DE559720C - Selbstfahrende unterirdische Horizontal-Erdbohrmaschine - Google Patents

Selbstfahrende unterirdische Horizontal-Erdbohrmaschine

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DE559720C
DE559720C DE1930559720D DE559720DD DE559720C DE 559720 C DE559720 C DE 559720C DE 1930559720 D DE1930559720 D DE 1930559720D DE 559720D D DE559720D D DE 559720DD DE 559720 C DE559720 C DE 559720C
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Germany
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drilling
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DE1930559720D
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D9/00Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
    • E21D9/10Making by using boring or cutting machines

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Selbstfahrende unterirdische Horizontal-Erdbohrmaschine Zur Herstellung von Gräben, unterirdischen Gängen für den Berg- und Tunnelbau gibt es verschiedene maschinelle Bohreinrichtungen, die in ihrer Arbeitsweise aber sehr unvollkommen sind.
  • Die auf einem Fahrgestell befestigten Einrichtungen laufen mit Rädern auf Schienen oder mit Raupenketten auf der Streckensohle, damit beim Vorschieben des Gestelles mit den Werkzeugen ein regelrechtes Arbeiten möglich ist. ' Die Richtungsänderung der Bohreinrichtung hängt von der entsprechenden Verlegung der Schienen bzw. von der Neigung der Fahrbahn ab.
  • Beim Erfindungsgegenstand ist ein schnelles einwandfreies Arbeiten des Bohrwerkzeuges gewährleistet, da die Richtungsänderung des Bohrkopfes durch die Winkeländerung der Bohrspindel gegen das Fahrgestell schnell und sicher eingestellt werden kann. Außerdem ist die Umsteuerungseinrichtung in einem an sich bekannten'selbstfahrenden, geschlossenen Gestell untergebracht, so daß Beschädigungen des Mechanismus und der Bedienungsmannschaft fast ausgeschlossen sind. Von großem Vorteil ist letzteres beim Anlegen von Gängen im Berg- und Tunnelbau, im besonderen im Kriegsfall für den Bau von Unterständen und Laufgräben.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Abb. z stellt den Längsschnitt dar, Abb. z clie An-Sicht von oben, und Abb. 3 zeigt den Querschnitt.
  • Die Erdbohrmaschine besteht aus dem Fahrgestell d mit dem Motorenhaus ca, in welchem der Motor b für den Antrieb des Bohrkopfes c untergebracht ist. Der Motorenraum kann je nach Bedarf auch vollständig luftdicht abgeschlossen werden, in diesem Falle erfolgt die Sauerstoffzuführung für den Motor und die Bedienungsmannschaft durch Sauerstoffapparate. Das Motorenhaus a ist auf dem Fahrgestell d auf einer kreisförmigen Bahn e gelagert. Die Verstellung auf dieser Kreisbahn kann von Hand oder auch vom Motor aus durch eine Zahnradübersetzung f erfolgen, welche in das Zahnsegment g des Fahrgestelles d eingreift. Die Bohrspindel lt ist in den Wandungen des Motorenhauses a gelagert, so daß dieselbe die Bewegungen des Motorenhauses mitmacht. Erfolgt also eine Veränderung des Motorenhäuses auf der Kreisbahn des Fahrgestelles, so wird die horizontale Mittelachse desselben verändert, und mit dieser ändert auch die Bohrspindel h mit dem Bohrkopf c ihre Lage. Die Bohrspindel steht also dann zur horizontalen Achse des Fahrgestelles in einem bestimmten Winkel, die Spitze i des Bohrkopfes c bewegt sich entweder nach oben oder nach unten. Durch diese Einstellung der Bohrspindel wird demnach die Fahrtrichtung bestimmt. Das Fahrgestell mit der Bohrvorrichtung wird sich mit nach unten geneigter Spindel tiefer in das Erdreich bewegen und mit nach oben steigender Spindel nach der Erdoberfläche bewegen. Bei horizontal liegender Spindel fährt das Fahrgestell in horizontaler Richtung. Durch eine Wasserwaage wird die Steigung bzw. (las Gefälle eingestellt.
  • Die Drehbewegung des Bohrkopfes wird vom Motor aus durch ein Rädercorgelege fr mittels einer Hohlspindel und Räderübersetzung l auf den Zahnkranz in des Bohrkopfes übertragen. Der Bohrkopf wird je nach dem Verwendungszweck ein- oder mehrteilig ausgeführt.
  • Die Fortbewegung des mit den üblichen Fahrketten st versehenen Fahrgestelles d erfolgt durch den im 'Motorenhaus o aufgestellten Motor p. Durch diesen erfolgt auch die Seitensteuerung der Maschine in bekannter Weise, so daß also durch den Antrieb der linken oder rechten Kette die Maschine nach links oder rechts fährt. Das Motorenhaus a ist mit dem Motorenhaus o durch einen beweglichen Balg q verbunden.
  • Das durch den Bohrkopf abgetrennte Erdreich wird unter dem Fahrgestell durch eine Transporteinrichtung, bei dem Ausführungsbeispiel durch zwei Transportschnecken r, nach hinten befördert, so daß für den sich nach vorn .bewegenden Bohrapparat immer eine freie Bahn geschaffen ist. Der Antrieb der Transporteinrichtung erfolgt durch den Fahrmotor p mittels Ketten.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Soll die Bohrmaschine in Tätigkeit treten, so wird zunächst eine schiefe Ebene im Erdreich von Hand ausgehoben, so daß die Fahrtrichtung gegeben wird und der Bohrkopf in Tätigkeit treten kann. Hat die Maschine die gewünschte Tiefe erreicht, wird die Bohrspindel in die Horizontalstellung gebracht, so daß das Fahrgestell mit dem Bohrkopf parallel zur Erdoberfläche weiter arbeitet. Bei eintretenden Widerständen oder Richtungsänderungen in der horizontalen Achse tritt die Seitensteuerung durch Motor p in Tätigkeit. Ist die bestimmte Länge des Ganges erreicht, tritt die Höhensteuerung durch Motor b in Tätigkeit. Durch Einstellung der Bohrspindel in einem bestimmten Winkel zur Horizontalachse nach oben fährt die Bohrmaschine nach der Erdoberfläche zu, bis sie das freie Gelände erreicht hat.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Selbstfahrende unterirdischeHorizontal-Erdbohrmaschine, auf deren Fahrgestell ein Motorenhaus gelagert ist, welches die Kraftquelle und die Bohrspindel in einem abgeschlossenen Raum aufnimmt, und deren ein- oder mehrteiliger Bohrkopf an der Stirnseite der Bohrspindel durch eine im Motorenhaus befindliche Kraftquelle angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Motorenhaus (a) mit der Bohrspindel (h) auf einer kreisförmigen Bahn (e) in Vertikalebene verstellbar gelagert ist, so daß durch die Winkeländerung der Bohrspindel gegen das Fahrgestell dieses beim Vortrieb zum Auf- oder Absteigen gebracht wird.
DE1930559720D 1930-11-14 1930-11-14 Selbstfahrende unterirdische Horizontal-Erdbohrmaschine Expired DE559720C (de)

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DE1930559720D Expired DE559720C (de) 1930-11-14 1930-11-14 Selbstfahrende unterirdische Horizontal-Erdbohrmaschine

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DE (1) DE559720C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901281C (de) * 1942-08-01 1954-01-11 Schmidt Kranz & Co Nordhaeuser Schutzeinrichtung gegen Staub fuer die Bedienungsleute von Streckenvortriebsmaschinen oder anderen Bergwerksmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE901281C (de) * 1942-08-01 1954-01-11 Schmidt Kranz & Co Nordhaeuser Schutzeinrichtung gegen Staub fuer die Bedienungsleute von Streckenvortriebsmaschinen oder anderen Bergwerksmaschinen

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