DE559108C - Selbstkassierer mit wechselseitigem Auswurf und nebeneinander angeordneten Warenschaechten - Google Patents

Selbstkassierer mit wechselseitigem Auswurf und nebeneinander angeordneten Warenschaechten

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DE559108C
DE559108C DED60282D DED0060282D DE559108C DE 559108 C DE559108 C DE 559108C DE D60282 D DED60282 D DE D60282D DE D0060282 D DED0060282 D DE D0060282D DE 559108 C DE559108 C DE 559108C
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DED60282D
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F11/00Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles
    • G07F11/02Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines
    • G07F11/04Coin-freed apparatus for dispensing, or the like, discrete articles from non-movable magazines in which magazines the articles are stored one vertically above the other
    • G07F11/16Delivery means
    • G07F11/20Pushers actuated directly by hand

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft einen neuen Selbstkassierer zur Ausgabe der bekannten Warenpackungen gegen Einwurf einer Münze. Solche Selbstkassierer sind in verschiedenen Ausführungen bekannt geworden.
Dabei sind auch schon Selbstkassierer mit mehreren nebeneinanderliegenden Schächten im Gebrauch, bei welchen von einem Münzenkanal aus abwechselnd beide Warenschächte betätigt werden. Diese Selbstkassierer arbeiten teils mit einem Drehschieber, so daß nur runde Packungen zur Abgabe gelängen können, oder arbeiten so,-daß jeder Schacht wahlweise entleert werden kann.
Vor allen Dingen sind die meisten Selbstkassierer mit Zugschiebern versehen, die nach Auswurf der Ware leer zurückgeschoben werden müssen.
Gemäß der vorliegenden Erfindung sind ebenfalls mehrere Schächte, und zwar zwei nebeneinander, angeordnet. Der Auswurf der Waren geschieht jedoch nicht wahlweise, sondern abwechselnd, und zwar durch einen Schlitten, der bei jedem Zug nach rechts oder links ohne jeden Leergang Ware abwirft. Das besondere Kennzeichen liegt darin, daß im Schlitten zwei Münzentaschen vorgesehen sind, die abwechselnd unter den Münzenkanal treten. Dabei ist unter dem Münzenkanal noch eine gefederte Rückhaltung mit einer Winkelkerbe angeordnet, wobei sich die Rückhaltung zunächst in je eine der vor den Münzentaschen im Schlitten ausgebildeten Aussparungen einlegt und den Schlitten sperrt. Beim Einfallen der Münze legt diese sich nicht nur in die Münzentasche ein, sondern noch zu einem Teil in die Winkelkerbe der Rückhaltung, so daß bei seitlichem Verschieben die Münze mitgenommen wird und in bekannter Weise dabei die Rückhaltung aus der Aussparung herausdrückt und den Schlitten freigibt.
In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt, in Abb. ι eine Vorderansicht, Abb. 2 eine Seitenansicht,
Abb. 3 eine Rückansicht,
Abb. 4 eine Draufsicht bei abgenommenen Warenschächten und Münzenkanal.
An der Innenseite der Vorderwand 1 des Selbstkassierers ist mittels Flanschen 2 eine Platte 3 festgeschraubt. In ihrer Mitte besitzt sie eine Aussparung 4 und auf der Platte Erhöhungen 5 und 6. Nach unten ist ein Winkelstück 7 angegossen, das mit einer Nut 8 und einer Schlitzaussparung 9 versehen ist. Unter der Aussparung 4 ist eine Stufenschiene 10 befestigt, die jedoch nicht über die ganze Breite der Aussparung hinweggeht.
In der Aussparung 4 gleitet ein Schlitten 11, der sich zwischen den Erhöhungen 5 und 6 führt und zwei Münzentaschen 12 aufweist. An den Münzentaschen ist der Schlitten 11 seitlich ausgespart (Aussparung 13). An seiner Unterseite sitzt ein Kloben 14, in den ein Bolzen 15 eingesteckt und ver-. stiftet ist.
5591OS
Zwischen den Erhöhungen 5 und einer Platte 18 liegt eine gefederte Rückhaltung 16 mit einer Winkelkerbe 17.
Auf den Erhöhungen 5 und 6 ist noch unter dem Münzenprüfer der Münzenkanal aufgeschraubt, der jedoch zwei Kanäle, 19 für richtige und 20 für falsche Münzen, aufweist. Eine Blattfeder 21 mit Nase 22 reicht durch einen Schlitz 23 bis an den Kanal 19 hinein. Der Kanal 19 steht mit dem Kanal 20 durch einen Seitenkanal 19" in Verbindung.
Unter der Platte 3 ist eine Münzenschale 24 festgeschraubt, vor welcher die Fangschale 25 liegt. Eine Aussparung 26 in der Vorderwand ι führt zur Fangschale 25, ebenso ist noch ein Schlitz 27 vorgesehen, der durch eine in der Nut 8 gleitende Schiene 28 abgedeckt wird.
so Der Bolzen 15 ist durch die Schlitzführung 9, die Aussparung 26 durch ein Loch in der Schiene 28 geführt, so daß er beim seitlichen Hinundherschieben die Schiene 28 mitnimmt. Er trägt einen Handknopf 29. Von den auf der Schiene 28 angebrachten Pfeilen 30 ist jeweils nur einer an der Aussparung 26 sichtbar, der dann die neue Zugrichtung für das weitere Betätigen des Selbstkassierers angibt.
Die Wirkungsweise des Selbstkassierers ist folgende: Die eingeworfene Münze geht durch den Münzenprüfer und fällt durch den Kanal 19 in die darunterstehende Münzentasche 12.
Dabei legt sich die Münze mit zu einem Teil in die Kerbe 17, und beim Seitwärtsschieben wird die Rückhaltung 16 in bekannter Weise zurückgedrückt und aus der Aussparung 13 geschoben, so daß der Schlitten 11 frei wird, seitwärts geführt wird und die Ware in die Fangschale abwerfen kann. Da die Münze gleichzeitig durch den Schlitz 12 hindurch auf der Stufenschiene 10 aufliegt, kann der Schlitten während der Bewegung nach einer Seite nicht zurückgeführt werden, bevor die Münze am Ende der Stufenschiene 10 in die Münzenschale 24 abgefallen ist. Dadurch ist der Selbstkassierer gegen mehrmalige Entnahme von Waren mit nur einer Münze gesichert. Besonders hervorzuheben ist, daß der Selbstkassierer sofort nach Auswurf der Ware weiter gebrauchsfähig ist, ohne den Schlitten leer zurückführen zu müssen. In der einen Endstellung des Schlittens ist bereits die zweite Münzentasche 12 einwurfsfertig unter den Münzenkanal 19 zu liegen gekommen, wobei sich die Rückhaltung in die andere Aussparung 13 einlegt und eine Betätigung ohne Münzeneinwurf verhindert.
Durch das übliche Gewichtsstück wird bei Entleerung der Warenschächte die Blattfeder mit ihrer Nase 22 durch den Schlitz 23 gedrückt und sperrt den Kanal 19 ab, die Münze trifft auf die Nase 22 auf, rollt durch den Seitenkanal 19° in den Kanal 20 und von da in die Fangschale 25.
Abgenutzte und falsche Münzen fallen aus dem Münzenprüfer in den Kanal 20 und werden in die Fangschale ausgeworfen.
Die beschriebene Anordnung bietet den wichtigen Vorteil, daß ein unbefugter Eingriff in das Triebwerk und die Warenschächte durch die Fangschale unmöglich ist.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbstkassierer mit wechselseitigem Auswurf und nebeneinander angeordneten Warenschächten sowie einer gemeinsamen Fangschale, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Plattenaussparung (4) ein Schlitten (11) seitwärts hin und her bewegt wird, der zwei Münzentaschen (12) aufweist, die abwechselnd unter den Münzenkanal geführt werden, und daß unter dem Münzenkanal vor der Münzentasche eine mit Winkelkerbe (17) versehene gefederte Rückhaltung (16) angeordnet ist, die in die vor der Münzentasche ausgebildete Aussparung (13) eingedrückt wird und ein seitliches Verschieben des Schlittens (11) verhindert, wobei die eingeworfene Münze sich zum Teil in die Münzentasche und zum Teil in die Winkelkerbe (17) einlegt und beim seitlichen Verschieben des Schlittens (11) die Rückhaltung (16) in bekannter Weise aus der Aussparung (13) herausdrückt, so daß der Schlitten frei gleiten kann.
  2. 2. Selbstkassierer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Anordnung zweier Münzentaschen (12) auf dem einen Schlitten (11) bei Beendigung der einen Seitenverschiebung die zweite Münzentasche schon gebrauchsfertig unter dem Münzenkanal (19) liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DED60282D 1931-02-03 1931-02-03 Selbstkassierer mit wechselseitigem Auswurf und nebeneinander angeordneten Warenschaechten Expired DE559108C (de)

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