DE559012C - Motoranhaengepflug mit Stellvorrichtung fuer die Hinterradachse - Google Patents

Motoranhaengepflug mit Stellvorrichtung fuer die Hinterradachse

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DE559012C
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plow
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J F KLAUSING FA
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/14Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors
    • A01B63/16Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame
    • A01B63/166Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements drawn by animals or tractors with wheels adjustable relatively to the frame manually adjustable

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Description

Durch das Patent 479 046 ist eine Stellvorrichtung für das Hinterrad von Motoranhängepflügen geschützt, bei der der auf den verschwenkbar gelagerten Träger des Hinterrades einwirkende Steuerhebel der Stellvorrichtung hinter der Schwenkachse dieses Trägers gelagert ist und mit einem balligen Ansatz auf den Träger einwirkt, wobei noch eine von dem verschwenkbaren Träger beeinflußte Verriegelungsvorrichtung vorgesehen ist, die in der Arbeitsstellung des Pfluges das Hinterrad bzw. seine Führungsachse gegen Verdrehen sichert, damit die beim Pflügen auftretenden Seitendrücke möglichst auf das Hinterrad übertragen und von ihm übernommen werden.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere vervollkommnete Durchbildung der Verriegelungsvorrichtung, die es ermöglicht
ao i. bei der Arbeit das Hinterrad beim Überführen in die Arbeitsstellung selbsttätig zu verriegeln und beim Überführen in Fahrstellung auf dem Vorgewende selbsttätig wieder zu entriegeln,
as 2. in der Tränsportstellung das Hinterrad mit dem Gerät vollständig zu verriegeln, so daß das Gerät die gerade Fahrtrichtung nicht verändern und nicht von stark gewölbten Wegen seitlich ablaufen kann, und
3. in und außer Arbeitsstellung das Hinterrad vollständig zu entriegeln, also beliebig ausschwingbar arbeiten zu lassen, um auch große Kurven nehmen zu können.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt. Hierbei zeigt Abb. 1 ein Schema der Einstellung des Hinterrades für seine verschiedenen Lagen. Abb. 2 zeigt die Stell- und Verriegelungsvorrichtung im Schnitt, während Abb. 3 die zugehörige Oberansicht darstellt.
Das hintere Ende des Pflugrahmens a ruht auf einem Laufrad b, das von einer im Trägere verschwenkbar gelagerten Achsel getragen wird. Der Trägere ist seinerseits wieder um eine waagerecht liegende Achsee verschwenkbar an einem besonderen Rahmen / des Pflugrahmens α gelagert. Zum Verschwenken des Trägers e bzw. Einstellen des Hinterrades b dient ein durch einen Steuerhebel g um eine waagerechte Achse h verschwenkbares exzenterf örmig gestaltetes Gleitstück i, das mit einer am Träger / gelagerten
Druckrolle k zusammenarbeitet. Durch Verstellen des Steuerhebels g kann das Hinterrad in die verschiedenen in Abb. ι veranschaulichten Lagen gebracht werden.
Um das Hinterrad b bzw. seine Führungsachse d besonders in der Arbeitsstellung gegen Verdrehung zu sichern, ist an dem Rahmen/ um eine Achse / ein einstellbarer Riegel m gelagert. Sein gewichtsbeschwerter Arm it stützt
ίο sich hierbei gegen einen Anschlage, der auf einer durch Handgriff ρ verstellbaren Welle q sitzt.
Die Führungsachse d ragt über dem Trägere nach oben vor. Auf diesem Ende ist eine Scheibe λ befestigt, die nach dem Riegel m hin eine offene Nuts besitzt. Gleichlaufend zu dieser Nuts ist in dem Trägere eine Nuti vorgesehen, die. durch . an ihm sitzende seitliche Ansätze gebildet wird. In diese Nuten vermag der Riegel/« je nach seiner Stellung in verschiedener Weise einzugreifen.
In der in Abb. 2 in vollen Linien dargestellten Lage des Riegels m greift er in die Nut t des Trägers c ein. Dies entspricht der Transportstellung des Pfluges. Wird nun der Pflug durch Verschwenken der Hinterradachse nach hinten in seine Arbeitsstellung gebracht, so drückt der um seine Achsee schwingende Träger c den Riegel m nach unten, bis er die Lage mv K1 einnimmt. In dieser Lage ist der Riegel m auch in die Nut s der Scheibe r eingetreten und verkuppelt durch seine Lage in beiden Nuten die Achse d mit dem Träger, ohne daß irgendwelche Beanspruchung in seinem Gelenkpunkt auftritt. Die selbsttätige Verkupplung tritt auch dann ein, wenn der Pflug auf dem Vorgewende eine Kurve fährt und das Hinterrad schräg zur Pflugrichtung steht. Wird in diesem Fall das Gerät in die Arbeitsstellung gebracht, so gleitet der Riegel m so lange unter dem Rande der Scheibe/·, bis die beiden Nuten s und t übereinanderliegen und der Riegel auch in die obere Nut s einfallen kann. Soll das Gerät in Transportstellung während der Fahrt zur oder von der Arbeitsstätte verriegelt werden, um das Hinundherlaufen des hinteren Pflugteiles auf dem Transport zu vermeiden, dann bringt man den Riegel m, η durch Umlegen des Anschlages ο in die Lage/K2, n2. Der Riegel m gelangt dann etwa zur Hälfte mit in die Nuts und verriegelt somit das Hinterrad.
Beim Fahren starker Kurwen ist es zur Entlastung des Gerätes von großem Vorteil, die Hinterradverricgelung ganz auszuschalten. Dies läßt sich in einfacher Weise dadurch erreichen, daß man den Riegel in die Lage«3 überführt, in der er sich gegen einen Anschlag« legt, in welcher Lage er durch sein Übergewicht gehalten wird.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Motoranhängepflug mit Stellvorrichtung für die Hinterradachse nach Patent 479 046, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem yerschwenkbaren Achsträger (c) des Hinterrades (b) ein am Rahmen gelagerter, von der Stellvorrichtung unabhängiger verschwenkbarer Riegel (m) angeordnet ist, der in der Tränsjportstellung des Pfluges in eine Längsnut (t) des Achsträgers eingreift und beim Übergang des Pfluges in seine Arbeitsstellung durch den Träger verschwenkt wird, um in bekannter Weise durch Eingreifen in eine Nut (s) einer auf der Hinterradachse (d) befestigten Scheibe (/·) die Hinterradachse mit dem Träger zu verriegeln·.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (m, n) sich an einem verstellbaren Anschlag (o) abstützt, der umgelegt den Riegel (/n) in beide Nuten (s, t) eintreten läßt und dadurch die Hinterradachse dauernd festlegt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verriegelungshebel (m, n) durch Anlegen an einen festen Anschlag (κ) dauernd außer Eingriff mit den Kupplungsnuten (s, t) gehalten wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Riegel (/7Z, n) als ein gewichtsbelasteter doppelarmiger Hebel ausgebildet ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1930559012D 1930-06-12 1930-06-12 Motoranhaengepflug mit Stellvorrichtung fuer die Hinterradachse Expired DE559012C (de)

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