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Zahnärztliches Gerät Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Gerät
mit elektrisch beheiztem Flüssigkeitsbehälter, der mit einer Druckwasserleitung
und einer Düsenauslaßleitung zur Zahnbehandlung verbunden ist.
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Erfindungsgemäß ist ein mit idem Deckel oder einem sonstigen Teil
des Behälters verbundenes Gehäuse mit einem Zweiwegeliahn als Steuerungsmittel für
die wahlweise Entnahme von Warmwasser aus dem Behälter oder von Kaltwasser aus der
Zuflußleitung und mit einem Regelventil am Gehäuse oder an einem anderen Teil des
Behälters zur Steuerung der Warm- oder Kaltwasserzufuhr in die Düsenauslaßleitung
vorgesehen. Hierdurch ist eine vereinfachte Ventilkonstruktion geschaffen, die es
ermöglicht, daß je nach Wunsch sogleich Kalt- oder Warmwasser geliefert wird. Das
Gerät besitzt somit große Leistungsfähigkeit und ist von einfacher und gedrängter
Bauart.
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Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes
beispielsweise veranschaulicht.
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Abb. i ist eine Ansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
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Abb. a ist eine Ansicht der Anordnung der Abb. i, von rechts gesehen.
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Abb. 3 ist ein Grundriß zu Abb. i.
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Abb. ,4 ist in vergrößertem Maßstabe ein Ouerschnitt nach der Linie
d."-d." der Abb. i er zeigt die Anordnung der Ventile zur Steuerung der Flüssigkeitswege,
die nach und von dem Flüssigkeitsbehälter führen.
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Abb. 5 ist eine gleiche Ansicht mit geänderter Ventilstellung.
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Abb.6 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 6"-6" der Abb. 4.
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Abb. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 7"-7a der Abb. 5.
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Abb.8 ist ein Teilschnitt nach der Linie 8"-8a der Abb. d..
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Abb. 9 ist ein Grundriß der Heizvorrichtung nach Entfernung des Flüssigkeitsbehälters.
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Abb. io ist eine untere Ansicht des Behälters, sie zeigt den daran
befindlichen Thermostat zur Regelung der Stromzuführung zu der Heizspule.
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Abb. i i ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie i i" -i i" der
Abb. 9.
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Abb. 12 ist in vergrößertem Maßstabe ein senkrechter Schnitt nach
der Linie 12" -12" der Abb. 3; er zeigt die Befestigungsvorrichtung des Flüssigkeitsbehälters
in dein Erhitzer.
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Abb. 13 ist ein vergrößerter Teilschnitt der Kupplung zur Verbindung
des Düsenrohres mit dem Auslaßkanal des Flüssigkeitsbehälters.
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Abb. 1q. ist ein Teilschnitt bzw. Ansicht des Spritzkopfs und seines
Tragarms.
Abb. 15 ist ein Teilschnitt einer abgeänderten Ausführungsform,
um den Bedienungsarm gegen Drehen auf der Stange des Ventils zu sichern, das den
Auslaßkanal des Flüssigkeitsbehälters regelt.
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Abb.16 ist ein vergrößerter Querschnitt nach der Linie 16j i6" der
Abb. 15.
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Die gleichen Teile sind in den verschiedenen Abbildungen mit denselben
Bezugszeichen versehen.
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In der zahnärztlichen Praxis ist es häufig beim Füllen, Ziehen oder
Behandeln der Zähne erforderlich, den Mund mit einer geeigneten Flüssigkeit zu spülen
oder zu reinigen. Diese wird vorzugsweise in Form eines Sprühregens zugeführt, es
genügt aber auch ein Flüssigkeitsstrahl unter geeignetem Druck. In derartigen Geräten
ist die Verwendung eines kalten und eines warmen Flüssigkeitsstroms erwünscht, da
beide unter wechselnden Bedingungen bei der Behandlung gebraucht werden. Zum Spülen
oder Reinigen des Mundes kann Wasser oder eine andere Flüssigkeit benutzt werden.
Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient dazu, einen schnellen Wechsel der Flüssigkeitstemperatur
zu ermöglichen.
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In den Zeichnungen bezeichnet io einen hohlen Halter; derselbe hat
einen senkrechten Arm i i zur Befestigung an einem geeigneten Halter, beispielsweise
an dem Rahmen oder der Säule, an der die zahnärztlichen Instrumente in der Regel
befestigt werden. Der Halter hat eine horizontale Platte oder einen Arm, 12; dieser
bildet die Grundfläche für das untere Ende eines Gehäuses 13-, in letzterem hängt
ein Einsatz 14 (Abb. io bis 12). Derselbe hat einen nach außen umgebogenen Flansch
15, der die obere Kante des Gehäuses 13 berührt und letzteres verschließt. .Der
Einsatz 14 hat vorzugsweise zylindrische Form. In demselben hängt der Flüssigkeitsbehälter,
der aus den oberen und unteren Teilen 16 und 17 (Abb. ii) besteht; letzterer trägt
Gewinde zur Aufnahme des ersteren. Der obere Teil 16 bildet einen Verschluß für
den unteren und hat eine ringförmige Schulter, die auf dem Flansch 15 des Einsatzes
14 (Abb. i i und 12) ruht. Der Einsatz hat an seinem unteren Ende einen nach innen
gerichteten Flansch 18 (Abb. 9 und io), der unmittelbar unter dem Boden des Flüssigkeitsbehälters
liegt. Von dem Flansch 18 gehen Stifte i9 (Abb. 9) nach unten, die an ihrem unteren
Ende Gewinde tragen zur Aufnahme der Gewindemuttern 2o (Abb. ii). Der Schaft derselben
ragt durch Öffnungen in der Platte 12 des Halters io, auf dem die Köpfe ruhen (Abb.
i i). Die Muttern dienen zur Verbindung der Platte 12 und des Gehäuses 13. Die Zapfen
i9 üben auf den Einsatz 14 einen Zug nach unten aus und halten hierdurch den Flansch
15 in enger Berührung mit dem oberen Ende des Gehäuses 13.
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Die Heizvorrichtung für den Flüssigkeitsbehälter besteht vorzugsweise
aus einer oder mehreren elektrischen Widerstandsspulen 21, die in dem Zwischenraum
zwischen dem Gehäuse 13 und dem Einsatz 14 angeordnet und von Platten aus Isoliermaterial
22 (Abb. i i ) umgeben sind.
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Von der Grundplatte 12 springen zwei Augen 22' nach oben vor und tragen
eine Schalterplatte 23 aus Isoliermaterial. Auf dieser sind zwei Kontakte 24 montiert,
die durch Halteklemmen 25 befestigt sind. Die unteren Enden derselben ragen unter
der Schalterplatte vor. Eine Leitung 26 geht zwischen einer Halteklemme und der
Heizspule, die andere Leitung 27 liegt zwischen der Spule und einer Fassung 28 an
dem Halter io (Abb. 9). Eine kurze Verbindung 29 geht zwischen der anderen Klemme
auf der Schalterplatte und einer Fassung 3o, die gegenüber der Fassung 28 liegt.
Die Fassungen 28 und 30 sind auf einem Halter 31 aus Isoliermaterial angeordnet;
dieser ist mit einer Rippe 32 des Halters io durch Schrauben 33 verbunden. Die Fassungen
können geeignete Leitungsverbindungen aufnehmen, die zu einer nicht dargestellten
Stromquelle führen.
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Es ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen des
Stromkreises vorgesehen, sobald die Temperatur der Flüssigkeit in dem Behälter über
eine bestimmte Grenze steigt oder fällt, so daß .die Flüssigkeit unter wechselnden
Betriebsbedingungen auf der gewünschten Temperatur gehalten wird. Diese Einrichtung
hat die Form eines Thermostats von geeigneter Ausführung und dient dazu, den Strom
bei wechselnden Graden der Temperatur in der Heizkammer zu unterbrechen. Der Thermostat
34 ist unter dem Boden des Flüssigkeitsbehälters in einer ihn umhüllenden ringförmigen
Wand 35 angeordnet. Letztere hat Augen 36 zur Aufnahme der Schrauben 37, die zur
Befestigung der Tragkörper 38 für den Thermostaten dienen. Lockert man die Schrauben
und schwingt man die Haltekörper zur Seite, so kann der Thermostat ohne weiteres
als Ganzes entfernt werden. Der Thermostat ist mit dem Stromkreis. mittels der nach
unten gehenden Kontaktfinger 39 verbunden, die innerhalb der hülsenähnlichen Teile
der Kontakte 24 der Platte 23 vorstehen. Die Kontakte 24 sind vorzugsweise durch
Umbiegen von federndem Material um sich selbst hergestellt und bilden die im Abstande
voneinander senkrecht angeordneten Abschnitte 24Q. Diese erfassen die Finger 39,
wenn letztere nach unten zwischen die erwähnten Teile beim richtigen Einbringen
des Flüssigkeitsbehälters
in den Einsatz. 1.4 gepreßt werden. Die
Finger 39 sind abnehmbar an Augen 4o am Boden des Thermostats - mittels Schrauben
4.1 (Abb. i o und ii- befestigt.
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Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um die herabhängenden Finger 39
richtig zwischen die im Abstand befindlichen Teile 24" der Kontakte -2d. beim Einbringen
des Flüssigkeitsbehälters in den- Einsatz 14 einzusetzen. Zu diesem Zwecke hat der
Flansch i8 des Einsatzes zwei gegenüberliegende Bohrungen 42 für den unteren Durchtritt
der Augen "f# an dem Boden des Einsatzes. Sind beim Einsetzen des Behälters in den
Einsatz die Augen nicht in Deckung mit den Bohrungen, so berühren sie den Flansch
und verhindern eine weitere Abwärtsbewegung des Behälters, bis durch Drehung die
Augen über die Öffnungen gebracht sind. Während einer derartigen Drehung «-erden
die Kontaktfinger 39 über den oberen Enden der Kontakte 2..1. sich befinden und
demnach dieselben frei halten. Nenn die Augen in Deckung mit den Bohrungen gebracht
sind, so werden sich auch die Kontaktfinger in Deckung mit den Öffnungen zwischen
den im Abstande liegenden Teilen 2.j" der Kontakte 24 befinden. Bei einem Senken
des Behälters mit zugehörigen Teilen bewegen sich die Finger nach unten in die Kontakte
24., von denen sie erfaßt werden. Eine Entfernung des Behälters erfolgt ohne weiteres,
lediglich indem man ihn von dem Einsatz ohne Drehen lüftet, so daß die Augen 36
in Deckung mit den Bohrungen 42 bleiben und durch diese hindurchgezogen werden und
beim Anheben des Behälters die Kontaktfinger sich aus den Kontakten 2:I lösen.
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Es ist eine Einrichtung zum Festhalten des Behälters in dem Einsatz
1d. vorgesehen, damit er in richtiger Lage starr in demselben gehalten werden kann.
Diese Einrichtung ist im Deckel oder oberen Teil 16 des Behälters angeordnet; sie
besteht aus einer Anzahl von Haltestiften .I3 (Abb. 12), die in radial lieg;nden
Bohrungen des Deckels 16 angeordnet sind. Die äußeren Enden der Stifte 43 haben
Spitzen 44, so daß sie in die Wände des Einsatzes 14 eindringen, wenn sie nach außen
in Eingriff mit demselben gedrückt werden. Die inneren Enden der Stifte 43 haben
abgeschrägte Abschnitte 45; diese werden von einem entsprechend abgeschrägten Teil
46, an einer senkrecht angeordneten Schraube 47 erfaßt. Letztere ist in den Deckel
16 des Behälters (Abb. 12) geschraubt. Man erkennt, daß durch Drehen der Schraube
47 in der richtigen Richtung ihr abgeschrägtes Ende 46 die Haltestifte .13 nach
außen treibt, so daß sie in die Wand des Einsatzes eingreifen und hierdurch den
Behälter im Einsatz festlegen.
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Von dem Deckel i6 des Behälters geht seitlich ein Arm a.8 ab. Dieser
trägt ein \- entilgehäuse 49 (Abb. i und 5), in welchem ein Regelventil So
senkrecht angeordnet ist, sowie ein waagerecht angeordnetes Auslaßventil 51. Zu
dem Regelventil führen vertikal und horizontal liegende Kanäle 52 und 53 (Abb. 6).
Der Kanal 52 ist in ständiger Verbindung mit dem kurzen Rohrkörper 5.4. Letzterer
ist mit einer Kaltwasserleitung 55
(Abb. 1, q. und 5) verbunden, die
an einen geeigneten Wasserzufluß unter Druck angeschlossen ist. Das Kaltwasserrohr
befindet sich daher in ständiger Verbindung mit dem Behälter. Der Zufluß erfolgt
durch die Kanäle 52 und 53 und das Rohr 56 (Abb. i i ) in den Behälter; dieser hat
seinen Ausfluß in der Nähe des Bodens desselben. Der Warmwasserkanal 57, der von
dem Behälter führt, hat seinen Auslaß durch das Ventil So, wenn letzteres sich in
der Stellung nach Abb. d. befindet. Das Ventil So hat eine Stange 58, auf deren
oberem Ende ein Betätigungshandgriff 59 (Abb. 6) sitzt, dessen oberer Lagerteil
6o in einer Mutter 61 drehbar ist. Diese ist in die Verlängerung 62 des Ventilgehäuses
49 (Abb. 6) eingeschraubt. Der Lagerteil ist mit der Stange durch eine Schraube
63 verbunden. Diese ist in die Stange geschraubt und geht nach unten durch eine
Kappe 6,4 auf dem Lagerteil, die durch die Schraube festgehalten wird. Die Verlängerung
62 hat eine halbkreisförmige Platte 65; auf dieser befindet sich eine Platte
65" mit nach oben ragenden Haltestiften 66. Diese liegen in dem Wege des Ventilhandgriffs
59, dessen Bewegung in seinen äußersten Einstellungslagen, die in Abb..I und 5 angedeutet
sind, begrenzt wird. Die Platte 65Q (Abb. 3) hat die Aufschriften Kalt und Warm
zur Anzeige der Stellung, in die der Handgriff bewegt wird, damit das Ventil entweder
zur Benutzung des kalten oder warmen `'Wassers eingestellt wird. Der von dem Regelventil
So führende Auslaßkanal 67 ist normal durch das Auslaßv entil 51 nach Abb.4 geschlossen.
Dieses Ventil 51 arbeitet in einer Kammer 68, die mit einem Gehäuse 69 verbunden
ist. In letzterem befindet sich ein Filter7o für den Flüssigkeitsauslaß nach dem
Düsenkopf. Mit dem Behälter 69 sind zwei ineinandersteckende biegsame Rohre 71 und
72 (Abb. i und 2) verbunden. Diese sind in geeigneter Weise mit einem gemeinsamen,
als Ventilgehäuse ausgebildeten Handgriff 73 (Abb. i und 2) verbunden, an dessen
äußerem Ende sich ein Kopf 7.4 befindet, der die Düse oder das Spritzrohr 75 trägt.
Ein Ventil in dem Handgriff 73, das nicht dargestellt ist, wird durch Drücken auf
den Fingerhebel 76
(Abb. 2) nach innen gegen den Handgriff betätigt, gleichzeitig
wird die Druckflüssigkeit durch den Kopf 7 d. und das daran befestigte
Düsenrohr
75 fließen. Alle diese Teile bilden den Spritzkopf.
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Das Auslaßventil 51 ist mit der Betätigungsstange 71a mittels einer
Kugelfassung 72, verbunden, um hierdurch den richtigen Sitz des Ventils unter
allen Betriebsbedingungen zu sichern. Auf die Stange 71" ist bei 73a eine Packungsmutter
74a geschraubt, die ihrerseits in das Gehäuse 49 geschraubt ist. Eine geeignete
Packung 75" umgibt die Ventilstange innerhalb der Mutter. Sie wird durch einen`
Teil 76" zusammengepreßt, der in das äußere Ende der Packungsmutter 74a geschraubt
ist.
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Die Betätigungsvorrichtung für die Ventilstange 71" besteht aus einem
Arm 77 mit einer Gabel 77" an seinem äußeren Ende. An seinem inneren Ende befindet
sich ein vergrößerter Kopf 78 mit einer Aussparung 79 zur Aufnahme des äußeren Endes
der Pakkungsmutter 74a und des daran befindlichen Teiles 76, Die Ventilstange
71" ragt durch den Köpf 78 und ist darin starr mit demselben durch einen Teil 8o
verbunden. Derselbe ist auf dem Kopf durch eine hindurchgehende Schraube 81 befestigt,
die in die Ventilstange (Abb. 4) eingeschraubt ist. Der Teil 8o hat einen abgeschrägten,
kegelförmigen oder keilförmigen Abschnitt 82, der mit einem ähnlich ausgebildeten
Keilabschnitt 83 am äußeren Ende der Ventilstange zusammenarbeitet, um hierdurch
die Stange zu drehen, wenn derBetätigungshandgriff 77 zwischen seinen Endstellungen
zwecks öffnens und Schließens des Ventilsi 51 geschwungen wird. Das äußere Ende
des Kopfes 78 ist bei 84 genutet oder gezahnt. Die Innenfläche des Teils 8o ist
ebenfalls bei 85 gezahnt, so daß beim Anziehen der Schraube 81 eine Lockerung der
Teile verhindert und ein guter Eingriff zwischen ihnen gesichert wird.
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Die Packungsmutter 74a hat einen zylindrischen Lagerabschnitt 86;
auf diesem befindet sich drehbar der büchsenförmige Abschnitt 78" des Ventilstangenkopfs
78. Der Lagerabschnitt 86 ist in 87 verjüngt und nimmt eine Reibungsbremse auf.
Diese besteht aus einer halbkreisförmigen Feder 88 (Abb. 8) ; auf dieser ist ein
Bremsglied 89 befestigt, das mit der Innenfläche der Verlängerung 78. in
Berührung gebracht bzw. gepreßt wird. Die Feder und das Bremsglied sind mit einem
Stift 9o verbunden, dessen Kopf in einer Aussparung im verjüngten Abschnitt 87 des
Lagers 86 untergebracht ist. Die Feder ist bei ihrer Anbringung so gespannt, daß
ihre Enden sich jederzeit nach außen zu bewegen suchen. Sie hält hierdurch das Bremsglied
89 in reibender Berührung mit der Innenwand des hohlen Abschnittes des Kopfes 78.
Man erkennt, daß die Reibungsbremse den Betätigungsarm 77 in jeder Lage hält, in
die er verstellt wird.
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Der Spritzkopf kann benutzt werden, um den Betätigungsarm zu verstellen
und das Auslaßventil 51 zu öffnen oder zu schließen. Befindet sich der Arm in der
punktiert gezeichneten Lage nach Abb.2, so ist das Ventil offen, während es in der
ausgezogenen Lage geschlossen ist. Durch Vergleich mit der Abb. 14 erkennt man,
daß durch Anfassen des Handgriffes 73 des Spritzkopfes und durch Aufwärtsbewegen
.desselben die Schulter 7.Ib den unteren Teil der Gabel77a berührt und daß durch
eine weitere Aufwärtsbewegung des Kopfes der Betätigungsarm in die punktiert gezeichnete
Lage geschwungen wird. Wünscht man das Ventil 51 zu schließen, so wird der Spritzkopf
in die Gabel des Arms eingeführt und dann nach unten in die ausgezogene Lage nach
Abb. 2 gezogen. Gleichzeitig wird der kugelförmige Abschnitt des Kopfes die obere
Fläche der Gabel gemäß Abb. 14 berühren. Das Maß, bis zu dem das Ventil 51 geöffnet
werden kann, hängt natürlich von der Lage ab, in die der Betätigungsarm 77 durch
den Spritzkopf verstellt wird. Es ist klar, daß der Arm in einer Anzahl verschiedener
Winkelstellungen geschwungen werden kann, um die Schraube 73, auf der Stange
71" und infolgedessen das Ventil 51 zu verstellen.
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Die biegsame Leitung, die den Spritzkopf mit dem Flüssigkeitsbehälter
verbindet, besteht aus den ineinandersteckenden Rohren 71 und 72. Letzteres dient
zum Schutze des ersteren und erhöht dessen Lebensdauer. Die Befestigung dieser Rohre
an dem Gehäuse 69 ist aus Abb. 13 zu ersehen. Eine Kupplung 9i ragt mit ihrem unteren
Ende in die Enden der biegsamen Rohre; letztere sind darauf in geeigneter Weise
befestigt. Die Kupplung hat einen ringförmigen Flansch 92, der den umgebogenen Flansch
93 einer Mutter 94 berührt. Letztere ist auf das Gehäuse 69 aufgeschraubt und preßt
den Flansch 92 gegen eine Unterlagscheibe 95, um die Dichtung zwischen der Kupplung
und dem Gehäuse herzustellen.
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Um die in dem Düsenrohr zurückbleibende Flüssigkeitsmenge zu verkleinern,
wenn das Ventil daran geschlossen wird, verwendet man ein biegsames Düsenrohr mit
einer kapillaren Bohrung für den Auslaß dei Flüssigkeit. Durch Verwendung eines
kapillaren Rohres für diesen Zweck wird die beim Öffnen des Ventils austretende
Kaltwassermenge vor dem Ausfluß des warmen Wassers durch die Düse erheblich verringert.
Mit anderen Worten, das kapillare Rohr kann in kürzerer Zeit als ein größeres Rohr
entleert werden, das eine größere zu entleerende
Wassermenge enthält.
Hierdurch wird eine Zeitersparnis erreicht, die bei den verschiedenen zahnärztlichen
Operationen bei der Behandlung der Zähne von Bedeutung ist.
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In den Abb. 15 und 16 ist eine abgeänderte Ausführungsform einer Vorrichtung
dargestellt, die die relative Bewegung zwischen dem Betätigungsarm " und dem äußeren
Teil 83 der Ventilstange verhindert, auf der der Arm montiert ist. Bei dieser
Ausführungform sind die Verzahnungen anstatt am äußeren Ende des Kopfes 78 im Innern
des Kopfes bei 85, (Abb.15 und i6) angeordnet. Die damit zusammenwirkenden
Verzahnungen 84" befinden sich an dein keilförmigen Teile 82" der mit dem
abgeschrägten Teil der Ventilstange 83 zusammenwirkt, um die Stange und den Kopf
des Betätigungsarmes zu verbinden. Die übrigen mit dem Kopf verbundenen Teile sind
die gleichen wie in den Abb. 4 und (i.