DE564227C - Seilumlenkanlage zum Verschieben von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen - Google Patents

Seilumlenkanlage zum Verschieben von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen

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DE564227C
DE564227C DES103865D DES0103865D DE564227C DE 564227 C DE564227 C DE 564227C DE S103865 D DES103865 D DE S103865D DE S0103865 D DES0103865 D DE S0103865D DE 564227 C DE564227 C DE 564227C
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Germany
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rope
vehicles
pulley
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deflection system
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DES103865D
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English (en)
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SIEGENER MASCHB AKT GES
RICHARD LAGEMANN
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SIEGENER MASCHB AKT GES
RICHARD LAGEMANN
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61JSHIFTING OR SHUNTING OF RAIL VEHICLES
    • B61J3/00Shunting or short-distance haulage devices; Similar devices for hauling trains on steep gradients or as starting aids; Car propelling devices therefor
    • B61J3/04Car shunting or haulage devices with cable traction or endless-chain driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description

Die bekannten ortsfesten Seilumlenkanlagen zum Verschieben von Fahrzeugen u. dgl. haben den Nachteil, daß sie über Flur angeordnet sind und dadurch den Verkehr an begangenen oder befahrenen Stellen in Werkstätten, auf Fabrikhöfen, bei Bahnanlagen usw. stören. Sie werden daher auch schon umklappbar oder versenkbar ausgeführt. Bekannt sind auch Anlagen, bei denen versetzbare Seilrollen in ortsfeste ösen eingehängt oder mit ihren Wellen oder ähnlichen Teilen in Locher gesteckt werden, die im Fußboden fest angeordnet sind. Die in ösen gehängten Seilrollen haben im allgemeinen für das Zugseil keine offene Rollenseite, d. h. es muß bei ihnen das Ende des Zugseiles zwischen Seilrolle und Rollenträger durchgesteckt werden, was wegen der Zughaken oder Schlaufen am Seilende schwierig oder unmöglich ist. Weiter so sind endlich schon Seilumlenkanlagen bekannt geworden, bei denen die Seilrollen mit Lagerbock in ortsfesten Grundplatten leicht lösbar angebracht sind. Die Lagerböcke erhalten zu diesem Zweck an ihrer Grundfläche agraffenartige Haken, die in entsprechende Aussparungen der ortsfesten Grundplatten eingehakt und dann durch Keile oder vorreiberartige Hebel festgestellt werden. Auch bei dieser Bauart muß die Seilrolle für das Umlegen des Seiles aus dem Lagerbock herausgenommen werden. Es sind auch Einrichtungen zum leichteren Einlegen des Seiles bekannt, doch verursacht das Einlegen immer j besondere Handgriffe. Die bekannten, in Löcher gesteckten Seilrollen sind ungünstig und ungenügend im Loch befestigt, aus dem sie ein stark nach oben gerichteter Seilzug herausziehen kann.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß die Grundplatte der versetzbaren Seilrolle an ihrer unteren Fläche hohl gewölbt ist und die Taschen des ortsfesten Gehäuses entsprechend schräg nach unten verlaufen und durch eine im Grunde erhaben gewölbte Aussparung verbunden sind. Hierdurch wird erreicht, daß besondere Handgriffe bei dem Festlegen der Seilrolle nicht nötig sind.
Der Bolzen für die Seilrolle ist dabei zweckmäßig in der Grundplatte und in einem mit der Grundplatte fest verbundenen Arm gelagert, so daß die Seilrolle für das Umlegen des Seiles am Umfang genügend offen bleibt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung, und zwar
Abb. ι einen Schnitt durch das ortsfeste Gehäuse mit eingesetzter Seilrolle,
Abb. 2 einen Schnitt durch das ortsfeste Gehäuse mit dem Deckel,
Abb. 3 den Grundriß des Gehäuses mit eingespannter Seilrolle.
Die versetzbare Seilrolle α ist um den Bolzen b drehbar, der in der Grundplatte I, die an ihrer unteren Fläche hohl gewölbt ist, zweckmäßig schräg und mit Hilfe des Armes c auch sicher gelagert ist. Das im
Fundament f mit Ankerschrauben e fest angeordnete Gehäuse d hat die Aussparung m, die die schräg nach unten verlaufenden Taschen g und i an den Schmalseiten des Gehäuses d verbindet und zwischen den Taschen g und i erhaben gewölbt ist. Die Seilrolle wird in der Weise in das Gehäuse d gebracht, daß das unten abgeschrägte Ende der Grundplatte I in die tiefere Tasche g gesteckt wird, bis das andere Ende der Grundplatte I in die gegenüberliegende Tasche i gelangen kann, das durch den Seilzug dann in die Taschei gedrückt wird. In der Tasche i werden vornehmlich die vom Seilzug herrührenden Druckkräfte auf das Gehäuse d übertragen, während die Tasche g die nach oben gerichteten Nebenkräfte aufnimmt, d. h. die Grundplatte I der Seilrolle α gegen Herauskippen aus dem Gehäuse d sichert. Die Seilrolle α ist in umgekehrter Weise leicht aus dem Gehäuse d zu nehmen und kann dann an anderer Stelle verwandt werden. Für eine ganze Reihe von Umlenkstellen brauchen nur Gehäuse d eingebaut zu werden, während eine einzige versetzbare Seilrolle ac erforderlich ist. Nicht benutzte Gehäuse d werden durch einen Deckel oder eine Klappe k so verschlossen, daß der Verkehr nicht behindert wird.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Seilumlenkanlage zum Verschieben von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen, mit versetzbarer Seilrolle, die mit ihrer Grundplatte in Taschen eines ortsfesten Gehäuses greift und in diesen ihr Widerlager für den Seilzug findet, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte (7) an ihrer unteren Fläche hohl gewölbt ist und die Taschen (j, g) des ortsfesten Gehäuses entsprechend schräg nach unten verlaufen und durch eine im Grunde erhaben gewölbte Aussparung (m) verbunden sind.
  2. 2. Seilumlenkanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (&) für die Seilrolle (a) in der Grundplatte (/) und in einem mit dieser fest verbundenen Arm (c) gelagert ist, so daß die Seilrolle (α) für das Umlegen des Seiles am Umfang genügend offen bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DES103865D 1932-03-25 1932-03-25 Seilumlenkanlage zum Verschieben von Fahrzeugen, insbesondere Schienenfahrzeugen Expired DE564227C (de)

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