DE565728C - Verfahren zum Kopieren von Negativen mittels Kopierapparate - Google Patents

Verfahren zum Kopieren von Negativen mittels Kopierapparate

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DE565728C
DE565728C DE1930565728D DE565728DD DE565728C DE 565728 C DE565728 C DE 565728C DE 1930565728 D DE1930565728 D DE 1930565728D DE 565728D D DE565728D D DE 565728DD DE 565728 C DE565728 C DE 565728C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/02Exposure apparatus for contact printing
    • G03B27/14Details
    • G03B27/16Illumination arrangements, e.g. positioning of lamps, positioning of reflectors

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Light Sources And Details Of Projection-Printing Devices (AREA)

Description

Es sind bereits Kopiereinrichtungen bekannt geworden, bei welchen ein Vergleichslicht verwendet wird und die Kopierlampen durch Widerstand regelbar sind. Bei diesen bekannten Anordnungen sind jedoch Vergleichseinrichtung und Kopierlampen voneinander getrennt, bzw. die Dichte des Negativs kann nur indirekt festgestellt werden. Durch vorliegende Erfindung wird eine Kopiereinrichtung bekannt, die mit einem Vergleichslicht und durch Widerstand regelbaren Kopierlampen arbeitet, deren Wesen darin besteht, daß das Licht der Kopierlampen nach Durchleuchtung des Negativs in einer Abteilung eines seitlich und längs über ein Vergleichsfeld verschiebbaren, durch ein Mattglas abgedeckten Vergleichsraums fällt, der in einer anderen Abteilung die Vergleichslampe enthält.
ao Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und zeigt:
Abb. ι Seitenansicht mit teilweisem Schnitt, Abb. 2 Draufsicht auf die Abdeckplatten und den Vergleichsraum in waagerechter Anordnung,
Abb. 3 Vorderansicht des Schaltwerkes im größeren Maßstabe,
Abb. 4 Schnitt nach A-A der Abb. 3,
Abb. 5 ein Schaltschema.
Die Vorrichtung besteht aus einem Arbeitstisch i, in dem die Kopierlampen 2 in einem für sich abgeschlossenen Raum 3, der auch die immer brennende braunrote Lampe 74 enthält, untergebracht sind. Dieser Raum wird abgedeckt durch einen mit einer Glasplatte 4 versehenen Deckel 5, der mittels Lageraugen 6 auf der Achse 7 befestigt ist. Die Achse wird getragen von den Konsolen 8. Auf der Achse 7 sind ferner gelenkig die unterteilte Abdeckplatte 9 und die Abdeckplatte 10 angebracht. Die Abdeckplatte 10, die lose auf der Achse 7 ruht, hat Nocken 11, die derart ausgespart sind, daß die Abdeckplatte 10 beim Hochgehen des Deckelteiles 9 erst nach einer gewissen Zeit mit angehoben wird und beim Niedergehen der Abdeckplatte 9 sich diese infolge ihres Gewichtes zuerst auf das zu kopierende Negativ auflegt. Auf der Abdeckplatte 9 und mit dieser verbunden ist das Vergleichsfeld 12 angebracht, das in einer Reihe von Sehfeldern 13 (Abb. 1 und 2) unterteilt ist. Das Vergleichsfeld 12 ist überdeckt durch eine gefärbte, zweckmäßig blaugrüne, durchsichtige Scheibe 14. Über dem Vergleichsfeld 12 ist der Vergleichsraum 15 angeordnet, der aus einer Abteilung 16 und einer Abteilung 17 besteht. In der Abteilung 17 ist die Vergleichslampe 18 angebracht, die durch die Leitung 19 mit dem regulierbaren Widerstand 20 verbunden ist, der gleichzeitig auch durch die Leitung 21 mit den Kopierlampen 2 in Verbindung steht. (Siehe Schaltschema Abb. 5.) Der Widerstand 20 ist derart regulierbar, daß beim Hellerwerden der Kopierlampen 2 die Vergleichslampe 18 dunkler und beim Dunklerwerden der Kopierlampen umgekehrt die Vergleichslampe heller
wird, zu dem Zwecke, in den Vergleichsräumen 17, 18 Lichtgleichheit herzustellen. Mit der Abdeckplatte 9 sind die Arme 22 fest verbunden, von denen eine Zugstange 23 zu dem mit einem Fußtritt 24 versehenen Hebel 25 führt. Am unteren Ende der Zugstange 23 ist eine Feder 75, gegen die sich der Hebel 25 abstützt, angebracht, die bei hochgestellten Abdeckplatten durch die Zugkraft der Feder 26, die den Hebel 25 nach unten zieht, zusammengedrückt wird. Es wird hierdurch erreicht, daß eine Abdämpfung beim Niederlegen der Abdeckplatten 9, 10 auf die Glasscheibe 4 stattfindet. Der Hebel 25 steht derart unter Wirkung einer Feder 26, daß diese die Feder 75 zusammendrückt und die Abdeckplatten in die Grundstellung zurückbringen kann. Der Vergleichsraum 17 ist durch eine festliegende, blaugrüne, durchsichtige Scheibe und eine darüberliegende Überfang-Milchglasscheibe abgedeckt, während der Vergleichsraum 16 eine um ein Gelenk 28 schwenkbare überfang-Milchglasscheibe 29 trägt. Auf den Armen 22 sind die
s5 Lageraugen 30 angeordnet, die eine Stange 31 tragen. Auf dieser Stange ist der Schlitten 32 verschiebbar angeordnet, auf welchem das Gehäuse 15 längs verschiebbar ist, so daß das Gehäuse 15 sowohl seitlich als auch längs verschiebbar über dem Vergleichsfeld 12 ist. Unter dem Vergleichsraum 15 ist eine dünne Platte angebracht, die derart groß bemessen ist, daß auch bei Verschiebungen des Vergleichsraumes ständig alle Felder des Vergleichsraumes 12 bedeckt sind. Vor dem Raum 3 ist der Schaltraum 33 angeordnet, der das Schaltwerk 34 trägt. Durch dieses Schaltwerk' wird die Belichtungsdauer der Belichtungslampen betätigt und besteht dasselbe aus einer Stromzuführungswalze 35, die auf einer Welle 36 befestigt ist. Diese Welle trägt ein lose aufgesetztes Schneckenrad 37 und eine feste Kuppelscheibe 38. Die Kuppelscheibe 38 ist längs verschiebbar auf der Welle 36 und greift durch Nocken 39 in die Durchbohrung 40 (Abb. 1 und 3) des Schnekkenrades 37 unter der Wirkung der Feder 43 ein, sobald durch den Hebel 41 ein weiterer Nocken 42, der auf dem Umfang der Kuppelscheibe aufgesetzt ist, freigegeben wird. Der Hebel 41 ist seitlich verschwenkbar mittels Bolzens 45 an der Gehäusewandung 44 befestigt. An der Stromzuführungswalze 35, deren Wandung teilweise schraubengangförmig ausgenommen ist, liegt ein auf einer Stange 46 längs verschiebbarer Stromabnehmer 47 an, durch den der Strom zu den Belichtungslampen 2 geleitet wird, wobei der Stromabnehmer an einem mit Fingergriffen versehenen Kloben 49 befestigt ist. Die Zuleitung des Stromes zu der "Walze 35 erfolgt durch die Leitung 50 der Strebe 51 und der Rolle 52 (Abb. 3 und 4). Seinen Antrieb erhält das Schneckenrad 37 durch eine Schnecke 53, die mit einem Antriebsrad 56 verbunden ist. Dieses Antriebsrad wird durch einen außerhalb des Schaltwerkes liegenden Motor 57 angetrieben, der einen regulierbaren Widerstand 58 (Abb. 5) besitzt. An dem Kloben 49 des Stromabnehmers 47 ist eine Feder 59 angebracht, die den Stromabnehmer gegen die Walze 35 andrückt. An dem Längsteil 60 der Walze 35 ist ein Isolationsstück 61 angeordnet, das dazu dient, bei der Drehung der Walze den Finger des Stromabnehmers 47 auf die Walze 35 leicht auf gleiten zu lassen.
Die Abb. 5 zeigt ein Schaltschema, und es ist mit 70 der Hauptschalter bezeichnet, auf dem die Leitung 71 zu dem Widerstand 20, die Leitung 72 zum Motor, die Leitung 73 zu der immer brennenden Lampe 74 führt.
Das zum Kopieren dienende Negativ wird auf die Glasscheibe 4 des Deckels 5 aufgelegt. Hierauf werden durch den Hebel 25 die Abdeckplatten 9 und 10 auf das Negativ niedergelassen, welches durch ein mit Handgriff 68 versehenes und unter Wirkung einer Feder liegendes Anklemmlineal 66 in seiner Lage gehalten wird. Hierauf wird durch eine zweckmäßig an dem Vergleichs raum 15 angebrachte Fingertaste der Schalter 69 betätigt, wodurch die Belichtungslampen 2 und die Vergleichslampe 18 eingeschaltet werden (Abb. 5). Durch seitliches und Längsverschieben des Vergleichsraumes, wobei zweckmäßig die Milchglasscheibe 29 zurückgeklappt wird, wird auf einem der unterteilten Sehfelder des Vergleichsfeldes 12 die dichteste Stelle des Negativs bzw. der größte Wert desselben gesucht. Ist dies gefunden, so wird die Milchglasscheibe 29 aufgelegt und der regulierbare Widerstand so lange verschoben, bis das Licht der Belichtungslampe 18, welches in der Abteilung 17 zu sehen ist, sowie das Licht der Kopierlampen 2, welches durch das Negativ hindurch in die Abteilung 16 einfällt, in Übereinstimmung gebracht ist, so daß auf den Milchglasscheiben 29, 27 die gleiche Helligkeit zu sehen ist. Es steht dann fest, daß die Belichtungslampen richtig geschaltet sind, no Durch Loslassen des Fußtrittes 24 werden die Abdeckplatten von dem Negativ abgehoben, worauf das Kopierpapier aufgelegt wird. Bei der Herstellung der Kopien werden bekanntlich Photopapiere verschiedenen Härtegrades verwandt. Da die Papiere mehr oder weniger empfindlich sind, muß auch die Lichtbeeinflussung bezüglich ihrer Dauer eine verschiedene sein. Dies wird erreicht durch das Schaltwerk 34, bei welchem der Stromabnehmer über die schraubengangförmig ausgenommene Wandung der Stromzuführungs-
walze hinweggeführt wird. Je nachdem das Licht der Kopierlampen 2 mehr oder weniger lange brennen soll, wird der Stromabnehmer durch den mit Fingergriffen 48 versehenen Kloben auf der Walze verschoben. Oberhalb des Arbeitstisches, wo der Kloben aus dem Arbeitstisch herausragt, ist zweckmäßig an dem Längsschlitz eine Skala angebracht, die eine Gradeinteilung besitzt, die dem zu verwenden den Papier angepaßt ist. Zur Herstellung einer Maske auf dem Papier sind vorn und seitlich der Abdeckplatten dünne Stahlbänder 62, 63 angeordnet, die auf den Leisten 64, 65 verschiebbar sind. Nachdem das Papier aufgebracht ist, wird der Hebel 41 seitlich verschwenkt, so daß dieser den Nocken 42 der Kuppelscheibe 38 freigibt. Diese wird durch die Feder 43 vorgerückt, und greift der Xokken 39 in eine der Durchbohrungen 40 des Schneckenrades 37 ein. Hierdurch wird die Walze 35 in Umdrehung versetzt, und werden die Belichtungslampen 2, denen jetzt der Strom durch den Stromabnehmer 47 zugeführt wird, zum Aufleuchten gebracht. Sobald der Finger des Stromabnehmers von der Walze 35 abgleitet, erlöschen die Lampen 2, und das Ausschalten des Schaltwerkes erfolgt durch den Nocken 42, der sich gegen die Schrägbahn des Hebels 41 anlegt und hierdurch die Nockenscheibe zurückdrückt, so daß der Nocken 39 aus der Durchbohrung 40 herausgezogen wird.
An Stelle des vorbeschriebenen Schaltwerkes läßt sich auch jeder andere Zeitschalter verwenden.
An Stelle einer Vergleichslampe könnte auch z. B. ein Graukeil (ein Glasstreifen, der dunkelgrau, fast schwarz gefärbt ist und dessen Farbendichte durch keilförmiges Anschleifen von ganz hellgrau bis schwarz verläuft) im Sinne der Erfindung verwendet werden, der in einer Ecke des Kopierapparates eingebaut ist und durch eine Anordnung mit dem regulierbaren Widerstand der Belichtungslampen 2 derart verbunden ist, daß, wenn die Belichtungslampen am dunkelsten sind, der Graukeil seine hellste Stelle zeigt. Beim Regulieren des Widerstandes, wodurch die Lampen heller werden und der Graukeil verschoben wird, wird die gleiche Überein-Stimmung erreicht, da beide Vorrichtungen dann die gleiche Helligkeit besitzen.

Claims (3)

  1. Patentanspruchε:
    ι. Kopiervorrichtung mit Vergleichslicht und durch Widerstände regelbaren Kopierlampen, dadurch gekennzeichnet, daß das Licht der Kopierlampen (2) nach Durchleuchtung des Negativs in einer Abteilung (16) eines seitlich und längs über ein Vergleichsfeld (12) verschiebbaren, durch ein Mattglas abgedeckten Vergleichsraums (15) fällt, der in einer anderen Abteilung (17) die Vergleichslampe (18) enthält.
  2. 2. Kopiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Vergleichslampe (18) regelbar ist und zusammen mit den Kopierlampen (2) durch einen gemeinsamen Regler (20) in der Weise gesteuert wird, daß beim Heller- ., werden der Kopierlampen (2) die Vergleichslampe (18) dunkler wird.
  3. 3. Kopiervorrichtung nach den Ansprüchen ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Vergleichsraum (16) liegende Mattscheibe (29) mittels eines Gelenkes (28) abklappbar ist.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DE1930565728D 1930-02-22 1930-02-22 Verfahren zum Kopieren von Negativen mittels Kopierapparate Expired DE565728C (de)

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