DE564633C - Dichtungsstreifen mit durch eine nachgiebige Einlage ausgefuellten Randwuelsten und flachem Zwischensteg - Google Patents
Dichtungsstreifen mit durch eine nachgiebige Einlage ausgefuellten Randwuelsten und flachem ZwischenstegInfo
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- DE564633C DE564633C DE1930564633D DE564633DD DE564633C DE 564633 C DE564633 C DE 564633C DE 1930564633 D DE1930564633 D DE 1930564633D DE 564633D D DE564633D D DE 564633DD DE 564633 C DE564633 C DE 564633C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J15/00—Sealings
- F16J15/02—Sealings between relatively-stationary surfaces
- F16J15/06—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces
- F16J15/10—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing
- F16J15/12—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering
- F16J15/128—Sealings between relatively-stationary surfaces with solid packing compressed between sealing surfaces with non-metallic packing with metal reinforcement or covering with metal covering
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29D—PRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
- B29D99/00—Subject matter not provided for in other groups of this subclass
- B29D99/0053—Producing sealings
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
- B29L—INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASS B29C, RELATING TO PARTICULAR ARTICLES
- B29L2031/00—Other particular articles
- B29L2031/26—Sealing devices, e.g. packaging for pistons or pipe joints
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- Gasket Seals (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
21. NOVEMBER 1932
21. NOVEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
JVl: 564633 KLASSE 47 f GRUPPE
Crane Packing Company in Chicago, 111., V. St. A.
und flachem Zwischensteg
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Oktober 1930 ab
ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist ein Dichtungsstreifen, insbesondere mit durch eine
nachgiebige Einlage ausgefüllten Randwülsten und flachem Zwischensteg.
Der Dichtungsstreifen nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle der nachgiebigen Einlagestreifen und der Steg zwischen den Streifen aus einem in überlappenden Schraubenwindungen um die nachgiebigen Einlagen herumgelegten Bandstreifen, vorzugsweise aus Metallfolie, gebildet ist.
Der Dichtungsstreifen nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle der nachgiebigen Einlagestreifen und der Steg zwischen den Streifen aus einem in überlappenden Schraubenwindungen um die nachgiebigen Einlagen herumgelegten Bandstreifen, vorzugsweise aus Metallfolie, gebildet ist.
Es sind Dichtungsstreifen bekannt, welche zwei nachgiebige, durch einen flachen Steg
miteinander verbundene Randwüiste haben.
Die bekannten Dichtungsstreifen dieser Art waren derart gebildet, daß ein in der Längsrichtung
des Dichtungsstreifens sich einheitlich erstreckender Metallstreifen oder Metallband
an den Kanten um die dort aufgelegte
ao nachgiebige Einlage herumgebördelt war. Derartige Dichtungsstreifen haben den Nachteil,
daß sie nicht in der Ebene ihres Steges gebogen werden können, weil hierbei der Steg
hochkant abgebogen werden müßte, wobei er sich in unzulässiger Weise deformieren
würde, wenn ein Abbiegen überhaupt möglich ist. Dieser Nachteil ist bei der Dichtung
nach der Erfindung dadurch behoben, daß der die Randwülste umgebende und den Steg bildende
Verbindungsstreifen in Schraubenwindüngen um die Einlage der Randwülste gelegt
ist. Es entsteht so ein nach Art eines Metallschlauches nachgiebiges Gebilde, das in
beliebiger Richtung, ja sogar im rechten oder spitzen Winkel abgebogen werden kann, ohne
daJS eine Knickung oder Faltung des Steges zwischen den Randwülsten erfolgt.
Besonders vorteilhaft ist die Anwendung ' von Metallfolie zur Umhüllung der Rand- i
wülste und Bildung des Steges, da diese 40 \ einerseits dauerhaft ist, andererseits leicht ge- i
locht werden kann, um z. B. bei Flanschdich- j tungen Löcher zum Durchstecken von Schrau- t
benbolzen zu erzeugen. Eine derartige Dich- \ tung kann in beliebig langen Bändern hergestellt
und leicht in für den Verwendungszweck passende Längen zerschnitten werden.
Eine Dichtung nach der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und
zwar zeigt Abb. 1 die Draufsicht auf eine kurze Länge eines Dichtungsstreifens mit
einer schraubenförmig gewickelten Metallfolie; Abb. 2 ist die Draufsicht auf zwei
Dichtungsstreifen, die so geformt sind, daß sie sich dem Flansch eines Ölbehälters bei
einem Kraftwagen anpassen; Abb. 3 ist in
»64633
vergrößertem Maßstabe ein Schnitt durch den in der Abb. 2 veranschaulichten Flansch mit
dem Dichtungsstreifen; Abb. 4 zeigt in vergrößertem Maßstabe einen Schnitt durch
einen fertigen Dichtungsstreifen.
Der Dichtungsstreifen besteht aus zwei oder mehreren Schnüren oder Strängen 10,
die vorzugsweise aus Fasermaterial, z. B. aus geflochtenem Hanf, Flachs, Asbest, Baumwolle
o. dgl., hergestellt sind. Die Stränge laufen zuerst durch ein Bad, um sie mit einer
geeigneten Mischung zu behandeln, welche verursacht, daß die einzelnen Fäden oder
Fasern genügend stark aneinanderhaften, um einen wirkungsvollen Abschluß auch dann zu
schaffen, wenn der Strang durch starkes Zusammenpressen sehr dünn wird und sich entsprechend
ausbreitet. Durch das Ausbreiten sind die Fäden oder Fasern bestrebt, den Zusammenhang
zueinander zu verlieren.
Es können verschiedene Mischungen zum Behandeln der Stränge benutzt werden, beispielsweise
Wachs, Firnis, Graphit, Asphalt, Schellack und Gummiklebstoff. Es können jedoch auch andere Stoffe Verwendung finden,
je nach der Dichtungsart, für welche der Streifen benutzt werden soll.
Die beiden Stränge werden in der Längsrichtung parallel zueinander laufend durch
eine Maschine geführt, und gleichzeitig wird ein Streifen aus weicher Metallfolie 11
schraubenförmig um die Stränge gewickelt. Aluminium- oder Bleifolie sind für diese
Zwecke geeignet, obgleich auch ein anderer sehr dünner nachgiebiger Werkstoff einschließlich
Papier, vorzugsweise in der Form eines schmalen Streifens oder Bandes, benutzt werden kann.
Wie die Abb. 1 zeigt, überlappen die Lagen der schraubenförmigen Wicklung beträchtlich
einander infolge der Breite der Folie und entsprechend dem Winkel, in welchem sie aufgewickelt
werden. Bei verschiedenen Breiten der Folie kann die Überlappung größer oder kleiner sein,-derart, daß eine glatte und einwandfreie
Abdeckung für die Schnüre oder Kerne geschaffen wird, besonders dann, wenn die fertige Dichtung 12 zwischen den durch
Bolzen miteinander verbundenen Flanschen zusammengedrückt wird.
Wenn der Dichtungsstreifen benutzt wird, um gegen Entweichen von Öl oder anderen
Flüssigkeiten abzuschließen, dann könnte der Fall eintreten, daß das Öl durch die sich einander
überlappenden Windungen läuft. Jedoch ist die Behandlung der Schnüre oder Kerne so, daß die Schnüre eine wirkungsvolle
Dichtung schaffen, um den Ausfluß des Öles an den Schnüren entlang zu verhindern. Es
ist nicht in allen Fällen notwendig, die Folie so dicht oder mit solcher Überlappung zu behandeln,
daß der dichte Abschluß nur durch die Folie allein ohne Rücksicht auf die Kerne erfolgt, und kann deswegen ein schmaler Folienstreifen
unter Umständen benutzt werden, bei welchem die Lagen nicht überall einander überlappen.
Nach dem Aufwickelvorgang läuft der Dichtungsstreifen zwischen Wralzen hindurch,
um den Streifen und vor allen Dingen die Kerne teilweise abzuflachen und um die zwischen
den Kernen liegenden Teile gegeneinander zu drücken, wie es im besonderen aus der Abb. 4 hervorgeht, nach welcher die obere
Fläche nach unten zu gegen die untere Fläche gedruckt wird, derart, daß die Schnüre 10 an
beiden Seiten des Dichtungsstreifens eingeschlossen und festgehalten werden. Es ist
unwesentlich, ob die gegeneinander gedrückten Folienflächen die untere Seite der Dich- g0
tung bilden, wie es die Abb. 4 zeigt, oder die obere Seite, oder ob diese Flächen eine Mittelstellung
einnehmen und dann eine mittlere, die beiden Kerne verbindende Rippe bilden.
Der Dichtungsstreifen ist, wie es die Abb. 1 8;.
zeigt, sehr biegsam und kann von Hand aus leicht um jeden scharfen Winkel gebogen
werden. In der Abb. 2 sind zwei Streifenlängen dargestellt, die für einen Ölbehälter
13 eines Kraftwagens verwendet werden und go
die so gebogen sind, daß sie sich der Form der Flansche anpassen, welche ihrerseits in
halbkreisförmige Öffnungen 14 endigen. Nachdem die Dichtungsstreifen auf die Flansche
aufgesetzt sind, werden die Bolzenlöcher 15 β5
durch ein geeignetes Werkzeug, beispielsweise einen Pfriem oder eine Ahle, gebohrt. Die
Metallfolie ist jedoch unter Umständen auch so weich, daß die Löcher sogar mit einem
Bleistift eingesteckt werden können. Die lo0
Streifendichtung kann durch Stifte oder Nägel auf einem Holzträger befestigt werden,
oder die Dichtung kann auch durch Aufkleben ihre Befestigung finden.
Beim Durchstechen des Metalls werden die Randteile, welche ein Loch umgeben, mehr
oder weniger nach unten zu in das Bolzenloch hineingedrückt, derart, daß die Dichtung festgehalten
wird und sich nicht verschieben kann, so lange, bis die Bolzen 16 hindurchgesteckt
und die Muttern festgezogen werden, wodurch dann ein Flachdrücken des Dichtungsstreifens
erfolgt. Durch Benutzung eines Kernes oder einer Schnur auf beiden Seiten der Bolzenlöcher wird die Gefahr be- u.5
seitigt, daß die Flansche 17, 18, bedingt durch die auftretenden Biegungsbeanspruchungen,
brechen können, wie es sonst bei einer exzentrisch wirkenden Last möglich ist. In manchen
Fällen jedoch, wo die Teile so gebaut sind, daß sie einer exzentrischen Belastung
den notwendigen Widerstand leisten, kann
einer der Kerne größer sein als der andere. Der größere Kern dient dann als Dichtung,
während der andere Kern nur die Begrenzungskante darstellt, um die biegsame Schnur
in ihrer Stellung zu halten.
Um einen ununterbrochenen Dichtungsstreifen zu schaffen, wird der Streifen nur zu
einem Kreis, einem Oval o. dgl. gebogen. Die Enden werden etwas übereinandergelegt und
ό vorzugsweise seitlich gegeneinander etwas verschoben, so daß die Stränge oder Schnüre
nicht übereinander! iegen, wenn ein Zusammendrücken der Dichtung erfolgt.
Wie in der Abb. 3 dargestellt, werden die Schnüre derart stark zusammengedrückt, daß
sie sehr dünn werden und sich weit ausbreiten. Dadurch haben die Fäden das Bestreben,
ihren Zusammenhang zu verlieren. Durch die besondere Vorbehandlung der Fäden haften die Fäden jedoch aneinander, und
es entstehen keine Öffnungen oder Durchlässe, durch welche die Flüssigkeit strömen kann.
Es wird auf diese Weise eine wirkungsvolle Dichtung geschaffen, auch dann, wenn die abzudichtende
Flüssigkeit sich unter beträchtlichem Druck befindet.
Es gibt Betriebsbedingungen, wo diese Behandlung nicht unbedingt verwendet werden
muß und die nicht behandelten Kerne oder Schnüre in Verbindung mit schraubenförmig
gewickelten Streifen eine dichte Verbindung ergeben. Die Tränkung ist jedoch in den
meisten Fällen vorzuziehen und wesentlich.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen die Schnüre aus Faserstoff. Es können
jedoch auch weiche Metalldrähte oder aus Fäden geflochtenes Metall oder eine aus einem
anderen Baustoff bestehende Flechtung benutzt werden. Die Fäden können jedoch auch
gewebt oder in anderer Weise verarbeitet sein, wobei dann eine größere Anzahl von
Fäden benutzt wird, jedoch auch unter gleichen Bedingungen ein einzelner Faden verwendet
werden kann. Das weiche Metall oder ein ähnlicher Baustoff wird mehr oder weniger
flach gedrückt und bildet dadurch eine einwandfreie Dichtung, z. B. wenn ein Bleioder
Kupferdraht benutzt wird.
Die beiden Stränge können auch aus verschiedenen Baustoffen hergestellt werden,
z. B. kann der eine Strang eine Schnur sein, während der andere Strang aus einem Draht
besteht. Der dichte Abschluß erfolgt in der Hauptsache durch die Schnur und wird auf
der gegenüberliegenden Seite des Dichtungs-Streifens ein Draht von kleinerem Durchmesser
verwendet, der nur eine Begrenzungskante bildet, damit die Folie in der oben beschriebenen
Weise gewickelt werden kann.
Der Dichtungsstreifen kann in jeder beliebigen Richtung gebogen werden, entweder in
seiner eigenen Ebene, wie in der Abb. 1 dargestellt, eine Abbiegung, die in den meisten
Fällen vorkommt.' Der Streifen kann jedoch auch außerhalb seiner Ebene beliebig gebogen
werden, um sich einer Fläche anzuschmiegen, die nicht in allen Teilen eben und flach
verläuft.
Die Baustoffe für den Dichtungsstreifen sind so beschaffen, daß sie beispielsweise von
Öl nicht angegriffen werden, wenn der Dichtungsstreifen für einen Kraftwagenölbehälter
benutzt wird. Der Streifen wird ferner nicht beeinflußt durch hohe Temperaturen. Außerdem
kann der Baustoff so gewählt werden, daß der Streifen widerstandsfähig gegen Säure oder andere zerstörend wirkende Stoffe
Claims (1)
- Patentanspruch :Dichtungsstreifen mit durch eine nachgiebige Einlage ausgefüllten Randwülsten und flachem Zwischensteg, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülle (12) der nachgiebigen Einlagestreifen (ioj und der Zwischensteg (12) aus einem in überlappenden Schraubenwindungen um die nachgiebigen Einlagen (10) herumgelegten Bandstreifen vorzugsweise aus Metallfolie gebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US564633XA | 1929-10-21 | 1929-10-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE564633C true DE564633C (de) | 1932-11-21 |
Family
ID=22004564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930564633D Expired DE564633C (de) | 1929-10-21 | 1930-10-22 | Dichtungsstreifen mit durch eine nachgiebige Einlage ausgefuellten Randwuelsten und flachem Zwischensteg |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE564633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958482C (de) * | 1953-08-27 | 1957-02-21 | Bosch Gmbh Robert | Elektrische Dichtung fuer Abschirmgehaeuse |
-
1930
- 1930-10-22 DE DE1930564633D patent/DE564633C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE958482C (de) * | 1953-08-27 | 1957-02-21 | Bosch Gmbh Robert | Elektrische Dichtung fuer Abschirmgehaeuse |
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