DE561380C - Land- und Wasserfahrzeug - Google Patents

Land- und Wasserfahrzeug

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Publication number
DE561380C
DE561380C DEH122756D DEH0122756D DE561380C DE 561380 C DE561380 C DE 561380C DE H122756 D DEH122756 D DE H122756D DE H0122756 D DEH0122756 D DE H0122756D DE 561380 C DE561380 C DE 561380C
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DE
Germany
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vehicle
land
wheels
water vehicles
wheel
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Expired
Application number
DEH122756D
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Hoppe & Krooss GmbH
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Hoppe & Krooss GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C13/00Equipment forming part of or attachable to vessels facilitating transport over land

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft
Wasserfahrzeug.
ein Land- und
Der Erfindung gemäß ist bei einem Land- und Wasserfahrzeug zum Befahren des Wattenmeeres mit bootsartiger Karosserie und abgefederten Rädern jedes Rad an einer durch Querfedern abgestützten Schwingachse angeordnet und angetrieben.
Es sind bereits Land- und Wasserfahrzeuge in verschiedener Ausführung bekannt geworden. Bei derartigen Fahrzeugen ist es z. B. bekannt, die Räder einzeln abzufedern. Es wurde ferner bereits vorgeschlagen, bei nicht gefederten Land- und Wasserfahrzeugen Vierradantrieb anzuwenden.
Gegenüber den bisher bekannt gewordenen Land- und Wasserfahrzeugen zeigt das Fahrzeug gemäß Erfindung den bei reinen Landfahrzeugen bekannten kombinierten Vierrad- und Schwingachsenantrieb.
Das Fahrzeug gemäß Erfindung zeigt den Vorteil, daß es allen Anforderungen, die an ein Land- und Wasserfahrzeug zum Befahren des Wattenmeeres gestellt werden, infolge seiner Merkmale in hervorragendem Maße gewachsen ist. Da das Wattenmeer, für das das Fahrzeug vorzugsweise bestimmt ist, eine verhältnismäßig geringe wechselnde Tiefe aufweist, ist ein derartiges Fahrzeug bei Wellengang dauernd der Gefahr ausgesetzt, mit dem Boden auf den Grund aufzuschlagen. Derartige Stöße müssen deshalb nach Möglichkeit abgefangen werden. Starre Achsen, wie sie meistens bei Land- und Wasserfahrzeugen bisher bekannt waren, sind für ein derartiges Fahrzeug nicht nur unbrauchbar, sondern gefährlich. Da der Boden stark uneben ist, wird das Fahrzeug in der Schwimmlage beim Aufstoßen mit einem Rade oder einem seitlichen Radpaar den Boden zuerst berühren und durch den Stoß um seine Längs- oder Querachse gedreht, so daß ein Achsbruch eintritt oder das Fahrzeug zum Kentern gebracht wird.
Diese Nachteile werden durch die an dem Fahrzeug gemäß Erfindung vorhandenen Schwingachsen vermieden. Zuerst einmal werden die Räder des schwimmenden Fahrzeuges durch die Federvorspannung der Schwingachsen dem Meeresboden soweit wie möglich genähert. Stößt das Fahrzeug mit irgendeinem Rade auf den Grund auf, so erhält es selbst keinen Drehmoment um seine Längs- und Querachse, sondern die Schwingachse weicht mit dem Rade aus und fängt den Stoß weitgehendst auf. Durch den Vierradantrieb wird außerdem dafür gesorgt, daß das Fahrzeug immer Vortrieb erhält, wenn auch nur ein Teil der Räder den Boden berührt. Dies ist insbesondere beim Fahren e0 über die Rinnen im Wattenmeer und beim Passieren der Ufer beim Einfahren oder Ausfahren wichtig, da in diesen Augenblikken das Fahrzeug teilweise schwimmt und teilweise auf den Rädern, z. B. Vorder- oder Hinterrädern, ruht.
561880
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungsform eines gemäß Erfindung konstruierten Land- und Wasserfahrzeuges dar. - - - —
Abb. ι zeigt eine Seitenansicht des Fahrzeuges mit dem Antriebsmotor und den Übertragungsorganen.
Abb. 2 zeigt eine Ansicht der Vorderachse.-Abb. 3 zeigt eine Stirnansicht der -Vorderachse in vergrößertem Maßstabe.
Die als Bootskörper ι ausgebildete Karosserie ist mit vier Rädern 2 und einer Schraube 3 versehen. Im Innern der Karosserie ist ein Antriebsmotor 4 angeordnet, welcher über eine Kupplung 5, · ein Wendegetriebe 6 und ein Kettengetriebe 7 die Schraube 3 und über eine nachgiebige Kuppelung 8 und ein Kettengetriebe 9 eine in der Längsachse des Fahrzeuges liegende Welle 10 und diese über Differentialgetriebe 11 die Vorder- und Hinterachse antreibt. Die Vorderachse ist vom Innern des Fahrzeuges aus, wie bei Kraftwagen, mittels eines Handrades 12 steuerbar. Vermittels des auf die Vorderräder wirkenden Steuerrades 12 wird das Fahrzeug sowohl beim Fahren auf dem Watt als auch beim Fahren auf der Straße gesteuert.
Hinter- und Vorderräder 2 sind auf Schwingachsen (Abb. 2) gelagert. Die Räder elastisch abstützende Federn 13 sind an am Bootskörper 1 angeordneten Winkeleisen 14 befestigt. Die Federn werden mittels U-Eisen 15 zusammengehalten. Die beiden aus dem Differentialgetriebe 11 nach beiden Seiten herausragenden Wellenstümpfe 2" und %b sind von Ledermanschetten 16 umgeben und innen mit Ledermanschetten 17 abgedichtet, so daß ein Eindringen des Wassers von außen in die sich drehenden Teile, insbesondere des Differentialgetriebes, vermieden wird.

Claims (1)

  1. Patentanspruch :
    Land- und Wasserfahrzeug zum Befahren des Wattenmeeres mit bootsartiger Karosserie und abgefederten Rädern, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Rad an einer durch Querfedern abgestützten Schwingachse angeordnet und angetrieben ist. "
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH122756D 1929-08-04 1929-08-04 Land- und Wasserfahrzeug Expired DE561380C (de)

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