DE562108C - Universalgelenk - Google Patents

Universalgelenk

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DE562108C
DE562108C DEJ38403D DEJ0038403D DE562108C DE 562108 C DE562108 C DE 562108C DE J38403 D DEJ38403 D DE J38403D DE J0038403 D DEJ0038403 D DE J0038403D DE 562108 C DE562108 C DE 562108C
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DE
Germany
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rollers
ball
housing
universal joint
shaft
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Expired
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DEJ38403D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/20Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members
    • F16D3/202Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts one coupling part entering a sleeve of the other coupling part and connected thereto by sliding or rolling members one coupling part having radially projecting pins, e.g. tripod joints

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein
Universalgelenk derjenigen Art, bei der in einem Lagergehäuse eine Kugel angeordnet ist, deren Mitnehmer zwischen Rollen des Lagergehäuses vorgesehen sind.
Die Erfindung kennzeichnet sich im wesentlichen dadurch, daß die Mitnehmer der Kugel ebenfalls als Rollen ausgebildet sind, so daß die Kraftübertragung durch unmittelbares Aufeinanderwirken zweier Rollensysteme erfolgt.
Hierdurch wird der wesentliche Effekt erzielt, daß,, selbst wenn die beiden Kupplungsglieder einen größeren Winkel miteinander einschließen, eine möglichst stoß- und reibungslose Kraftübertragung von einem Kupplungsglied zum anderen gewährleistet wird, indem nicht, wie bei den bekannten Universalgelenken der vorliegenden Art, ein ao starres, nicht drehbares Mitnehmerglied der Kugel mit einer Rolle des Kugelgehäuses in Eingriff kommt. Dadurch, daß zwei Rollensysteme unmittelbar aufeinanderwirken, wird auch noch der weitere Vorteil erzielt, daß wegen der Drehbarkeit der Rollensysteme immer wieder neue Punkte miteinander in Eingriff treten und dadurch einen geringeren Verschleiß bedingen.
Die Erfindung sei an Hand beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es bedeutet
Abb. ι eine Seitenansicht der kugelförmigen Lagerfläche, die mit Rollen versehen ist, Abb. 2 einen senkrechten Schnitt durch die kugelförmige Lagerfläche nach Abb. 1, jedoch in Zusammenstellung mit dem Kupplungsgehäuse, wobei die Welle aus normaler Horizontal- in Kippstellung gebracht dargestellt ist, -
Abb. 3 einen senkrechten Achsschnitt gemaß Schnittlinie A-B von Abb. 2.
Auf Grund der Zeichnung ergibt sich, daß das Kugel- oder kugelartige Lagerteil 1 einschiebbar, aber nicht drehbar auf Welle 2 fest angebracht ist, wobei diese in ihrer *5 Länge im Gehäuseteil regelmäßig und vieleckig gestaltet ist und durch eine in. entsprechender Weise ausgebildete Öffnung 3 im Lagerteil 1 hindurchgeht.
Radial zum Lagerteil 1 sind eine Anzahl 5» Bohrungen oder Zapferilager 4 in geeigneter Weise, etwa vier, vorgesehen. In die Bohrungen 4 passen in entsprechender Weise Zapfen 5 von Rollen, welche auf der kugeligen Oberfläche des Lagerteils 1 sitzen.
Jedes der vier Scheibenräder 7, gewissermaßen ähnlich glattem Kegelrädern, ist zwischen einem Rollenpaar 6 angeordnet, und zwar derart, daß der gerade kegelige Rand oder die Fläche von jeder Scheibe 7 mit dem Kranz der anstoßenden Rollen 6 in Berührung steht.
Wenn so die Welle 2 die normale, nicht geneigte Stellung einnimmt, stellt jede Scheibe 7 mit ihrem Rand eine Berührung mit den zwei angrenzenden Rollen 6 her und umgekehrt,
jede Rolle 6 steht mit den beiden anstoßenden Scheiben 7 in Verbindung. Die Zapfen 8 sind rückseitig von den ,Scheiben 7 in entsprechende Bohrungen oder Zapfenlager 9 der Gehäuseinnenfläche 10 eingelassen.
Die einseitig an jeder Scheibe angebrachten Zapfen greifen so in die Zapfenlagerausfütterung ein, daß sie frei drehbar sind.
In dem Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse 10 mit einem Zahnkranz versehen und in Eingriff mit der Schnecke 11 dargestellt.
Das Ganze ist einer Tragkonstruktion 12 dann angepaßt.
Zu dem Zwecke, eine genügende Fläche zwisehen Rollen und Scheiben und den entsprechenden Teilen zu schaffen, geschieht erfindungsgemäß die Berührung von Gehäuse und Kugelfläche in indirekter Weise, indem die Übertragungsmittel den Druck auf die entsprechenden Teile verteilen.
Die untere Fläche einer jeden Scheibe 7 ist
gekrümmt mit demselben Radius der äußeren Kugelfläche des Lager teils 1, so daß jede Scheibe 7 sich an die Kugelflache anschmiegen kann.
Ähnlich ist auch die Fläche der Rollen 6 außen gekrümmt, die in das Flächeninnere des Gehäuses 10 entsprechend einpaßt.
Beim Betrieb wird die Kraft von der to Schnecke 11 über das Gehäuse 10 zu den in Berührung stehenden Scheiben 7 und Rollen 6 übertragen und von hier über das kugelförmig ausgebildete Lagerteil 1 auf die Welle 2 geleitet.
Da die Scheiben 7 und die Rollen 6 von konischer Form sind, wird die Gleitreibung an dem Berührungsrand geringer; durch die frei drehbaren Scheiben kann diese Reibung auch vollkommen vermieden werden, ohne in die gegebene Antriebsverbindung einzugreifen, die infolge einer dauernden Verbindung besteht.
Zugleich kann die schiefwinklige Einstellung der Welle in bezug auf das Gehäuse (vgl. Abb. 2) stattfinden, da die Rollen entweder beweglich sind oder über die Berührungsfläche der daneben befindlichen Scheiben von gleicher runder Form gleiten.
Es ist bekannt, daß man eine elastische Kupplung in einem Transmissionswellenstrang einschalten kann, um eine Deformation (Verdrehung) und den Kraftverlust infolge der Schwingungen der Welle zu vermeiden, doch stehen bei solchen Kupplungen die Teile mittels Zähne oder Segmente in Eingriff, die in gleicher Weise Bewegungen un: ihre Achse radial ausführen können, wie vorher erwähnt, so daß die Kupplung sich selbst winklig nach der abgerichteten Wellenachslage einstellen muß.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Universalgelenk, bestehend aus einer in einem Lagergehäuse angeordneten Kugel, deren Mitnehmer zwischen Rollen des Lagergehäuses angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmer der Kugel (6) ebenfalls als Rollen ausgebildet sind, so daß die Kraftübertragung durch unmittelbares Aufeinanderwirken zweier Rollensysteme erfolgt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEJ38403D 1929-06-19 1929-06-19 Universalgelenk Expired DE562108C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEJ38403D DE562108C (de) 1929-06-19 1929-06-19 Universalgelenk

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DEJ38403D DE562108C (de) 1929-06-19 1929-06-19 Universalgelenk

Publications (1)

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DE562108C true DE562108C (de) 1932-10-21

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DEJ38403D Expired DE562108C (de) 1929-06-19 1929-06-19 Universalgelenk

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