DE558938C - Mehrzellenapparat zur elektrodialytischen Wasserreinigung - Google Patents

Mehrzellenapparat zur elektrodialytischen Wasserreinigung

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DE558938C
DE558938C DEP63136D DEP0063136D DE558938C DE 558938 C DE558938 C DE 558938C DE P63136 D DEP63136 D DE P63136D DE P0063136 D DEP0063136 D DE P0063136D DE 558938 C DE558938 C DE 558938C
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water purification
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DEP63136D
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Phillips & Pain Ets
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Phillips & Pain Ets
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01D—SEPARATION
    • B01D61/00—Processes of separation using semi-permeable membranes, e.g. dialysis, osmosis or ultrafiltration; Apparatus, accessories or auxiliary operations specially adapted therefor
    • B01D61/42—Electrodialysis; Electro-osmosis ; Electro-ultrafiltration; Membrane capacitive deionization
    • B01D61/44—Ion-selective electrodialysis
    • B01D61/46—Apparatus therefor
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F1/00—Treatment of water, waste water, or sewage
    • C02F1/46—Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods
    • C02F1/469—Treatment of water, waste water, or sewage by electrochemical methods by electrochemical separation, e.g. by electro-osmosis, electrodialysis, electrophoresis
    • C—CHEMISTRY; METALLURGY
    • C02—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F—TREATMENT OF WATER, WASTE WATER, SEWAGE, OR SLUDGE
    • C02F2201/00—Apparatus for treatment of water, waste water or sewage
    • C02F2201/46—Apparatus for electrochemical processes
    • C02F2201/461—Electrolysis apparatus
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    • C02F2201/46115—Electrolytic cell with membranes or diaphragms

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Description

Die bekannten Zellen zur Entmineralisierung von Wasser durch Elektrodialyse werden durch zwei Diaphragmen in eine mittlere Kammer für das zu reinigende Wasser und in zwei Seitenkammern eingeteilt, welch letztere die positive bzw. die negative Elektrode aufnehmen und die beide von Waschwasser durchflossen werden, das die aus der mittleren Kammer kommenden Ionen dauernd fortführt.
Bei diesen bekannten Dreizellenapparaten wandern bei der Elektrodialyse die Ionen der mineralischen Stoffe, aus der Mittelzelle nach den Seitenzellen, aber gleichzeitig auch die Anionen aus der Kathodenzelle durch die Mittelzelle hindurch nach der Anodenzelle und die Kationen aus letzterer durch die Mittelzelle hindurch nach der Kathodenzelle. Hierdurch wird die Reinigung des Wassers in der Mittelzelle ganz erheblich verzögert und infolge des fortwährenden Zustromes von Ionen überhaupt kein völlig reines Wasser erhalten. Durch die Spülung der Anodenzelle und der Kathodenzelle wird dieser Nachteil nicht behoben, da mit dem Spülwasser der Anodenzelle dauernd neue Kationen und der Kathodenzelle dauernd neue Anionen zugeführt werden, die in der angegebenen Weise durch die Mittelzelle hindurchwandern.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieses Nachteiles, und die Zelle nach der Erfindung enthält hierzu fünf Abteilungen, von denen jede der beiden äußeren eine Elektrode aufnimmt, deren Polarität der der Elektrode in der angrenzenden, als Waschkammer dienenden Kammer entgegengesetzt ist. Auf diese Weise werden die in den Waschkammern enthaltenen Ionen nicht nach der mittleren Kammer, sondern nach den äußeren Kammern hingezogen.
In der Zeichnung ist
Fig. ι eine schematische Darstellung einer bekannten Ausführungsform der elektrodialytischen Zelle,
Fig. 2 eine Zelle nach der Erfindung.
In Fig. ι ist die elektrodialytische Zelle B durch die Diaphragmen C und D in drei Abteilungen unterteilt. Die beiden Elektroden A und K, die in das Waschwasser in den Seitenabteilungen eintauchen, werden aus einem elektrischen Stromnetz E gespeist. Die durch die Diaphragmen C und D abgegrenzte Mittelkammer M erhält das zu reinigende Wasser durch einen Trichter N. Eine derartige Zelle hat die oben beschriebenen Nachteile.
Um die Entmineralisierung des zu reinigenden Wassers zu verstärken und eine längere Fortsetzung derselben zu ermöglichen, ist eine Unterdrückung dieser Sekundärerscheinung von Wichtigkeit. Hierzu dient nach der Erfindung die in Fig. 2 dargestellte Zelle.
Diese Zelle enthält statt der drei Abteilungen deren fünf, nämlich zu beiden Seiten der Mittelkammer M je zwei Elektrodenkam-
mem F, G und H, J, von denen die beiden äußeren, H und /, von den Waschkammern F und G ebenfalls durch Diaphragmen D3 und D* getrennt sind. Diese können aus Asbest, Hartgummi, Kieselgur, keramischen Erzeugnissen, Porzellan, Leinwand, Leder o. dgl. bestehen. Jede dieser Abteilungen, mit Ausnahme der Mittelkammer M, enthält eine Elektrode, deren Polarität der Polarität to der Elektrode in der Nachbarkammer entgegengesetzt ist. Zu beiden Seiten der Mittelkammer befinden sich somit, getrennt durch Diaphragmen D1 und D2, Waschkammern, die Elektroden von entgegengesetzter Polarität enthalten.
Die nachstehende Erklärung der Wirkungsweise des Apparates bezieht sich sowohl auf die linke wie auch auf die rechte Seite der in Abb. 2 dargestellten Einrichtung.
Betrachtet man die rechte Seite der Fig. 2, so wandern die negativen Ionen oder Anionen aus der Mittelkammer M zur Anode A und gehen dabei durch das Diaphragma D1 hindurch. Sie sammeln sich in der Anodenkammer G.
Währenddessen werden die positiven Ionen oder Kationen aus der Waschkammer G nicht nach der Kammer/7 hingezogen, wobei sie durch die Mittelkammer M hindurchgehen müßten, sondern nach der Kathode Ä^1 in der äußeren Kammer/, die ihnen durch das Diaphragma Ds hindurch den kürzesten Weg zur negativen Elektrode bietet. Wie bereits gesagt, tritt auf der linken Seite der Fig. 2 die gleiche Erscheinung auf. Durch die AnodeA1 werden die in der Kammer/7 etwa vorhandenen Anionen durch das Diaphragma D4 hindurch nach der Kammer// gezogen. Selbstverständlich ist die Erfindung hier nur an einem Beispiel beschrieben und dargestellt, das lediglich zur Erläuterung dient, jedoch ist sie nicht auf dieses beschränkt, und man könnte im Sinne der Erfindung noch Einzelheiten daran abändern.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Mehrzellenapparat zur elektrodialytischen Entmineralisierung von Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der das zu reinigende Wasser aufnehmenden Mittelkammer (M) mittels vier Diaphragmen je zwei Elektrodenzellen (F, H und G, /) hintereinander vorgesehen sind, von denen jeweils die beiden äußeren (H und/) Elektroden enthalten, deren Polarität der Polarität der Elektroden in den benachbarten inneren, als Waschkammern dienenden Zellen entgegengesetzt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEP63136D 1930-06-05 1931-05-24 Mehrzellenapparat zur elektrodialytischen Wasserreinigung Expired DE558938C (de)

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FR558938X 1930-06-05

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DE558938C true DE558938C (de) 1932-09-13

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ID=8941906

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DEP63136D Expired DE558938C (de) 1930-06-05 1931-05-24 Mehrzellenapparat zur elektrodialytischen Wasserreinigung

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DE (1) DE558938C (de)
FR (1) FR711994A (de)
GB (1) GB362328A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3800713A1 (de) * 1988-01-13 1989-08-03 Battelle Institut E V Einrichtung zur reinigung von abwaessern mit zahlreichen in mindestens einem behaelter vorgesehenen kammern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3800713A1 (de) * 1988-01-13 1989-08-03 Battelle Institut E V Einrichtung zur reinigung von abwaessern mit zahlreichen in mindestens einem behaelter vorgesehenen kammern

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Publication number Publication date
FR711994A (fr) 1931-09-22
GB362328A (en) 1931-12-03

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