DE558006C - Farbband-Schaltvorrichtung fuer Druckmaschinen - Google Patents
Farbband-Schaltvorrichtung fuer DruckmaschinenInfo
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- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims 6
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims 6
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims 6
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J33/00—Apparatus or arrangements for feeding ink ribbons or like character-size impression-transfer material
- B41J33/14—Ribbon-feed devices or mechanisms
- B41J33/40—Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction
- B41J33/44—Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically
- B41J33/51—Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically and characterised by the use of particular reversing control means
- B41J33/516—Ribbon-feed devices or mechanisms with arrangements for reversing the feed direction automatically and characterised by the use of particular reversing control means using a reversing-feeler responsive to the tension of the ribbon
Landscapes
- Impression-Transfer Materials And Handling Thereof (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Farbband-Schaltvorrichtung, die sich besonders für Tabelliermaschinen
o. dgl. eignet und sich dadurch von bekannten Vorrichtungen unterscheidet, daß die Bewegungsumschaltung des Bandes in
der Zeit stattfindet, in der kein Vorschub des Bandes vorgenommen wird. Der Erfindung
gemäß wird derjenige Arbeitsteil, der die Umkehr der Bewegung des Farbbandes hervorruft, in dem Augenblick betätigt, in
dem die Vorschubklinke für das Farbband in der zurückgezogenen Stellung steht, so daß
die Umschaltung der Bewegungsrichtung nicht während des Schalthubes der Klinke eintritt.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform besitzt die Vorrichtung ein Schwingstück, das
mit der Reversiervorrichtung verbunden ist und zwei Schalthaken trägt. Erfindungsgemäß
soll der eine o"der andere Schalthaken nur dann zwecks zwangsweiser Umstellung des
Schwingstückes durch die Schaltwelle von einem auf der Schaltwelle befestigten Schaltarm
erfaßt werden, wenn die Antriebsklinke der Vorschubeinrichtung zurückgezogen ist.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Seitenansicht der Vorrichtung, Abb. 2 eine Draufsicht auf dieselbe und Abb. 3
eine schaubildliche Ansicht der Umkehrvorrichtung. Abb. 4 veranschaulicht die Verbindungsglieder
zwischen dem Antriebsglied und der Vorschubklinke. Abb. 5 ist ein Schnitt in vergrößertem Maßstabe durch die Kupplungen
für die Vorschubvorrichtung und Abb. 6 eine Einzelansicht der Vorschubklinke.
Die Spulen 1 und 2 für das Farbband sitzen auf den Wellenteilen 3, 4. Diese Wellenteile
sind in drei Böcken 5, 6 und 7 eines Rahmens 8 gelagert, wobei der Bock 6 das Lager für eine Büchse 9 bildet, auf der das
Schaltradio befestigt ist. Die Büchse 9 bildet auch gleichzeitig das Lager für die beiden
Enden der Wellenteile 3, 4. Dicht bei dem Schaltrad ι ο ist auf der Büchse 9 lose eine
Scheibe 11 gelagert, an der die Vorschubklinke 12 angelenkt ist. In einen gegabelten .
Ansatz 13 der Scheibe 11 greift ein Zapfen
242s eines Kurbelarmes 242, der auf der Welle 225 angebracht ist. Diese Welle wird in
Schwingbewegung durch einen Hebel 83 gesetzt, der von den Antriebsmitteln der Druckvorrichtung,
die nicht weiter dargestellt sind, überwacht wird. Das Klinkenrad ι ο wird an
einer Rückwärtsdrehung durch die Sperrklinke 12" verhindert.
Die Verbindung zwischen dem Hebel S3 und der Welle 225 geht aus Abb. 4 hervor. Sie
besteht aus einem Kulissenhebel 67, mit dem der Hebel 83 durch eine Verbindungsstange
S 5 verbunden ist. Ein seitlich vorstehender
Zapfen 2iS des Kulissenhebels ragt in einen
Schlitz 219 eines Winkelhebels 220, der an einem Arm 222 des Maschinengestellcs durch
einen Zapfen 221 schwingbar angeordnet ist.
Der Winkelhebel 220 ist durch eine Stange 223 mit einem kurzen Kurbelarm 224 der
Welle 225 verbunden, so daß, wenn der Hebel 83 geschwenkt *wird, auch die Welle 225 eine
Drehung ausführt.
Die Klinke 12 wird bei der Schwingung der Welle 225 durch die Scheiben in der Uhrzeigerrichtung bewegt, und dadurch wird die Vorschubbewegung für das Farbband vorgenommen.
Die Klinke 12 wird bei der Schwingung der Welle 225 durch die Scheiben in der Uhrzeigerrichtung bewegt, und dadurch wird die Vorschubbewegung für das Farbband vorgenommen.
Die Büchse 9 trägt zwei Ringe 14, 15, die
mit Kupplungszähnen 16, 17 (Abb. 5) versehen sind. Eine Kupplungshülse 18 ist frei gleitbar
auf dem Wellenteil 3 angeordnet und trägt einen Riegel 19, der in einen Schlitz
20 eines Bundes 21 hineinragt, der auf der Welle 3 befestigt ist. Die Kupplungshülse 18
kann auf dem Wellenteil 3 mit Hilfe eines an der Gleitschiene 24 befestigten Gabelarmes 22
verstellt werden, der in eine Nut 23 der Kupp-Iungshülsei8
eingreift. Wird die Kupplungshülse 18 nach rechts (Abb. 5) bewegt, so
tritt der Riegel 19 durch den Schlitz 20 des Bundes 21 hindurch zwischen die Zähne 16
des Ringes 14, wodurch das Schaltrad 10 mit dem Bund 21, und da letzterer fest auf dem
Wellenstück 3 sitzt, auch mit diesem gekuppelt wird. Wird dann das Schaltrad geschalteit,
so wird die auf dem Wellenstück 3 sitzende Farbbandspule 1 in Drehung versetzt.
In gleicher Weise ist auf dem Wellenstück 4 eine Kupplungshülse 25 gleitbar angeordnet,
die ähnlich wie die Kupplungshülse 18 mit einem Riegel 26 ausgestattet ist, der durch
den Schlitz 27 eines auf dem Wellenstück 4 befestigten Bundes 28 gleiten kann. Die Kupplungshülse
25 wird durch den Gabelarm 29 der Schiene 24 verschoben, so daß der Riegel 26 mit den Zähnen 17 des Riegels 15 in Eingriff
kommen kann, wie dies in Abb. 5 dargestellt ist. Da der Ring 15 auf dem Wellenstück
4 und auf diesem auch die Farbbandspule 2 sitzt, so wird bei eingerückter Kupplung
25 die Spule 2 angetrieben. Die Gabelarme für die Kupplungshülsen sind auf der Gleitschiene 24 so angeordnet, daß, wenn der
Riegel 19 in der Kupplungsstellung steht, der Riegel 26 ausgerückt ist und umgekehrt.
Um die Gleitschiene 24 zu verschieben, ist sie mit zwei Bünden 29, 30 ausgestattet, zwisehen
die ein Schaltarm 31 greift. Dieser Arm sitzt auf einem Zapfen 32, an dem ein
zweiarmiges Schwingstück 33 befestigt ist. Letzteres trägt an jedem Ende einen Schalthaken
34, 35, die lose nach unten hängen und durch eine Feder 37 verbunden sind. An
der Schwingwelle 225 ist ein Gabelstück 36 befestigt, dessen beide Arme 36" und 36*
(Abb. 3) mit den Hakenenden der Schalthaken 34 und 35 in Eingriff kommen können. Zwischen
den Schalthaken 34 und 35 sitzt ein Schaltstück 38, das durch eine Stange 39 mit
den beiden Winkelhebeln 40, 41 in Verbindung steht. Diese beiden Hebel sind an den
Enden der Stange 39 angelenkt und drehbar an dem Maschinengestell gelagert. Die Bewegung
eines dieser Winkelhebel 40, 41 verschiebt die Stange 39 und dadurch auch das
Schaltstück 38, so daß der eine oder andere der Haken 34, 35 unter den einen oder den
anderen der Arme 36°, 360 des Gabelstückes
36 gehakt wird, während jeweils der andere Haken nicht an dem Gabelstück angreift.
Das Farbband ist mit seinen beiden Enden an Stiften 42, 42° der beiden Spulen 1, 2 befestigt.
Die beiden Stifte sind je an einem Arm 43 angebracht. Sie ,sind in Schlitze 44
der Spulen geführt. Ist beispielsweise das Farbband auf die Spule 1 aufgewickelt, so
wird der Stift 42 an dem der Spulenachse zugekehrten Ende des Schlitzes 44 liegen. Ist
das Band vollkommen von der Spule abgewickelt, so wird durch den Zug des Farbbandes der Stift 42 der Spule 1 an
das Außenende des Schützes 44 gezogen. In dieser Stellung kommt er in Berührung mit
dem Ansatz 40" des betreffenden Winkelhebels
40, 41, so daß, wenn die Spule sich weiterdreht, der Winkelhebel in der Uhrzeigerrichtung
geschwenkt wird. Hierdurch wird die Stange 39, je nachdem welche Spule in Tätigkeit
war, nach rechts oder links (Abb. 2) verschoben. Angenommen, die Verschiebung fand
nach rechts statt, so werden die Schalthaken 34, 35 so eingestellt, daß der Haken
34 unter den Arm 36° greift. Diese Bewegung findet bei dem Vorschub des Bandes
statt. Bei dem Rückwärtshub der Klinke 12 wird darauf die Schwingung der Welle 225
bewirken, daß der Arm 36« den Haken 34
nach unten zieht. Dadurch wird das Schwingstück 33 und dessen Arm 31 entgegen der
Uhrzeigerdrehrichtung geschwenkt. Der Arm 31 bewegt dann die Schiene 24 nach rechts
(Abb. 2), und dies hat zur Folge, daß der Riegel 19 in die Zähne 16 eingreift und der
Riegel 26 die Zähne 17 der Kupplung freigibt, also eine Umkehrung der Farbbandbewegung
erfolgt.
Ein Handhebel 45, der bei 46 an dem Maschinenrahmen angelenkt ist, gestattet vermöge
seiner Verbindung mit der Schiene 24 durch den Arm 29 ein Umstellen der Schiene
24 und damit eine Umschaltung des Farbbandes auch von Hand. Es ist ersichtlich, daß
die Umschaltung des Antriebes für das Färbband erfolgt, wenn es keinem Zug unterworfen
ist.
Claims (6)
- Patentansprüche:ι. Farbband-Schaltvorrichtung für Tabelliermaschinen o. dgl., bei der die Umkehreinrichtung für die Bewegung des Farbbandes mit der Antriebsklinke für Farbbandschaltung in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Umkehreinrichtung nur dann ίο stattfindet, wenn die Antriebsklinke in zurückgezogener Stellung steht und keine Schaltung bewirkt.
- 2. Farbband-Schaltvorrichtung nach Anspruch i, bei der an einem mit der Umkehreinrichtung in Verbindung stehenden Schwingstück zwei Schalthaken für die Vorschaltvorrichtung angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß der eine oder andere Schalthaken (34, 35) nur dann zwecks zwangsweiser Umstellung des Schwingstückes (33) durch die Schalt-, welle (225) von einem der auf der Schallwelle (225) befestigten Schaltarm (36°, 36b) erfaßt werden kann, wenn die Antriebsklinke (12) der Vorschubeinrichtung' zurückgezogen ist.
- 3. Farbband-Schaltvorrichtung nach An- ^spruch 2, dadurch gekennzeichnet; daß an dem Schwingstück (33) ein Schaltstück(31) angebracht ist, das zwischen zwei Bünden (30) einer die Kupplungsglieder (18, 25) für die Kupplung der Bandspulen (1, 2) mit dem Vorschubklinkenrad (10) schaltenden Schaltschiene (24) ragt.
- 4. Farbband-Schaltvorrichtung nach Anspruch 3, bei der zu beiden Seiten des Klinkenrades (10) Antriebskupplungsringe (14, 15) angeordnet -sind, dadurch gekennzeichnet, daß auf den getrennten WeI-. lenteilen (3, 4) der beiden Bandspulen (1, 2) Bünde (21, 28) befestigt sind, durch deren Schlitze (20, 27) Kupplungsriegel (19, 26) der verschiebbaren Kupplungsglieder (iS, 25) führen, die je nach ihrer Stellung die Riegel (19, 26) in Eingriff mit dem einen oder anderen Kupplungsring (14, 15) bringen.
- 5. Farbband-Schaltvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen der Umstellvorrichtung und der Antriebsvorrichtung der Vorschubkiinke (12) durch den Vorschub des Farbbandes beim Ablaufen desselben von einer Spule in Tätigkeit gesetzt wird. .
- 6. Farbband-Schaltvorrichtung nach Anspruch 5, bei der jedes Ende des Farbbandes an einem in einem Schlitz der Spule gleitbaren Stift angehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß in den Bereich der Bandbefestigungsstifte (42, 42°) je ein Winkelhebel (40, 41) ragt, die untereinander durch eine Stange (39) verbunden sind und die beim völligen Ablaufen des Farbbandes von der betreffenden Spule durch den Stift (42, 42°) verstellt λνεΓαεη, wobei eine Verbindung zwischen der Stange (39) und den Schalthaken (34, 35) durch ein Schaltstück (38) o. dgl. hergestellt wird. . '■Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB993331A GB360986A (en) | 1930-07-10 | 1930-07-10 | Improvements in or relating to ribbon feed mechanism for tabulating or like machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558006C true DE558006C (de) | 1932-08-31 |
Family
ID=9881451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA62561D Expired DE558006C (de) | 1930-07-10 | 1931-07-05 | Farbband-Schaltvorrichtung fuer Druckmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558006C (de) |
| GB (1) | GB360986A (de) |
-
1930
- 1930-07-10 GB GB993331A patent/GB360986A/en not_active Expired
-
1931
- 1931-07-05 DE DEA62561D patent/DE558006C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB360986A (en) | 1931-11-10 |
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