DE558162C - Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Beseitigung bzw. Verminderung von Nachbildfehlern - Google Patents

Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Beseitigung bzw. Verminderung von Nachbildfehlern

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DE558162C
DE558162C DE1930558162D DE558162DD DE558162C DE 558162 C DE558162 C DE 558162C DE 1930558162 D DE1930558162 D DE 1930558162D DE 558162D D DE558162D D DE 558162DD DE 558162 C DE558162 C DE 558162C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/40Artificial lines; Networks simulating a line of certain length
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/38Transceivers, i.e. devices in which transmitter and receiver form a structural unit and in which at least one part is used for functions of transmitting and receiving
    • H04B1/40Circuits
    • H04B1/54Circuits using the same frequency for two directions of communication
    • H04B1/58Hybrid arrangements, i.e. arrangements for transition from single-path two-direction transmission to single-direction transmission on each of two paths or vice versa

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Description

In den Fernmeldeübertragungssystemen werden bei den Zweirohrzwischenverstärkern und Gabeln der Vierdrahtverstärkerkreise Nachbildungen der Leitungen in der Weise benutzt, daß der aus dem Verstärker kommende verstärkte Strom über einen Differential- (Ausgleichs-) Übertrager zu einem Teil in die wirkliche Leitung, zum anderen Teil in die Nachbildung geleitet wird. Sind Nachbildung und Leitung für alle Frequenzen des zu übertragenden Frequenzbandes einander gleich, so werden beide Stromteile einander gleich sein, und es wird daher eine Rückkopplung und ein Pfeifen nicht eintreten.
Die für den Fernmeldeverkehr gebauten Fernkabelleitungen zeigen nun infolge von im Aufbau der Leitung begründeten Unregelmäßigkeiten in ihrem Wellenwiderstand oft nicht den angestrebten gleichmäßigen Verlauf in Abhängigkeit von der Frequenz der Fernmeldeströme, sondern weisen Schwankungen auf, die durch die immer nur für einen gewissen Verlauf des Wellenwiderstandes herstellbaren Kabelnachbildungen nicht nachge-
S5 bildet werden können. Die Folge der Unmöglichkeit, diese Schwankungen des Wellenwiderstandes der Leitung durch die Nachbildungen nachzubilden, sind die obengenannten Rückkopplungen.
Man hat bereits Anordnungen entwickelt, welche erst beim Pfeifen in Tätigkeit treten und dabei den Verstäfkungsgrad herabsetzen. Demgegenüber wird erfindungsgemäß der Unterschied in den elektrischen Werten der Leitung und der Nachbildung ausgeglichen, so daß sich eine Änderung des Verstärkungsgrades mit den ihr anhaftenden Nachteilen erübrigt.
Erfindungsgemäß wird die schädliche Wirkung der Ungleichheit zwischen der Leitung und ihrer Nachbildung dadurch beseitigt bzw. doch stark vermindert, daß beispielsweise an den Stellen O1 und O2 in der Abbildung Glieder eingeschaltet werden, die bei Ungleichheit der Stromteile iv den Widerstand nach der Kabelseite oder nach der Nachbildungsseite in der den Größen der Stromdifferenzen entsprechenden Beträgen verändern.
Derartige Glieder können z. B. Baretter sein, also sehr feine Drähte, die ihren Widerstand stark mit der Temperatur bzw. mit dem sie durchfließenden Strom ändern. Das zeitliche Nachhinken dieser Wirkung stört nicht, da auch das Pfeifen erst allmählich eintritt. Aber auch andere elektrische Bauelemente lassen sich für diesen Zweck benutzen, z. B. Widerstände aus Wismut, die in magnetischen Feldern liegen, die von den Strömen iv aufgebaut werden. Auch kann man die Ungleichheit der Ströme iv zur Regelung der Widerstände der Leitung und der Nachbildung dadurch benutzen, daß man bei at und a2 Widerstände einschaltet und den Spannungsabfall an diesen Widerständen zur Regelung des Widerstandes von parallel oder in Reihe mit der Leitung und der Nachbildung oder mit den
beiden Hälften der Erstwicklung des Ausgleichsübertragers geschalteten Elektronenröhren verändert, etwa wie bei den bekannten Echosperren durch Verlagerung" des Gitterpotentials besagter Röhren. Auch kann man die bei Ungleichheit der Ströme iv vorhandene Ungleichheit der Spannungen an den beiden Hälften des Ausgleichsübertragers direkt an Stelle des Spannungsabfalls an den bei O1
ίο und a2 besonders einzuschaltenden Widerständen zur Regelung der die Leitung und ihre Nachbildung durchfließenden Ströme benutzen, indem man z. B. parallel zu den beiden Hälften der Erstwicklung des Ausgleichs-
iS Übertragers je einen Baretter schaltet, dessen Widerstand beim Ansteigen des ihn durchfließenden Stromes kleiner wird.
Selbstverständlich kann man die erfindungsgemäß einzuschaltenden Glieder aus
so Symmetriegründen auch auf beide Seiten der Leitung verteilen, sie also beispielsweise an die Stellen O1 und aa bzw. a3 und a4 legen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur selbst- as tätigen . Beseitigung bzw. Verminderung von Nachbildfehlern, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz der leitungs- und nachbildungsseitig fließenden Ströme Vorrichtungen beeinflußt, die den Scheinwiderstand der Leitung bzw. der Nachbildung entsprechend diesen Beeinflussungen derart ändern, daß der Scheinwiderstand der Nachbildung dem der Leitung angeglichen wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß leitungs- und nachbildungsseitig je ein Baretter oder Wismutwiderstand, der den magnetischen Feldern, die von den Sprechströmen aufgebaut werden, ausgesetzt ist, oder ähnliche Anordnungen, die ihren Widerstand stark mit dem Strom ändern, in den Leitungszug geschaltet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930558162D 1930-10-31 Schaltungsanordnung zur selbsttaetigen Beseitigung bzw. Verminderung von Nachbildfehlern Expired DE558162C (de)

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