DE559722C - Verfahren zur Herstellung von Steckerstiften - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Steckerstiften

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DE559722C
DE559722C DE1930559722D DE559722DD DE559722C DE 559722 C DE559722 C DE 559722C DE 1930559722 D DE1930559722 D DE 1930559722D DE 559722D D DE559722D D DE 559722DD DE 559722 C DE559722 C DE 559722C
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D51/00—Making hollow objects
    • B21D51/02—Making hollow objects characterised by the structure of the objects
    • B21D51/10—Making hollow objects characterised by the structure of the objects conically or cylindrically shaped objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Punching Or Piercing (AREA)

Description

Man hat bereits vorgeschlagen, Steckerstifte für Radioröhren aus Blech herzustellen, indem ein Blechstück in geeigneter Weise um einen Dorn gefaltet wird und durch geeignete Preßwerkzeuge auf dem Dorn die gewünschte Gestalt erhält. Da es sich bei Steckerstiften stets um Massenfabrikation handelt, ist es klar, daß die Herstellung der Stifte aus Blech einen großen wirtschaftlichen Vorteil
to mit sich bringt, da auf diese Weise am Material gespart wird. Jedoch ist die Herstellung solcher Stifte aus Blech durch Formen über Dorne technisch schwer rationell durchführbar.
Die Erfindung bezweckt, diesen Mangel zu beseitigen und eine Massenfabrikation von Steckerstiften auf einem laufenden Blechband ohne Verwendung von Dornen zu ermöglichen.
Nun ist es zwar auf dem Gebiete der Blechbearbeitung bekannt, Röhren u. dgl. aus Blechstreifen für besondere Zwecke zu falten oder Gegenstände, wie Metallköpfchen u. dgl., aus laufenden Blechbändern zu pressen und
as zu stanzen, oder kleine Metallkugeln mitHilfe von kartenförmigen Stempeln, ohne Verwendung von Dornen, zu formen. Jedoch beziehen sich alle diese bekannten Verfahren auf heterogene besondere Gegenstände, die mit Steckerstiften für Radioröhren nichts zu tun haben und bei denen immer nur eines der bekannten Blechbearbeitungsverfahren allein angewandt wird.
Gemäß der Erfindung wird durch eine zweckmäßige Vereinigung an sich und für sich getrennt bekannter Verfahren ein praktisch brauchbares Fabrikationsverfahren für die Massenfabrikation von Steckerstiften für Radioröhren aus laufenden Blechbändern angegeben, welches die Metallteile des Blechbandes, die zum Steckerstift geformt werden, so lange mit dem laufenden Blechband in Verbindung läßt, bis sie fertig geformt sind, und welches ohne Verwendung von Dornen auskommt.
Das Fabrikationsverfahren gemäß der Erfindung ergibt sich aus der Beschreibung der. Zeichnungen wie folgt:
In! der Fig. 1 ist B das von. oben gesehene laufende Blechband, aus dem die Steckerstifte hergestellt werden sollen. Die Breite dieses Blechbandes ist etwas größer als die gewünschte Länge der herzustellenden Steckerstifte. Aus dem Blechband B werden laufend gemäß der Erfindung doppel-T-trägerförmige Teile 3,4 ausgestanzt, die quer zur Längsrichtung des laufenden Bandes in einem solchen Abstand voneinander liegen, daß Blechstücke ι erhalten werden, die durch Laschen 2 mit dem laufenden Blechstreifen B zusammenhängen.
Durch geeignete Transportvorrichtungen wird das so ausgestanzte Blechband B zu einer Reihe von Stempeln 5, 6, 7, 8 geführt, die den Blechstücken 1 nacheinander ein schwach gewölbtes, ein scharf gewölbtes, ein offenes halbkreisförmiges und ein kreisförmiges Profil geben, wie es aus der Fig. 2 ersichtlich ist. In der Fig. 3 sind die Profile der Stempel und die Richtung, aus der sie von
oben oder unten gegen die Blechstücke ι des laufenden Blechbandes B geführt werden. Die Stempel können dabei so ausgebildet sein, daß sie in den Blechstücken ι gleichzeitig einen Wulstrand io erzeugen.
Der Stempel 5 preßt von oben und gegen eine geeignete Unterlage das Blechstück 1 zu einer schwachen Wölbung. Der Stempel 6 preßt, von unten kommend, im nächsten Stadium die schwache Wölbung zu einer scharfen Wölbung. Beim nächsten Schritt kommt der Stempel 7 von oben und erzeugt ein Profil noch, stärkerer Wölbung, indem er die Enden 15, 16 des halbkreisförmigen Profils übergreift und zusammenbiegt. Beim nächsten Schritt wird dann mit Hilfe des doppelteiligen Stempels 8, dessen Teile gleichzeitig von unten und oben gegen das Werkstück geführt werden, ,das gewünschte kreisförmige Profil des Endproduktes hergestellt, das gegebenenfalls noch durch weitere Stempelanordnungen nachgepreßt werden kann. Auf diese Weise ist es möglich, ohne Verwendung von Dornen, zylindrisch geformte Stecker aus Blech laufend in Massenfabrikation herzustellen.
Nach vollendeter Formgebung werden die Laschen 2, durch die der bereits fertig geformte Stecker immer noch mit dem laufenden Metallband B zusammenhängt, durchschnitten. Die Form des so gewonnenen Stekkerstiftes ist aus der Fig. 4 ersichtlich. Durch Ausbauchung und Schlitzung seines unteren Mantelteiles kann er auch als Bananenstecker ausgebildet werden.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von aus Blech gerollten Steckerstiften, insbesondere für Radioröhren, dadurch gekennzeichnet, daß die Steckerstifte aus quer zur Längsrichtung eines laufenden Blechstreifens ausgestanzten Blechstücken, ohne Verwendung von Dornen, zylindrisch geformt werden, während die Blechstücke durch zweckentsprechende Verbindungsstücke mit dem" laufenden Blechstreifen noch im Zusammenhang sind.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der laufende Blechstreifen (B) durch doppel-T-trägerförmige Ausstanzungen in kleine, der Größe der zu formenden Steckerstifte entsprechende Blechstücke unterteilt wird, die durch zwei Verbindungslaschen (2) an ihren Schmalseiten mit dem laufenden Blechstreifen zusammenhängen.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Ausstanzen erhaltenen Blechstücke (1) des Blechstreifens (B) durch nacheinander von unten und oben gegen sie geführte und entsprechend geformte Preßstempel mit einem Wulst (10) versehen und allmählich so gewölbt werden, daß sie durch einen letzten, aus zwei Hälften mit halbzylindrischen Profilen bestehenden Preßstempel zu einem Hohlzylinder zusammengedrückt wer den, ohne daß ein Dorn benutzt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DE1930559722D 1930-12-13 1930-12-13 Verfahren zur Herstellung von Steckerstiften Expired DE559722C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117855B (de) * 1956-02-06 1961-11-23 Vermont American Corp Bohrer und Verfahren zu seiner Herstellung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1117855B (de) * 1956-02-06 1961-11-23 Vermont American Corp Bohrer und Verfahren zu seiner Herstellung

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