DE562976C - Mittelschusswaechter - Google Patents
MittelschusswaechterInfo
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- DE562976C DE562976C DET40137D DET0040137D DE562976C DE 562976 C DE562976 C DE 562976C DE T40137 D DET40137 D DE T40137D DE T0040137 D DET0040137 D DE T0040137D DE 562976 C DE562976 C DE 562976C
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- Germany
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- needles
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Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 claims 1
- 238000010304 firing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03D—WOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
- D03D51/00—Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
- D03D51/18—Automatic stop motions
- D03D51/34—Weft stop motions
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Looms (AREA)
Description
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Mittelschußwächter für mechanische Webstühle,
bei welchem die Nadeln bei jedem Schuß gehoben bzw. gesenkt werden.
Diese Anordnung der Nadeln ist an sich bekannt, ebenso daß das Heben und Senken der Fühlernadeln zwangläufig erfolgt, Die bisher ■ gebräuchlichen Schußwächter mit zwangläufig bewegten Nadeln haben jedoch den großen Nachteil, daß sie nur für eine bestimmte Schützenhöhe oder Fachbildung verwendbar sind, da der Ausschlagwinkel der Nadeln unveränderlich ist. Man hilft sich bei höheren Schützen nur dadurch, daß man die Nadeln nach oben biegt, um den nötigen Raum zwischen Ladenbahn und Nadeln für den Durchgang des Schützens zu bekommen. Die Folge davon ist aber, daß die Nadeln, da der Ausschlagwinkel unverändert bleibt, nicht mehr tief genug gesenkt werden und der Schußwächter nicht mehr sicher arbeitet. Die neue Einrichtung hat dagegen den Vorteil, daß sie für jede beliebige Schützenhöhe öder Fachbildung gebraucht werden kann, da der Ausschlagwinkel der Nadeln in weiten Grenzen veränderlich ist, d. h. die Nadeln können zweckentsprechend beliebig hochgehoben und auch tief gesenkt werden, wodurch ein dauernd sicheres Arbeiten des Schußwächters gewährleistet ist.
Diese Anordnung der Nadeln ist an sich bekannt, ebenso daß das Heben und Senken der Fühlernadeln zwangläufig erfolgt, Die bisher ■ gebräuchlichen Schußwächter mit zwangläufig bewegten Nadeln haben jedoch den großen Nachteil, daß sie nur für eine bestimmte Schützenhöhe oder Fachbildung verwendbar sind, da der Ausschlagwinkel der Nadeln unveränderlich ist. Man hilft sich bei höheren Schützen nur dadurch, daß man die Nadeln nach oben biegt, um den nötigen Raum zwischen Ladenbahn und Nadeln für den Durchgang des Schützens zu bekommen. Die Folge davon ist aber, daß die Nadeln, da der Ausschlagwinkel unverändert bleibt, nicht mehr tief genug gesenkt werden und der Schußwächter nicht mehr sicher arbeitet. Die neue Einrichtung hat dagegen den Vorteil, daß sie für jede beliebige Schützenhöhe öder Fachbildung gebraucht werden kann, da der Ausschlagwinkel der Nadeln in weiten Grenzen veränderlich ist, d. h. die Nadeln können zweckentsprechend beliebig hochgehoben und auch tief gesenkt werden, wodurch ein dauernd sicheres Arbeiten des Schußwächters gewährleistet ist.
Erreicht wird dies dadurch, daß das an sich bekannte zwangläufige Heben und Senken der
Nadeln durch einen vom Exzenterhebel ohne Zwischenglieder gesteuerten, im Hub verstellbaren
Schieber erfolgt, der wiederum einen verstellbaren Nocken trägt, welcher in Verbindung
- mit einem verstellbaren Schenkel des Gabelhebels auf der Fühlerwelle das Senken der
Fühlernadeln bis auf den Schußfaden entsprechend der Fachbildung gestattet, die Nadeln
dann freigibt, so daß sie entweder auf dem Faden frei aufliegen oder, falls der Faden gebrochen
ist, durchfallen und dann die Abstellvorrichtung in Tätigkeit setzen.
Die Vorteile dieses Schußwächters gegenüber den bekannten bestehen darin, daß das Heben
der Nadeln entsprechend der Schützenhöhe durch einfaches Verstellen des Angriffspunktes
des Schiebers am Exzenterhebel einstellbar ist, ferner darin, daß das zwangläufige Senken der
Nadeln bis auf den Schußfaden entsprechend der Lage des Schußfadens im Fach ebenfalls
einstellbar ist. Das zwangläufige Senken der -Nadeln ist von großer Wichtigkeit für das sichere
Arbeiten, vor allem bei schnellaufenden Stühlen.
Um ferner zu erreichen, daß beim Wiedereinrücken des Stuhles der Schußwächter erst bei
der zweiten Umdrehung der Kurbelwelle wieder in Tätigkeit treten kann, ist die mit dem Schuß-
-Wächter zusammenarbeitende Abstellvorrichtung derart ausgebildet, daß beim Stillsetzen 6q
des Stuhjes eine Platte bis vor die Nase des Abstellhebels gehoben und verriegelt wird, die
bei der ersten Umdrehung nach Ingangsetzen des Stuhles den Stecher des Schußwächters ablenkt,
so daß er über die Nase des Abstellhebeis wirkungslos hinweggleitet und erst dann
die Verriegelung der Platte auslöst und dadurch die Nase des Abstellhebels wieder freigibt.
An Hand von Abbildungen sei nachstehend die Ausführungsform des Erfindungsgedankens
erläutert.
Abb. ι zeigt die Seitenansicht des Schußwächters,
Abb. 2 die Vorderansicht^
Claims (3)
1. Mittelschußwächter für mechanische
Webstühle, 'dadurch gekennzeichnet, daß das an sich bekannte zwangläufige Heben und
Senken der Fühlernadeln durch einen im Hub verstellbaren, ohne Zwischenglieder an
einem Exzenterhebel (2) angreifenden Schieber (4) erfolgt,
2. Mittelschußwächter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß durch-Verstellen
des mit dem Nadelwächterträger (7,8) zusammenarbeitenden Teiles (14) am Schieber
(4) sowie der Gabelhebelschenkel (j, 8) zueinander der Zeitpunkt der Beendigung
der zwangläufigen Senkbewegung der Fühler- go nadeln geregelt wird, worauf diese infolge
der Massenwirkung die Abwärtsbewegung allein fortsetzen.
3. Mittelschußwächter, dadurch gekennzeichnet, daß beim Abstellen des Stuhles
infolge Auftreffens des Stechers (11) auf
eine Rast (17) am Abstellhebel (19) ein
Nocken (21) am Äbstellhebel (19) auf einen
zweiarmigen Hebel (23) derart einwirkt, daß eine von diesem Hebel getragene Platte (24)
sich vor die Rast (17) am Abstellhebel (19)
legt und in dieser Lage durch einen federbelasteten, auf den die Platte (24) tragenden
Hebel (23) einwirkenden Sperrhebel (25 bis 30) gehalten wird, derart, daß bei der ersten
Ladenanschlagbewegung nach Wiederingangsetzen des Stuhles der Stecher (11) zunächst
durch die Platte (24) an einer Einwirkung auf den Äbstellhebel (19) verhindert wird,
um bei weiterem Vorschwingen der Lade die no
Sperrung für den die Platte tragenden Hebel
., aufzuheben, so daß diese in die unwirksame
Stellung zurückkehrt und dadurch die Rast (17) am Abstellhebel für den Stecher von der
zweiten Anschlagbewegung an Wiedei zu- ng
gänglich macht.
,Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET40137D DE562976C (de) | 1932-02-02 | 1932-02-02 | Mittelschusswaechter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET40137D DE562976C (de) | 1932-02-02 | 1932-02-02 | Mittelschusswaechter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE562976C true DE562976C (de) | 1932-10-31 |
Family
ID=7560678
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET40137D Expired DE562976C (de) | 1932-02-02 | 1932-02-02 | Mittelschusswaechter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE562976C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257697B (de) * | 1960-06-13 | 1967-12-28 | Rueti Ag Maschf | Innenschusswaechter fuer Webmaschinen |
-
1932
- 1932-02-02 DE DET40137D patent/DE562976C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1257697B (de) * | 1960-06-13 | 1967-12-28 | Rueti Ag Maschf | Innenschusswaechter fuer Webmaschinen |
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