DE559672C - Schrankfoermiger Brutapparat - Google Patents
Schrankfoermiger BrutapparatInfo
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- DE559672C DE559672C DES97384D DES0097384D DE559672C DE 559672 C DE559672 C DE 559672C DE S97384 D DES97384 D DE S97384D DE S0097384 D DES0097384 D DE S0097384D DE 559672 C DE559672 C DE 559672C
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- Germany
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- drum
- air
- cabinet
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- Expired
Links
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 14
- 238000009423 ventilation Methods 0.000 description 3
- 238000011534 incubation Methods 0.000 description 2
- 238000010438 heat treatment Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K41/00—Incubators for poultry
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen schrankförmigen Brutapparat mit einem Eierträger in
Trommelform oder auch in viereckiger oder beliebiger anderer Form, bei dem die Belüftung
der Eierschichten durch seitlich der Tragwände angebrachte umlaufende Luftkanäle
bewirkt und die Luft durch besonders angeordnete Saugflügel durch die Eierschichten
gesaugt wird.
Für die Erbrütung großer Eiermengen werden schrankförmige Brutapparate mit
trommeiförmigen Eierträgern, bei denen die Eierschiebladen dicht übereinander angeordnet
sind, gebaut. Bei dieser dichten Lagerung der Horden und der großen Eierzahl ist
die Luftbewegung und Lufterneuerung ein Haupterfordernis für ein gutes Brutergebnis.
Die bisherigen Brutschränke lassen in dieser Beziehung noch viele Mängel erkennen. Ins-
ao besondere ist die Belüftung der inneren Eierschichten bei den bisher bekannt gewordenen
Einrichtungen nicht vollkommen genug durchgeführt.
Bei dem Brutschrank gemäß der Erfindung wird nun durch seitlich der Tragwände umlaufende
Luftöffnungen die erwärmte Luft strahlförmig um den Trommelumfang geblasen und durch ein in der Trommelachse
angeordnetes Rohr in Verbidnung mit seit-Hch der Tragwände umlaufenden Saugflügeln
durch die Eierschichten gesaugt und den eingeblasenen Luftströmen wieder zugeleitet.
Hierdurch erfolgt ein ständiger Kreislauf der erwärmten Luft vom Trommelumfang nach
der Trommelachse, und alle Eierschichten werden gleichmäßig von der Warmluft umspült.
Der aus den umlaufenden Luftöffnungen austretende Warmluftstrom kann entweder durch an die Öffnungen anschließende
schaufeiförmige Fangtrichter oder durch getrennt aufgestellte Ventilatoren erzeugt
werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht, und
zwar ist
Fig. ι ein Querschnitt in Richtung der Achse eines Brutapparates mit Fangtrichter,
Fig. 2 ein Schnitt eines solchen quer zur Achse.
Fig. 3 zeigt die Draufsicht auf einen Fangtrichter.
Fig. 4 ist ein Querschnitt in Richtung der Achse eines Brutapparates mit getrennt aufgestellten
Ventilatoren und
Fig. 5 ein Schnitt eines solchen quer zur Achse.
Nach Fig. 1 sind die Eierhorden h in den runden Seitenwänden t trommeiförmig übereinander
gesetzt. Durch die Mitte der Trommel führt eine Welle a, die in den Wänden b
des Brutschrankes gelagert ist. Über die Welle α ist ein mit Löchern I versehenes
Rohr r geschoben, welches zu beiden Seiten der Trommelwände t in Verbindung mit spiralförmig
angeordneten Saugflügeln / (Fig. 1 und 2) steht. Die Saugflügel / sitzen gleich-
zeitig auf an der Welle α befestigten Scheiben c, auf deren Außenseite die schaufeiförmigen Fangtrichter d (Fig. i, 2 und 3) angeordnet
sind. Die Fangtrichter d laufen in Öffnungen 0 (Fig. 1, 2 und 3) aus, die in
Achsrichtung die durch die Trichter bewegte Luft über den Trommelumfang blasen. Die
Drehung der Welle α und damit die des Rohres r, der Saugflügel / und der Fangtrichter d
mit den Ausblaseöffnungen 0 erfolgt durch eine Antriebsvorrichtung e. Der Brutschrank
ist durch einen Deckel g abgeschlossen, der zur Zuführung von Frischluft mit Löchern i
versehen ist. Die Frischluft streicht dann weiter über die Heizkörper k in das Innere
des Brutschrankes und wird dort von den Fangtrichtern d erfaßt.
In Fig. 4 und 5 ist ein Brutschrank dargestellt, bei dem die aus den Öffnungen 0 austretende
Luft durch besonders aufgestellte Ventilatoren υ durch Kanäle m und η gedrückt
wird.
Die Wirkungsweise der Belüftung ist folgende:
Die Frischluft tritt durch die Öffnungen i im Deckel des Brutschrankes in das Innere
desselben ein und wird entwedervon den schaufeiförmigen Fangtrichtern d oder durch die
Ventilatoren υ durch die Leitungen m und η
den Öffnungen 0 zugeführt. Die öffnungen 0 blasen die Luft bei ihrer Drehung um die
Trommel von beiden Seiten strahlförmig um den Trommelumfang, so daß die ganze
Trommel von einem bewegten, elastischen Luftmantel umgeben ist. Durch zu beiden Seiten der Trommelwände angeordnete Saugflügel
/ wird nun dieser Luftmantel durch die Eierschichten und das gelochte Rohr r gleichmäßig
vom Trommelumfang nach der Trommelmitte zu hindurchgesaugt, so daß sämtliche Eierschichten gleichmäßig von der
Warmluft umspült sind. Die Saugflügel f leiten die angesaugte Luft dann den durch die
Öffnungen 0 austretenden Warmluftströmen wieder zu, so daß ein ständiger Kreislauf
der Luft durch die Eierschichten erfolgt. Die verbrauchte Luft tritt durch Undichtigkeiten
des Brutschrankes aus diesem heraus.
Bei Schrankbrütern mit geringem Fassungsvermögen, bei denen die Trommel sehr
kurz gehalten ist, genügt die Anordnung der umlaufenden Öffnitngen 0 an nur einer Seite
der Trommel, da dann bei der geringen Breite dieser der ganze Umfang der Trommel genügend
von der Warmluft umblasen wird. Bei Trommeln größerer Länge mit großem Fassungsvermögen ist die Anordnung nach
Fig. 4 und 5 zweckmäßiger, da durch die Ventilatoren ν eine stärkere Bewegung der
Luft hervorgerufen werden kann als durch die Fangtrichter d. Durch geeignete Wahl
der Ventilatoren läßt sich die Luftbewegung der Trommelbreite genau anpassen.
Claims (4)
- Patentansprüche:i. Schrankförmiger Brutapparat mit einem Eierträger in Trommelform, dadurch gekennzeichnet, daß- seitlich der Tragwände (i) umlaufende Luftöffnungen (0) angeordnet sind, die die Luft strahlförmig um den Trommelumfang blasen, und daß in der Trommelachse ein gelochtes Rohr (r) zum Abziehen der Luft vorgesehen ist, das in Verbindung mit seitlich der Tragwände umlaufenden Saugflügeln (/) die durch die Eierschichten gesaugte Luft der eingeblasenen Frischluft zwecks Vermischung mit dieser zuleitet.
- 2. Schrankförmiger Brutapparat nach so Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß seitlich der Trommelwände (i) schaufeiförmige Fangtrichter (ß) in Verbindung mit den umlaufenden Luftöffnungen (0) angeordnet sind.
- 3. Schrankförmiger Brutapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftöffnungen (0) mit getrennt aufgestellten Ventilatoren (v) durch Leitungen (m, n) verbunden sind.
- 4. Schrankförmiger Brutapparat nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die umlaufenden Luftöffnungen (0) je nach Fassungsvermögen der Trommel nur an einer Seite der Trommel oder zu beiden Seiten derselben angeordnet sind.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97384D DE559672C (de) | 1931-03-18 | 1931-03-18 | Schrankfoermiger Brutapparat |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES97384D DE559672C (de) | 1931-03-18 | 1931-03-18 | Schrankfoermiger Brutapparat |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559672C true DE559672C (de) | 1932-09-22 |
Family
ID=7520697
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES97384D Expired DE559672C (de) | 1931-03-18 | 1931-03-18 | Schrankfoermiger Brutapparat |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559672C (de) |
-
1931
- 1931-03-18 DE DES97384D patent/DE559672C/de not_active Expired
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