DE558870C - Treppenhauszeitschalter - Google Patents
TreppenhauszeitschalterInfo
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- DE558870C DE558870C DESCH95039D DESC095039D DE558870C DE 558870 C DE558870 C DE 558870C DE SCH95039 D DESCH95039 D DE SCH95039D DE SC095039 D DESC095039 D DE SC095039D DE 558870 C DE558870 C DE 558870C
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H43/00—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed
- H01H43/30—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action
- H01H43/301—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material
- H01H43/302—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material of solid bodies
- H01H43/304—Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operation after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material of solid bodies of two bodies expanding or contracting in a different manner, e.g. bimetallic elements
Landscapes
- Thermally Actuated Switches (AREA)
Description
Bei bekannten Zeitschaltern, bei denen die Einschaltung des Lichtstromkreises elektromagnetisch
erfolgt und die Dauer der Brennzeit der Glühlampen von der Abkühlung eines thermostatischen Körpers abgeleitet wird,
schaltet der Elektromagnet durch Kippen einer Quecksilberschaltröhre den Heizstromkreis
ein, und während der Abkühlungsperiode löst der Thermostat Klinken aus, wo- durch die Quecksilberschaltröhre stufenweise
in ihre Anfangslage zurückgeführt wird.
Hierzu waren umständliche Einrichtungen notwendig, insbesondere die schwierige Anordnung
von Klinken und Hebelarmen am Quecksilberschalter und die Schaffung eines Gewichtsausgleichs für die am Quecksilberschalter
angreifenden Teile, den Hebelarm und den ihn drehenden Magnetkern.
Man ging darum dazu über, die Queck-
a° silberschaltröhre unmittelbar mit dem freien
Ende des Thermostaten fest zu verbinden. Damit kam man wohl ohne Klinken aus, aber
die Frage des Gewichtsausgleichs wurde nicht gleichzeitig gelöst; es kam vielmehr noch die
»5 bisher nicht gelöste zusätzliche schwierige Aufgabe hinzu, für das Eigengewicht der
Quecksilberschaltröhre einen Ausgleich zu schaffen, trotzdem sie fest mit dem sich ausbiegenden
freien Ende des Thermostaten verbunden war.
Diesen Übelständen wird gemäß der Erfindung dadurch begegnet, daß das freie Ende
der eingespannten Bimetallamelle auf ein freies Zungenende am waagebalkenartigen
Träger der Quecksilberschaltröhre einwirkt und die Zunge gleichzeitig den Anker für die
Magnetspule darstellt. Die lotrecht abstehende Zunge am Träger besteht vorzugsweise
aus zwei mit einem kleinen Zwischenraum voneinander verlaufenden parallelen Armen, zwischen deren freien Enden das
Ende des Thermostaten liegt, der tief unterhalb des Drehpunktes der Quecksilberschaltröhre
eingespannt ist, so daß bei dem Ausbiegen des freien Endes des Thermostaten die *5
Quecksilberschaltröhre von einer Schaltstellung in die andere gekippt wird.
Auf diese Weise fallen alle bisher verwendeten Zwischenorgane weg, und es ist gar
nicht mehr notwendig, irgendwo einen Gewichtsausgleich zu schaffen. Außerdem ist
der weitere Vorteil vorhanden, daß die Zunge gleichzeitig den Anker für den Elektromagneten
bilden kann.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, α ist die waagebalkenartig
gelagerte Quecksilberschaltröhre, 0 ist die aus den beiden parallelen Armen gebildete
Zunge, die mit p gleichzeitig zum Anker des Elektromagneten c ausgebildet ist. Die Neigung
des Trägers der Quecksilberschaltröhre α wird von der Ausbiegung des Thermostaten
h abgeleitet, der in Form eines geraden Stabs an seinem einen Ende tief unterhalb des Drehpunktes des Waagebaikens
eingespannt ist und mit seinem andern Ende auf das freie Ende der Zunge ο einwirkt.
Der Vorgang beim Schalten ist folgender. Beim Schließen des Druckknopfes i fließt der
Strom durch die Heizwicklung, die Magnetspule und die Kontakte /, m des Quecksilberschalters.
Der Elektromagnet zieht, hierbei das freie Ende des erhitzten Thermostaten h
mitnehmend, den Anker/) an und kippt die Quecksilberschaltröhre α entgegen der Uhrzeigerrichtung
mit der Wirkung, daß die
to Heizwicklung durch Trenn u ag der Kontaktstellen I1 m geöffnet und der Lampenstromkreis
durch Verbindung der Kontakte k, I geschlossen
wird.
Von erheblicher Bedeutung ist, daß im Augenblick des Schließens des Druckknopfes * die Glühbirnen eingeschaltet werden, ohne daß die Auswirkungen der Dehnung des Bimetallstreiferis abgewartet werden muß. Für die Beheizung des Thermostaten genügt der
Von erheblicher Bedeutung ist, daß im Augenblick des Schließens des Druckknopfes * die Glühbirnen eingeschaltet werden, ohne daß die Auswirkungen der Dehnung des Bimetallstreiferis abgewartet werden muß. Für die Beheizung des Thermostaten genügt der
ao kurze, zeitlich begrenzte Stromstoß.
Während der Abkühlungsperiode des Thermostaten h löst sich der Anker p vom Magnetkern
c ab, und das freie Ende des Thermostaten h kehrt in seine Anfangslage zurück, wodurch
der frühere Zustand wiederhergestellt ist.
Claims (1)
- Patentanspruch :Treppenhauszeitschalter mit einer Ma-■gnetspule und einer waagebalkenartig gelagerten Quecksilberschaltröhre, die mittels einer Bimetallamelle gekippt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der eingespannten Bimetallamelle 3ϊ (h) auf ein freies Zungenende (0) am Träger der Quecksilberschaltröhre (α) einwirkt und die Zunge (0) gleichzeitig den Anker (0, p) für die Magnetspule (c) darstellt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH95039D DE558870C (de) | 1930-11-02 | 1930-11-02 | Treppenhauszeitschalter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH95039D DE558870C (de) | 1930-11-02 | 1930-11-02 | Treppenhauszeitschalter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE558870C true DE558870C (de) | 1932-09-14 |
Family
ID=7445536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH95039D Expired DE558870C (de) | 1930-11-02 | 1930-11-02 | Treppenhauszeitschalter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE558870C (de) |
-
1930
- 1930-11-02 DE DESCH95039D patent/DE558870C/de not_active Expired
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