DE558397C - Nachgiebige Lagerung des Schutzgehaeuses einer Laboratoriumschleuder - Google Patents

Nachgiebige Lagerung des Schutzgehaeuses einer Laboratoriumschleuder

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DE558397C
DE558397C DE1930558397D DE558397DD DE558397C DE 558397 C DE558397 C DE 558397C DE 1930558397 D DE1930558397 D DE 1930558397D DE 558397D D DE558397D D DE 558397DD DE 558397 C DE558397 C DE 558397C
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housing
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DE1930558397D
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F & M Lautenschlaeger GmbH
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F & M Lautenschlaeger GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B5/00Other centrifuges
    • B04B5/04Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
    • B04B5/0407Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description

  • Nachgiebige Lagerung des Schutzgehäuses einer Laboratoriumschleuder Die Erfindung betrifft eine Laboratoriumschleuder, bei der die umlaufenden Teile in einem hängenden Schutzgehäuse untergebracht sind. Es kommt bei derartigen Schleudern wesentlich darauf an, daß die Aufhängung des Schutzgehäuses so ausgebildet ist, daß die Erschütterungen, die beim Umlaufen ihres Inhaltes entstehen, möglichst wenig auf die Aufhängungspunkte übertragen werden, damit das Traggerüst oder der Tragrahmen leicht ausgeführt werden kann und schwere Fundamente entbehrlich werden und ein möglichst geräuschloser Gang erzielt wird.
  • Die bekannten Aufhängungen erfüllten diese Bedingungen nicht, da bei ihnen zumeist Ketten verwendet wurden. Diese Ketten waren in sich starr und mußten außerdem so lang bemessen werden, daß sie weit über die Oberseite des Schutzgehäuses herausstanden und daher bei seiner Beschickung hinderlich «-aren. Da die Ketten infolge ihrer Starrheit die Erschütterungen des Gehäuses bis an seine Aufhängungspunkte weiterleiteten, mußten diese auf ziemlich sperrigen Gestellen oder Galgen vorgesehen werden. Diese Gestelle mußten für sich an den Wänden des Raumes befestigt oder auf seinem Boden aufgestellt werden, um die Erschütterungen der Schleuder nicht auf andere Teile zu übertragen. ' Gegenstand der Erfindung ist eine nach-t, La-erun- für das Schutzgehäuse einer Laboratoriumschleuder. Die erschütterungsfreie Aufhängung des Schutzgehäuses wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß das Schutzgehäuse sowohl an seinem Umfang als auch an seinem Boden durch elastische Mittel unterstützt ist. Dieses wird dadurch bewirkt, daß am Umfang in an sich bekannter Weise Schraubenfedern angreifen, während der Boden nachgielhig, d. h. so gelagert ist, daß er eine gewisse Schwingbewegung machen kann. Dies wird sehr gut durch Anbringung eines elastischen Polsters, z. B. Gummipolsters, erreicht. Bei einer derartigen Lagerung des Gehäuses werden die Erschütterungen durch die nachgiebigen Tragmittel praktisch vollständig aufgezehrt, und zwar sogar dann, wenn die Schleuder ungleichmäßig beschickt ist und daher die Erschütterungen besonders stark sind.
  • Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Trommeln von großen Schleudermaschinen in ihrer Mitte durch Polster abzustützen. Diese Schleudermaschinen waren aber am Umfang nicht unterstützt, und daher konnten auch die geschilderten Verhältnisse dort nicht eintreten. Außerdem waren diese Schleudermaschinen vorwiegend zur Aufnahme von Flüssigkeiten bestimmt, und die durch ihre Beschickung hervorgerufene Gewichtsverteilunn war daher stets gleichmäßig.
  • Da infolge der nachgiebigen Lagerung die Beschickung und Entleerung des Schleudergehäuses Schwierigkeiten machen könnte, sind gemäß weiterer Erfindung Vorkehrungen getroffen, um das Gehäuse gegen ein unerwünschtes Pendeln sichern zu können. Zu diesem Zweck können unterhalb des Bodens des Gehäuses Druckfinger vorgesehen sein, die gegebenenfalls g egen den Gehäuseboden vorgetrieben werden und dadurch das Gehäuse abstützen. Die Bewegung der Druckfinger erfolgt durch einen gemeinsamen Handgriff etwa über eine Exzenterscheibe oder ein Schrauben- oder Schneckengetriebe.
  • In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung teilweise im Längsschnitt dargestellt.
  • In dem Gehäuse i sind die umlaufenden Teile in herkömmlicher Weise untergebracht, die im wesentlichen aus der Gehäusewelle 2 und den hier nicht dargestellten Fassungen für die zu schleudernden Gefäße, wie Reagenzgläser o. dgl., bestehen. Auf der Unterseite des Gehäuses ist der zum Antrieb der umlaufenden Teile dienende Elektromotor 3 untergebracht.
  • Das Gehäuse i wird durch Schraubenfedern q., zweckmäßig an drei Punkten seines Umfanges, an einem Rahmen 5 aufgehängt, und zwar sind die Schraubenfedern an ihrem unteren Ende in Ösen 6 am unteren Gehäuserande eingehängt, während sie mit ihrem oberen Ende an Haken 7 am oberen Rahmenende angreifen. Die Schraubenfedern werden sö kräftig bemessen, daß sie die Erschütterungen des Gehäuses nicht zu den Aufhängungspunkten 7 fortleiten. Die Unterseite des Gehäuses ist ebenfalls nachgiebig abgestützt, und zwar durch ein Gummipolster 8, gegen das sich das untere Lagerschild 9 des Elektromotors 3 abstützt. Das Lagerschild ragt ferner noch mit einem Zapfen io in eine Bohrung i i des Polsters 8 hinein, um eine seitliche Verschiebung zu verhindern. Das Polster 8 wird von einer Strebe 12 des Rahmens 5 getragen.
  • Zum Abstützen des Gehäuses während seiner Beschickung und Entleerung sind Druckfinger 13 vorgesehen, die an ihrem oberen Ende mit Tellern 1q. zum besseren Anliegen versehen sind. Die Druckfinger 13 werden von einer gemeinsamen Scheibe 15 getragen und in Lagern 16 der Strebe 12 geführt. Der Hub der Druckfinger wird durch einen Exzenter 17 bewirkt, der sich gegen die Unterseite der Scheibe 15 anlegt und durch eine mit einem Handrad 18 versehene Spindel iy in Drehung versetzt wird. Sobald die Teller 1q. gegen die Unterseite des Gehäuses i zur Anlage gekommen sind, sind die nachgiebigen Tragmittel des Gehäuses, die t,'edern .4 und das Gummipolster 8, entlastet, und das Gehäuse ruht fest auf den Druckso daß es bequem und sicher befingern 13, 13, schickt bzw. entleert werden kann.
  • In die Schraubenfedern d. ist eine Kette 2o --ingezogen, die normalerweise schlaff ist und aas Gehäuse nicht trägt. Sie dient vielmehr nur als Sicherung, falls eine der Federn reißen sollte.
  • Ein besonderer Vorteil der neuen Laboratoriumschleuder besteht noch darin, daß sie sofort in ihre Gleichgewichtslage ohne größere Schwingungen zurückkehrt, wenn sie angestoßen- oder ungleichmäßig belastet wird.

Claims (3)

  1. PATEN TANSPRÜCHE i.
  2. Nachgiebige Lagerung des Schutzgehäuses einerLaboratoriumschleuder, dadurch gekennzeichnet, daß das Schutzgehäuse (i) außer an seiner Aufhängung am Umfang durch nachgiebige Mittel (Schraubenfedern) noch in der Mitte des Bodens auf einem nachgiebigen Lager, z. B. einem Polster (8) aus Gummi oder sonstigem elastischen Material, ruht.-Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des Schutzgehäuses längsverschiebbare Stützfinger (i3) vorgesehen sind, die durch einen Exzenter (i7) gegen das Gehäuse hochgetrieben- werden können, um die nachgiebigen Tragmittel zu entlasten.
  3. 3. Aufhängung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch in die Schraubenfedern (q.) eingezogene, schlaff durchhängende Ketten (2o), die erst im Falle des Zerreißens einer Feder das Gehäuse halten sollen.
DE1930558397D 1930-08-13 1930-08-13 Nachgiebige Lagerung des Schutzgehaeuses einer Laboratoriumschleuder Expired DE558397C (de)

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DE (1) DE558397C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE760743C (de) * 1938-04-23 1953-06-08 Siemens Schuckertwerke A G Waschmaschine zum Waschen und Trockenschleudern von Waeschestuecken od. dgl.
DE940645C (de) * 1953-08-04 1956-03-22 Bauknecht Gmbh G Waschmaschine mit einem in den Waschfluessigkeitsbehaelter eingesetzten fluessigkeitsdurchlaessigen und als Schleudertrommel benutzbaren Waschgutbehaelter und einer in dessen Boden zentral eingebauten Fluessigkeitsumwaelzvorrichtung
DE1131153B (de) * 1959-08-26 1962-06-07 Junkers & Co Waeschezentrifuge

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE760743C (de) * 1938-04-23 1953-06-08 Siemens Schuckertwerke A G Waschmaschine zum Waschen und Trockenschleudern von Waeschestuecken od. dgl.
DE940645C (de) * 1953-08-04 1956-03-22 Bauknecht Gmbh G Waschmaschine mit einem in den Waschfluessigkeitsbehaelter eingesetzten fluessigkeitsdurchlaessigen und als Schleudertrommel benutzbaren Waschgutbehaelter und einer in dessen Boden zentral eingebauten Fluessigkeitsumwaelzvorrichtung
DE1131153B (de) * 1959-08-26 1962-06-07 Junkers & Co Waeschezentrifuge

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