DE558588C - Zahnaerztliches Geraet - Google Patents

Zahnaerztliches Geraet

Info

Publication number
DE558588C
DE558588C DEP61962D DEP0061962D DE558588C DE 558588 C DE558588 C DE 558588C DE P61962 D DEP61962 D DE P61962D DE P0061962 D DEP0061962 D DE P0061962D DE 558588 C DE558588 C DE 558588C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
outlet
container
nozzle
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP61962D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE558588C publication Critical patent/DE558588C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C17/00Devices for cleaning, polishing, rinsing or drying teeth, teeth cavities or prostheses; Saliva removers; Dental appliances for receiving spittle

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Nozzles (AREA)

Description

  • Zahnärztliches Gerät Die Erfindung betrifft ein zahnärztliches Gerät mit elektrisch beheiztem Flüssigkeitsbehälter, der mit einer Druckwasserleitung und einer Düsenauslaßleitung zur Zahnbehandlung verbunden ist.
  • Erfindungsgemäß ist ein mit idem Deckel oder einem sonstigen Teil des Behälters verbundenes Gehäuse mit einem Zweiwegeliahn als Steuerungsmittel für die wahlweise Entnahme von Warmwasser aus dem Behälter oder von Kaltwasser aus der Zuflußleitung und mit einem Regelventil am Gehäuse oder an einem anderen Teil des Behälters zur Steuerung der Warm- oder Kaltwasserzufuhr in die Düsenauslaßleitung vorgesehen. Hierdurch ist eine vereinfachte Ventilkonstruktion geschaffen, die es ermöglicht, daß je nach Wunsch sogleich Kalt- oder Warmwasser geliefert wird. Das Gerät besitzt somit große Leistungsfähigkeit und ist von einfacher und gedrängter Bauart.
  • Auf den Zeichnungen sind einige Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes beispielsweise veranschaulicht.
  • Abb. i ist eine Ansicht einer Vorrichtung gemäß der Erfindung.
  • Abb. a ist eine Ansicht der Anordnung der Abb. i, von rechts gesehen.
  • Abb. 3 ist ein Grundriß zu Abb. i.
  • Abb. ,4 ist in vergrößertem Maßstabe ein Ouerschnitt nach der Linie d."-d." der Abb. i er zeigt die Anordnung der Ventile zur Steuerung der Flüssigkeitswege, die nach und von dem Flüssigkeitsbehälter führen.
  • Abb. 5 ist eine gleiche Ansicht mit geänderter Ventilstellung.
  • Abb.6 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 6"-6" der Abb. 4.
  • Abb. 7 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie 7"-7a der Abb. 5.
  • Abb.8 ist ein Teilschnitt nach der Linie 8"-8a der Abb. d..
  • Abb. 9 ist ein Grundriß der Heizvorrichtung nach Entfernung des Flüssigkeitsbehälters.
  • Abb. io ist eine untere Ansicht des Behälters, sie zeigt den daran befindlichen Thermostat zur Regelung der Stromzuführung zu der Heizspule.
  • Abb. i i ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie i i" -i i" der Abb. 9.
  • Abb. 12 ist in vergrößertem Maßstabe ein senkrechter Schnitt nach der Linie 12" -12" der Abb. 3; er zeigt die Befestigungsvorrichtung des Flüssigkeitsbehälters in dein Erhitzer.
  • Abb. 13 ist ein vergrößerter Teilschnitt der Kupplung zur Verbindung des Düsenrohres mit dem Auslaßkanal des Flüssigkeitsbehälters.
  • Abb. 1q. ist ein Teilschnitt bzw. Ansicht des Spritzkopfs und seines Tragarms. Abb. 15 ist ein Teilschnitt einer abgeänderten Ausführungsform, um den Bedienungsarm gegen Drehen auf der Stange des Ventils zu sichern, das den Auslaßkanal des Flüssigkeitsbehälters regelt.
  • Abb.16 ist ein vergrößerter Querschnitt nach der Linie 16j i6" der Abb. 15.
  • Die gleichen Teile sind in den verschiedenen Abbildungen mit denselben Bezugszeichen versehen.
  • In der zahnärztlichen Praxis ist es häufig beim Füllen, Ziehen oder Behandeln der Zähne erforderlich, den Mund mit einer geeigneten Flüssigkeit zu spülen oder zu reinigen. Diese wird vorzugsweise in Form eines Sprühregens zugeführt, es genügt aber auch ein Flüssigkeitsstrahl unter geeignetem Druck. In derartigen Geräten ist die Verwendung eines kalten und eines warmen Flüssigkeitsstroms erwünscht, da beide unter wechselnden Bedingungen bei der Behandlung gebraucht werden. Zum Spülen oder Reinigen des Mundes kann Wasser oder eine andere Flüssigkeit benutzt werden. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung dient dazu, einen schnellen Wechsel der Flüssigkeitstemperatur zu ermöglichen.
  • In den Zeichnungen bezeichnet io einen hohlen Halter; derselbe hat einen senkrechten Arm i i zur Befestigung an einem geeigneten Halter, beispielsweise an dem Rahmen oder der Säule, an der die zahnärztlichen Instrumente in der Regel befestigt werden. Der Halter hat eine horizontale Platte oder einen Arm, 12; dieser bildet die Grundfläche für das untere Ende eines Gehäuses 13-, in letzterem hängt ein Einsatz 14 (Abb. io bis 12). Derselbe hat einen nach außen umgebogenen Flansch 15, der die obere Kante des Gehäuses 13 berührt und letzteres verschließt. .Der Einsatz 14 hat vorzugsweise zylindrische Form. In demselben hängt der Flüssigkeitsbehälter, der aus den oberen und unteren Teilen 16 und 17 (Abb. ii) besteht; letzterer trägt Gewinde zur Aufnahme des ersteren. Der obere Teil 16 bildet einen Verschluß für den unteren und hat eine ringförmige Schulter, die auf dem Flansch 15 des Einsatzes 14 (Abb. i i und 12) ruht. Der Einsatz hat an seinem unteren Ende einen nach innen gerichteten Flansch 18 (Abb. 9 und io), der unmittelbar unter dem Boden des Flüssigkeitsbehälters liegt. Von dem Flansch 18 gehen Stifte i9 (Abb. 9) nach unten, die an ihrem unteren Ende Gewinde tragen zur Aufnahme der Gewindemuttern 2o (Abb. ii). Der Schaft derselben ragt durch Öffnungen in der Platte 12 des Halters io, auf dem die Köpfe ruhen (Abb. i i). Die Muttern dienen zur Verbindung der Platte 12 und des Gehäuses 13. Die Zapfen i9 üben auf den Einsatz 14 einen Zug nach unten aus und halten hierdurch den Flansch 15 in enger Berührung mit dem oberen Ende des Gehäuses 13.
  • Die Heizvorrichtung für den Flüssigkeitsbehälter besteht vorzugsweise aus einer oder mehreren elektrischen Widerstandsspulen 21, die in dem Zwischenraum zwischen dem Gehäuse 13 und dem Einsatz 14 angeordnet und von Platten aus Isoliermaterial 22 (Abb. i i ) umgeben sind.
  • Von der Grundplatte 12 springen zwei Augen 22' nach oben vor und tragen eine Schalterplatte 23 aus Isoliermaterial. Auf dieser sind zwei Kontakte 24 montiert, die durch Halteklemmen 25 befestigt sind. Die unteren Enden derselben ragen unter der Schalterplatte vor. Eine Leitung 26 geht zwischen einer Halteklemme und der Heizspule, die andere Leitung 27 liegt zwischen der Spule und einer Fassung 28 an dem Halter io (Abb. 9). Eine kurze Verbindung 29 geht zwischen der anderen Klemme auf der Schalterplatte und einer Fassung 3o, die gegenüber der Fassung 28 liegt. Die Fassungen 28 und 30 sind auf einem Halter 31 aus Isoliermaterial angeordnet; dieser ist mit einer Rippe 32 des Halters io durch Schrauben 33 verbunden. Die Fassungen können geeignete Leitungsverbindungen aufnehmen, die zu einer nicht dargestellten Stromquelle führen.
  • Es ist eine Vorrichtung zum selbsttätigen Öffnen und Schließen des Stromkreises vorgesehen, sobald die Temperatur der Flüssigkeit in dem Behälter über eine bestimmte Grenze steigt oder fällt, so daß .die Flüssigkeit unter wechselnden Betriebsbedingungen auf der gewünschten Temperatur gehalten wird. Diese Einrichtung hat die Form eines Thermostats von geeigneter Ausführung und dient dazu, den Strom bei wechselnden Graden der Temperatur in der Heizkammer zu unterbrechen. Der Thermostat 34 ist unter dem Boden des Flüssigkeitsbehälters in einer ihn umhüllenden ringförmigen Wand 35 angeordnet. Letztere hat Augen 36 zur Aufnahme der Schrauben 37, die zur Befestigung der Tragkörper 38 für den Thermostaten dienen. Lockert man die Schrauben und schwingt man die Haltekörper zur Seite, so kann der Thermostat ohne weiteres als Ganzes entfernt werden. Der Thermostat ist mit dem Stromkreis. mittels der nach unten gehenden Kontaktfinger 39 verbunden, die innerhalb der hülsenähnlichen Teile der Kontakte 24 der Platte 23 vorstehen. Die Kontakte 24 sind vorzugsweise durch Umbiegen von federndem Material um sich selbst hergestellt und bilden die im Abstande voneinander senkrecht angeordneten Abschnitte 24Q. Diese erfassen die Finger 39, wenn letztere nach unten zwischen die erwähnten Teile beim richtigen Einbringen des Flüssigkeitsbehälters in den Einsatz. 1.4 gepreßt werden. Die Finger 39 sind abnehmbar an Augen 4o am Boden des Thermostats - mittels Schrauben 4.1 (Abb. i o und ii- befestigt.
  • Es ist eine Einrichtung vorgesehen, um die herabhängenden Finger 39 richtig zwischen die im Abstand befindlichen Teile 24" der Kontakte -2d. beim Einbringen des Flüssigkeitsbehälters in den- Einsatz 14 einzusetzen. Zu diesem Zwecke hat der Flansch i8 des Einsatzes zwei gegenüberliegende Bohrungen 42 für den unteren Durchtritt der Augen "f# an dem Boden des Einsatzes. Sind beim Einsetzen des Behälters in den Einsatz die Augen nicht in Deckung mit den Bohrungen, so berühren sie den Flansch und verhindern eine weitere Abwärtsbewegung des Behälters, bis durch Drehung die Augen über die Öffnungen gebracht sind. Während einer derartigen Drehung «-erden die Kontaktfinger 39 über den oberen Enden der Kontakte 2..1. sich befinden und demnach dieselben frei halten. Nenn die Augen in Deckung mit den Bohrungen gebracht sind, so werden sich auch die Kontaktfinger in Deckung mit den Öffnungen zwischen den im Abstande liegenden Teilen 2.j" der Kontakte 24 befinden. Bei einem Senken des Behälters mit zugehörigen Teilen bewegen sich die Finger nach unten in die Kontakte 24., von denen sie erfaßt werden. Eine Entfernung des Behälters erfolgt ohne weiteres, lediglich indem man ihn von dem Einsatz ohne Drehen lüftet, so daß die Augen 36 in Deckung mit den Bohrungen 42 bleiben und durch diese hindurchgezogen werden und beim Anheben des Behälters die Kontaktfinger sich aus den Kontakten 2:I lösen.
  • Es ist eine Einrichtung zum Festhalten des Behälters in dem Einsatz 1d. vorgesehen, damit er in richtiger Lage starr in demselben gehalten werden kann. Diese Einrichtung ist im Deckel oder oberen Teil 16 des Behälters angeordnet; sie besteht aus einer Anzahl von Haltestiften .I3 (Abb. 12), die in radial lieg;nden Bohrungen des Deckels 16 angeordnet sind. Die äußeren Enden der Stifte 43 haben Spitzen 44, so daß sie in die Wände des Einsatzes 14 eindringen, wenn sie nach außen in Eingriff mit demselben gedrückt werden. Die inneren Enden der Stifte 43 haben abgeschrägte Abschnitte 45; diese werden von einem entsprechend abgeschrägten Teil 46, an einer senkrecht angeordneten Schraube 47 erfaßt. Letztere ist in den Deckel 16 des Behälters (Abb. 12) geschraubt. Man erkennt, daß durch Drehen der Schraube 47 in der richtigen Richtung ihr abgeschrägtes Ende 46 die Haltestifte .13 nach außen treibt, so daß sie in die Wand des Einsatzes eingreifen und hierdurch den Behälter im Einsatz festlegen.
  • Von dem Deckel i6 des Behälters geht seitlich ein Arm a.8 ab. Dieser trägt ein \- entilgehäuse 49 (Abb. i und 5), in welchem ein Regelventil So senkrecht angeordnet ist, sowie ein waagerecht angeordnetes Auslaßventil 51. Zu dem Regelventil führen vertikal und horizontal liegende Kanäle 52 und 53 (Abb. 6). Der Kanal 52 ist in ständiger Verbindung mit dem kurzen Rohrkörper 5.4. Letzterer ist mit einer Kaltwasserleitung 55 (Abb. 1, q. und 5) verbunden, die an einen geeigneten Wasserzufluß unter Druck angeschlossen ist. Das Kaltwasserrohr befindet sich daher in ständiger Verbindung mit dem Behälter. Der Zufluß erfolgt durch die Kanäle 52 und 53 und das Rohr 56 (Abb. i i ) in den Behälter; dieser hat seinen Ausfluß in der Nähe des Bodens desselben. Der Warmwasserkanal 57, der von dem Behälter führt, hat seinen Auslaß durch das Ventil So, wenn letzteres sich in der Stellung nach Abb. d. befindet. Das Ventil So hat eine Stange 58, auf deren oberem Ende ein Betätigungshandgriff 59 (Abb. 6) sitzt, dessen oberer Lagerteil 6o in einer Mutter 61 drehbar ist. Diese ist in die Verlängerung 62 des Ventilgehäuses 49 (Abb. 6) eingeschraubt. Der Lagerteil ist mit der Stange durch eine Schraube 63 verbunden. Diese ist in die Stange geschraubt und geht nach unten durch eine Kappe 6,4 auf dem Lagerteil, die durch die Schraube festgehalten wird. Die Verlängerung 62 hat eine halbkreisförmige Platte 65; auf dieser befindet sich eine Platte 65" mit nach oben ragenden Haltestiften 66. Diese liegen in dem Wege des Ventilhandgriffs 59, dessen Bewegung in seinen äußersten Einstellungslagen, die in Abb..I und 5 angedeutet sind, begrenzt wird. Die Platte 65Q (Abb. 3) hat die Aufschriften Kalt und Warm zur Anzeige der Stellung, in die der Handgriff bewegt wird, damit das Ventil entweder zur Benutzung des kalten oder warmen `'Wassers eingestellt wird. Der von dem Regelventil So führende Auslaßkanal 67 ist normal durch das Auslaßv entil 51 nach Abb.4 geschlossen. Dieses Ventil 51 arbeitet in einer Kammer 68, die mit einem Gehäuse 69 verbunden ist. In letzterem befindet sich ein Filter7o für den Flüssigkeitsauslaß nach dem Düsenkopf. Mit dem Behälter 69 sind zwei ineinandersteckende biegsame Rohre 71 und 72 (Abb. i und 2) verbunden. Diese sind in geeigneter Weise mit einem gemeinsamen, als Ventilgehäuse ausgebildeten Handgriff 73 (Abb. i und 2) verbunden, an dessen äußerem Ende sich ein Kopf 7.4 befindet, der die Düse oder das Spritzrohr 75 trägt. Ein Ventil in dem Handgriff 73, das nicht dargestellt ist, wird durch Drücken auf den Fingerhebel 76 (Abb. 2) nach innen gegen den Handgriff betätigt, gleichzeitig wird die Druckflüssigkeit durch den Kopf 7 d. und das daran befestigte Düsenrohr 75 fließen. Alle diese Teile bilden den Spritzkopf.
  • Das Auslaßventil 51 ist mit der Betätigungsstange 71a mittels einer Kugelfassung 72, verbunden, um hierdurch den richtigen Sitz des Ventils unter allen Betriebsbedingungen zu sichern. Auf die Stange 71" ist bei 73a eine Packungsmutter 74a geschraubt, die ihrerseits in das Gehäuse 49 geschraubt ist. Eine geeignete Packung 75" umgibt die Ventilstange innerhalb der Mutter. Sie wird durch einen` Teil 76" zusammengepreßt, der in das äußere Ende der Packungsmutter 74a geschraubt ist.
  • Die Betätigungsvorrichtung für die Ventilstange 71" besteht aus einem Arm 77 mit einer Gabel 77" an seinem äußeren Ende. An seinem inneren Ende befindet sich ein vergrößerter Kopf 78 mit einer Aussparung 79 zur Aufnahme des äußeren Endes der Pakkungsmutter 74a und des daran befindlichen Teiles 76, Die Ventilstange 71" ragt durch den Köpf 78 und ist darin starr mit demselben durch einen Teil 8o verbunden. Derselbe ist auf dem Kopf durch eine hindurchgehende Schraube 81 befestigt, die in die Ventilstange (Abb. 4) eingeschraubt ist. Der Teil 8o hat einen abgeschrägten, kegelförmigen oder keilförmigen Abschnitt 82, der mit einem ähnlich ausgebildeten Keilabschnitt 83 am äußeren Ende der Ventilstange zusammenarbeitet, um hierdurch die Stange zu drehen, wenn derBetätigungshandgriff 77 zwischen seinen Endstellungen zwecks öffnens und Schließens des Ventilsi 51 geschwungen wird. Das äußere Ende des Kopfes 78 ist bei 84 genutet oder gezahnt. Die Innenfläche des Teils 8o ist ebenfalls bei 85 gezahnt, so daß beim Anziehen der Schraube 81 eine Lockerung der Teile verhindert und ein guter Eingriff zwischen ihnen gesichert wird.
  • Die Packungsmutter 74a hat einen zylindrischen Lagerabschnitt 86; auf diesem befindet sich drehbar der büchsenförmige Abschnitt 78" des Ventilstangenkopfs 78. Der Lagerabschnitt 86 ist in 87 verjüngt und nimmt eine Reibungsbremse auf. Diese besteht aus einer halbkreisförmigen Feder 88 (Abb. 8) ; auf dieser ist ein Bremsglied 89 befestigt, das mit der Innenfläche der Verlängerung 78. in Berührung gebracht bzw. gepreßt wird. Die Feder und das Bremsglied sind mit einem Stift 9o verbunden, dessen Kopf in einer Aussparung im verjüngten Abschnitt 87 des Lagers 86 untergebracht ist. Die Feder ist bei ihrer Anbringung so gespannt, daß ihre Enden sich jederzeit nach außen zu bewegen suchen. Sie hält hierdurch das Bremsglied 89 in reibender Berührung mit der Innenwand des hohlen Abschnittes des Kopfes 78. Man erkennt, daß die Reibungsbremse den Betätigungsarm 77 in jeder Lage hält, in die er verstellt wird.
  • Der Spritzkopf kann benutzt werden, um den Betätigungsarm zu verstellen und das Auslaßventil 51 zu öffnen oder zu schließen. Befindet sich der Arm in der punktiert gezeichneten Lage nach Abb.2, so ist das Ventil offen, während es in der ausgezogenen Lage geschlossen ist. Durch Vergleich mit der Abb. 14 erkennt man, daß durch Anfassen des Handgriffes 73 des Spritzkopfes und durch Aufwärtsbewegen .desselben die Schulter 7.Ib den unteren Teil der Gabel77a berührt und daß durch eine weitere Aufwärtsbewegung des Kopfes der Betätigungsarm in die punktiert gezeichnete Lage geschwungen wird. Wünscht man das Ventil 51 zu schließen, so wird der Spritzkopf in die Gabel des Arms eingeführt und dann nach unten in die ausgezogene Lage nach Abb. 2 gezogen. Gleichzeitig wird der kugelförmige Abschnitt des Kopfes die obere Fläche der Gabel gemäß Abb. 14 berühren. Das Maß, bis zu dem das Ventil 51 geöffnet werden kann, hängt natürlich von der Lage ab, in die der Betätigungsarm 77 durch den Spritzkopf verstellt wird. Es ist klar, daß der Arm in einer Anzahl verschiedener Winkelstellungen geschwungen werden kann, um die Schraube 73, auf der Stange 71" und infolgedessen das Ventil 51 zu verstellen.
  • Die biegsame Leitung, die den Spritzkopf mit dem Flüssigkeitsbehälter verbindet, besteht aus den ineinandersteckenden Rohren 71 und 72. Letzteres dient zum Schutze des ersteren und erhöht dessen Lebensdauer. Die Befestigung dieser Rohre an dem Gehäuse 69 ist aus Abb. 13 zu ersehen. Eine Kupplung 9i ragt mit ihrem unteren Ende in die Enden der biegsamen Rohre; letztere sind darauf in geeigneter Weise befestigt. Die Kupplung hat einen ringförmigen Flansch 92, der den umgebogenen Flansch 93 einer Mutter 94 berührt. Letztere ist auf das Gehäuse 69 aufgeschraubt und preßt den Flansch 92 gegen eine Unterlagscheibe 95, um die Dichtung zwischen der Kupplung und dem Gehäuse herzustellen.
  • Um die in dem Düsenrohr zurückbleibende Flüssigkeitsmenge zu verkleinern, wenn das Ventil daran geschlossen wird, verwendet man ein biegsames Düsenrohr mit einer kapillaren Bohrung für den Auslaß dei Flüssigkeit. Durch Verwendung eines kapillaren Rohres für diesen Zweck wird die beim Öffnen des Ventils austretende Kaltwassermenge vor dem Ausfluß des warmen Wassers durch die Düse erheblich verringert. Mit anderen Worten, das kapillare Rohr kann in kürzerer Zeit als ein größeres Rohr entleert werden, das eine größere zu entleerende Wassermenge enthält. Hierdurch wird eine Zeitersparnis erreicht, die bei den verschiedenen zahnärztlichen Operationen bei der Behandlung der Zähne von Bedeutung ist.
  • In den Abb. 15 und 16 ist eine abgeänderte Ausführungsform einer Vorrichtung dargestellt, die die relative Bewegung zwischen dem Betätigungsarm " und dem äußeren Teil 83 der Ventilstange verhindert, auf der der Arm montiert ist. Bei dieser Ausführungform sind die Verzahnungen anstatt am äußeren Ende des Kopfes 78 im Innern des Kopfes bei 85, (Abb.15 und i6) angeordnet. Die damit zusammenwirkenden Verzahnungen 84" befinden sich an dein keilförmigen Teile 82" der mit dem abgeschrägten Teil der Ventilstange 83 zusammenwirkt, um die Stange und den Kopf des Betätigungsarmes zu verbinden. Die übrigen mit dem Kopf verbundenen Teile sind die gleichen wie in den Abb. 4 und (i.

Claims (3)

  1. PATEIN TA xsPRLCi3E-i. Zahnärztliches Gerät mit elektrisch beheiztem Flüssigkeitsbehälter, der mit einerDruckwasserleitung und einerDüs,'nauslaßleitung zur Zahnbehandlung verbunden ist, gekennzeichnet durch ein mit dem Deckel (16) des Flüssigkeitsbehälters (17) verbundenes Gehäuse (49) mit einem Zweiwegehahn (50) als Steuerungsmittel für die wahlweise Entnahme von Warmwasser aus dem Behälter (17) oder von Kaltwasser aus der Zuflußleitung (54, 55) und mit einem regelbaren Auslaßventil (51) im Gehäuse (49) zur Steuerung der Warm- oder Kaltwasserzufuhr in die Düsenauslaßleitung. -
  2. 2. Zahnärztliches Gerät nach Anspruch i mit einem Halter zum Aufhängen der mit Ventil versehenen und am freien Ende eines biegsamen Rohres angeordneten Auslaßdüse, dadurch gekennzeichnet, daß das Auslaßventil (51) durch Bewegen der Auslaßdüse (75) in der einen oder anderen Richtung, während sie sich auf dem Halter befindet, betätigt werden kann.
  3. 3. Zahnärztliches Gerät nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet, daß der Hub des Regelventils (51) durch eine Reibungsbremse (88, 89) regelbar ist, mittels welcher das Ventil (51) in beliebiger Lage feststellbar ist.
DEP61962D 1929-11-15 1929-12-24 Zahnaerztliches Geraet Expired DE558588C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US558588XA 1929-11-15 1929-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE558588C true DE558588C (de) 1932-09-09

Family

ID=22000617

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP61962D Expired DE558588C (de) 1929-11-15 1929-12-24 Zahnaerztliches Geraet

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE558588C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE506786C (de) Vorrichtung zum Waschen von Trinkgefaessen u. dgl.
WO1997021412A2 (de) Einrichtung zum temperieren von hautpartien des menschlichen körpers
DE558588C (de) Zahnaerztliches Geraet
EP0011290A1 (de) Espressokaffeemaschine
DE587199C (de) Gashahn
DE659700C (de) Elektrisch beheizter UEberlaufheisswasserspeicher
DE3604031A1 (de) Thermostatisch gesteuertes regulierventil, insbesondere fuer warmwasserheizungen
DE2045869C (de) Wasserschalter-Unterteil für einen gasbeheizten Durchlauferhitzer
DE173410C (de)
DE573813C (de) Elektrischer Verdampfer, bei dem die in den Fluessigkeitsbehaelter eintauchende Heizvorrichtung von dem abnehmbaren Behaelterdeckel getragen wird
DE605215C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Abgabe von Gasen, Daempfen oder Fluessigkeiten
DE582086C (de) Milcherhitzer
DE2409425A1 (de) Anordnung zur zubereitung von espressokaffee mit einem ventil mit mechanischer, direkter, bistabiler steuerung
DE3711441C2 (de)
DE727642C (de) Sicherheitszuendvorrichtung fuer Gasbrenner
DE515247C (de) Thermostatisch betaetigter Temperaturregler fuer Gasheizoefen
DE351308C (de) Selbsttaetig durch das Aufsetzen des Bierglases sich oeffnender Bierhahn
DE636377C (de) Vorrichtung zum Kapseln von Flaschen
DE1609229A1 (de) Klosettanlage
DE177653C (de)
DE216123C (de)
DE616629C (de) Steuerorgan fuer durch Druckmittel betaetigte Vorrichtungen
DE371537C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer Gasbrenner
DE544844C (de) Einrichtung an Ventilen
DE1929877C (de) Kaffeemaschine