DE559906C - Vorrichtung zum Zerstaeuben von Stoffen mittels einer schnell rotierenden Scheibe - Google Patents
Vorrichtung zum Zerstaeuben von Stoffen mittels einer schnell rotierenden ScheibeInfo
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- DE559906C DE559906C DES85797D DES0085797D DE559906C DE 559906 C DE559906 C DE 559906C DE S85797 D DES85797 D DE S85797D DE S0085797 D DES0085797 D DE S0085797D DE 559906 C DE559906 C DE 559906C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B3/00—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
- B05B3/02—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
- B05B3/10—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements discharging over substantially the whole periphery of the rotating member
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B3/00—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements
- B05B3/02—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements
- B05B3/08—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements
- B05B3/082—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements the spraying being effected by centrifugal forces
- B05B3/085—Spraying or sprinkling apparatus with moving outlet elements or moving deflecting elements with rotating elements in association with stationary outlet or deflecting elements the spraying being effected by centrifugal forces in association with sectorial deflectors
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
26. SEPTEMBER 1932
26. SEPTEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 75 g GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Mai 1928 ab
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, die es ermöglicht, Stoffe in verschiedenem
Aggregatzustand sehr fein zu zerstäuben und einen Strahl des zerstäubten Stoffes zu erzeugen,
der auf die zu bestäubende Fläche gerichtet werden kann. Es ist bekannt, hierfür
eine in einem Gehäuse angeordnete, in schnelle Umdrehungen versetzte Scheibe zu verwenden, welche die an sie herangebrachten
ίο Stoffe zerstäubt und mittels Zentrifugalwirkung
durch eine in dem Gehäuse befindliche Öffnung, die etwa als tangentialer Rohrstutzen
ausgebildet ist, heraustreibt. Es wird so ein kräftiger Strahl des fein verteilten
Stoffes erzeugt, der z. B. zum schnellen und gleichmäßigen Auftragen von Farben, Puder,
Zucker, Riechstoffen usw. geeignet ist. Man hat derartige rotierende Scheiben auch benutzt,
um zwei oder mehrere verschiedene Stoffe unter Zerstäubung miteinander zu mischen, indem man diese Stoffe gleichzeitig
aus zwei oder mehreren Mündungen möglichst auf die Mitte einer sich rasch drehenden,
zweckmäßig waagerecht angeordneten Scheibe leitet. Diese bisher bekannten Vorrichtungen
haben nun den Nachteil, daß man mit ihnen entweder nur einen einzigen Stoff zerstäuben
und auftragen kann oder daß die abwechselnde Zerstäubung und Auftragung verschiedener
Stoffe nacheinander umständlich und schwierig ist. Im folgenden wird nun gezeigt,
wie eine solche Vorrichtung beschaffen sein muß, damit man eine ganze Anzahl verschiedener
Stoffe in beliebiger Reihenfolge und in einfacher und bequemer Weise an die Zerstäuberscheibe abwechselnd heranbringen
kann.
Erfindungsgemäß ist die Zerstäubungsvorrichtung in der Weise ausgebildet, daß neben
der schnell rotierenden Scheibe eine Vorzugsweise um die Scheibenachse drehbare Trommel
angeordnet ist, in der, etwa wie bei einem Trommelrevolver, eine Anzahl Gefäße zur
Aufnahme verschiedenartiger Stoffe vorgesehen sind, wodurch diese Stoffe in beliebiger
Folge nacheinander zum Zerstäuben an die umlaufende Scheibe herangebracht werden
können. Man ist dann ohne weiteres in der Lage, durch einfaches Drehen der Trommel
je' nach Belieben verschiedene Stoffe, z. B. Puder, Farbstifte o.dgl., an die in rasche Umdrehungen
versetzte Scheibe heranzubringen, wo sie zerstäubt und mittels Zentrifugalwirkung
durch einen tangentialen Rohrstutzen herausgetrieben werden.
In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Aufriß dargestellt.
In dem Gehäuse 5, das auf den Standfüßen 14 ruht, ist in der Zeichnung ein nicht besonders
dargestellter kleiner Elektromotor
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder abgegeben "worden:
Wilhelm Weimers in Berlin.
angeordnet, auf dessen aus dem Motor hervorragenden Ende der Ankerwelle 3 eine
Scheibe 4 aufgesetzt ist, die eine etwas angerauhte Oberfläche besitzt. Die Scheibe 4
ist auf der Unterseite mit zusätzlichen Ventilatorflügeln 15 besetzt, die durch das auf
das Gehäuse 5 in axialer Richtung aufgesetzte Rohrstück 16 Luft ansaugen und diese
durch den Stutzen 10 heraustreiben. Auf
>o diesem Rohrstück 16 sitzt ein trommelartiger
Behälter 17, der in mehrere Abteile unterteilt ist. In jedes dieser Abteile ist ein Puderstift
18 hineingesetzt. Durch Drehen der Trommel 17 kann man nach Belieben den
einen oder anderen Stift 18 über die im Gehäuse 5 befindliche öffnung 19 bringen. Der
Stift 18 fällt dann durch die Öffnung 19 '
infolge seines Gewichtes auf die Scheibe 4 in der Nähe ihres Randes. Die von der Scheibe
abgeriebenen staubförmigen Teilchen werden durch Zentrifugalkraft und durch den von
den zusätzlichen VentilatOrflügeln 15 erzeugten
Luftstrom durch den Stutzen 10 in gleichmäßigem feinem -Strahl ins Freie getrieben.
Durch abwechselndes Einschalten verschiedener Puderstifte 18 kann man eine
beliebige Farbentönung der damit behandelten Flächen erzielen.
Für die Reibscheibe kann verschiedenes Material, z. B. Holz, Metall u. dgl., gewählt 30
werden. Als besonders günstig, insbesondere für Farbstoffe, hat sich eine filzartige Masse
erwiesen, da mit einer solchen Scheibe eine gleichmäßige und feine Zerstäubung erzielt
werden kann und die Maschine dabei sehr 35 ruhig läuft. -
Claims (2)
1. Zerstäubungsvorrichtung zum Auftragen von mehreren verschiedenen Stoffen
mittels einer in einem Gehäuse in schnelle Drehungen versetzten Scheibe, dadurch
gekennzeichnet, daß neben der Scheibe eine um die Scheibenachse drehbare Trommel angeordnet ist, in der, etwa
wie bei einem Trommelrevolver, eine Anzahl Gefäße zur Aufnahme verschiedenartiger
Stoffe vorgesehen sind, wodurch diese Stoffe in beliebiger Folge nacheinander zum Zerstäuben an die umlaufende
Scheibe herangebracht werden können.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer
aus einer filzartigen Masse bestehenden Scheibe.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85797D DE559906C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Stoffen mittels einer schnell rotierenden Scheibe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES85797D DE559906C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Stoffen mittels einer schnell rotierenden Scheibe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE559906C true DE559906C (de) | 1932-09-26 |
Family
ID=7512586
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES85797D Expired DE559906C (de) | 1928-05-27 | 1928-05-27 | Vorrichtung zum Zerstaeuben von Stoffen mittels einer schnell rotierenden Scheibe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE559906C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921136C (de) * | 1950-05-05 | 1954-12-09 | Wilhelm K G | Geraet zum Aufspritzen von Faserstoff-Flocken |
| DE977265C (de) * | 1952-07-29 | 1965-09-09 | Licentia Gmbh | Elektrostatische Spruehanlage |
-
1928
- 1928-05-27 DE DES85797D patent/DE559906C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE921136C (de) * | 1950-05-05 | 1954-12-09 | Wilhelm K G | Geraet zum Aufspritzen von Faserstoff-Flocken |
| DE977265C (de) * | 1952-07-29 | 1965-09-09 | Licentia Gmbh | Elektrostatische Spruehanlage |
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