DE559037C - Ersatzreifenschutzhuelle mit elastischem Umfangsring - Google Patents

Ersatzreifenschutzhuelle mit elastischem Umfangsring

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DE559037C
DE559037C DEE41109D DEE0041109D DE559037C DE 559037 C DE559037 C DE 559037C DE E41109 D DEE41109 D DE E41109D DE E0041109 D DEE0041109 D DE E0041109D DE 559037 C DE559037 C DE 559037C
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protection cover
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D43/00Spare wheel stowing, holding, or mounting arrangements
    • B62D43/005Protective coverings for spare wheels
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D43/00Spare wheel stowing, holding, or mounting arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 15. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63 c GRUPPE
Bruno Ehrlich in Erfurt Ersatzreif enschutzhülie mit elastischem Umf angsring
Patentiert im Deutschen Reiche vom i. Mai 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ersatzreifenschutzhülle mit elastischem Umfangsring.
Die bekannten Ersatzreifenschutzhüllen sind entweder aus Metall zweiteilig mit einem Seitenring und einem Umfangsring oder aus Leder, Wachstuch oder ähnlichem Material hergestellt und liegen fest auf der Reifendecke auf, so daß sie, wenn sie im Sommer starker
ίο Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind, sich sehr stark erhitzen und diese Wärme zum Schaden der Reifendecke an diese abgeben. Die bekannten Ersatzreifenschutzhüllen erfordern außerdem für jede Reifenstärke besondere, den Reifenabmessungen entsprechende Schutzhüllen, da sie nicht in der Größe verstellbar sind. Andere bekannte Ersatzreifenschutzhüllen bestehen aus deckelartigen Kappen, die über das ganze am Kraftwagen befestigte Reserverad gestülpt und mittels Schloß ο. dgl. gesichert werden. Diese Kappen sind, da sie aus Metall gedrückt werden, in der Herstellung teuer und außerdem ziemlich schwer.
Demgegenüber besteht das Neue der Erfrndung darin, daß an dem Umfangsring mehrere Haken hintereinander für den Angriff einer an sich bekannten Kipphebelspannvorrichtung und in dem Hüllenboden radial sich erstrekkende Langlöcher für die Schrauben zur Verbindung des Umfangsringes mit dem Boden vorgesehen sind. Hierbei sind die Abstandsputter, die in an sich bekannter Weise radial gerichtet am Umfangsring angeordnet sind, zweckmäßig aus mehreren übereinanderliegenden elastischen Scheiben zusammengesetzt. Auch sind die Schrauben zur Verbindung des Umfangsringes mit dem Hüllenboden und zur Befestigung der Abstandspuffer nur vom Innern der Schutzhülle aus zugänglich. Durch den im Durchmesser zu verstellenden Um- 4« fangsring, der in Verbindung mit einem beweglich zu ihm angeordneten Hüllenboden steht, wird erreicht, daß eine Ersatzreifenschutzhülle bei Reifen von verschiedenen Abmessungen Anwendung finden kann. Da der Umfangsring nur mit den radial angeordneten Abstandspuffern auf der Reifendecke aufliegt, ist ein Heißwerden des Gummis bei starker Sonnenbestrahlung unmöglich, da zwischen Umfangsring und Reifenoberfläche eine isolierende Luftschicht vorhanden ist.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar:
Abb. ι die Schutzhülle über einem Ersatzreifen im Mittelschnitt,
Abb. 2 die Schutzhülle von innen ohne Ersatzreifen,
Abb. 3 einen Kipphebelverschluß an der offenen Stelle des Umfangsringes,
Abb. 4 eine Anordnung der Schutzhülle an einem in der bekannten Vertiefung im Kotflügel gelagerten Ersatzreifen.
Im Innern des gewölbten Umfangsringes a aus Metall, der an einer Stelle unterbrochen ist (Abb. 3), sind die Abstandspuffer d radial 6g angeordnet. Die Abstandspuffer d bestehen aus mehreren übereinanderliegenden elastischen Scheiben e, welche durch eine Schraube /
ο. dgl. zusammengehalten werden. In dem Umfangsring α ist der Hüllenboden b so eingesetzt, daß der vordere Außenbord t des Umfangsringes α den Rand des Hüllenbodens b übergreift. Auf der inneren Seite des Außenbords t sind einzelne Muttern c angeordnet. In dem Hüllenboden b sind der Höhe der Muttern c entsprechend Ausbuchtungen u vorgesehen, in denen die Langlöcher g radial an-ό geordnet sind, durch die die in den Muttern c befestigten, breitköpfigen Führungsschrauben h hindurchragen. An der Stoßstelle des Umfangsringes α ist eine an sich bekannte Kipphebelspamrvorrichtung ν angeordnet. Die Haken m, m', m" für die Kipphebelspannvorrichtung ν sind hintereinander auf dem Umfangsring α angeordnet und lassen einen schnellen Durchmesserwechsel des Umfangsringes α zu. Der Spannhebel der Kipphebelspannvorrichtung?/ kann durch ein an der Üse η angelegtes Schloß gesichert werden.
Um die Ersatzreifenschutzhülle über den Ersatzreifen i zu bringen, ist es nötig, den Umfangsring α zu spreizen, worauf die Schutzhülle leicht über den in bekannter Befestigung an der Wagenwand k befindlichen Ersatzreifen« zu schieben ist. Hierauf wird der Umfangsring α durch die Kipphebelspannvorrichtung ν zusammengezogen, wodurch sich die Abstandspufter d in die Lauf decke des Reifens eindrücken. Die Schutzhülle kann also ohne besonderes Abnehmen der Ersatzreifen befestigt und gelöst werden. Dadurch, daß der Hüllenboden b die gesamten Befestigungsorgane vollkommen abdeckt, ist es einem Unbefugten unmöglich gemacht, die Ersatzreifenschutzhülle und den geschützten Reifen zu entfernen. Um bei der stufenweisen Durchmesseränderung des Umfangsringes a die Vorrichtung allen Reifendurchmessern anpassen zu können, kann die Höhe der Abstandspuffer d durch Hinzufügen oder Fortlassen einiger Scheiben e verändert werden.
Soll die Ersatzreifenschutzhülle bei einem Reifen Anwendung finden, der mit seinem Unterteil in einer Vertiefung/) in dem Kotflügel des Kraftwagens ruht (Abb. 4), so wird der Umfangsring a so ausgebildet, daß er mit seinen Enden auf den Kotflügel stößt, wo er an einer Seite mit Hilfe eines Hakens q ίο und einer beweglichen Öse r und an der anderen Seite mit einer Kipphebelspannvorrichtung s befestigt wird.
Sollen zwei hintereinanderliegende Ersatzreifen mit einer Reifenschutzhülle versehen werden, so braucht der hintenliegende nur mit dem- Umfangsring α ohne den Hüllenboden b versehen werden. Ein Abschließen dieses Umfangsringes α erübrigt sich, wenn der vordere Ersatzreifen durch eine vollständige Schutzhülle verdeckt und durch ein Schloß gesichert wird, da dann ein Abziehen des hintenliegenden Reifens unmöglich ist.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Ersatzreifenschutzhülle mit elastischem Umfangsring, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Umfangsring (a) mehrere Haken im, m', m") hintereinander für den Angriff einer an sich bekannten Kipphebelspannvorrichtung (v) und in dem Hüllenboden (b) radial sich erstreckende Langlöcher (g) für die Schrauben (h) zur Verbindung des Umfangsringes (α) mit dem Boden (b) vorgesehen sind.
2. Ersatzreifenschutzhülle nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandspuffer (d), die in an sich bekannter Weise radial gerichtet am Umfangs- 8c ring (α) angeordnet sind, aus mehreren übereinanderliegenden elastischen Scheiben (e) zusammengesetzt sind.
3. Ersatzreifenschutzhülle nach Anspruch ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (h bzw. f) zur Verbindung des Umfangsringes (a) mit dem Hüllenboden (b) und zur Befestigung der Abstandspuffer (d) nur vom Innern der Schutzhülle aus zugänglich sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEE41109D 1931-05-01 1931-05-01 Ersatzreifenschutzhuelle mit elastischem Umfangsring Expired DE559037C (de)

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