DE563227C - Verfahren zur Herstellung von Weisstruebungsmittel - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Weisstruebungsmittel

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DE563227C
DE563227C DED60889D DED0060889D DE563227C DE 563227 C DE563227 C DE 563227C DE D60889 D DED60889 D DE D60889D DE D0060889 D DED0060889 D DE D0060889D DE 563227 C DE563227 C DE 563227C
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DE
Germany
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production
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white
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mixture
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Expired
Application number
DED60889D
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English (en)
Inventor
Dr Hermann Eisenlohr
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Evonik Operations GmbH
Original Assignee
Degussa GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C8/00Enamels; Glazes; Fusion seal compositions being frit compositions having non-frit additions
    • C03C8/14Glass frit mixtures having non-frit additions, e.g. opacifiers, colorants, mill-additions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Compositions Of Oxide Ceramics (AREA)
  • Coating By Spraying Or Casting (AREA)
  • Curing Cements, Concrete, And Artificial Stone (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Weißtrübungsmittel Gegenstand des Patents 560 497 ist ein @'erfahten zur Herstellung von`'%'eil3trübungsmitteln für Emails aus Stoffen, welche, wie Zirkonerde, technisches Titanoxyd u. dgl., infolge gleichzeitiger Anwesenheit von Eisen als geringfügiger Verunreinigung einerseits und Titan anderseits zu unerwünschten Z-erfärbungen Veranlassung geben können. Nach demselben werden derartige Rohmaterialien mit einer kleinen Menge Phosphorsäure bzw. löslichen Phosphaten oder einem Gemisch dieser Stoffe, vorteilhaft in gemahlener Form, innig vermischt und einem Glühprozeß, z. B. bei iooo bis I ioo° C, unterworfen.
  • Es wurde nun gefunden, daß man insbesondere in den Fällen, wo es sich um die Aufbringung von Gußemail durch Bepudern, Bestäuben u. dgl. der erhitzten eisernen Gegenstände handelt, dieses Verfahren in vorteilhafter Weise abändern kann. Diese Abänderung besteht darin, daß man die Reaktion zwischen den obengenannten Stoben sich in Gegenwart von Emailversatzteilen vollziehen läßt, derart, daß man das Gemisch aus eisen- und titanhaltigen Rohmaterialien und Phosphorverbindungen mit den Versatzteilen des eigentlichen Emailversatzes versetzt und das Ganze dann, wie bei Emails üblich, durchschmilzt. Nach darauffolgender Zerkleinerung bzw. Vermahlung des SChm,-lzproduktes kann dieses dann in üblicher Weise auf die Oberfläche der zu emaillierenden Gegenstände z. B. aufgestäubt oder auf sonstige geeignete Weise aufgebracht werden. Die so behandelten Gegenstände werden sodann, wie üblich, gebrannt.
  • Eine solche Arbeitsweise bietet unter Erzielung des gleichen Effektes hinsichtlich der Bildung reinfarbiger Weißtrübungsmittel insbesondere den Vorteil, die Herstellung derselben mit dem eigentlichen Emaillierungsprozeß vereinigen und das Gesamtverfahren wesentlich vereinfachen und verbilligen zu können.
  • Es ist zwar bekannt, bei der Herstellung von Puderemails das Trübungsmittel miteinzuscrimelzen. t`berraschendenveise hat sich gezeigt, daß Phosphorsäure bzw. lösliche Phosphate oder Gemische solch(-r StAie aut1i in Gegenwart sonstiger Emailcersatzteilc und bei der im vorliegenden Falle nur möglichen kurzen Einwirkung ihren entfärbenden Einfluß auf die eisen- und tltanhaltigen Rohmaterialien in gleich vorteilhafter Weise wie in Abwesenheit derselben ausühen würden. Beispiel Es werden ioo Teile gemahlener Zirkonsand und io Teile Trinatriumphosphat zusammen mit 258 Teilen Borax. aoo Teilen Feldspat, So Teilen Kreide, 25 Teilen Kryolith, 5o Teilen Soda, 31 Teilen Natriumsalpeter, Ioo Teilen Zinkoxyd und 7o Teilen JIagnesiumcarbonat innig vermischt. Das erhaltene Gemisch wird sodann geschmolzen und gemahlen und das erhaltene Pulver hierauf auf die zu emaillierenden Gegenstände, z. B. solche aus Eisenguß, in glühendem Zustande aufgestäubt, worauf die so behandelten Gegenstände einem abermaligen Erhitzungsprozeß unterworfen werden.. Dieser Fürgang des ljepudernt, wid Erhitzt#ns wird so häufig wicderliolt, bis das aufgetragene Email die gewünschte Dicke besitzt.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRLTCIi Abänderung des Verfahrens zur Herstellung von Weißtrübungsmitteln, insbesondere für Gußemails u. dgl., aus Stoffen. welche. wie Zirkonerde, technisches Titanoxy d u. dgl., infolge gleichzeitiger Anwesenheit von Eisen als geringfügiger Verunreinigung einerseits und Titan anderseits zu unerwünschten Verfärbungen Veranlassung geben können, nach Patent 560 .197, darin bestehend, daß das Erhitzen des Gemisches in Gegenwart von Emailcersatzteilen erfolgt, derart, daß das Gemisch mit denselben versetzt und geschmolzen wird, worauf das zerkleinerte Schmelzprodukt in üblicher Weise auf die Oberfläche der zu emaillierenden Gegenstände aufgebracht, z. B. aufgestäubt werden kann.
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