DE564841C - Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei uebereinanderliegenden Brennraeumen - Google Patents
Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei uebereinanderliegenden BrennraeumenInfo
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- DE564841C DE564841C DEB143961D DEB0143961D DE564841C DE 564841 C DE564841 C DE 564841C DE B143961 D DEB143961 D DE B143961D DE B0143961 D DEB0143961 D DE B0143961D DE 564841 C DE564841 C DE 564841C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02B—INTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
- F02B75/00—Other engines
- F02B75/28—Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
- F02B75/287—Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders with several pistons positioned in one cylinder one behind the other
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Description
- Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei übereinanderliegenden Brennräumen Die Erfindung betrifft eine Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei übereinanderliegenden Brennräumen, deren Ladung durch die hohlen Kolben von einem getrennt angeordneten Verdichter unter Druck zugeführt wird. Die Vorzüge einer Brennkraftmaschine mit drei übereinanderliegenden Brennräumen sind bekannt; sie bestehen in einer gedrungenen Bauart, welche zugleich eine Materialersparnis zur Folge hat, und insbesondere in einem sehr gleichmäßigen Lauf des Motors, da ja je ein Kompressionshub mit einem Arbeitshub zusammenfällt.
- Dagegen bietet die Kühlung des Kolbens und insbesondere der hohlen Kolbenstange bei solchen Motoren eine gewisse Schwierigkeit. Auf eine wirksame Kühlung dieser Kolbenstange kommt es aber hier besonders an, da ja die Kolbenstange mechanisch stärker belastet ist als bei Motoren gewöhnlicher Bauart.
- Gemäß der Erfindung wird nun eine wirksame Kühlung bei Motoren mit drei übereinanderliegenden Brennräumen dadurch erreicht, daß die Ladung dem oberen Zylinder von der Zylinderkopfseite her, dem unteren dagegen von der Kurbelseite her zugeführt wird, «ie man es bei Motoren anderer Bauart schon getan hat. Die Anwendung dieser Füllungsmethode bei einem Zweizylindermotor mit drei übereinanderliegenden Brennräumen hat aber, wie erwähnt, die besondere Wirkung, die thermisch und mechanisch außergewöhnlich stark belastete Kolbenstange im Gegenstrom zu kühlen.
- Diese Kühlwirkung kann gemäß der Erfindung weiter dadurch erhöht werden, daß im oberen Hohlraum des oberen Kolbens ein die Ladung nach den Kolbenwänden hinführender Gleitschirm von etwa halbkugelförmiger Gestalt vorgesehen ist.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des neuen Motors dargestellt.
- Abb. i ist ein Längsschnitt, dessen beide Hälften den Kolben in seinen Endstellungen erkennen lassen.
- Abb. 2 ist eine schematische Darstellung der Kolbenbauart und Abb. 3 ein in größerem Maßstab gehaltener Schnitt durch den Kolben.
- Auf einem Kurbelkasten 7 steht der untere Zvlinderständer i, der in seinem oberen Ende mit dem oberenZylinderständer z verschraubt ist, in denen die beiden Zylinderbüchsen 3 und 4. stecken. Als Abschluß dient der Zylinderdeckel 5 und die Abschlußkappe 6. In diesem Aufbau läuft ein zusammengesetzter Doppelkolben 9, io, 1i, 1z, 13, 14.
- Der untere Kolben 9 ist mit der Pleuelstange 8, die auf die Kurbelwelle wirkt, verbunden. Die weitere Verbindung geschieht durch eine Kolbenstange io, i i. Diese ist innen hohl und hat Schlitze 15, 16, welche durch eine Trennungswand voneinander abgesperrt sind.
- Der obere Kolben 12, 13 ist zweiteilig und in einem Versatz 34 zusammengesteckt, wobei das obere Teil 13 eine Steuerstange 14 mit Schlitzen 17 besitzt. Die Abdichtung derKolbenstange io, i i und 14 geschieht durch Laby rinthstopfbüchse 24, 25.
- Es entstehen dadurch die drei Brennräume 36, 37, 38. Abb. i zeigt im Halbschnitt den Aufbau und Wirkungsweise der Maschine. Die Pfeilrichtung bedeutet den Spülungsvorgang. In der inneren Totlage steht der Brennraum 37 auf Zündung, während die. Brennräume 36, 38 in der Auspuffperiode stehen und die Schlitze 18 und ig für die Abgase freigelegt sind, wobei die Frischladung der Pfeilrichtung gemäß durch Schlitze 15, 16 geschieht.
- In der äußeren Totlage stehen die Brennräume 36 und 38 auf Zündung, während der Brennraum 37 in der Auspuffperiode sich befindet.
- Die Zuleitung der Ladeluft ist durch ein Rohr 29 gezeigt, das, mit Kanälen 3o und 22 verbunden, die Ladung zuführt. Die Zündung geschieht bei Vergasermaschinen mit Zündkerzen, bei Einspritzmotoren mit Brennstoffventilen, was durch 35 angedeutet ist.
- Abb. 2 zeigt eine schematische Darstellung der Kolbenkonstruktion, und zwar ist der untere Kolben 9 und der obere Kolben 13 in Zündstellung, während der Mittelkolben 12 die Auspuffschlitze ig freilegt. Die Kolbenverbindung geschieht durch Kolbenstange io, i i und 14.
- Die oberen Kolben 12, 13 sind zusammengesetzt. Die Spülschlitze sind so in den Kolbenstangen angebracht, daB die Spülung immer bei öffnung der Auspuffschlitze freigelegt wird, um eine Obensteuerung zu erreichen.
- In Abb.3 ist die Ladeluftströmung den Pfeilrichtungen gemäß angedeutet, und zwar in gegenläufiger Richtung, indem der untere Kolben durch Kanäle 2i über eine Leitvorrichtung 41, welche nach unten. geschlossen zu betrachten ist, die Ladung in den Kolbenhals io führt, um durch die Kanäle 15 in den unteren Brennraum 36 zu leiten.
- Die Ladeluftströmung für die oberen Brennräume 37, 38 tritt von dem Zuleitungsrohr 29 durch Schlitze 22, welche in der Büchse 23 untergebracht sind, in Raum 34 und Kolbenstange 14 ein, um beide Brennräume mit Ladeluft zu versorgen, wobei eine Leitvorrichtung27 eingebaut ist, um die Luftströmungen an die Kolbenwände den Pfeilrichtungen gemäß zu führen, damit eine genügende Kühlung des Kolbens I2, 13 erreicht wird.
- Die Verbindung der beiden Kolbenkörper 9 und 12, 13 geschieht durch eine Vorrichtung 26.
- Diese Erfindung stellt eine dreifach wirkende Brennkraftmaschine dar, welche als eine Gleichstrommaschine anzusprechen ist, indem bei jeweils geöffneten Auspuffschlitzen die Spülung im oberen Teil des Brennraumes durch Kolbenstangenschlitze eingeleitet wird und den Auspuffschlitzen zu die Reinspülung und Frischtadung geschieht. Außerdem wird das Innere des ganzen Kolbenkomplexes von Ladeluft umspült, wodurch eine vollständige Kühlung erreicht wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei übereinanderliegenden Brennräumen, deren Ladung durch die hohlen Kolben von einem getrennt angeordneten Verdichter unter Druck zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise die Ladung dem oberen Zylinder von der Zylinderkopfseite her, dem unteren dagegen von der Kurbelseite her zugeführt wird. z. Brennkraftmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Hohlraum des oberen Kolbens ein die Ladung nach den Kolbenwänden hinführender Gleitschirm von etwa halbkugelförmiger Gestalt vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB143961D DE564841C (de) | 1929-06-04 | 1929-06-04 | Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei uebereinanderliegenden Brennraeumen |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEB143961D DE564841C (de) | 1929-06-04 | 1929-06-04 | Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei uebereinanderliegenden Brennraeumen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE564841C true DE564841C (de) | 1932-11-23 |
Family
ID=7000680
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB143961D Expired DE564841C (de) | 1929-06-04 | 1929-06-04 | Zweizylinderbrennkraftmaschine mit drei uebereinanderliegenden Brennraeumen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE564841C (de) |
-
1929
- 1929-06-04 DE DEB143961D patent/DE564841C/de not_active Expired
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