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Skalenanordnung für Radioempfänger Die bisher üblichen Montierungen
der Abstimmslzala von Radioempfängern waren derart, daß die Skala direkt durch einen
Ausschnitt in der Frontplatte des Empfängergehäuses abzulesen war. Derartige Anordnungen
erfordern konstruktive Schwierigkeiten, die dadurch bedingt sind, daß verhältnismäßig
kleine Winkeldrehungen der Abstimmkondensatoren in vergrößertem Maßstabe auf der
Skala anzuzeigen sind.
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Gein-Iiß der Erfindung kann die Skala in beliebiger Größe auf die
Achse der Abstimmkondensatoren montiert werden, und die Sichtbarmachung erfolgt
durch optische Projektion auf einen Schirm unter Anwendung vergrößernder optischer
Systeme.
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Die Anwendung von Mitteln zur optischen Projektion einer Skala auf
einen Ableseschirm ist bei Radioempfängern bereits bekannt, doch sahen die bisherigen
Anordnungen eine direkt vor einem Ablesefenster sich be-1@-egende durchsichtige
Skalentrommel vor, von der ein Schattenbild auf das Beobachtungsfenster geworfen
wurde. Eine solche Anordnung gewährt nicht unabhängige Konstruktion der Skala in
bezug auf die Gehäusesand, vielmehr muß die Skalentrommel unmittelbar vor dem Ableseschirm
sich bewegen. Im Gegensatz dazu kann bei Anordnungen gemäß der Erfindung die Skala
| beliebig im Empfängergehäuse angeordnet |
| sein. |
| Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfin- |
| dung sind auf der Zeichnung in i6 Abbil- |
| dungen dargestellt. |
| Abb. i zeigt ein Gerät in Vorderansicht, |
| Abb. a in Draufsicht bei abgenommenem |
| Deckel, |
| Abb. 3 im Querschnitt: |
| Abb. 4. und 3 zeigen eine zweite Ausfüh- |
| rungsform der Erfindung in Draufsicht und |
| Querschnitt: |
| Abb. 6 zeigt einen Projektionsschirm; |
| Abb. 7, 8 und 9 zeigen eine weitere Aus- |
| führungsform der Erfindung in drei Projek- |
| tionen |
| Abb. io und ii zeigen eine weitere Aus- |
| fÜhrungsform der Erfindung in zwei Projek- |
| tionen: |
| Abb. 12 und 13 zeigen eine weitere Aus- |
| führungsform der Erfindung in zwei Projek- |
| tionen: |
| Abb. i-. und 15 zeigen eine weitere Aus- |
| führungsform der Erfindung in zwei Projek--- |
| tionen; |
| Abb. 16 zeigt eine weitere Ausführungs- |
| form der Erfindung mit mehreren Trom- |
| meln. |
| Das Schaltbrett i trägt eine Platte 2, die |
| mit einer Öffnung 3 versehen ist, in der sich |
ein durchscheinender Schirm .I befindet, der zweckmäßig aus biegsamem
Material, wie Celluloid, besteht.
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Innerhalb des Gehäuses ja befindet sich die bekannte Apparatur, von
der der Einfachheit halber nur die beiden miteinander gekuppelten Kondensatoren
6, ; dargestellt sind, deren Statoren an einem gemeinsamen Gehäuse 9 befestigt sind
und deren Rotoren auf einer gemeinsamen Welle 8 sitzen. Diese Welle ist (Abb. 3
j durch ein Schneckengetriebe io mit dein Drehknopf 12 gekuppelt, der auf der Welle
i i sitzt. Zur Anzeige der Stellung der Rotoren sitzt auf der Welle 8 zwischen den
beiden Kondensatoren 6 und 7 eine Anzeigetrominel 13, die an ihrem Umfange Schlitze
i4. besitzt, die die Teilstriche der Skala darstellen sollen. Iin Innern der Trommel
befindet sich eine kleine Glühlampe 15, deren Strahlen 16 durch die Schlitze hindurchgehen.
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"Zwischen der Trommel und dein Schirm .I ist eine Linse 17 angeordnet,
durch die ein vergrößertes Bild eines Teiles der Trommel i8 auf den Schirm projiziert
wird. Auf denn Schirm .I befindet sich ein Indexstrich 5, der das Einstellen der
Rotorwelle 8 auf eine bestimmte Station erleichtert.
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Durch die soeben beschriebene Konstruktion ist man in der Lage, die
Trommel und die Kondensatoren an einer passenden Stelle beliebig weit entfernt von
dem Schirm 4. anzuordnen. insbesondere kann man die Troininel beträchtlich unterhalb
der öffnung 3 anordnen. Hierdurch erhält man eine Freiheit in bezug auf die Konstruktion,
die für die kommerzielle Herstellung der Empfänger voll wesentlicher Bedeutung ist.
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Bei der Ausführungsform gemäß Abb..I wird anstatt der Linse 17 ein
Hohlspiegel 17' verwendet. Das Lämpchen 15 innerhalb der Trommel muß naturgemäß
dementsprechend etwas anders angeordnet sein, damit seine Strahlen durch die Schlitze
hindurchgehen. Das weitere erkennt man unmittelbar aus der Darstellung.
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Bei der Anordnung gemäß Abb.7, 8, 9 -wird das Bild der Skala auf den
Schirm .1. durch eine Linse 17 und Planspiegel 21, 22, 23 projiziert. Die
Trommel 13 ist hier all dein einen Ende der Welle 8 befestigt, die über das eine
Ende des eigentlichen Kondensatorgehäuses herausragt. Die Anordnung des Lämpchens
15 und der Strahlenweg ergeben sich aus den Zeichnungen.
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Der Vorteil dieser Konstruktion, nämlich das aus Linsen und Spiegeln
bestehende optische System, ermöglicht es, die Trommel all dein einen Ende der Rotorwelle
anzuordnen.
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Bei den bisher beschriebenen Ausführungsbeispielen -war die Rotorwelle
8 parallel zu dem Schaltbrett i angeordnet. Bei der Ausführungsforen gemäß Abb.
io und i i ist die Trommelwelle 8 dagegen senkrecht zum Schaltbrett angeordnet.
In diesem Falle sind die beiden Wellen 8 und i i durch einen Riementrieb 30, 31
und 322 miteinander gekuppelt. Hier liegt geichfalls die Trommel 13 außerhalb
des Kondensatorgebäuses an einem Ende der Welle 8, und zwar parallel zum Schaltbrett
i, während die Skaleilsclilitze 14 unter einem Winkel zur Drehachse der Trommel
angeordnet sind. Die Strahlen von dein Lämpchen 15 gehen durch die Schlitze oberhalb
des Lämpchens und fallen auf einen Hohlspiegel 33. '-wodurch ein vergrößertes Abbild
der Skalenteilung auf den Schiren projiziert wird. Der Reflektor 33 ist so bemessen
und so zu den schräg verlaufenden Skalenschlitzen angeordnet, daß auf dein Reflektor
33 ein normales Bild 18 erzeugt wird. Durch diese Anordnung erhält man eine noch
größere Freiheit in bezug auf den konstruktiven Aufbau.
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In manchen Fällen kann es zweckmäßig sein, die kompakte Anordnung
der Kondensatoren gemäß Abb. io beizubehalten und andererseits auf die Anordnung
der Trommel dicht neben dem Schaltbrett zu verzichten. Einen solchen Fall sieht
die Ausführungsforen gemäß Abb. 12 und 13 vor. Hier ist der Riemenantrieb gemäß
Abb. i i beibehalten, die Trommel 13 jedoch an der Rückseite des Gehäuses angeordnet.
Hier ist außer der Linse 17 noch an der Rückwand 36 ein seliräger Spiegel 35 angeordnet.
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Bei den im vorstehenden beschriebenen Ausführungsbeispiel war das
auf den Schirm d. projizierte Bild derart angeordnet, daß die Skalenteilstriche
parallel zur Grundplatte des Gehäuses lagen, d. h. daß beim Drehen des Kopfes die
Skalenstriche sich auf dem Schirm 4 von oben nach unten oder umgekehrt bewegen.
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.Nun kann man auch das optische Svstein so anordnen, daß die Skalenstriche
beim Drehen des Schaltknopfes sich von rechts nach links oder umgekehrt bewegen.
Dieses wird bei der Ausführung gemäß Abb.1.I durch ein Umkehrprisma 36 erreicht,
das zwischen der- Linse 17 und dem Schirm angeordnet ist und dessen reflektierende
Fläche einen Winkel von d.5° zu der Waagerechten bildet. Abb. 15 zeigt die Bilder
1.L', wie sie bei dieser Anordnung auf denn Schirm .I erscheinen.
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Abb. 16 zeigt einen Empfänger _mit zwei Schaltknö@feii, beispielsweise
einen §uperhet. Hier sind 8 und 8' die beiden Kondensatorachsen mit den Skalentrommeln
13 und 13', den Skalenschlitzen 14 und 14' und den Lämpchen 15 und 15'.
"Zwischen
den -beiden Trommeln und dein Schirm sind die beiden Linsen 4o und d i angeordnet,
und zwar derart, daß die beiden i Skalen entweder nebeneinander oder übereinander
erscheinen. Außerdem können die `beiden Glühlämpchen verschiedenfarbiges Licht aussenden.
beispielsweise 15 rotes und 15' blaues oder grünes Licht.
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Man kann so viele Skalentroinineln verwenden, als man will. und die
Bilder aiif dein Schirm 4 durch @iaphraginen voneinander trennen. die neben den
Skalen liegen, so daß die verschiedenen Skalen parallel liegen, oder __muuLkann
die Bilder übereinanderlegeii und durch verschiedenfarbige Beleuchtung differenzieren.
Beispielsweise kann eine Skala rot, clie zweite blau oder gelb und die dritte grün
_Ueleuchten. In letzterem Falle werden zweckmäßig die Schaltknöpfe auch finit entsprechenden
Farben versehen.