DE558832C - Schraegrohrkammerkessel - Google Patents

Schraegrohrkammerkessel

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DE558832C
DE558832C DER80174D DER0080174D DE558832C DE 558832 C DE558832 C DE 558832C DE R80174 D DER80174 D DE R80174D DE R0080174 D DER0080174 D DE R0080174D DE 558832 C DE558832 C DE 558832C
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Germany
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tubes
inclined tube
boiler
water
tube chamber
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DER80174D
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WOLFRAM RUFF DIPL ING
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B17/00Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane
    • F22B17/02Water-tube boilers of horizontally-inclined type, i.e. the water-tube sets being inclined slightly with respect to the horizontal plane built-up from water-tube sets in abutting connection with two header boxes in common for all sets, e.g. with flat header boxes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

  • Schrägrohrkammerkessel Die Erfindung bezieht sich auf Schrägrohrkammerkessel für gasförmige und flüssige Brennstoffe. Für solche Kessel zeigt die Erfindung eine neuartige -Feuerraumausbildung. Der Feuerraum. liegt zwischen dem Hauptwasserrohrbündel und einer, zwei oder drei Rohrreihen, die man in schräger Richtung nach unten von dem verlängerten und etwas .abgebogenen unteren Ende der den Brennern gegenüberliegenden. Wasserkammern so abgezweigt hat, daß sie einen spitzen Winkel mit den Rohren des .Hauptschrägrohrbündels bilden. Diese im Winkel zu dem Hauptwasserrohrbündel angeordneten Rohre bedecken den nach hinten ansteigenden Boden des Feuerraumes rund bilden so eine Strahlungsheizfläche im Bereich der höchsten Flammentemperatur.
  • Dadurch werden folgende Vorteile gegenüber bisher bekannten Ausführungsformen von Schrägrohrkesseln für gasförmige und flüssige Brennstoffe :erzielt: i. alle Siederohre, da sie gerade sind, sind leicht zu reinigen und auszuwechseln; die Rohre des H.auptschrägrohrbündels und die im Feuerraum liegenden Strahlungsrohre brauchen nicht durch besondere Zwischenstücke verbunden zu werden, sondern können unmittelbar an dieselbe Wasserkammer geschlossen werden; 3. die Verbrennungsgase werden aus dem Feuerraum ohne scharfe Richtungsänderungen ,abgeführt, so daß Wärmestauungen vermieden werden; q.. der spitzwinklige Feuerraum liegt unter dem Hauptwasserrohrbündel, so daß beide im gewissen Sinne unabhängig voneinander sind. Beispielsweise können die Brenner im Feuerraum ,an der Einführungswand beliebig versetzt werden, ohne daß dadurch eine andere Anordnung der Siederohre des Hauptschrägrohrbündels erforderlich wird.
  • In einfacher Weise lassen sich auf diesem Wege die Vorteile der Schrägrohrkessel, wie gute Flammenführung rund gute Übertragung der Berührungswärme in den gegeneinander versetzten Rohrreihen des H,auptwasserrohrbündels, und der Vorteil der Flammenrohrkessel, wie gute Übertragung der Strahlungswärme im Feuerraum, miteinander verbinden, auch ohne z. B. bei einem derartigen Kessel innerhalb der Rohrbündel für die Brenner quadratische, .rechtwinklige oder runde Hohlräume zu schaffen, die besondere feuerfeste Einbauten 'und seineungewöhnliche Verteilung der Siederohre erfordern würden.
  • Ein Schrägrohrkammerkessel der neuen Art ist in der Zeichnung im Längsschnitt dargestellt.
  • Die den Brennern e gegenüberliegenden, das Wasser aus den Schrägrohren b aufnehmenden Kammern h ;sind an ihrem unteren Ende/ derart abgeknickt, daß die von hier abzweigenden Rohre ,a einen spitzen Winkel mit den Rohren b des H,auptwasserrobrbündels bilden. Auf diese Weisse wird ein nach hinten ansteigender und sich nach oben zu verengender Feuerraum g gebildet, dessen Boden d durch die der Strahlung ausgesetzten und von einer Untertrommel c gespeisten Rohrea geschützt wird. Die Feuergase ziehen im F°uerraum zunächst parallel zu den Wasserrohren des Hauptrohrbündels; am Ende der Rohre werden sie allmählich abgelenkt und strömen quer durch die obere Hälfte des Hauptwasserrohrbündels b. Nach Durchstreichendes überhitzerraumes lt werden die Gase in ab- und aufsteigendem Strom durch den unteren Teil des Rohrbündels b geführt und wandern schließlich durch einen in diesem Falle über dem Kessel angeordneten Lufterhitzer l zum Schornstein.
  • Die Vorteile der Luftvorwärmung, die sich in höheren Verbrennungstemperaturen im Feuerraum auswirken, treten bei dieser Bauart besonders deshalb hervor, weil genügend Heizflächen für die Wärmeübertragung durch Strahlung vorgesehen sind. Unter Umständen und besonders bei. Verwendung von flüssigen Brennstoffen mit höherem Heizwert kann man die Luftvorwärmung ,auch entbehren .und an deren Stelle Speisewasser vorwärmen.
  • Der Wasserkreislauf im Kessel ist durch Pfeile ,auf der Zeichnung angegeben. Man sieht daraus, wie die ,gegebene Feuerraumanordnung dem richtigen Wasserumlauf besonders gut entspricht. Mit zunehmender Temperatur steigt das warme Wasser mit den sich bildenden Dampfblasen auf und folgt kälteres Wasser von unten her nach.
  • Die Erfindung ist ,anwendbar sowohl bei Schrägrohrk esseln mit geteilten ,als auch bei solchen mit ungeteilten Wasserkammern.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schrägrohrkammerkessel für gasförmige und flüssige Brennstoffe mit senkrecht zu der Kammerwand stehenden Schrägrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennern gegenüberliegenden, das Wasser aus den Schrägrohrenaufnehmenden Kammern (k) an ihrem unteren Ende (f) derart abgeknickt sind, daß die untersten Rohrreihen (a) des S.chrägrohrbündels einen spitzen Winkel mit den übrigen Rohren (b) des Hauptbündels bilden und den nach hinten ansteigenden Boden (d) der Brennkammer bedecken.
DER80174D 1929-12-18 1929-12-18 Schraegrohrkammerkessel Expired DE558832C (de)

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