DE559945C - Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver durch Impraegnieren von Eisenpulver mit einem organischen Isolationsmittel unter Anwendung eines Loesungs- oder Quellungsmittels fuer das letztere - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver durch Impraegnieren von Eisenpulver mit einem organischen Isolationsmittel unter Anwendung eines Loesungs- oder Quellungsmittels fuer das letztere

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DE559945C
DE559945C DEI41235D DEI0041235D DE559945C DE 559945 C DE559945 C DE 559945C DE I41235 D DEI41235 D DE I41235D DE I0041235 D DEI0041235 D DE I0041235D DE 559945 C DE559945 C DE 559945C
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iron powder
solvent
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DEI41235D
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Dr Friedrich Bergmann
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F1/00Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties
    • H01F1/01Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials
    • H01F1/03Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity
    • H01F1/12Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials
    • H01F1/14Magnets or magnetic bodies characterised by the magnetic materials therefor; Selection of materials for their magnetic properties of inorganic materials characterised by their coercivity of soft-magnetic materials metals or alloys
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Description

  • Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver durch Imprägnieren von Eisenpulver mit einem organischen Isolationsmittel unter Anwendung eines Lösungs-oder Quellungsmittels für das letztere Bekanntlich lassen sich Massekerne aus einem magnetischen Material herstellen, indem man dieses in fein verteilter Form mit einem Isolationsmittel unter Zusatz eines Lösungs- oder Quellungsmittels für das letztere sehr innig vermischt und die Mischung in die gewünschte Form preßt, nachdem man das Lösungsmittel wieder ausgetrieben hat. Es ist ferner bekannt, daß die Verwendung von hartem magnetischem Material für die Erzeugung von Massekernen mit niedriger Hystereseverlusten und großer magnetischer Stabilität sehr vorteilhaft ist; anderseits hat die Verwendung von hartem Material den großen Nachteil, daß man zur Erreichung einer ausreichenden Dichte und Permeabilität der Kerne sehr hohe Preßdrucke benötigt, wobei man trotzdem nur Kerne mit unbefriedigender mechanischer Festigkeit erhält. Den letzteren Nachteil hat man dadurch zu beseitigen versucht, daß man dem harten magnetischen Material geringe Mengen weiches magnetisches Material zusetzte.
  • Es wurde nun gefunden, daß man auch aus hartem Material unter Verwendung organischer Isolationsmittel Kerne mit großer mechanischer Festigkeit, hoher Dichte und__Permeabilität erhalten "kann, ohne däß die übrigen guten magnetischen Eigenschaften verschlechtert werden, wenn man die Formung der Masse in Gegenwart geringer Mengen des Lösungs- bzw. Quellungsmittels bewirkt und dieses erst aus dem gepreßten Körper entfernt. Die Erfindung betrifft somit ein Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver durch Imprägnieren von Eisenpulver mit einem Isolationsmittel unter Anwendung eines Lösungs- oder Quellungsmittels für das letztere und besteht darin, daß auch die durch Pressen erfolgende Formung der Masse in Gegenwart geringer Mengen eines Lösungs- bzw. Quellungsmittels vorgenommen wird. Man arbeitet beispielsweise derart, daß man das beim Imprägnieren des @' magnetischen Materials verwendete Lösungs- i mittel vor dem. Pre@#e@,..xl ht vQUs_t ndigeent- i fernt oder daß man das fertig_imprä ni@rte,i vom@ös`ürigsmittel- befreite- magnetische Material durch Zusatz einer geringen. -rvMenge des @osungsm@.tfe%s, vorteilhaft ö,5 bis, i,5...Gewichtsprözent, bezogen auf die gesamte Masse, wieder änfäucKtet, dann durch Pressen formt,; und aäs noch -Vorhandene Lösungsmittel äusk# dem-`7orriistuck@- verdampft. An Stelle des, -beim Imprägnieren benutzten Lösungsmittels,; kann man der Masse auch irgendein anderes Lösungsmittel oder Quellungsmittel vor dem Pressen zumischen; @es sind z. B. geeignet Aceton, Alkohol. Als Isolationsmittel kommen in Betracht Schellack, Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationsprodukt, Phenol-Formaldehyd-Kondensationsprodukt oder andere.
  • Man verwendet vorteilhaft Eisenpulver, das aus Eisencarbonyl erhalten und nicht nachbehandelt wurde.
  • Beispiel i In einer Knetmaschine fügt man zu i kg eines durch thermische Zersetzung von Eisencarbonyl erhaltenen Eisenpulvers 309 eines Harnstoff-Formaldehyd-Kondensationsprodukts und etwa i oo ccm Aceton und treib - nach innigem D_ uxchmischen das Aceton durch Erhitzen üriter weiterem Kme_ten @b_ is ^äü@@@eriem fest von -"i- Gewichtsprozent d_er Gesämtmässie a_b#.# 1VIän kann- auch das#Ä.ceföri Völlstäüd#g abtreiben und das fertig imprägnierte, also von dem Lösungsmittel befreite Eisenpulver mit etwas A_ cetonwie__de_r _anfeuchten. Die wird -dann in -einer JR_ingform mit einem Druck von etwa i9 oookg/cm2 zu Ringen gepreßt. Die Ringe werden einige Stunden lang auf etwa 8o° erhitzt, um den Rest des Lösungsmittels auszutreiben. Ein aus derartigen Ringen zusammengesetzter, mit einer Bewicklung versehener Kern zeigt die im folgenden unter i angegebenen Eigenschaften:
    (I,, - Anfangspermeabilität; H - Henry;
    w - Wirbelstrom; h - Hysterese)
    Verlustzahlen,
    S ezif. bezogen auf i H, Zerreiß-
    Gewicht l'O i Amperewindung/cm festigkeit
    5000 in 1ig/cm2
    w h
    1) 5,49 20,0 0,7 I 8 10,9
    2) 5,37 17,3 017 f 7 o,6
    In der zweiten Zeile sind im Vergleich die Eigensc ten e es Kernes angegeben, der in der üblichen Weisse unter vollständigem Verdampfen des Lösungsmittels vor dem Prssen, jedoch unter sonst gleichen Bedingungen hergestellt wurde. Be%spiel2 In der im Beispiel i angegebenen Weise wird i kg des gleichen Eisenpulvers unter Verwendung von 3o g Schellack und ioo bis 150 ccm Alkohol imprägniert und der Alkohol bis auf einen Rest von etwa o, 5% ausgetrieben. Ein aus der Masse mit einem Druck von etwa i9 oookg/cm2 hergestellter, durch nachträgliches Erhitzen von dem Lösungsmittel vollends befreiter Kern besitzt folgende Eigenschaften:
    Verlustzahlen,
    S ezif bezogen auf i H, Zerrelß-
    G ficht ß° i Amperewindung/cm Festigkeit
    co - 5000 in kg/cm2
    w h
    1) 5,51 9-0,6 0,7 7 9,I
    2) 5,41 I9@I 0,7 8 2,7
    In der zweiten Zeile sind wiederum zum Vergleich die Eigenschaften eines Kernes angeführt, der in der üblichen Weise unter vollständigem Verdampfen des Lösungsmittels vor dem Pressen, jedoch unter sonst gleichen Bedingungen hergestellt wurde.
  • Das vorliegende Verfahren gestattet somit, auf einfache Weise auch aus hartem Eisenpulver, das besonders wertvolle magnetische Eigenschaften besitzt, Massetkerne mit der für die Praxis erforderlichen mechanischen, Festigkeit zu erzeugen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver durch Imprägnieren von Eisenpulver mit einem organischen Isolationsmittel unter Anwendung eines Lösungs- oder Quellungsmittels für das letztere, dadurch gekennzeichnet, daß auch die durch Pressen erfolgende Formung der Masse in Gegenware geringer Mengen eines Lösungs- bzw. Quellungsmittels vorgenommen wird.
DEI41235D 1931-04-11 1931-04-11 Verfahren zur Herstellung von Massekernen aus hartem Eisenpulver durch Impraegnieren von Eisenpulver mit einem organischen Isolationsmittel unter Anwendung eines Loesungs- oder Quellungsmittels fuer das letztere Expired DE559945C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971698C (de) * 1933-12-05 1959-03-12 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur Herstellung eines aus feinverteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff hergestellten Magnetkoerpers fuer Hochfrequenzspulen
DE972150C (de) * 1937-06-27 1959-05-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung ferromagnetischer Formkoerper

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE971698C (de) * 1933-12-05 1959-03-12 Bosch Gmbh Robert Verfahren zur Herstellung eines aus feinverteilten magnetischen Teilchen und einem Isolierstoff hergestellten Magnetkoerpers fuer Hochfrequenzspulen
DE972150C (de) * 1937-06-27 1959-05-27 Siemens Ag Verfahren zur Herstellung ferromagnetischer Formkoerper

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