DE558469C - Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten

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DE558469C
DE558469C DEW86333D DEW0086333D DE558469C DE 558469 C DE558469 C DE 558469C DE W86333 D DEW86333 D DE W86333D DE W0086333 D DEW0086333 D DE W0086333D DE 558469 C DE558469 C DE 558469C
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DE
Germany
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alcohol
alkali
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Expired
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DEW86333D
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English (en)
Inventor
Dr Paul Halbig
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Wacker Chemie AG
Original Assignee
Wacker Chemie AG
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Publication date
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C31/00Saturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C31/28Metal alcoholates
    • C07C31/30Alkali metal or alkaline earth metal alcoholates
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C29/00Preparation of compounds having hydroxy or O-metal groups bound to a carbon atom not belonging to a six-membered aromatic ring
    • C07C29/68Preparation of metal alcoholates
    • C07C29/70Preparation of metal alcoholates by converting hydroxy groups to O-metal groups

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten Es ist bekannt, Alkoholate gemäß der Gleichung MeOH+ROH=MeOR+H.O aus Alkoholen und Alkalien durch Destillation herzustellen. Insbesondere bei wasserlöslichen Alkoholen wendet man auch Hilfsflüssigkeiten, wie Benzin, Benzol u. dgl., an. Die Hauptschwierigkeit liegt dabei in der vollständigen Entfernung des Wassers. Dies erfordert großen Wärmeaufwand und läßt sich nur mit einer sehr gut wirkenden und umfangreichen Fraktioniervorrichtung durchführen. Die Schl#,rierigkeiten, eine völlige Umwandlung der Ätzalkalien in Alkoholat zu erreichen, wachsen immer mehr, je höher der Umsatz gesteigert werden soll. Dieser Umstand ist besonders nachteilig, da für verschiedene Verwendungszwecke der Alkoholate z. B. Kondensationen, ätzalkalifreie Produkte erforderlich sind und schon ein geringer Gehalt an Ätzalkali unerwünschte Nebenreaktionen herbeiführen kann.
  • Es wurde gefunden, daß man auf rasche und billige Weise und im ununterbrochenen Arbeitsgang mit verhältnismäßig einfachen Apparaturen Alkalihydroxyd vollständig in Alkoholat überführen kann, wenn man in einer Kolonne eine strömende Lösung des Alkalis im betreffenden Alkohol mit dem entgegengesetzt strömenden Dampf in Berührung bringt. Es bildet sich dabei am unteren Ende der Kolonne alkalifreies Alkalialkoholat, während oben Wasser und Alkohol und gegebenenfalls die Hilfsflüssigkeit übergeht. Eine solche, z. B. Benzol, die mit Wasser oder mit Wasser und Alkohol ein azeotropes Gemisch bildet, wird insbesondere dann angewendet, wenn mit wasserlöslichen Alkoholen gearbeitet wird. Als Hilfsflüssigkeit eignen sich flüchtige Stoffe und deren Gemische, die unter den gegebenen Bedingungen weder mit dem Alkohol noch mit dem Alkoholat zu reagieren vermögen, also z. B. Kohlenwasserstoffe, unverseifbare Äther usw.
  • Zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens benutzt man vorteilhaft .eine Kolonne, der man von oben eine alkoholische Alkalilösung und, je nach der Natur des verwendeten Alkohols, auch .eine Hilfsflüssigkeit zuführt. Die Alkalilösung durchfließt die Kolonne, tritt dabei mit von unten entgegenströmenden Alkoholdämpfen in Reaktion undgibt an diese das Reaktionswasser ab, so daß im unteren Teile ätzalkalifreie Alkoholatlösung fortlaufend abgezogen werden kann. Die am Kolonnenkopf austretenden Dämpfe werden verdichtet, der Alkohol bzw. die Hilfsflüssigkeit und der Alkohol vom Wasser abgetrennt und wieder auf die Kolonne geschickt; ein zusätzlicher Rücklauf ist im allgemeinen überflüssig.
  • Gemäß der Erfindung läßt sich gegenüber den bekannten Verfahren in unerwartet günstiger Weise die gleiche Leistung in erheblich kürzerer Zeit unter Gewinnung eines reinen Produkts bei vollständigem Umsatz erzielen. Beispiel i Um Natriumäthylat durch Einwirkung von Äthylalkohol auf Ätznatron in Gegenwart von Benzol als Hilfsflüssigkeit herzustellen, wird eine Destillierkolonne von 6o,oo mm Höhe und 3oo mm @ benutzt. Zum Einleiten des Verfahrens beschickt man den unteren Teil der Apparatur mit wasserfreiem Alkohol oder mit Äthylatlösung, vorteilhaft unter Zusatz von einigen Prozenten Benzol. Dem oberen Teil der Kolonne, .etwa 6oo mm unterhalb des Kolonnenkopfes, werden pro Stunde etwa 2o 1 einer 7- bis io%igen alkoholischen Ätznatronlösung zugeführt. Diese besitzt zweckmäßig einen geringen Gehalt an Benzol, das aber auch getrennt zugeführt werden kann. Die Heizung wird so geregelt, daß stündlich etwa 6o 1 eines ternären Gemisches von Alkohol-Benzol-Wasser übergehen. Das Destillat besitzt einen Kochpunkt von 6q.°, ist trübe und entmischt sich in zwei Schichten. In einem Schefder wird die untere wäßrige Schicht abgetrennt. Die obere, hauptsächlich benzdl-und alkoholhaltige Schicht wird, gegebenenfalls nach vorherigem Abtrennen unerwünschter Bestandteile, mittels an sich bekannter Verfahren wieder auf die Kolonne geschickt. Die untere .Schicht wird in bekannter Weise aufgearbeitet,wobei gegebenenfalls Alkohol und Benzol in den Kreislauf zurückgeleitet werden. Die Natriumäthylatlösung, welche fortlaufend aus dem Kolonnenunterteil abgezogen werden kann, ist vollkommen ätznatronfrei.
  • Beispiel 2 Zur Herstellung von Natriumbutylat wird die gleiche Apparatur, wie in Beispiel i beschrieben, angewendet, wobei jedoch ohne Hilfsflüssigkeit gearbeitet wird. Es werden stündlich 501 io%ige butylalkoholische Ätznatronlösung zugeführt und die Heizung so geregelt, daß stündlich etwa 701 wasserhaltiges Butanol überdestillieren. Das Destillat entmischt sich in zwei Schichten, von denen die untere im wesentlichen aus Wasser besteht und abgetrennt wird, während die obere hauptsächlich aus ButylaTkohol besteht und wieder auf die Kolonne geschickt wird.
  • Beispiel 3 Zwecks Herstellung von Kaliumbutylat verfährt man, wie in Beispiele angegeben, lediglich mit der Abänderung, daß anstatt Ätznatron Ätzkali angewendet wird.
  • In ähnlicher Weise können auch die Alkalialkoholate anderer Alkohole hergestellt werden. In manchen Fällen werden durch Anwendung von erhöhtem oder erniedrigtem Druck Vorteile erzielt, so z. B. läßt sich das Übergangsverhältnis der flüchtigen Bestandteile beeinflussen und dadurch der Wärmeverbrauch vermindern.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten aus Alkoholen und Atzalkalien durch Destillation, dadurch gekennzeichnet, daß eine alkoholische Alkalilösung mit entgegengesetzt strömendem Dampf des Alkohols in Wechselwirkung gebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Hilfsflüssigkeiten zugegen sind.
DEW86333D 1931-06-25 1931-06-25 Verfahren zur Herstellung von Alkalialkoholaten Expired DE558469C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747327C (de) * 1939-07-07 1944-09-20 Albert Ag Chem Werke Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Kondensationsprodukten aus sekundaeren Alkoholen
DE968903C (de) * 1952-05-13 1958-04-10 Huels Chemische Werke Ag Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Alkalialkoholaten

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE747327C (de) * 1939-07-07 1944-09-20 Albert Ag Chem Werke Verfahren zur Herstellung von hoehermolekularen Kondensationsprodukten aus sekundaeren Alkoholen
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