DE558674C - Metallische Farbe - Google Patents

Metallische Farbe

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DE558674C
DE558674C DEA58591D DEA0058591D DE558674C DE 558674 C DE558674 C DE 558674C DE A58591 D DEA58591 D DE A58591D DE A0058591 D DEA0058591 D DE A0058591D DE 558674 C DE558674 C DE 558674C
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    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09D—COATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D5/00—Coating compositions, e.g. paints, varnishes or lacquers, characterised by their physical nature or the effects produced; Filling pastes
    • C09D5/08—Anti-corrosive paints
    • C09D5/10—Anti-corrosive paints containing metal dust

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  • Materials Engineering (AREA)
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  • Paints Or Removers (AREA)

Description

  • Metallische Farbe Die vorliegende Erfindung betrifft eine verbesserte Farbe, die Metallpartikelchen, z. B. Aluminium oder Bronze, enthält, und bei der diese Metallpulver in einer Lösung von Kunstharzen suspendiert sind. Es ist bereits bekannt, Kunstharzlösungen für diesen Zweck zu benutzen, und es ist bereits vorgeschlagen worden, Gemische aus härtbarem Kunstharz und Bronzepulver als biegungsfesten Überzug für Metalle zu verwenden. Die Erfindung bezweckt, die Nachteile zu vermeiden, die bisher durch die Natur der verwendeten Kunstharze bedingt wurden. Man hat z. B. Kumaronharze benutzt, deren Farbe aber die natürliche Färbung der Metalle überdeckt und unerwünschte Farbwirkungen hervorruft. Auch ließ die Wärmebeständigkeit solcher Farben zu wünschen übrig, und insbesondere dort, wo die gefärbten Gegenstände hohen Temperaturen ausgesetzt waren, mußte eine Verfärbung oder Zersetzung auftreten, Erfindungsgemäß werden Suspensionen der Metallpulver in einer Lösung von Kunstharz aus mehrbasischen Säuren, mehrwertigen Alkoholen und Fettsäure benutzt.
  • Bisher war es bei der Herstellung von Bronzefarben notwendig, das Metallpulver unmittelbar vor dem Gebrauch mit dem Medium zu mischen, da sonst beim Stehen das Metallpulver eine zusammengebackene Masse bilden würde. Aber auch dann, wenn kein Verbacken eintritt, wird der Fließzustand der Masse wesentlich verschlechtert.
  • Demgegenüber behalten Suspensionen von Metallpulver in einer Lösung eines Harzes aus einer mehrbasischen Säure, einem mehrwertigen Alkohol und einer Fettsäure ihren fein verteilten Zustand auf unbegrenzte Zeitdauer bei, so daß eine Entmischung oder ein Zusammenbacken ausgeschlossen ist. Ein für die Zwecke der Erfindung besonders geeignetes Harz besteht aus den nachstehenden Bestandteilen:
    Phthalsäureanhydrid .... 41 Teile,
    Glyzerin . .,...,.. 18 -
    Diäthylen-Glykol.....__ 3 -
    Leinölfettsäuren ... ; ... 15 -
    Harz ..... io- -
    Rohes chin. Holzöl ..... 13 --
    Diese Bestandteile wurden in einem Behälter ungefähr q. Stunden lang auf einer Temperatur von etwa aoo° C gehalten bzw. so lange; bis sich ein harzartiges Gel bildete, welches auf einer heißen Platte bei 2oo° C in 3/4 Minuten erhärtet.
  • Statt Phthalsäureanhydrid können verschie- Jene andere mehrbasische Säuren Verwendung finden, ebenso an Stelle von Glyzerin andere mehrwertige Alkohole. Die hier in Betracht kommende Kombination von basischen und sauren Bestandteilen stellt ein Harz von niedriger Säurezahl und hohem Esterifizierungsgrad dar. Ferner können auch andere trocknende 151e das chinesische Holzöl vertreten; sie sind diesem jedoch nicht ganz gleichwertig.
  • Das vorbeschriebene Harz wird in einem flüchtigen Lösungsmittel, wie z. B. in einer Mischung von Butanol, Toluol und Naphtha gelöst, um eine Lösung oder einen Firnis von gewünschter Viskosität zu erhalten. Das gewünschte Metallpulver, z. B. Aluminium, Zink, Kupferlegierungen, Silber oder Gold, wird in diesem Medium suspendiert.
  • Die Farbe gemäß der Erfindung widersteht allen Witterungseinflüssen und hohen Temperaturen. Sie löst sich nicht in mineralischen Ölen und widersteht kochendem Wasser, selbst auf längere Zeit. Außerdem ist sie in hohem Maße widerstandsfähig gegen Abnutzung und wird mit der Zeit sehr hart. Wird gemäß der Erfindung Aluminium- oder Zinkfarbe hergestellt und auf eine Metallgrundlage, z. B. Eisen, Kupfer oder anderem Metall, das mit dem suspendierten Metall legierbar ist, aufgetragen und die lackierte Grundfläche einer genügend hohen Temperatur ausgesetzt, so wird der Firnis verdampfen und das Aluminium bzw. das Zink o. dgl. sich mit der Grundlage legieren. Der so hergestellte Überzug gewährleistet der ganzen Oberfläche vollständigen Schutz auch bei zeitweilig hoher Temperatur. Aluminium z. B. verbindet sich mit Eisen oder Kupfer und bildet mit diesen eine oxydationswiderstandsfähige Oberflächenschicht.

Claims (1)

  1. PATC.NTANSPRUCH: Metallische Farbe, gekennzeichnet durch eine Suspension von fein verteiltem Metall in einer flüchtige Lösungsmittel enthaltenden Lösung einer harzartigen Verbindung von mehrwertigem Alkohol, mehrbasischer Säure und einer Fettsäure, gegebenenfalls in Gegenwart von Weichmachungsmitteln, wie Ölen oder Harzen.
DEA58591D 1929-01-11 1929-07-27 Metallische Farbe Expired DE558674C (de)

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DE558674C true DE558674C (de) 1932-09-09

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761518C (de) * 1936-01-28 1953-02-23 Walter Baur Verfahren zur Herstellung metallischer UEberzuege auf Eisenblechen oder -baendern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE761518C (de) * 1936-01-28 1953-02-23 Walter Baur Verfahren zur Herstellung metallischer UEberzuege auf Eisenblechen oder -baendern

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