehr teuer und umständlich ist.
Erst recht sind derartige ungeschützte Widerstände Zerstörungen beim Fabrikanten
s5 bzw. Einbauer der Widerstände ausgesetzt. Man versuchte, diesen Beschädigungen entgegenzutreten, indem man den Widerstand in einer Isolierhülse unterbrachte, und zwar so, daß zwischen Stab und Isolierhülse ein freier Raum entstand. Die Isolierhülse nahm die mechanischen Beanspruchungen auf und schützte auf diese Weise die im Innern untergebrachte Seele. Die Befestigung der Hülse ist mit besonderen Arbeitsgängen und Werkzeugen zu bewerkstelligen. Ihre Herstellung ist außerdem teuer, da sie mit äußeren bzw. inneren Kappen oder auf den Enden der Widerstände aufgebrachten Armaturen zusammenpassen muß.
Einen billigeren Schutz stellt die Überziehung der Widerstandsseele mit einem elastischen Schlauch dar. Als Schläuche wurden zu diesem Zweck mit Lack getränkte Gewebe, Gummi, Guttapercha oder aufgerolltes oder in den einzelnen Lagen geklebtes Papier benutzt. In jedem Falle wird die Schutzhülle mit besonderen Werkzeugen aufgebracht bzw. befestigt, da sie sonst keinen festen Halt auf der Seele hat.
Sowohl feste Hülsen wie elastische Hülsen beschränken indessen die Belastbarkeit der Widerstände. Die feste Hülse schließt einen Luftraum ab, der ein schlechter Wärmeableiter ist und somit zu einer Zusammendrängung der Wärme führt. Die elastische Hülse, die direkt auf dem Stab aufliegt und ihrer Elastizität wegen eine bestimmte Dicke haben muß, wirkt ebenfalls wärmeisolierend. Die Folge hiervon ist, daß bei höheren Belastungen bzw. Überlastungen die Schutzhülsen verbrennen.
Beim Widerstand nach der Erfindung sind
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Hellmuth Riepka in Berlin-Lichterfelde.
diese Nachteile vermieden, indem die Widerstandsseele mit einer leicht entfernbaren Manschette oder Hülse umgeben wird. Diese Hülse verbleibt auf dem Widerstand bis nach dem Einbau im Benutzungsgerät, z. B. Radioapparat, Sendeapparat o. dgl. Erst dann wird die Hülse ohne Benutzung von Werkzeugen möglichst durch einen Griff zerstört, z. B. zerrissen und entfernt.
to Durch eine derartige Hülse ist der Widerstand während der Fabrikation sowie während der Montage vor mechanischen Einwirkungen vollkommen geschützt. Nach der Montage besitzt der Widerstand keine äußeren Polsterungen, die die Belastbarkeit des • Widerstandes erniedrigen würden. Vielmehr ist die Oberfläche des Widerstandes der äußeren Luft ausgesetzt, so daß eine gute Wärmeabfuhr vorhanden ist. Derartige Hülsen sind viel billiger als die bekannten festen Hülsen. Abgesehen davon, tritt beim fertigen Apparat eine nicht unbeträchtliche Gewichtsverminderung durch .Wegfallen der Hülsen sowie von Zusatzarmaturen für die festen Schutzrohrchen o. dgl. auf.
Die leicht entfernbare Manschette oder Hülse kann aus Papier, Cellophan oder ähnlichen leicht zerreißbaren Stoffen bestehen. Sie können z. B. so aufgerollt sein, daß das freie Ende eines Streifens auf der darunterliegenden Lage festgeklebt wird. Löst man diese Klebestellen, so ist der Streifen vom Stab abzuwickeln. Der Streifen kann auch perforiert und die perforierten Stellen mit einer Zunge versehe» sein, die durch Aufreißen der perforierten Bahn gelöst wird. Ein leichtes Abreißen wird auch durch Einführung eines quer zur Wicklungsachse des Streifens liegenden Fadens erzielt. Dieser
Faden kann auch mit untergeklebt sein. Durch Hochheben seines freien Endes wird die Man-. schette durchgerissen und dann entfernt.
Eine beispielsweise Ausführung des Widerstandes nach der Erfindung ist. in den Abb. 1 und 2 wiedergegeben.
In Abb. ι ist um den Widerstandsstab 1 eine Manschette 3 aufgewickelt, deren Ende an den Stellen 4 angeklebt ist. Unter der Zunge 5 wird der Streifen nach erfolgtem Einbau des Widerstandes im Apparat gelöst und entfernt.
In Abb. 2 ist um den Widerstandsstab 2 eine Hülse 3 aufgebracht, die ebenfalls aus einem aufgewickelten Streifen besteht. Hier ist das Ende des Streifens auf der unteren Lage aufgeklebt. Dieses Ende besitzt vor der Aufklebestelle eine perforierte Bahn 6 und einen innerhalb der perforierten Bahn untergebrachten Faden 7. Hier wird durch Herüberziehen des Fadens vor links nach rechts die perforierte Bahn gelöst und sodann die ganze Manschette entfernt.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zur Vermeidung von mechanischen Beschädigungen beim Transport, Einbau oder Versand elektrischer Widerstände durch eine Schutzhülle bei gleichzeitiger Erhöhung ihrer Belastbarkeit im Vergleich zu dauernd von einer Schutzhülle umgebenen Widerständen, da durch gekennzeichnet, daß der Widerstand mit einer die Kontakte nicht abdeckenden, leicht entfernbaren Hülse oder Manschette umgeben ist, welche nach dem Einbau des Widerstandes entfernt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende des um den Widerstand gerollten Streifens aus Papier, Cellophan oder ahnliebem leicht zerreißbarem Stoff an der unter ihm liegenden Schicht festgeklebt ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse mit einer perforierten Reißbahn versehen ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß unter den Klebstellen oder die Reißbahn ein Aufreißfaden eingelegt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST47526D 1931-04-22 1931-04-22 Einrichtung zur Vermeidung von mechanischen Beschaedigungen elektrischer Widerstaende Expired DE557979C (de)

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