DE564312C - Mittels Schraubengewinde verstellbarer, aus teleskopartigen Teilen zusammengesetzter eiserner Stempel fuer Gruben-, Tief- und Hochbauzwecke - Google Patents

Mittels Schraubengewinde verstellbarer, aus teleskopartigen Teilen zusammengesetzter eiserner Stempel fuer Gruben-, Tief- und Hochbauzwecke

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DE564312C
DE564312C DEG78886D DEG0078886D DE564312C DE 564312 C DE564312 C DE 564312C DE G78886 D DEG78886 D DE G78886D DE G0078886 D DEG0078886 D DE G0078886D DE 564312 C DE564312 C DE 564312C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/16Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure
    • E21D15/24Telescopic props with parts held together by positive means, with or without relative sliding movement when the prop is subject to excessive pressure with axial screw-and-nut, rack-and-worm, or like mechanism

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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  • Mutual Connection Of Rods And Tubes (AREA)

Description

  • Mittels Schraubengewinde verstellbarer, aus teleskopartigen Teilen zusammengesetzter eiserner Stempel für Gruben-, Tief- und Hochbauzwecke Gegenstand der Erfindung ist ein eiserner Stempel, der aus teleskopartig zusammengesetzten Teilen besteht und sowohl im Grubenbau als auch im Tief- und Hochbau Verwendung findet.
  • Es sind bereits derartige Stempel in vielfacher Form bekannt, und verschiedene weisen z. B. durchgehende Gewindespindeln auf, die ein- oder beiderseitig zur Wirkung gelangen, indem die Spindel z. B. Rechts- und Linksgewinde besitzt, auf denen sich die hohlen Endstücke des Stempels bewegen lassen.
  • Ferner sind Stempel bekannt, die z. B. aus einem massiven, mit Außengewinde und einem hohlen, mit Innengewinde versehenen Teil bestehen und an den Enden Stützplatten o. dgl. aufweisen, oder auch solche, bei denen der Schaft und ein Rohr mit Rechts- bzw. Linksgewinde versehen zugleich gegeneinander herausgedreht werden können.
  • Außerdem verwendet man bereits Stempel, die nur aus Rohrteilen bestehen, z. B. aus fünf, von denen ein Teil nur als Führung und der andere Teil der Rohre, mit Gewinde versehen, zum Zusammen- bzw. Auseinanderschrauben dient.
  • Alle diese Stempelarten haben den Nachteil, daß entweder die die Gewinde tragenden Teile jeglicher Beschädigung auf dem Transport oder auf der Baustelle ausgesetzt sind und dadurch bald unbrauchbar werden oder daß ihre Bauart eine bedeutende Verlängerung um ein Mehrfaches gegenüber dem zusammengeschraubten Zustande nicht zulassen. Überdies sind auch manche der bekannten Bauarten infolge der Zusammensetzung aus mehreren Rohren verhältnismäßig schwer von Gewicht und teuer in der Herstellung.
  • Die bekannten Stempel weisen außerdem an einem oder an beiden Enden Abstütz- oder Fußplatten auf, die entweder fest oder gelenkig mit den Stempelenden verbunden sind und an der Auflagefläche Spitzen, Riffeln o. dgl. gegen Verrutschen aufweisen, um damit in die zur Versteifung dienenden Hölzer einzudringen.
  • Der Stempel gemäß vorliegender Erfindung besteht in bekannter Weise ebenfalls aus teleskopartig zusammengefügten eisernen Teilen, die durch Schraubengewinde gegeneinander verstellbar sind, wobei die herausschraubbaren Teile einen nach außen hin glatten Schaft nebst Abstützplatten und nur an dem nach innen liegenden Ende einen mit Gewinde versehenen Ansatz aufweisen, und er unterscheidet sich von den bekannten Bauarten dadurch, daß der mittlere, als rechts- und linksgängige Mutter ausgebildete Teil des Stempels als ein einheitliches Ganzes aus zwei öder mehreren Rohrstücken besteht, die zueinander konzentrisch angeordnet zur Aufnahme und Führung der Endstücke dienen, die nahezu ihrer ganzen Länge nach in die Mutter hinein- oder aus dieser herausdrehbar sind, derartig, daß sich bei dem Stempel eine nahezu dreifache Baulänge gegenüber seinem zusammengeschraubten Zustande ergiebt, ohne daß hierbei die Gewindeteile nach außen gelangen und daher verdorben werden können.
  • Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß der mittlere Teil des Stempels aus zwei fest miteinander verbundenen, z. B. zusammengeflanschten, konzentrisch gelagerten Rohrstücken besteht, von denen eines, z. B. das innere, Links- und das äußere Rechtsgewinde auf der Innenseite erhält, in «-elche Gewinde die hohlen oder massiven Endstücke des Stempels eingreifen, wobei das Innenrohrstück mit seiner äußeren Fläche als Gleitbahn des einen rohrartigen Endstückes dient und die glatten Schaftteile beider Endtücke in den mit den Rohrstücken verbundenen Flanschen gleiten.
  • Der Stempel läßt sich entsprechend seiner Verwendbarkeit für die verschiedenartigsten Bauzwecke auch mehrfach umgestalten, ohne hierbei den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
  • Ebenso ist der Stempel nach der Erfindung in waagerechter, senkrechter oder auch in schräger Lage zu den Absteifungsebenen gleich gut verwendbar.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigen Abb. i einen teleskopartigen Stempel mit dem besonderen Mittelstück im Längsschnitt, Abb. 2 eine Ansicht zu Abb. i, punktiert ist hier die kürzeste Länge des Stempels im zusammengeschraubten Zustand angedeutet, Abb.3 einen Längsschnitt durch eine weitere Ausführungsform des Mittelstückes eines Stempels, Abb. 4 ein Endstück des Stempels mit gelenkig verbundener Stützplatte.
  • Der Stempel gemäß Abb. i bis 4 besteht im wesentlichen aus drei gegeneinander verstellbaren Teilen, von denen die beiden äußeren Teile i und 2 bewegliche, an sich bekannte Abstützplatten erhalten.
  • Das Mittelstück des Stempels ist aus zwei konzentrisch zueinander gelagerten Rohrstücken 3 und 4 zusammengesetzt, die z. B. durch den Flansch 5 miteinander verbunden sind.
  • Die Rohistücke 3 und 4 weisen indes auf der Innenseite (Abb.3) Gewinde auf, und es kann z. B. das Rohr 3 mit Linksgewinde und das Rohrstück 4 mit Rechtsgewinde versehen sein.
  • Man kann aber auch beide Gewindegänge auf der Innen- und Außenseite des Rohres 3 vorsehen, wie dieses Abb. i zeigt. In jeden der Gewindegänge greift je ein Endstück i und 2, die jedoch nicht über die ganze Länge, sondern nur an dem nach innen liegenden Teil einen Ansatz 6 und 7 tragen, der Gewinde aufweist. Der übrige Schaft der Endstücke i und 2 bleibt außen bzw. innen und außen glatt, und es gleitet der Schaft des Endstückes i in dem Flansch 5, und das rohrartige Endstück 2 gleitet, z. B. nach Abb. 3. mit der Innenfläche auf dem Rohrstück 3 und mit der Außenfläche in dem Flansch B.
  • Im Fall nach Abb. i gleitet das rohrförmige Endstück 2 mit einem am Ansatz /- vorgesehenen Flansch auf der Innenwandung des Rohrstückes 4. und mit der Außenwandung in dem Flansch B. Das innere Rohr 3 erhält außerdem einen Flansch. der als Innenführung des Rohres :2 dient. Durch die Abstützplatten io, die fest oder gelenkig angeordnet werden, läßt sich der Stempel in jeder Lage anwenden. In der Mitte erhält das Rohrstück 4 einen Ansatz 9, um mit einem Schraubenschlüssel o. dgl. ein Anziehen oder Lösen des ganzen Mittelstückes zu besorgen.
  • Man erhält durch diese neue Bauart nach der Erfindung für die Gewindeanordnung nach außen hin nahezu vollständig dichte Räume, so daß eine Beschädigung der Gewinde und ein starkes Verschmutzen derselben unterbleibt. .
  • Außerdem besteht bei dem Stempel nach der Erfindung der Vorteil, daß derselbe nahezu auf die dreifache Länge auseinandergeschraubt werden kann, so daß beim Transport und bei der Lagerung verhältnismäßig wenig Raum beansprucht wird.
  • Neben einer besonderen Leichtheit des Stempels sind auch besondere Vorteile bei der Herstellung gegeben, denn der mittlere, aus zwei Rohrzylindern 3 und 4 zusammengesetzte Teil trägt entweder an dem inneren Rohr 3 beide Gewinde (Links- und Rechtsgewinde), oder beide Rohre 3 und 4 sind nur auf der Innenseite durchgehend mit Gewinde versehen. Die wenigen zum Bau des Stempels erforderlichen Teile lassen sich vorzüglich zur Massenanfertigung desselben in nur wenigen Arbeitsgängen herstellen, und auch in bezug auf die statischen Momente ist der Stempel gut durchkonstruiert.
  • Die Ausbildung der verschiedenen, den Stempel bildenden Teile kann jedem besonderen Verwendungszweck angepaßt sein. Die Metallteile können auch in bekannter Weise an sich rostsicher oder durch Rostschutzmittel geschützt sein. Auch die Form und Art der Gewinde ist an sich für die Erfindung ohne Belang.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Mittels Schraubengewinde verstellbarer, aus teleskopartigen Teilen zusammengesetzter eiserner Stempel für Gruben-, Tief- und Hochbauzwecke, bei welchem die herausschraubbaren Teile einen nach außen hin glatten Schaft nebst Abstützplatten und nur an dein nach innen liegenden Ende einen mit Gewinde versehenen Ansatz aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere, als rechts-und linksgängige Mutter ausgebildete Teil (3, 4) des Stempels als ein einheitliches Ganzes aus zwei oder mehreren Rohrstücken (3, 4.) besteht, die zueinander konzentrisch angeordnet und deren jedes zur Aufnahme und Führung je eines der Endstücke (i, 2) dienen, die nahezu ihrer ganzen Länge nach in die Mutter hinein-oder aus dieser herausdrehbar sind.
  2. 2. Verstellbarer Stempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mittlere Teil des Stempels aus zwei fest miteinander verbundenen, z. B. zusammengeflanschten (5), konzentrisch gelagerten Rohrstücken (3, q.) besteht, von denen eines, z. B. das innere Rohr (3), Links- und das äußere Rohr (.I) Rechtsgewinde auf der Innenseite erhält, in welche Gewinde die Ansätze der hohlen bzw. massiven Endstücke (i, 2) des Stempels eingreifen, wobei das Innenrohrstück (3) mit seiner äußeren Fläche als Gleitbahn des einen rohrartigen Endstückes (2) dient und die glatten Schaftteile beider Endstücke (i, 2) in den mit den Rohrstücken verbundenen Flanschen (5, 8) gleiten.
  3. 3. Verstellbarer Stempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei dem Mittelstück des Stempels das innere Rohr (3) innen und außen mit Gewinde versehen ist und in dem äußeren Rohrstück (q.) das einen mit Innengewinde versehenen Ansatz (7) tragende Endstück (2) geführt wird.
DEG78886D 1931-02-20 1931-02-20 Mittels Schraubengewinde verstellbarer, aus teleskopartigen Teilen zusammengesetzter eiserner Stempel fuer Gruben-, Tief- und Hochbauzwecke Expired DE564312C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE926722C (de) * 1948-10-02 1955-04-21 Ringfeder Gmbh Grubenstempel aus Stahl
US2771264A (en) * 1952-04-02 1956-11-20 Jack Nixon Browne Pit prop
DE970221C (de) * 1948-10-02 1958-08-28 Alexander Schmidt Dr Ing Grubenstempel
US3953052A (en) * 1973-10-18 1976-04-27 Hiab-Foco Aktiebolag Support legs of mobile cranes

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