DE558122C - Patronenpackung - Google Patents

Patronenpackung

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DE558122C
DE558122C DEST47800D DEST047800D DE558122C DE 558122 C DE558122 C DE 558122C DE ST47800 D DEST47800 D DE ST47800D DE ST047800 D DEST047800 D DE ST047800D DE 558122 C DE558122 C DE 558122C
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Germany
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loading strip
strips
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DEST47800D
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English (en)
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Steyr Solothurn Waffen A G
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Steyr Solothurn Waffen A G
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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/82—Reloading or unloading of magazines
    • F41A9/83—Apparatus or tools for reloading magazines with unbelted ammunition, e.g. cartridge clips
    • F41A9/84—Clips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

  • Patronenpackung In den Militärstaaten sind allgemein die bekannten Patronenladestreifen eingeführt, bei welchen meist fünf Patronen oder auch acht in einem Streifen aufgereiht sind, der U-förmig nach oben und oben nach innen gebogene Längsränder hat, von denen die nach innen gerichteten Vorsprünge in die Rillen der Patronen ein- oder über die Ringränder am Patronenboden hinweggreifen. Eine in Längswellen gewölbte Feder drückt von unten her auf die Patronen und hält sie in ihrer Lage in dem Ladestreifen fest. Diese Streifen sind in außerordentlich großen Massen vorhanden, dazu auch die Nebenverpackungsmittel für Aufbewahrung und den Transport der Munition.
  • Aus den Ladestreifen -werden die Patronen in die für die Waffen, Selbstlade- oder Maschinenwaffen bestimmtsn Magazine von Hand oder durch geeignete Vorrichtungen übergeführt. Die Magazine, die hier in Betracht kommen, nehmen in sich gewöhnlich den Inhalt mehrerer Ladestreifen auf und sogar einer größeren Anzahl von solchen, wie z. B. die Ansteckmagazine. Es ist einerseits lästig, in solchen Fällen aus den einzelnen Ladestreifen mit fünf oder vielleicht auch acht Patronen die letzteren einzeln zu entnehmen und in die Magazine hineinzudrücken oder die gefüllten Ladestreifen einzeln für sich an die Magazine immer gesondert heranzubringen und durch Herausschieben je eines Streifeninhaltes aus dem Patronenstreifen zu entleeren. Diese Unbequemlichkeit hat man bereits durch Ladeplatten mit mehreren parallel nebeneinander angeordneten Patronenreihen zu beseitigen gesucht. Andererseits ist es aber auch erwünscht, die Patronen wie bisher zunächst in Ladestreifen zusammenzufassen bzw. zu belassen und die gleiche Art und Größe von Ladestreifen sowohl für die Magazine von gleichem Fassungsraum als auch für solche zu verwenden, die einen Fassungsraum für eine mehr- oder vielfach größere Anzahl von Patronen haben, ohne an den üblichen und eingeführten Ladestreifen etwas zu ändern.
  • Die Erfindung trägt diesen Umständen Rechnung und ermöglicht, -unter Beibehaltung der Ladestreifen eingeführter Größe und Art die Patronen doch in größerer Menge in einer Fassung zusammengeschlossen auf einmal an das Magazin heran- und an diesem anzubringen, woselbst sie unter Benutzung einer geeignet gebauten Patronenzuführungsvorrichtung aus diesen Packungen leicht und schnell heraus- und in das Magazin herübergeschoben werden.
  • Zu diesem Zweck werden in einem besonderen Halter zwei, drei oder mehr Ladestreifen der üblichen oder eingeführten Art, die der Regel nach bei Einbringung in den Halter mit Patronen gefüllt sein würden, parallel zueinander ebenfalls in der Anzahl von zwei, drei oder mehr nebeneinander so angebracht und gehalten, daß die Patronen ohne Veränderung der Lage der Streifen im Halter aus jedem Ladestreifen und damit aus dem Halter herausgeschoben werden können. Da Wert darauf zu legen ist, nach Gebrauch einer Patronenpackung ihre Teile weiter zu benutzen, sorgt die Sonderausbildung der Mittel zum Festhalten der Ladestreiten in den Haltern dafür, daß die entleerten Ladestreifen (aber auch die gefüllten) leicht ausgewechselt werden können, wodurch der Wieder- und Weitergebrauch sowohl der Ladestreifen als auch der Halter ermöglicht ist.
  • Der die Patronenstreifen aufnehmende und aneinanderreihende Halter ist eine ebene oder schwach gekrümmte Blechplatte (ohne oder mit Durchbrechungen), die an den beiden Längsrändern Haltemittel für die Ladestreifen hat, wobei durch Federkraft der Blechplatte die Haltemittel auf die zwischen ihnen eingereihten Patronenstreifen einen Druck ausüben können, derart, daß die Längsränder der Ladestreifen selbst aneinandergedrückt werden. Die deshalb zwischen den äußeren Ladestreifen und den Haltemitteln und zwischen den Längsrändern der Ladestreifen selbst auftretende Reibung kann genügend groß erzeugt werden, um ein Verschieben der Streifen gegeneinander und gegenüber dem Halter zu verhindern. Es können auch allein die Haltemittel im ganzen federnd oder zu einem Teil federnd ausgebildet sein, so daß durch deren Feder- und Druckwirkung auf die eingeklemmten Patronenladestreifen die gleiche Wirkung, Aneinanderdrücken und Erzeugung von Reibung an den Längsseiten der an den Haltemitteln anliegenden Ladestreifen und zwischen den einzelnen Ladestreifen, hervorgerufen wird. In dem Falle, in welchem die einzelnen Ladestreifen etwa einander nicht berühren, sondern durch auf dem Halterbleoh aufstehende Zwischenwände mit Halterändern voneinander getrennt sind, oder zusätzlich zu der Sicherung durch Reibung können an dem Halter auch an den beiden Stirnseiten- in der gleichen Anzahl, wie Ladestreifen in dem Halter untergebracht sind, Haltelappen angebogen sein. .Sie können so ausgebildet sein, daß jeder mit einer Seitenkante über einen der seitwärts liegenden, von der Bodenfläche nach oben gerichteten Längsvorsprünge der Ladestreifen greift, mit der anderen Seitenkante den anderen Vorsprung frei läßt und mit seinem Mittelteil vor dem Querende des Streifens liegt. Damit wird erreicht, daß durch seitliches Herüberschieben des Endes eines äußeren Ladestreifens die Sicherung gelöst wird und dieser und danach die anderen Ladestreifen aus dem Halter nach oben hin entfernt werden können. Diese Ausbildung der Quersicherungen kann auf beiden S tirnenden Ues Halters getroffen sein, sie braucht aber nur auf der einen Querseite der Halter so zu sein; an dem gegenüberliegenden Querrand. können die Haltelappen die unteren Vorsprünge der Ladestreifen beide übergreifen.
  • Die Haltemittel an den Ladestreifenhaltern der Patronenpackungen können zunächst nur an einem Längsrand und an einem Querrand angebogen sein; diese schließen dann beim Füllen der Halter das ungewollte Herausgleiten der aneinandergefügten einzelnen Ladestreifen nach den Richtungen aus, in denen die Haltemittel schon fertig angebracht sind. Der andere Teil der Haltemittel wird: dann nach vollendetem Einbringen der Ladestreifen durch Umbiegen aus der Ebene oder Fläche des Halterbleches gebildet.
  • Die Halter für die beschriebenen Patronenpackungen können auch aus mehreren Teilen bestehen, so z. B. aus zwei Längshälften oder Querteilen. Es werden dann in den einen Teil alle Patronenstreifen eingebracht, und der zweite Teil wird als Schlußteil an den gefüllten herangebracht und mit ihm verbunden. Es kann auch, wenn es sich um zwei Teile handelt, von denen jeder für sich mehrere Ladestreifen aufnimmt, jeder der Teile gefüllt und danach die Vereinigung der beiden Teile zu einem Ganzen vorgenommen werden.
  • Auf der Zeichnung ist in den Fig. i bis 6 schaubildlich die Erfindung, z. B. für Pistolenmunition, veranschaulicht. Das Pistolenmagazin, für welches die Patronenpackung beispielsweise bestimmt ist, hat einen Fassungsraum für zweiunddreißig Patronen. Dementsprechend ist die Patronenpackung, also der Halter, zur Aufnahme von vier Ladestreifen eingerichtet, von denen jeder acht Patronen enthält.
  • In Fig. i ist links der aus dünnem Blech bestehende Halter a, dessen Bodenfläche etwas gekrümmt ist, für die neue Patronenpackung, beispielsweise für Pistolenmunition, rechts ein .Patronenladestreifen b der üblichen Art dargestellt. Der Halter hat an seinen Längsrändern die aufstehenden, an ihm angebogenen Haltestreifen a1. Der Haltestreifen an der linken Seite ist an dem in der Zeichnung unteren Ende a2 längs der Umbiegungsstelle von der Bodenstelle losgetrennt und nach der Mitte des Halters einwärts gebogen. Beim Füllen des Halters a mit den Patronenstreifen wird er aus der Winkelstellung nach innen heraus in die Gerade gebogen und liegt danach federnd an dem Halterinhalt, d. h. an dem linken äußersten Ladestreifen b, an; er drückt die Ladestreifen mit einer kleinen Pressung an den Längsseiten aneinander, wie es in der allgemeinen Beschreibung mit der Z%v eckangabe ausgeführt ist. Im Verein damit kann eine dem Bodenteil des Halters a gegebene Federung im gleichen Sinne wirken, indem die vorher stärker gekrümmte Bodenfläche durch das Einbringen der Ladestreifen a zu einer Ebene oder in eine der Ebene sich nähernde schwächer gekrümmte Form gestreckt wird. An dem gezeichneten Halter, der zur Aufnahme von vier mit der entsprechenden Munition gefüllten Ladestreifen eingerichtet ist, sind an den Querrändern die Haltemittel (Haltelappen) a, und a4 angebogen. Die an der oberen Seite des Halters in Fig. i vorgesehenen Haltemittel a3 sind so breit gehalten, daß sie mit beiden Seitenkanten die von der unteren Fläche der Haltestreifen nach innen aufwärts gerichteten Vorsprünge übergreifen. Die schmaleren Haltemittel a.4 an dem gegenüberliegenden Querrand des Halters a. sind kürzer als die Haltemittel a3 und greifen nur mit ihrer nach links gelegenen Seitenkante über den einen von der Bodenfläche nach innen gerichteten Längsvorsprung b2 der Ladestreifen, während sie an ihrer anderen Seitenkante den gegenüberliegenden, nach innen oben gerichteten Vorsprung des Ladestreifens frei lassen. Der Ladestreifen b (Fig. i) hat die übliche Ausbildung, so die nach oben und dann nach innen umgebogenen Längsseitenränder b1, die in die Rillen oder über die Ränder der Patronen greifen, und von der Bodenfläche aus erstrecken sich der Länge nach die nach innen oben gerichteten, seitlich liegenden Längsvorsprünge b., über welche an den Querrändern des Halters die einwärts gebogenen Haltemittel a3, a4 mit beiden Seitenkanten bzw. mit einer Seitenkante herübergreifen. In der Mitte des Streifens liegt die bekannte der Länge nach gewellte Längsfeder, die die eingereihten Patronen mit ihrem Rillenrand oder mit ihren vorspringenden Rändern nach oben gegen die seitwärts nach innen gebogenen Vorsprünge drückt.
  • Fig. 2 zeigt den Halter nach Fig. i mit drei völlig eingeschobenen Ladestreifen unter Fortlassung der Munition. Diese Figur soll den Vorgang des Einbringens der Ladestreifen erläutern. Sie sind unter die Ouerhaltemittel a3 geschoben, die sich über beide Längsvorsprünge an der Bodenfläche des Ladestreifens legen und in ihrer ganzen Breite dessen Mittelteil überdecken. Gegenüberliegend erscheinen die Ladestreifen noch nach links verschoben in einer Lage, in der sie gegen Hochheben noch nicht gesichert sind. Ein vierter Ladestreifen ganz links ist schon unter den Haltelappen a3 geschoben und befindet sich noch in einer Winkellage zu der Fläche des Halters a. Beim vollständigcnHerunterklappen des Ladestreifens wird der federnde Seitenteil a:= am Halter nach außen hin gebogen; der Ladestreifen legt sieh auf die Bodenfläche des Halters, und er und mit ihm die übrigen drei Ladestreifen werden durch die Federwirkung des Seitenteils a, gegebenenfalls unterstützt durch die Federung des Halteblechs, nach rechts geschwenkt, so daß ihre linken Längsvorsprünge, wie Fig. 3 zeigt, unter die linken Enden des Ouerhaltelappens a4 greifen.
  • Durch Verschieben der unteren Enden der Ladestreifen nach links können diese in Bedarfsweite wieder vom Halter gelöst werden.
  • In den Fig. q., 5 und 6 ist die bereits erwähnte Ausführungsform eines sonst gleich wie in den anderen Figuren geformten Halters dargestellt, bei welchem dieser aus zwei Teilen besteht; er ist der Quere nach in zwei Hälften zerlegt, die in der Form miteinander übereinstimmen und aneinander- und zusammengeschoben werden können, nachdem die eine Hälfte mit Patronen enthaltenden Ladestreifen gefüllt ist. Die zweite Hälfte bildet dann den Schlußteil für die erste. In diesem Falle brauchen die Haltemittel a3 und a4 an den Querrändern des Halters sich nicht voneinander zu unterscheiden, können beide Bodenvorsprünge der eingeschobenen Ladestreifen übergreifen und die ganze Breite der Ladestreifen decken.
  • Die Fig. 4. zeigt die beiden Teile. des zerlegbaren Halters getrennt voneinander. Die Fig. 5 zeigt -den zerlegbaren Halter mit eingesetzten Ladestreifen unter Fortlassung der Patronen im zusammengeschobenen Zustand von oben gesehen, und Fig. 6 ist ein Längsschnitt durch den Halter nach Fig. 5.

Claims (1)

  1. PATEXT_'\ SPRÜCHE i. Patronenpackung für in mehreren Reihen parallel und nebeneinander auf einer Platte angeordnete, reihenweise gusschiebbare Patronen, dadurch gekennzeichnet, daß die Patronenreihen aufnehmende Ladestreifen der üblichen odeV. eingeführten Art in einer ebenen oder schwach gekrümmten Platte (Ladestreifenhalter) aus federndem Blech durch Mittel gehalten sind, die das Ausschieben der Patronen aus den Ladestreifen und damit aus dem Ladestreifenhalter ohne Veränderung der Lage der Ladestreifen ermöglichen. z. Patronenpackung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieLadestreifen übergreifende Haltemittel (Haltelappen) an den beiden Längsrändern des Halters durch eigene Federung oder durch die des Haltebleches die Ladestreifen unter Erzeugung von Reibung an ihren Längsseitenwänden aneinanderdrücken und in ihrer Lage im Halter festhalten. 3. Patronenpackung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur zusätzlichen oder alleinigen Sicherung der Ladestreifen gegen Verschieben in ihrer Längsrichtung an dem einen der beiden Querränder des Halters Haltelappen in der Anzahl der Ladestreifen angebogen sind, von denen jeder die seitlichen, von der Bodenfläche nach oben gerichteten Vorsprünge der Ladestreifen mit beiden Seitenkanten übergreift und mit seinem Mittelteil vor dem Querende des zugehörigen Streifens liegt, während an dem anderen Querrand des Halters je ein Haltelappen für jeden Streifen angebogen ist, der mit einer Seitenkante über den einen nach oben gerichteten Längsvorsprung der Bodenfläche des Ladestreifens greift, mit der anderen Seitenkante aber nur bis an den anderen seitlichen Ladestreifenvorsprung heranreicht, ihn also frei läßt und nicht überdeckt. q.. Patronenpackung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß an beiden Querrändern des Halters für jeden Streifen ein Halteläppen angebogen ist, der mit je einer Seitenkante einen der beiden Längsvorsprünge des Bodens des Ladestreifens übergreift, mit der anderen Seitenkante aber nur bis an den anderen seitlichen Ladestreifenvorsprung heranreicht, ihn also frei läßt und nicht überdeckt, g. Patronenpackung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in Anspruch i bis q. erwähnten Haltemittel am Ladestreifenhalter von vornherein nur an einem Längsrand und an einem Querrand angebogen sind, während der andere Teil der Haltemittel erst nach dem Einbringen der Ladestreifen durch Umbiegen aus der Ebene oder Fläche des Halters gebildet wird. 6. Patronenpackung nach Anspruch i oder den folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter aus zwei oder mehreren Teilen zusammengesetzt ist.
DEST47800D 1931-06-17 1931-06-18 Patronenpackung Expired DE558122C (de)

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